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Hundeforum Der Hund
Juline

"Auslastung"

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"Nicht ausgelastet" -wie äußert sich das bei euren Hunden?

 

Woran merkt ihr, wenn eure Hunde zuwenig Beschäftigung hatten? Wie zeigt das der Hund?

Gibt es Unterschiede bei zu wenig körperlicher // geistiger Auslastung?

 

Wieviel müsst ihr unternehmen, damit euer Hund "ausgelastet" ist?

Was bedeutet "Auslastung" für euch bzw. für euren Hund? Wann wird es zur Überlastung? Woran merkt ihr das?

 

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vor 9 Minuten schrieb Juline:

"Nicht ausgelastet" -wie äußert sich das bei euren Hunden?

 

An Tagen wenn ich nicht viel Zeit zum Laufen oder Kopftraining hatte, weicht Csuda mir nicht von der Seite und dreht sich viel um ihren Schwanz zu fangen. 

Das ist dann immer ganz deutlich. Ich mach dann einfach noch ein paar Übungen und Spielerei mit ihr, oder einfach nur mega-Kuschelstunde. 

Und ehrlich gesagt habe ich an solchen Tagen kein schlechtes Gewissen, denn sie hat sonst so viel Freiheit, Spaziergänge, Treffen mit Hundekumpel

vor 9 Minuten schrieb Juline:

 

 

vor 10 Minuten schrieb Juline:

Wieviel müsst ihr unternehmen, damit euer Hund "ausgelastet" ist?

Was bedeutet "Auslastung" für euch bzw. für euren Hund? Wann wird es zur Überlastung? Woran merkt ihr das?

 

Wenn wir von der Hundeschule kommen, ist sie platt und fällt erstmal in die Ecke. Dann reicht es ihr erstmal. 

Sonstige Auslastung sind unsere fast täglichen Wandertouren. Wobei ich diese nicht in Zeit oder Strecke definieren kann. Es kommt drauf an, wie ich tatsächlich Zeit habe. Und wenn wir dann ne halbe Stunde im Wald im unbekannten Gefilde stöbern, ist das allemal besser als tagtäglich dieselbe langweilige 2 h Strecke zu gehen. Finde ich. 

Csuda ist z. B. auch platt wenn sie einen Tag lang nur mit anderen Hunden im Garten verbracht hat, ohne Strecke zu laufen. 

 

Ich mache mir da gar nicht so viel Gedanken. Denn wenn der Hund abends wohlig seufzend auf dem Sofa liegt, ist doch alles gut :)

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Wenn wir einfach mal ein oder zwei Tage zu wenig rausgehen, ist er drinnen sehr nervig anhänglich. Ohne dass er was Konkretes will. Also außer rausgehen. ;)

 

Körperlich machen wir 2-3 Stunden täglich. Viel Freilauf, wenig losgelöste Aufgaben. Er darf viel sein Ding machen. Kopfarbeit machen wir nicht. Der Alltag fordert ihn genug. Es ist eine Gratwanderung und er ist schnell überfordert.

 

Überforderung merke ich an sehr niedriger Reizschwelle, Überprungshandlungen, "tauben" Ohren im Freilauf.

Im Moment leckt er sich wieder die Hinterbeine auf und ich bin noch nicht sicher, ob es die Allergie ist oder das momentan allgegenwärtige Kind. 

 

Rituale helfen, Zeit mit mir allein draußen und auf der Couch. Sowas halt. Im Moment fordere ich viel von ihm. Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten. ;)

 

 

 

 

 

 

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Kosmi ist dann sichtlich nervös, neigt dazu auf sich aufmerksam zu machen, klaut schuhe um sie in den Garten zu bringen.

Am besten ist es wenn sie mit anderen Hunden spielen kann oder wir fremdes gebiet erkunden.

Zur zeit muss sie leider viel zurückstehen, aber das wird irgendwann auch wieder besser.

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Quinta wird bei unterforderung sehr unleidlich nervig. Penetrantes Anstarren und sofortiges hochspringen und fordern, sobald ich auch nur ans aufstehen denke. Kleinere Bewegungen wie Strecken o.ä sind dann nicht mehr möglich.

