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Hundeforum Der Hund
KäptnKörk

Freundschaft und die Hunde-Sache?!

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

ich wollte mal fragen, ob Euch die Nähe zu Euren oder auch zu Hunden generell,

schon mal eine Freundschaft gekostet hat?

 

Mit neugierigen Grüßen!

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Jain, also indirekt schon.

 

Die (jetzt nicht mehr) neue Freundin meines früheren besten Freundes hatte Meerschweinchen. Ich fand die nicht so hübsch und hab halt immer bei Bildern gesagt "Ja, sind recht niedlich"... offenbar mit zu wenig Begeisterung.

Dann, eines Tages, sagte sie das es sie stört das ich nicht so begeistert von ihren Schweinchen bin und sie sich ja schließlich auch für meine hässlichen Mistviecher interessiert... Nun ja, ich fragte sie ob sie drauf steht belogen zu werden oder ob ich weiterhin einfach höfliche Zurückhaltung übe.

 

Das war so schlimm das sie ab da meinem besten Freund den Kontakt zu mir verboten hat :think:

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Ganz klares Nein. Meine wirklichen Freunde sind entweder selbst Hundehalter oder mögen Hunde, haben aber derzeit keinen eigenen Hund. 

 

Im Bekanntenkreis haben wir aber Menschen, die Hunde zwar nett finden, aber mehr als nett ist da nicht. Das sortiert sich dann von selbst. Wer uns besucht, muss halt mit Hundehaaren und allem, was zum Hund gehört, rechnen - und damit klar kommt. Wer damit nicht zurecht kommt, der sortiert sich schon selbst in den nächst entfernten Kreis von uns weg :D 

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Oh, da gab es einige Leute, mit denen Freundschaften oder gar Beziehungen gerade aufkeimten, die aber dann dumme Dinge sagten, wie z.B.:

"So viel Geld würde ich nicht für den Tierarzt ausgeben!" oder: "Wenn Du nach Amerika gehst, gibst Du die Hunde aber ab, oder?" oder: "Die Hunde

schlafen doch wohl nicht im Schlafzimmer!" (Antwort: "Um genau zu sein, schlafen sie im Bett! Und zwar in Deiner Hälfte!")

 

Und die langjährige Freundschaft zu einem Züchterpaar zerbrach ganz, nachdem ich sie wegen ihrer katastrophalen Hundehaltung und nach zahl- und

erfolglosen Versuchen, sie zur besseren Organisation der Hundebetreuung oder zur Abgabe eines Teils der viel zu vielen Hunde zu bewegen, beim

Zuchtverband angezeigt hatte. Mir wurde damals vom Berliner Zuchtwart zunächst mit einer Verleumdungsklage gedroht, aber nachdem sich dann

auch andere Leute zu den Zuständen äußerten, wurde GsD ein Zuchtverbot ausgesprochen. Das waren liebe Menschen, mit denen ich lieber befreundet

geblieben wäre, aber von ihren über 20 Hunden (ohne Welpen und Junghunde!) waren sie schlicht komplett überfordert und betriebsblind geworden.

Sie zogen dann weg, behielten wenige Lieblinge, die den Alterstod starben und haben seither nur noch 1 o. 2 Katzen. Begründung: Hunde beschneiden

die Lebensqualität.

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Oh ja.

Bei mir scheiterte eine Beziehung, als mein Freund zusammenziehen wollte und damit sein Wohnzimmer/Küche/Esszimmer/Flur  sauber bleiben, er den Hunden ein Hundezimmer einrichten wollte. Hab mich dann vertschüsst.

Auch eine meiner besten Freundinnen hat sichs mit mir verscherzt, als sie anfing CM derart lobzupreisen und seine Methoden anzuwenden, dass ich einfach kein Bock mehr auf weitere Freundschaft hatte.

Ebenso zu einem befreundeten Ehepaar, das mich um Hilfe bat bei Hundesuche und der Erziehung. Sie nahmen sich einen Hund, von dem ich absolut abgeraten hatte, es eskalierte, dann verstärkten sie das Problem noch weiter, indem sie den kranken Hund extrem stressten und eben nicht auf Ratschläge, die sie haben wollten , hörten und dann mussten sie den Hund abgeben. War für mich dann komplett durch mit Freundschaft.

Bezüglich Pferdehaltung und Umgang hab ich auch aussortiert.

