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Hundeforum Der Hund
Simba-10-5-2020

Rückruf - Hund soll bleiben

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

ich bin neu hier und habe einen 6 Monate alten Mischlings Rüden.

 

Über die Suchfunktion habe ich leider nichts gefunden. Falls es das Thema schon gibt, könnt ihr es gerne drunter verlinken.

 

Ich übe mit unserem Hund bei jedem Spaziergang den Rückruf:

 

Wenn ich "HIER" rufe, kommt er meistens zu mir zurück und bekommt zur Belohnung per Zufall 0-1-2-3 Leckerli. Seit kurzem ist es so, dass er sich sein Leckerli holt, aber gleich  wieder abhaut. Ich möchte eig. dass er dann bleibt, bis ich ihn wieder losschicke. Ich vermeide es, ihn nach dem Rückruf ins "Sitz" zu bringen. Er soll ja dann fürs Kommen und nicht fürs "Sitz" usw belohnt werden. Ich  möchte ihn auch nicht sofort anleinen, damit er nicht das Gefühl hat "Spaß vorbei". (Darum habe ich ihn zur Übung aus diversen Situationen wie auch Spielen mit anderen Hunden gerufen und ihn wieder laufen lassen.)

 

Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben. In der Hundeschule kann ich leider nicht fragen, weil die Coronabedingt zu hat. 

 

Danke und viele Grüße 🙂

 

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Vielleicht solltest du versuchen die Leckerchen nicht direkt wenn dein Hund bei dir ist zu geben, sondern Zeitverzögert. 

Erst nur mit kurzem Abstand und mit der Zeit verlängern.

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Bringt er des "Kommen" dann noch mit dem Leckerli als Belohnung in Verbindung wenn ich etwas Zeit lasse? In Büchern bzw in der Hundeschule wird viel vom richtigen Timing bei Belohnungen gesprochen. 

Mein Ziel ist es zwar eh, dass er kommt, ohne ein Leckerli zu erhalten, aber für die Übung verwende ich sie.

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Der Hund ist erst 6 Monate und steht kurz vor der Pubertät, in der man froh sein kann, wenn überhaupt was funktioniert. In dem Alter funktioniert doch nichts auf Dauer sicher.

Da darauf zu bestehen, dass er kommt und dass er auch noch bleibt, finde ich gefährlich, vermutlich hat er schon raus, dass ihm nichts passiert, wenn er nicht folgt.

Ich persönlich bin dagegen durch zuviel Üben z.B. den Rückruf abzunutzen.

Selten rufen, wenn er dann kommt, sehr gut belohnen. Und das Bleiben nur dann üben, wenn es ihm möglich ist bzw. wenn er sowieso dazu bereit ist.

Das wird sonst nix.

 

Wenn man ihn ruft, nie mehr als zweimal. Wenn er dann nicht kommt, kommentarlos weggehen.

Wenn er dann noch bleiben soll, anleinen und das Fuss sehr gut belohnen.

 

In der Pubertät kriegt man keinen Gehorsam, da braucht man Ideen, wenn der Hund meint: ätschibätsch ich komme nicht und du kannst gar nichts dagegen tun......".

Einfach wortlos akzeptieren und sich nicht auf Machtkämpfe einlassen.

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Bei uns in der Hundeschule wurde immer mit einem Auflösekommando gearbeitet. Das heißt der Hund kommt zu mir (oder macht Sitz, Platz usw. ) und darf erst auf ein neues Kommando z.B. „Lauf“ wieder losflitzen. Das wird sehr kleinschrittig aufgebaut. Wenn man das konsequent durchzieht (hab ich jetzt nicht gemacht ☺️) ist das sehr praktisch. Wenn man Auflösekommando googelt, müsste man den Aufbau der Übung gut finden können. 
 

grundsätzlich ist für mich der Abruf absolut das wichtigste Kommando. Bei mir gibt es die Unterscheidung: komm rufen ist eher eine Bitte von mir 😅 Pfeife ist „hör sofort auf und komm zu mir“, die wird selten eingesetzt und supertoll belohnt und klappt tatsächlich richtig gut. 