 

Allerdings kann sie tatsächlich auch trennen, ob die Unterforderung an ernsthaften Gründen wie z.B Krankheit liegt. Dann liegt sie den ganzen Tag bei mir und ist sehr ruhig. Oder ob es für sie unsinnige Probleme sind, die mich abhalten (Derzeit z.B Home-Office-Überstunden und Home-Studium oder schlicht und einfach mieses Wetter).

 

Überforderung haben wir eigentlich so nicht mehr, weil ich ihre Grenzen mittlerweile kenne. Seltener kommt es bei neuen Hunden zu Überforderungs-Übersprungshandlungen was sich im "aggressiven Fiddeln" oder verletzungsfreies Abschnappen äußert. Andere Äuwerungen für Überforderungen bei z.B Tricks, sind Anspringen, Zähneklappern und motzen.

Tricksen hab ich daher sowieso von der Liste gestrichen, dass ist nichts für uns.

 

 

Manchmal hat man die Sache mit dem Über/unterfordern nicht immer in den eigenen Händen. Um sie dann wieder runterzufahren hilft meist ein Ochsenziemer an dem sie mindestens 10 Minuten kauen muss. Oder auch ihr Snackspielzeug. 

Ab einem gewissen Punkt lässt sie sich damit auch nicht mehr abspeisen... Aber das ist dann auch gerechtfertigt. 

Überforderung bei Hundebegegnungen und Spiel kann sich auch in kurzzeitigen Durchfall äußern. Vielleicht so ein bisschen Reizdarm. Ich kenn das selbst, wenn ich auf irgendwelche größeren Feiern soll :ph34r:

 

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vor 3 Stunden schrieb Shyruka:

Quinta wird bei unterforderung sehr unleidlich nervig. Penetrantes Anstarren und sofortiges hochspringen und fordern, sobald ich auch nur ans aufstehen denke. Kleinere Bewegungen wie Strecken o.ä sind dann nicht mehr möglich.

 

Allerdings kann sie tatsächlich auch trennen, ob die Unterforderung an ernsthaften Gründen wie z.B Krankheit liegt. Dann liegt sie den ganzen Tag bei mir und ist sehr ruhig. Oder ob es für sie unsinnige Probleme sind, die mich abhalten (Derzeit z.B Home-Office-Überstunden und Home-Studium oder schlicht und einfach mieses Wetter).

Das ist hier ganz genauso! Sie hat mich permanent im Blick, man denkt es schläft in Seitenlage, aber sobald man eine Bewegung macht, die darauf hindeuten kann dass man vom Schreibtisch aufsteht, springt sie hoch und starrt  mich an, verfolgt mich auf Schritt und Tritt oder legt sich auf die Schuhe vor der Haustür 🙄..

 

Überforderung merke ich an Übersprungshandlungen, vermehrtes vehementes Einfordern von weiterer "Action", viel Bellen, und ihrem etwas irren Silberblick mit halb offenen Maul und längs gerollter Zunge 🤪😄..

Frei nach dem Motto: nach müde kommt doof ;)

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Hmm - also entweder war der Rabauke noch nie wirklich unter- oder überfordert ... oder sie kompensiert beides mit schlafen... :D

 

Unterforderung habe ich tatsächlich noch nix gemerkt, obwohl es natürlich schon mal sein kann, dass sie zu kurz kommt. Ist aber selten und eigentlich braucht es absolut nicht viel, um sie auszulasten. Durch die Natur streifen und sie schnüffeln lassen reicht schon. Vielleicht ab und zu mal ein Leckerchen werfen oder verstecken - aber das machen wir eigentlich eher im Sinne von Jagdersatztraining, als Tausch gegen eine heiße Spur oder eine Rehsichtung. Passiert mal einen Tag super wenig in Sachen unterwegs sein, dann liegt sie einfach irgendwo rum und pennt. Ob sie dann irgendwann unleidlich wird, weiß ich nicht - ist bisher noch nicht vorgekommen. Ein bisschen Leckerlies in Haus und Garten verstecken und sie suchen lassen, reicht aber im Zweifel auch prima aus, um sie auszulasten. 

