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Schoene

Sehr dicker Bauch beim Hund, kein Fett! Diagnose-Sicherheit?

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Hallo ! Ich bin erst seit heute hier dabei, weil ich aus grosser Sorge um meinen älteren Hund keine Ruhe mehr finden kann und im www nach Lösungen und Antworten suche.

Mein Rüde wurde jetzt 10 Jahre (Jagdhund-Rasse), er geht regelmässig und häufig raus und ist nicht fett. Aber vor über 2 Jahren hat er unerklärlicherweise plötzlich einen richtig dicken Bauch bekommen. Kurz nach diesem Beginn hat er sich im Winter bei Eisglätte und durch ausrutschen auf dem einen Hinterbein einen schlimmen Kreuzbandriss zugezogen. Es wurde operiert mittels Implantat.

Ich muss dazu sagen dass er nicht von klein auf bei mir ist und die ersten 4 Jahre sehr arm und isoliert lebte, keine ordentliche Fütterung, kein Gassi, keine Zuwendung, er lebte nur in einem kleinen Teil eines Gartens an einem 1-FH, wo die Mutter seines Ex-Besitzers lebte, der meinte mit ihm nicht zurecht zu kommen und schob ihn zu ihr ab, die hatte aber auch keinen Draht zu ihm und liess ihn mehr schlecht als recht als 5. Rad am Wagen vegetieren. Ich weiss nicht was er diese Jahre konkret erlebte, aber ich durfte die erste Zeit nicht an seine Füsse und Beine, dass ist dann aber normal geworden. Aber was geblieben ist und sehr schlimm ist, ist seine Riesen-Angst bei Tierärzten. Er brodelt, schreit, brüllt, bellt, knurrt, etc. und will nicht von den Ärzten und Schwestern angefasst und untersucht werden. Dass lässt sich einfach in all den Jahren nicht ändern. Problem dadurch, dass man sein Herz und seine Lunge keine Minute in aller Ruhe abhören konnte und kann. Sonst ist er friedlich, ich kann ihn überall mit hinnehmen, und auch mit fremden

Hunden, egal was und ob an der Leine oder nicht, da gibt es gar keine Probleme, nur eben bei TÄ.

Bei dieser OP vor 2 Jahren habe ich die Narkose auch dazu nutzen lassen bei ihm den Bauch mittels Ultraschall checken zu lassen, Blut lasse ich bei ihm sowieso jährlich nachschauen. Man hat die Lunge, Bauchraum (und Hoden wg. älterem Hund) nachgesehen und nix krankhaftes gefunden.

Ich fand es aber komisch, denn dieser plötzliche Umfang muss eine Ursache haben. Deshalb suchte ich im www herum und fand "Bauchwasser-Sucht/Aszites" und "Cushing". Ich fragte die TÄ und konfrontierte sie mit diesen Erkrankungen. Im Grunde wurde alles ausgeschlossen, u. a. da beim Ultraschall nichts gefunden wurde (müsste man Wasser im Bauch darauf sehen ?) und weil im Blut nichts darauf hindeutete, nur etwas erhöhte Leberwerte aber nichts dramatisches, so deren Aussage. Aber, für einen richtigen Test auf Cushing und zur 100 % igen Sicherheit müsste mein Hund ohne Narkose einen ganzen Tag in der Klinik bleiben damit in zeitlichen Abständen bestimmte Test`s gemacht werden können, was mit ihm aber leider nicht geht.

Sein anderes Bein bekam damals auch einen Schaden, weil er auf Eis ausgerutscht/gegrätscht hatte, aber da war es nur ein Kreuzbandeinriss aber kein -abriss, da sollte (noch) keine OP gemacht werden.

Nun hat er aber auf dem anderen Bein auch den -abriss und er soll eigentlich wieder operiert werden. Wenn er steht setzt er dass betreffende Bein nicht auf den Boden auf, das laufen ist je nach Tagesform mal gut mal schlechter.

Im November nach einer Nachtrunde kamen wir im Treppenhaus hoch und er rennt plötzlich die letzten Stufen wie ein Irrer nach Oben, hechelt wild, das Herz raste und er fiel zusammen, ist für wenige Sekundenbruchteile wie ohnmächtig gewesen, nach einer halben Stunde hatte er sich erholt, wurde ruhig wie immer und schlief dann.

