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Hundeforum Der Hund
Kartoffel-Mafia

Hund gewöhnt sich nicht an andere Hunde

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Hallo!

Ich habe meinen Hund nun schon seit 1,5 Jahren, habe aber das Gefühl, dass er sich immer noch nicht an andere Hunde gewöhnt hat.

Er reagiert panisch-aggressiv bei Hundebegegnungen.

Sprich er geht bei Hundebegegnungen gleich auf Angriff, reagiert aber teils auch panisch und versucht sich aus dem Halsband zu befreien, besonders bei grösseren Hunden oder wenn plötzlich irgendwo ein Hund auftaucht.

Und ich weiss immer noch nicht, wie ich nun am besten damit umgehe,

meide ich Hundebegegnungen beim Spazierengehen?

meide ich auch sonstige Hundebegegnungen?

Suche ich gezielt Hundebegegnungen?

Ich weiss irgendwie nicht, was das beste ist, was ich mache, wenn wir andere Hunde treffen.

Wer hat das Problem noch und hat einen Weg gefunden damit umzugehen?

Gruss

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Willkommen hier im Forum, vielleicht magst du dich und deinen Hund ja nochmal im Vorstellungsbereich etwas genauer vorstellen. :)

Grundsätzlich würde ich sagen: Vermeide ungeplante Hundekontakte, zeige deinem Hund, dass du ihm unerwünschte Kontakte vom Leib hältst. Und wenn du die Möglichkeit hast, mit vernünftigen Hundebesitzern und souveränen Hunden ein langsames Kennenlernen zu ermöglichen (erstmal gemeinsames Spazierengehen mit gesicherten Hunden), dann würde ich das versuchen.

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Ich würde einem Hund, der keine Hundekontakte haben möchte, auch keine aufzwingen.

Ich würde an der Führung arbeiten. Er muss lernen das du das für ihn regelst in seinem Sinne. Das heißt, andere Hunde blocken, so das sie nicht zu deinem Hund kommen. So sollte er lernen, das er weder die Flucht ergreifen muss, noch das er die Flucht nach vorn ergreifen muss. Halte deinen Hund bei Hundebegegnungen hinter dir.

Du kannst, wenn du jemanden kennst, der einen souveränen Hund hat, dich mit ihm treffen und parallellaufen. Ich würde aber hier auch nicht Kontakt zulassen. Ich denke wichtig wäre wirklich erstmal das er lernt die Kontakte nicht selbst abwehren zu müssen und das ihm nichts passiert in deinem Beisein.

Ich würde nicht Hunden aus dem Weg gehen. Also nicht, wenn ich einen anderen Hund sehe, umdrehen. Aber ich würde dafür Sorgen das der andere Hund nicht zu meinen Hund kommt, das mein Hund hinter mir läuft und ruhig bleiben kann. Also Bogen laufen und den Bogen dann langsam kleiner werden lassen. Alles in der Wohlfühlzone des eigenen Hundes ablaufen lassen...

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Was heisst blocken? Wenn andere Hundehalter 5m Abstand halten, was soll ich dann blocken? Freiwillig bleibt er bei Hundebegegnungen nicht hinter mir.

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Na wenn sie einen Abstand von 5 Metern haben, brauchst du sie ja auch nicht zu blocken ;) Blocken heißt einfach, das du dich immer zwischen den Hund der zu deinem Hund will, und deinem Hund bringst. Du blockst also deinen Hund ab, stehst dazwischen und schickst den anderen Hund weg.

Wenn dein Hund sich vor dich bringt, und dich offensichtlich die Hundebegegnungen nicht regeln lässt, habt ihr evtl. allgemein ein Problem mit der Führung? Versuche deinen Hund hinter dich zu bringen und laufe mal Bögen wenn andere Hunde kommen.

Ich gehe davon aus, das es einen Abstand gibt, bei dem er noch nicht ausrastet. Den nimmst du, lässt den Hund hinter dir, oder auf der vom anderen Hund abgewandten Seite laufen und verringerst einfach den Abstand nach und nach. Jegliches Führung übernehmen deines Hundes korregierst du ruhig aber bestimmt.