 

Überforderung: Bei kurzfristiger Überforderung im Sinne von „Ich weiß nicht, was du gerade von mir willst... Ich kann jetzt nicht nichts machen, also mache ich mal irgendwas...“ reagiert sie mit Überprungsverhalten - Spielaufforderung und Rennflash. Da lässt sie sich aber schnell abrufen und beruhigen und das sind auch nur kurze Momente, die zum Beispiel auch bei Hundebegegnungen  ausgelöst werden können. Wirkliche „dauerhafte Überforderung“ im Sinne von „war mir heute alles zuviel“ würde dann eher daran liegen, dass unsere Wandertour zu lang war oder zu wenig Pause zwischen längeren Touren. Ich weiß nicht, ob sie da schon mal wirklich überfordert war, glaube ich es eigentlich nicht. Aber nach einer 7-8stündigen Tageswanderung haut sie sich halt erstmal direkt in ihr Körbchen und pennt. Ansonsten zeigt sie auch unterwegs sehr gut an, wenn ihr etwas zuviel ist. Derzeit passiert das zum Beispiel durchaus mal, weil es ihr zu warm ist. Dann geht sie nicht weiter oder legt sich direkt in den nächsten Schattenfleck. 

 

Fazit: Der Rabauke ist in dieser Hinsicht super einfach. Es braucht nicht viel, um sie auszulasten - schnuppern reicht und schnuppern kann man überall. Im Grunde reicht es völlig jeden Tag ein paar Stunden mit ihr unterwegs zu sein, dabei wird geschnuppert und fertig ist der Rabauke ausgelastet. Umgekehrt genauso - wird es zuviel, zeigt sie das sofort und verweigert das „weitermachen“. Und ansonsten wird dann halt geschlafen - entweder aus Langeweile oder aus Erschöpfung. Der Rabauke ist daheim wirklich mega ausgeglichen und ruhig und entspannt.

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Unterforderung ist ganz klar, da starrt sie mich an oder kommt ständig schubsen. Therapie dagegen: Spazieren gehen! Im Notfall, nützt aber nicht gleich gut, Spielen, Frisbee, kleine Übungen machen

 

Wobei ich schon bei der Überforderung bin, so diese Übungen, Trickchen etc machen sie sehr schnell, sehr nervös. Ob das Überforderung ist weiss ich nicht, sie macht es eigentlich gern, aber eben ich muss sehr schnell abbrechen.

Körperlich überfordert war sie wohl noch nie, müde schon, aber nicht überfordert.

 

Stressmässig überfordert, jooo, also gefordert, zb lange Reise mit diversen bösen Grossbahnhöfen, aber das ist sofort wieder vergessen.

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Kopfarbeit ist finde ich ein wichtiger Gegenpol zu Alltagsstressherausforderungen. Die macht nämlich Spass und der Hund kann freudig Gelungenes feiern. Es stärkt das Selbstbewusstsein während Alltagsstresstraining im besten Fall Gewöhnung und Resilienz aufbaut -so richtig was zum Feiern und der Spaß fehlt da.

Der ist bei uns elementar. Mit dem kann man aktiv Stress abbauen.

Insofern gibt es davon praktisch eigentlich gar nicht zuviel, Alltagsstress im Gegensatz dazu (neue Situationen, Reizdichte, viele negative Trigger): bei dem muss ich dosieren. Bei körperlicher und geistiger Auslastung ist eigentlich nur meine Mitivation limitierend- die Maus hat da sehr große Ausdauer. Das wird ihr nie zuviel. Nur Spazierengehen: da fängt der Hund an zu jagen oder verstärkt zu beschützen. EInen geistigen Fokus muss ich schon bieten.

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Sie fordert das übrigens auch ein nach einer gewissen Dauer, man kann das nur begrenzt verschieben, nach ein paar Stunden hat man einen bellenden Hund vor sich und dem vorwurfsvollen Blick kann man sich dann nicht entziehen.

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