Ich gleich am nächsten Morgen zum Tierarzt an der Ecke (nicht zur Klinik wie sonst weil weiter weg). Dort macht er dasselbe Theater und brüllt herum. Der Tierarzt hat schnell an Herz und Lunge gehorcht und gleich "Herzinsuffizienz" festgestellt. Er gab ihm Vedmedin, Furosemid und Enalatab. Dass alles als Dauer-Medikamente. Es tut meinem Hund gut und bekommt es seit November.

Nun wegen der Bein-OP in die Uni-Klinik weil mir der -abriss wahrscheinlich aussah und dort bestätigt wurde. Dort erzählte ich von seinem Herz-Problem und man untersuchte ihn mit grossem Blut-/Geriatrie-Check, Herzultraschall, Röntgen, abtasten, etc.

Laut Diagnose hat er eine hochgradige Mitralinsuffizienz (inoperabel beim Hund). Er bekam ein zusätzliches Medikament verordnet, und ich soll regelmässig ein sogen. Atem-Tagebuch führen und prüfen wieviele Atemzüge er pro Minute im Ruhezustand, also beim herum liegen, schlafen, macht. E sollen laut der Kardiologin maximal 30 sein, im Internet fand ich dass maximal 45 auch noch normal sein sollen. Wie lange er diese Krankheit schon hat könne man nicht beziffern. Er war bisher immer fit, leistungsfähig, lauffreudig, normale Atmung, etc. also sieht es auf den 1. Blick eher akut aus.

Ich habe dort wieder auf den dicken Bauch hingewiesen, aber man fand keinen Grund dafür, was mich nun wundert, denn aufgrund der genauen Ergebnisse des Herzschall`s fand ich als Begleitursache der Krankheit im www auch eine deutliche "Bauchumfangsvermehrung".

D. h. aber, er könnte oder müsste schon vor 2 Jahren ein Herz-Problem gehabt haben oder !?

Dann wäre es Wasser im Bauch was aber vor 2 Jahren beim Ultraschall nicht gesehen wurde ?

Ich verstehe es nicht, denn dann hätte er schon lange Furosemid gebraucht.

Wozu geht man extra zur grossen Uniklinik, wo alle Technik, etc, vorhanden ist ?

Mich macht es jetzt fertig, denn auf der einen Seite verstehe ich diese Versäumnisse in der Klinik nicht, zumal Herzkrankheiten bei Hunden wohl häufig vorkommen sollen. Ich traue mich garnicht an diese Bein-OP heran, weil ich Angst um ihn habe wegen der längeren Narkose, etc.

Was meint Ihr dazu ? Habt Ihr auch einen Hund mit viel Wasser im Bauch und/oder dieser Herzerkrankung ?

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Hallo und herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.

Puh als ich als erstes deinen Beitrag gelesen habe, hab ich auch an Cushing gedacht.

Dann hab ich weiter gelesen und mir fällt dazu nur ein, ich glaub ich würde an deiner Stelle in eine zweite Klinik mit ihm fahren und dir eine zweite, bzw. dritte Meinung abholen.

Ich hoffe, deinem Hund geht es bald wieder ein wenig besser.

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Die Flüssigkeit im Bauch hätte der Ultraschall aber angezeigt.

Vielleicht ist es ja einfach eine Bindegewebsschwäche und deshalb hat er jetzt einen Bauch.

edit was für eine Rasse ist es denn? Weil mir fällt gerade ein, das ich schon viele ältere Beagel mit "Bauch" gesehen habe

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Oh Mann, das hört sich ja nach viel rumlauferei von Tierarzt zu TK an! Stress pur für Dich und den Hund und doch keine Lösung wegen des Bauches.

Hast Du mal versucht Deinen Hund vor dem Tierarzt Besuch mit Notfalltropfen zu beruhigen? Gibts in der Apotheke. Oder wie ist es wenn der Tierarzt zu dir nach Hause kommt? reagiert er dann genauso?

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Hallo und lieben Dank für Deine Antwort !

