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Hundeforum Der Hund
Nachttierchen

Eure Meinung: Hundehaltung mit Unterstützung durch eine Hundetagesstätte?

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Hundehalter :)

Ich brauche eure Meinungen, die bitte auch gerne ganz ehrlich sein dürfen und sollen.

Nein, ich habe derzeit keinen Hund, aber die Überlegung steht bereits seit Jahren im Raum. Nun bin ich soweit in meinem Berufsleben gefestigt, dass ich meine mir ernsthaftere Gedanken darüber machen zu können.

Meine Situation ist folgende:

Ich bin Alleinstehend und arbeite Vollzeit, was ca. 8 Stunden pro Tag auf Gleitzeit bedeutet.

Eigentlich dachte ich bisher immer, dass diese beiden Sachen schon Todesurteil für jeden Anschaffungs- und Haltungsgedanken sind. Nun aber beobachte ich schon seit ca. 1 1/2 Jahren meine Schwester, auch sie Alleinstehend und Vollzeit berufstätig. Sie hat nun ein für sich und auch für mich interessantes Modell der Hundehaltung:

Hundetagesstätte.

Zu gut deutsch Sie bringt morgens ihre Hermine in eine Hundestagesstätte, fährt anschließend zur Arbeit und holt ihr Hündchen Abends wieder ab. Urlaube, Wochenende, Feiertage und natürlich auch der tägliche Feierabend gehört dem Hündchen.

Als Zusatzinfo:

Hermine ist als Welpe zu meiner Schwester gekommen und kennt ihr Leben nicht anders. Sie fühlt sich augenscheinlich sehr wohl mit ihren Hundekumpels in der HuTa und hat trotzdem eine enge Bindung an meine Schwester.

Wie seht ihr dieses Hundehaltungsmodell?

Dass es funktionieren kann sehe ich an meiner Schwester, aber sie ist in meinem Umkreis die einzige, die zum Einen einen Hund hält und zum Anderen diese Art der Haltung durchführt.

Ich freue mich auf eure Antworten. :winken:

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Ich kenne einige Kollegen die das auch so handhaben. Wenn die Tagesstätte ok ist, warum nicht?

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Muss ja auch nicht jeden Tag sein. 1, 2x die Woche Hundetagesstätte und die anderen Tage vielleicht die Gleitzeit nutzen und weniger arbeiten und den Hund daheim lassen. Ein erwachsener, gesunder Hund kann durchaus mal 6-8 h alleine bleiben, finde ich. Tut ihm vielleicht sogar gut, den Hudetagesstätte mit anderen Hunden zusammen den ganzen Tag und viel Action - da schadet ein Ruhetag zwischendurch gar nichts.

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Ich bin momentan quasi auch alleinstehend weil mein Freund in der Woche auf Montage ist.

Meine Hündin wird dann an 2 Tagen ganztägig betreut und die anderen Tage mittags ausgeführt für 2 Stunden. Sie kommt prima zurecht damit und es geht ihr prima. Ja besser denn je zuvor würde ich sagen. Und die Bindung ist sehr stark obwohl sie nicht immer bei mir ist.

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Danke für eure Antworten. Ich hatte andere Reaktionen erwartet, vor allem nicht so positive.

Damit hier mit der Begrifflichkeit "Gleitzeit" nicht ein falscher Eindruck erweckt wird: Es sind trotzdem immer noch 38 Stunden zu Arbeiten innerhalb von 5 Tagen exkl. Fahrtzeit. Es ist also eigentlich nur am Freitag möglich früher von der Arbeit zu verschwinden, ich muss mich ja auch nach den Kollegen richten.

Da ich ja ein Neuling bin und auch nur auf die Erstlings-Erfahrung meiner Schwester zurückgreifen kann, dürft ihr euch ab nun auf lauter "doofe" Fragen gefasst machen.

Wie sieht denn eine geeignete Hundetagesstätte aus?

Ich habe bisher noch keine HuTa gesehen oder besichtigen können.

Ich könnte mir denken, dass ein freier Auslauf gut wäre, genauso wie die Möglichkeit, dass die Hunde sich einen geschützten warmen Platz suchen können. Gibt es etwas was man bei der Gruppenzusammenstellung beachten muss?