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vor 17 Stunden schrieb Kergut:

Bei uns in der Hundeschule wurde immer mit einem Auflösekommando gearbeitet. Das heißt der Hund kommt zu mir (oder macht Sitz, Platz usw. ) und darf erst auf ein neues Kommando z.B. „Lauf“ wieder losflitzen. Das wird sehr kleinschrittig aufgebaut. Wenn man das konsequent durchzieht (hab ich jetzt nicht gemacht ☺️) ist das sehr praktisch. Wenn man Auflösekommando googelt, müsste man den Aufbau der Übung gut finden können. 
 

grundsätzlich ist für mich der Abruf absolut das wichtigste Kommando. Bei mir gibt es die Unterscheidung: komm rufen ist eher eine Bitte von mir 😅 Pfeife ist „hör sofort auf und komm zu mir“, die wird selten eingesetzt und supertoll belohnt und klappt tatsächlich richtig gut. 


 

Das werde ich gleich einmal googeln. Danke ☺️. Auf Kommandos wie „bleib“ hört er ja eig schon bis ich ihm sage „los“.
 

Für mich ist der Rückruf auch sehr wichtig, darum möchte ich unbedingt, dass er dort gut hört. Ich unterscheide auch zwischen „komm“: da soll er mir folgen wenn wir weitergehen und bei „hier“ soll er zu mir laufen.

 

Hast du das Training mitbestimmt Pfeife speziell aufgebaut? Ich glaube für „Notsituationen“ in denen er richtig hören muss, ist das ideal.

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Komm ist ein lockerer Aufruf, mir zu folgen.

Da darf schon mal ein bischen Gebummelt werden, aber nur ein bischen.

 

Hier ist ein absolutes Kommando, sofort zu befolgen, egal was da so ablenkt.

Dieses Kommando braucht schon echt strenges Training.

Es dauert je Hund einige Monate, ehe es verlässlig sitzt.

Auch bei Rehsichtung , Rehe, Katzen die weglaufen!!! usw.

 

Meine Hunde bekommen eine sofortige Superleckerli Belohnung bei Hier.

Danach ein Sitz !!!! (Belohnung)

Dann folgen entweder, das Entlassen oder weitere Ansagen.

Das Sitz bieten mir meine Hunde entzwischen sofort an, sie kennen den Ablauf.

 

 

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vor 8 Stunden schrieb agatha:

Komm ist ein lockerer Aufruf, mir zu folgen.

Da darf schon mal ein bischen Gebummelt werden, aber nur ein bischen.

 

Hier ist ein absolutes Kommando, sofort zu befolgen, egal was da so ablenkt.

Dieses Kommando braucht schon echt strenges Training.

Es dauert je Hund einige Monate, ehe es verlässlig sitzt.

Auch bei Rehsichtung , Rehe, Katzen die weglaufen!!! usw.

 

Meine Hunde bekommen eine sofortige Superleckerli Belohnung bei Hier.

Danach ein Sitz !!!! (Belohnung)

Dann folgen entweder, das Entlassen oder weitere Ansagen.

Das Sitz bieten mir meine Hunde entzwischen sofort an, sie kennen den Ablauf.

 

 


Danke für die Antwort. Genauso möchte ich „hier“ und „komm“ auch unterscheiden, was ich bereits versuche.


wie hast du das „hier“ Training aufgebaut? Das Kommando versteht er mittlerweile. 
Wie hast du dem Hund klargemacht, dass er bei HIER zu gehorchen hat, egal was ablenkt? Ich hatte bis jetzt zwei verschiedene Situationen: Rehsichtung - „hier“ hat super funktioniert (aber da sage ich selbst, dass es Glück war, dass er gehört hat)

‘Lass mich kurz schnüffeln‘ - etwas unterwegs zu mir roch interessanter, also wurde sich Zeit gelassen.

