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Hundeforum Der Hund
Lemmy

Pflegestellen: generelle Frage

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Weil gerade so viele Pflegestellen-Leute hier berichten hab ich mir jetzt schon eine Weile ein paar Fragen diesbezüglich gestellt, und irgendwie noch nicht so recht eine Antwort gefunden.

Wenn man eine Pflegestelle wird verpflichtet man sich ja doch auch, diesen Hund eine Weile (im Optimalfall bis zur Vermittlung) bei sich zu haben.

Was passiert aber, wenn es einfach nicht klappt mit dem Hund? ZB die eigenen Hunde nicht einverstanden sind, oder mal ein Notfall eintritt?

Ich hatte ja in dem Thema von Diana+Fiene mitbekommen, dass sie eine neue Stelle für Rey suchen musste als Krümel angefahren wurde, aber gibt es da irgendwie eine generelle Regelung, wie in so einem Fall - oder in einem Fall dass sich die Hunde nicht verstehen - geschehen soll?

Wenn ich an die Geschichte von zB Liawen denke, in der ihr erster Hund plötzlich in eine Depression verfiel weil er sich mit dem neuen Hund nicht verstand - da gab keine Verletzungen, aber auch das ist ja kein haltbarer Zustand.

Nun verpflichtet man sich ja aber für diesen Notfallhund - wohin dann mit dem wenn es blöd in die Hose geht?

Sucht die Orga dann einen neuen Platz? Muss das die Pflegestelle selber tun? DARF sie das überhaupt?

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Ich denke die Orga sucht dann einen neuen Platz sofern es eine gute ist...

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Ich darf das nicht.

Aber wenn es absolut nicht geht und wirklich keine Chance besteht, ist der Verein in der Pflicht.

Damit es gut klappt, wird meine Pflegeline vorher noch einmal auf Hündinnen getestet.

Sollte es wider Erwarten ernste Probleme geben, muss sie ausziehen.

Dann gibt es hier in HH noch eine andere PS.

Gute Vereine haben immer einen Plan B.

Klar ist es ein Problem, wenn auf einmal 5 Hunde zurück kommen.

Oder man muss mal ein paar Tage trennen.

Aber unhaltbare Zustände würde kein guter Verein dulden.

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Ich hatte mich mit meinen Kontaktpersonen von dem Verein geeinigt,dass in solch einem Fall

der Pflegehund innerhalb von 14 Tagen innerhalb des Vereins auf eine andere Pflegestelle vermittelt wird.

Wenn möglich hätten wir im Notfall Pflegehunde getauscht.

(im äu0ersten Notfall!)

Diese Vereinbarung hatte ich auch schriftlich im Pflegevertrag.

Natürlich hätte ich auch selber eine Ersatzpflegestelle vorschlagen können.

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Bei uns - acd in not e.V. - ist das so, dass sich natürlich wir als Orga um einen schnellen Ersatz kümmern. Ich habe bisher eher selten Hunde umplatzieren müssen, aber es ist schon vorgekommen.

( Ich glaube, einmal in 5 Jahren. :think: Jedenfalls dieses Jahr .... ich habe 24 Stunden gebraucht, dann war der Hund umgesetzt. Perfekt, und die Ersatz-Ps hat lebenslänglich was gut bei mir. )

Ich finde es ganz wichtig, den Pflegestellen diese Sicherheit zu geben.

Bei uns ist es z.B. auch so, dass ich Tag und Nacht telefonisch für meine Pflegestellen erreichbar bin. Es kann immer mal sein, dass irgendein Notfall passiert, und als Orga sollte man die Pflegestellen nicht auch noch mit Verwaltungsabläufen belasten.

LG Martina

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Es sollte sich natürlich der Verein um einen neuen Platz kümmern, wobei man selber natürlich auch suchen, aber nicht einfach weitergeben darf.

Auch bei der neuen Pflegestelle wird dann Vorkontrolle gemacht, jedenfalls dann, wenn sie nicht regelmäßig mit diesem Verein zusammenarbeitet.

Hat man eigene Hunde, sollte man immer die Möglichkeit haben zu separieren, auch für zumindest ein paar Tage, denn natürlich kann nicht jeder Verein auf die Schnelle und jederzeit eine Notfall-PS für jeden seiner Hunde haben.

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Ja, es kommt immer mal wieder vor, dass Hunde umgesetzt werden müssen. Deshalb liegt den Vereinen ja auch was daran, die Hunde in die passenden Pflegestellen zu setzen (bei Endstellen ist es im Grunde genauso). Niemand will einem Hund mehr Umstellungen zumuten als unbedingt notwendig. aber man kann auch nicht hellsehen.

Da solche Plätze aber naturgemäß begrenzt sind, ist sicher auch nichts dagegen einzuwenden, wenn die PS selbst einen anderen Platz findet, sofern der geeignet ist. Wie das gehandhabt wird, ist aber vielleicht auch von Verein zu Verein unterschiedlich.

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So kenne ich das auch.

Dass immer jemand ansprechbar wäre.

Sonst mache ich das nicht mehr.

Einmal bin ich vom Verein im Stich gelassen worden.

Das ist allerdings schon einige Jahre her.

Da ging es nicht um eine Unverträglichkeit, sondern um einen Hund, der so panisch war, dass der alltägliche Umgang schon sehr schwierig war.

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Vielen Dank, das klingt genau so, wie ich es erhofft hatte :) Steht sowas in den Verträgen mit drin?

Ich frag nur aus reinem Interesse - ich denke, hier würden die Fetzen fliegen wenn ich einfach einen unbekannten Hund ins Haus lasse :D und wenn ich mal (in 20 Jahren) hundelos bin, such ich lieber gleich einen Hund für zum Bleiben :zunge: Aber wer weiß was meine Zukunft noch so parat hält.

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Ich habe den Absatz per Hand zusätzlich eingetragen in den Pflegevertrag.

Wir hatten vorher darüber gesprochen.

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