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Die Frage ist hier erstmal ob dieses meiden, flüchten > angreifen angeboren ist oder erworben wurde.

Kannst Du schreiben wie sich der Hund im Normalfall orientiert? Also, ist der Hund mehr vor Dir, mehr neben Dir, mehr hinter Dir?

Panisch aggressiv sagt mir im Wortlaut vie,l bezogen auf Deinen Hund gar nichts.

Geht gleich auf Angriff schreibst Du.

Also bekommt der Hund eine Bürste und zieht die Lefzen hoch und knurrt und marschiert dann los?

Oder ohne sichtbares anzeichen zack und ab?

Das winden beginnt wenn die Vorwärtsbewegug des Hundes gestoppt wird ? oder fängt der Hund erst an sich zu winden wenn Du Ihn zurückziehst?

fragen über fragen ...

gruss tg

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@Missyble:

Blocken heißt einfach, das du dich immer zwischen den Hund der zu deinem Hund will, und deinem Hund bringst.

Wie kommst du darauf, dass andere Hundehalter ihren Hund zu meinem hinlassen würden, wenn sich dieser wie ein wildes Tier gebärd? Selbst wenn das mal vorkommt, ergreifen andere Hunde gleich die Flucht.

Ich gehe davon aus, das es einen Abstand gibt, bei dem er noch nicht ausrastet. Den nimmst du, lässt den Hund hinter dir, oder auf der vom anderen Hund abgewandten Seite laufen und verringerst einfach den Abstand nach und nach.

Bei ca. 25m Abstand bleibt er friedlich. Die Durchschnittsstrasse hat aber nur 7,5m. Im Wald will ich nicht irgendwo im Gebüsch rumkriechen und auf Felder kann ich mich auch nicht immer stellen, wenn da gerade was wächst oder der Boden matschig ist

@to_go:

Meistens geht er vor oder neben mir.

Also bekommt der Hund eine Bürste und zieht die Lefzen hoch und knurrt und marschiert dann los?

Ja, aber er stürmt dann eher los. Wenn plötzlich ein anderer Hund auftaucht, dauert das keine Sekunde und er ist schon 2m nach vorne gestürmt. Sehen wir einen anderen Hund von Weitem, fängt er an zu schnauben, sträubt die Nackenhaare und senkt den Kopf. Zumindest solange bis wir umdrehen.

Aus dem Halsband will er sich dann befreien, wenn wir auf grössere Hunde treffen, die ebenfalls ein riesen Theater machen und nicht genug Abstand halten.

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Wie kommst Du darauf dass er panisch ist? :)

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Originalbeitrag

@Missyble:

Blocken heißt einfach, das du dich immer zwischen den Hund der zu deinem Hund will, und deinem Hund bringst.

Wie kommst du darauf, dass andere Hundehalter ihren Hund zu meinem hinlassen würden, wenn sich dieser wie ein wildes Tier gebärd? Selbst wenn das mal vorkommt, ergreifen andere Hunde gleich die Flucht.

Weil es immer doofe Halter gibt, die ihre Hunde nicht an der Leine haben und diese nicht hören?

Na wenn andere die Flucht ergreifen hat dein Hund ja erreicht was er wollte und hat Erfolg mit seiner Strategie, wieso soll er etwas ändern?

Ich gehe davon aus, das es einen Abstand gibt, bei dem er noch nicht ausrastet. Den nimmst du, lässt den Hund hinter dir, oder auf der vom anderen Hund abgewandten Seite laufen und verringerst einfach den Abstand nach und nach.

Bei ca. 25m Abstand bleibt er friedlich. Die Durchschnittsstrasse hat aber nur 7,5m. Im Wald will ich nicht irgendwo im Gebüsch rumkriechen und auf Felder kann ich mich auch nicht immer stellen, wenn da gerade was wächst oder der Boden matschig ist

Wieso korregierst du sein Verhalten dann nicht einfach und bringst dich trotzdem zwischen den anderen Hund und deinen Hund? Aber bestimmt geht das auch aus irgendeinen Grund nicht?

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Er versucht sich halt so panisch aus dem Halsband zu befreien.

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