Und gibt es eine Art "Service" der einem bei der Auswahl eines Hundes aus einem Tierheim hilft?

Ich bin ja schließlich Neuling, Anfänger, Newbee, etc. Bieten sowas Hundeschulen an, oder muss ich mich da an andere Stellen wenden?

Und nebenbei:

Ich bin noch ganz am Anfang mit meinen Überlegungen. Zu meinem und auch dem Wohl des potentiellen Hundes werde ich mir bis zur Anschaffung durchaus noch ca. 3-5 Jahre Zeit lassen. Unter anderem deshalb, weil ich noch einen Umzug in ca. 4 Jahren vermute und meine jetzigen Haustiere noch ein ungestörtes Leben haben sollen.

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Also ich habe einmal eine Hundepension angeschaut, die einen guten Eindruck machte - ok, die Leiterin wirkte etwas gestresst - aber das kann ja mal vorkommen. Dann habe ich meine Hündin für 2 h dort gelassen. Als ich sie wieder abholte, "weinte" sie alles heraus. So hab ich sie noch nie erlebt, ein einziges Gewinsel. Als ich sie ein paar Tage später wieder testweise dortlassen wollte, hat sie sich ernsthaft geweigert auch nur aus dem Auto zu steigen. Rute eingeklemmt, angstvolle Augen, .... Tipp der Leiterin: Nehmen Sie sie am Halsband und ziehen Sie sie aus dem Auto, das muss sie jetzt lernen. Daraufhin bin ich wieder eingestiegen und gefahren. Das hat mir gereicht.

Beim nächsten Versuch hatte ich wieder einen guten Eindruck, die Maus hat gefremdelt wie sie es immer tut und ich bin mit der Sitterin über mehrere Wochen gemeinsam Gassi gegangen (war halt ein Invest an Zeit und Geld, der sich aber letztenendes rentiert hat). Heute bleibt die Maus dort genauso problemlos wie daheim, sie quietscht im Auto schon vor Freude, wenn wir hinfahren, hat dort Hundefreunde gefunden, läuft erstmal rein und begrüßt alle Hunde und Menschen und wirkt beim Abholen immer sehr entspannt. Wenn ich fahre, dann guckt sie sich schlimmstenfalls nochmal nach mir um - aber kein Weinen am Zaun, gar nichts.

Fazit: Dein Hund wird Dir zeigen, ob er sich wohlfühlt.

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Huhu...

Das kommt voll und ganz auf die HuTa an.

Mein "alter" ging tageweise in die HuTa und der "kleine" geht seit der 12. Woche regelmäßig (nach der Eingewöhnung) täglich in die HuTa.

Anders wäre gerade eine Welpe für uns nicht möglich gewesen.

Die Züchter waren zwar anfangs skeptisch, sind aber total begeistert von der Entwicklung ihres "Zöglings".

Wir sehen uns recht regelmäßig.

Bezüglich der Bindung / Erziehung oder ähnlichem kann ich nichts negatives berichten.

Jack hat die gleichen "Probleme", wie andere Hunde auch.

Ende April haben wir erfolgreich die Begleithundeprüfung abgelegt und trainieren erfolgreich auf die IPO 1.

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Hallo!

Ich finde es gut, dass Du Dich jetzt schon so umfassend informierst (und auch mit einrechnest, dass ein Hund evtl. erst nach Deinem Umzug zu Dir kommt)!

Für mich wäre es bei der Auswahl einer HuTa wichtig, dass

- der Hund in länger werdenden Aufenthaltszeiten erstmal a.d. HuTa gewöhnt werden kann

- soziale Kontakte täglich in Gruppen möglich sind - überwacht u. nach Verträglichkeit

zusammengestellt u. auf einer ausreichend grossen Freilauffläche

- dem Hund täglich auch ein (abwechslungsreich aufgebauter) Spaziergang ermöglicht wird

- er dasselbe bzw. sein gewohntes Futter erhält

- eine schnelle und gute tierärztliche Versorgung gewährleistet werden kann

- die verantwortlichen Leute dort mit Deinem Hund auf eine Art und Weise umgehen, die zu

Deinen Erziehungs-/Umgangsformen nicht im Widerspruch steht

- ausreichend Möglichkeit für Ruhe und Rückzug besteht

- Sauberkeit, Ordnung und Hygiene herrscht

Auch ist mitzubedenken, dass Dein Hund, wenn er krank ist, nicht in die HuTa kann und unkastrierte Hündinnen in vielen HuTas während der Hitze nicht aufgenommen werden.