Es sind aber die TÄ in der Uni-Klinik, wo alle Technik und viele Mitarbeiter, spezialisierte TÄ, etc. vorhanden ist. Mich wundert es nur, dass man vor 2 Jahren nicht bsw. auf einen Verdacht kam, bsw. mit dem Herz, weil bei der Mitralinsuffizienz gehört auch das Symptom dicker Bauch dazu.

Und wenn ich es im www richtig verstehe befindet er sich dann nicht in einem Anfangsstadium.

Ich muss mich schon überwinden mit ihm überhaupt hin zu gehen weil er sich aufregt. Dort ist man beherzter, hat genug Leute, die ihn fixieren können. In einer normalen TA-Praxis ist es so nicht möglich. Da haben schon die TÄ trotz aufgesetztem Beisskorb Bedenken gebissen zu werden, was Blödsinn ist, denn er hat noch nie gebissen, und mit dem Ding drauf würde es erst recht nicht gehen.

Ich gebe ihm seine Tabletten, erhöhe bsw. gestern wieder die Entwässerung von 3 x 40 mg auf 4 x 40 mg (weil Höchst-Dosis pro Tag kann 10 mg pro 1 Kg Körpergewicht sein, er wiegt 31 Kg)), gebe ausserdem flüssiges Carnithin in`s Futter (soll gut für`s Herz sein) und Crataegutt-Tropfen (Weissdorn) auch für`s Herz. Und ich suche nach weiteren Möglichkeiten es ihm leichter zu machen.

Mir kamen ja vorher noch andere Verdachts-Diagnosen in den Sinn, bsw. hatte ich mal bei VOX im Tier-Magazin gesehen, da hatte ein grosser Hund auch einen grossen Bauch, bei dem was es ein Fussball-grosser Tumor der aus nutzlosem Gewebe bestand. Den hat man erst erkannt bei der OP und nahm ihn heraus.

Mensch, dass macht einen fertig !

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Er ist eine Bracke, also hat 31 Kg und ist also mittelgross.

Notfall-Tropfen helfen bei ihm überhaupt nicht, ebenso wenig diese

sogen. Reise-Beruhigungs-Pillen vom TA.

Ich bin nach TA-Praxen bei der Uni-Klinik hängen geblieben weil die

eigentlich sehr freundlich und geduldig sind, alles da haben was für

jeden eventl. Fall gebraucht werden könnte, und seine eine Bein-

OP war auch sehr gut verlaufen vor 2 Jahren.

Es wundert mich bloss, dass man nicht auf die Ursache des Bauches

kommt, und er pieselt ja auch ohne Ende wenn er die Furosemid

bekommt.

Er trinkt aber normal viel, wo kommt bloss soviel eingelagertes

Wasser her ? Der Bauch wird auch nur bisschen weniger dadurch.

Sollte man ihm mal die Höchstmenge der mgl. Furosemid geben ?

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Habe bei internisten-im-netz.de mal unter cushing geschaut,

nur der dicke Bauch würde passen, alle anderen Symptome

aber nicht.

Cushing kommt ja bei Menschen und Hunden vor, insofern sind

die Symptome wohl eher gleich.

Nun könnte man froh sein wenn`s kein Cushing ist, aber die

gestellte Herz-Diagnose ist auch schlecht.

Hat jemand hier einen Hund mit einer "hochgradigen Mitral-

insuffizienz" ?

:???

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Der Bauch kann bei einer HI "dick" sein, weil Flüssigkeit drin ist. Die wäre aber vor 2 Jahren auch gesehen worden!

Mir kam auch als erstes wie @Mixery eine Bindegewebsschwäche ein in den Sinn.

Edit: Wenn die HI vor 2 Jahren schon so sehr dekompensiert gewesen wäre, dass sie zu einer äußerlich sichtbaren Bauchumfangsvermehrung geführt hätte, wäre der Hund ohne Behandlung schon lange nicht mehr am Leben.

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Sorry ! Was bitte ist ein(e) HI ? Ach so, die Herzinsuffizienz !

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Hallochen, ich kann dir leider nicht helfen.

Allerdings hat meine alte Hündin auch einen unheimlich dicken Bauch - sieht super unförmig aus. Auch wir haben allerhand Diagnostik durchgeführt und nichts wurde gefunden.

Nun leben wir einfach damit und hoffen, dass sie noch lange mitmacht.

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