Wie bekomme ich ihn dazu sofort zu kommen? Laut Hundetrainer sollen wir ein Kommando nicht zu oft wiederholen. Soll ich hier am besten die Schleppleine verwenden und ihn zu mir ziehen, wenn er noch etwas anderes machen will, als zu mir zu kommen? 

 

Empfiehlst du, zwei verschiedene Leckerli bei den Spaziergängen zu geben? Für „Hier“ Superleckerli und für die Folgekommandos „normale“ Leckerli?

 

sorry für die vielen Fragen. Vieles ergibt sich bei mir aus den Tipps, die ich bekomme ☺️

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es war eine lange Arbeit, da meine zwei Hunde eine Vergangenheit mit brachten, als ich sie bekam.

Lucie als ehemalige Straßenhündin und Ramse wurde von  seine  vorherigen Besitzern als nicht führbar und gefährlich in den Tiesschutz zurück gegeben.

 

als erstes: der Begriff "hier" wird immer mit leckerli begleitet.

Selbst wenn ich mich früher mit meinem Mann unterhielt und wir das Wort im Satz sprachen, Leckerli .

(Lucie war da sofort am Schauen...)

Beim Ballspielen (aportieren) mußte auf das Hier der Ball wieder zu uns.

Ich habe das Hier immer durchgesetzt, egal was meinen Hunden so eingefallen ist.

(rumschnuppern, bummeln, mittten auf dem Weg umdrehen...)

 

Wobei ich das Aportieren und Hier auch Phasenweise mit einem Futterbeutel geübt habe.

Der Beutel war so stabil, das auch der DSH ihn nicht anknabbern konnte.

 

Ich habe ein Halsband eingesetzt, das piept.

(Fernbedienung)

 

Wenn meine Hunde am Zaun bellen , setzte ich vor allem das Piephalsband ein , sie suchen dann immer das Piepen, dann ein Ruf von mir (Hier) und Leckerlis.

 

Und ja, ich habe ganz normal leckerlis im Beutel immer mit.

Dann habe ich getrocknete Rinderleber (riecht nicht, sehr harte Platten, fest)

, super in der Tasche extra aufzubewahren.

Das sind die absoluten leckerlis, dafür lassen meine Hunde alles in Ruhe.

 

 

Schleppleineneinsatz , zum Training nicht mein Ding.

Lucie hatte eine 30m Schleppleine, aber nur zur Absicherung.

Sie hing kläffend und jaulend in der Schlepp, wenn sie wieder mal etwas jagen wollte.

Da half auch kein Zerren an der Leine, amchte sie ja selber.

 

Inzwischen sehe ich den Punkt, den ich brauche, um sie zu mir zu rufen, BEVOR sie nicht mehr ansprechbar ist.

ich glaube, das ist wohl mit das Wichtigste, zu rufen, BEVOR der Erregungslevel zu hoch ist.

 

Selbst wenn meine Hunde an der Leine laufen gibt es kein Ziehen von mir, sondern Kommandos.

Links, rechts, gerade aus, vor mir, hintermir, Deine Seite(-bei zwei Hunden wichtig, sonst wuseln sie vor meinen Füßen rum), kommkomm (wenn wieder mal ewig gebummelt wird),........

Und eben das " Hier", wenn ich z.B . weit weg eine Katze sehe.

Eigentlich benutze ich das "Hier" auch im Haus, im Garten, also so im alltäglichen Umgang.

 

Aber dieses Kommando bedingt ein Leckerli, unbedingt.

(bei sonstigen Kommandos im alltäglichen häuslichen Umgang nie)

 

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übrigens hat mir ein Schäfer mal erklärt, wozu sein Stab eine kleine Schaufel an dem einen Ende aht.

Wenn er seine Hunde trainiert und sie nicht hören, also so mal wieder rumbummeln, wirft er mit dem Schäufelchen Dreck.

Kleine Kieselsteinchen, nicht treffen, nur die Geräuche helfen .

 

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