Hilfreich sind natürlich immer Empfehlungen hier über bereits bekannt gute HuTas (entweder in Deiner jetzigen Umgebung oder dann an Deinem zukünftigen Wohnort).

Lass Dir ruhig nach Terminvereinbarung die infragekommende(n) HuTas ausführlich zeigen und mach Dir vielleicht eine Liste mit den wichtigsten Fragen, damit Du im Gespräch nichts vergisst :) !

Sicher kommen hier auch noch weitere oder andere "Auswahlkriterien", so dass Du insgesamt einen Überblick erhältst, worauf es ankommt.

LG,

Gundi

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seh ich wie Gundi. Es gibt aber auch die Möglichkeit, auf einen privaten Sitter zuzugreifen, auch da ist natürlich wichtig, dass der entsprechend richtig mit dem Hund umgeht. Viele haben ja die Sorge, dass der Hund sich dann mehr an den Sitter bindet als an einen selber. Ich weiß aus mehreren Beispielen aus meiner Umgebung, dass dem nicht so sein muss, es kommt aber darauf an, wie der Halter mit seinem Hund umgeht, da kommt es ganz entscheidend darauf an, dass der Hund den Halter als souveräne Leitfigur sieht. Wer das nicht hinbekommt hätte so und so Probleme mit seinem Hund, egal ob da ein Sitter dazwischen ist oder nicht. In den meisten Fällen, die ich kenne ist es sehr gut gelaufen, wo es nicht lief, waren es meist sehr junge Mädchen, die ihre Eltern als Sitter einsetzen, die Hunde erkennen sofort, wer in der Familie das Ruder in der Hand hat und für Schutz sorgen kann und entsprechend ist dann natürlich die Orientierung.

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Ich denke auch, dass es möglich ist. Ich selbst betreibe eine Hundepension mit gemischter Gruppenhaltung und habe unter der Woche einige Tageshunde da.

Wenn die Hunde es von klein auf so kennen und die Einrichtung ordentlich arbeitet, ist es eigentlich eine gute Sache.

Allerdings würde ich mir trotzdem keinen ganz jungen Welpen holen, sondern vielleicht lieber einen, der schon so um die 4 Monate oder älter ist. Mit 8 Wochen würde ich keinen Hund in eine Hundepension/Hundetagesstätte geben. Wenn da der Betreuer nicht gut aufpasst, können da einige Sozialisierungsfehler unterlaufen, auf die Du dann keinen Einfluss hast.

Man muss sich unter anderem auch überlegen, ob man die finanziellen Mittel zur Verfügung hat, den Hund Montags bis Freitags unterbringen zu können. Auf einen Monat gerechnet kann das recht teuer werden. Und arbeiten gehen, um den Hund zu finanzieren, von dem ich die meiste Zeit nicht viel habe..... das muss man sich echt überlegen.

Viele Hundeschulen bieten eine kostenlose Beratung vor dem Hundekauf an. Dies wird leider viel zu selten genutzt.

Ich würde da einfach mal nachfragen und mich beraten lassen.

Falls es eine bestimmte Rasse sein soll, würde ich mich auf eine Rasse festlegen, die gut mit Veränderungen und fremden Menschen klar kommt und als recht verträglich und gesellig gilt. Also keine Rasse, die tendenziell eher als Ein-Mann-Hund gilt oder Fremden gegenüber eher misstrauisch ist, ist dann für so eine Betreuungsform vielleicht nicht so gut geeignet.

Ansonsten würde ich auf jeden Fall mal im Tierheim oder bei guten Not-Orgas nach einem geeigneten Hund schauen.

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