 

Und das tolle daran ist: Nachdem ich derart aussortiert hatte, ergaben sich sehr wertvolle Freundschaften mit Gleichgesinnten, die ähnlich ticken und das fühlt sich sehr gut und passend an. 

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Bei mir ist sogar eine lange Partnerschaft zerbrochen.

Er war 23 und ich 19 als wir Fino gemeinsam anschafften (Er wollte einen Hund) nur war seine Vorstellung von Hundehaltung eine völlig andere. Er war der Meinung das man den gerade aus dem Tierheim geholten , am selben Tag kastrierten Hund wohl 4 Stunden allein lassen könnte um was trinken zu gehen. 

 

Innerhalb von 2 Monaten stellte sich heraus das ich den Kerl Jahre lang falsch eingeschätzt habe und er nur so lang Verantwortungsbewusst war wie er nix besseres zu tun hatte. Tja irgendwann stand er vor mir und meinte er habe keine Lust mehr auf den Hund , zu einschränkend *bla bla bla* und er machte den Fehler mich vor die Wahl zu stellen "Der Köter oder Ich " ... Unnötig zu erwähnen, das ich innerhalb von 10 Minuten seine Sachen zusammen gepackt habe und er sehr verwundert vor der Tür stand.

 

Bereut hab ich es nie. 

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Bis jetzt GsD noch nie. Entweder sind meine Bekannten/Freunde auch Hundefreunde oder sie

akzeptieren zumindest meine Hunde.

 

Allerdings nehme ich sie auch nicht überall mit hin wo wir eingeladen sind.

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Also zerstört nicht, aber zu den Geburtstagen meiner Tante und meinem Onkel dürfen wir nur ohne Hund kommt.

Den genauen Grund sagen sie nicht, nur dass es zu viel ist wenn Besuch da ist und auch noch ein Hund rumrennt.

Ich muß dazu sagen meine Muffin rennt nicht rum, das war einmal! Er legt sich mit einem Knochi an einen ihm zugewiesenen Platz und

es kann sein wenn es klingelt oder jemand kommt den erkennt, dass er dann mal bellt oder in einen kurzen Freudentaumel fällt.

 

Zwischenzeitlich gehen wir nicht mehr zu den Geburtstagen, wir akzeptieren es und gratulieren eben per Telefon.

Es ist dann um den Zeitpunkt rum ein bißchen ein angespanntes Verhältnis (so wie gerade jetzt, heute ist nämlich wieder ein Geburtstag)!

Wir haben auch schon viel diskutiert, aber sie erwarten von einem Hund, dass er keinen Mucks macht und das kann ich nicht garantieren.

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Mir ist es egal, wenn Freunde keinen Bezug zu Hunden haben, sich fürchten oder auch sich ekeln. Gibts ja alles, weil Menschen halt genauso individuell sind, wie die Hunde auch - die mögen auch nicht allen und jeden.

Bei mir bekommt aber der Spaß dort ein Loch, wo ein Freund von mir zum Erhalt der Freundschaft  ein Verhalten den Hunden gegenüber einfordert/erwartet, hinter dem ich nicht stehen kann oder auch wenn jemand selbst an seinen Hunden Gewalt anwendet, um den Hund zurechtzubiegen, weil er zu bequem ist, mit dem Hund artgerecht zu arbeiten.

Ich hab zB eine Kollegen, mit der ich seit 30 Jahren lose befreundet bin. Die hat Angst vor Hunden, auch Ekel - aber was solls? Zum Kaffeetrinken, ratschen usw. treffen wir uns grundsätzlich bei ihr. Das geht voll in Ordnung so.

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Bei mir scheiterte eine Beziehung, als mein Freund zusammenziehen wollte und damit sein Wohnzimmer/Küche/Esszimmer/Flur  sauber bleiben, er den Hunden ein Hundezimmer einrichten wollte. Hab mich dann vertschüsst.

 

Mich hätte jetzt interessiert, wie er sich das vorgestellt hätte den Hund VOR die Tür zu bringen, da er ja nicht durch den Flur darf? Einfach über das Fenster dann raus? :lol:

 

Also einige Geschichten sind ja schon heftig. Sowas hatte ich bisher noch nie. Nur Unverständnis von meiner Mutter und sich vom Muttertier abzuwenden ist ja ziemlich unmöglich

(zumal ich das natürlich nicht will und sie selbstverständlich auch nicht). Sie akzeptiert es. Was anderes bleibt ihr auch nicht übrig :D

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