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Hundeforum Der Hund
Carpe Diem

Unser Hund hat Angst vor Hunden :-(

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Hallo Carpe und Demi und Cleo

Ich habe/hatte ein vergleichbares - wenn auch unangenehmeres - Problem mit meinem LEmmy. Der hat sich nämlich zu Beginn unseres Zusammenlebesn wie wahnsinnig aufgeführt, wenn er einen Hund gesehen hat. Dabei biss er um sich, meistens in men Bein! Wie gesagt: unangenehm.

Ich habe dann eine Weile andere Hunde gemieden, bzw nur mit Hündinnen Kontakt gesucht. Da er aus dem TH ist, war ich ja auch nciht sicher, was er denn schon so alles erlebt hatte.

Nach meinem Umzug hab ich mir eine Hundeschule gesucht und dort - in Einzelunterricht - kontrollierte Hundekontakte geübt. Und irgendwann bekam er auch Bachblüten, vielleicht hat das ja auch geholfen?

Wie auch immer, inzwischen hat er kein Problem mehr mit HUnden. An der Leine ist er immer noch nicht völlig cool, aber immerhin meckert er nur noch, wenn der ander Hund anfängt.

Warum ich das alles schreibe?

Eigentlich will ich euch nur sagen, dass man mit einer Hundeschule bestimmt richtig liegt. Denn wie beschrieben: die Trainer können alles in kontrollierten Situationen beobachten und stellen vielfach fest, wo der Knoten liegt.

Also

ToiToiToi und schönen Gruß isn schöne Holstein (ich stamme aus Schleswig)

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Ich möchte erstmal allen, die sich hier Gedanken um uns machen ein ganz dickes Dankeschön aussprechen!!!

Wir stehen noch ganz am Anfang unserer "Versuchsreihe" und können dementsprechend natürlich noch nichts über Veränderungen berichten.

Ich wußte gar nicht, daß Hundeschulen auch Einzelstunden geben.

Meine Vorstellung war eher, daß man sich da zu einem Kurs anmeldet, in dem dann immer eine bestimmte Anzahl von Hunden vertreten ist.

Vielen Dank für Deine Links, Jutta, ich wurschtel mich da mal durch.

@Muck:

Keine Ursache :-))

Demi und ich sind ja ganz neu, hier, und wissen nicht, was es hier evtl. an Ärger gegeben hat. Wir haben zwar beide einiges quergelesen, aber von Störenfrieden haben wir nichts gelesen.

Wenn das Forum gerade etwas aufgemischt ist deswegen, kann ich das gut verstehen!

Cleo ist überhaupt kein Beller. Außer, sie verteidigt Haus und Hof!

Wenn wir mal in größeren Städten sind (Hamburg, Kiel..) ist sie eigentlich sehr gelassen. Sie freut sich halt über die vielen vielen Menschen, die bestimmt alle extra nur wegen IHR gekommen sind!

Und wenn dann mal ein anderer Hund auftaucht, findet sie das zwar blöd, aber den vergißt sie auch recht schnell wieder.

In Fußgängerzonen auf einer Bank sitzen kennen wir auch.

Dann sitzt sie halt daneben (am liebsten auf der Bank..) und läßt alles an sich vorbeiziehen. Ziemlich entspannt würde ich meinen.

Es darf ihr nur keiner zu nahe kommen. Dann wird sie kleiner und kleiner und bleibt dabei mucksmäuschenstill.

@Friederike:

Ins Bein beissen find ich ja obergemein :-))

In Sundern waren übrigens unsere Möbel für 5 Monate eingelagert, als wir nach Schleswig Holstein gezogen sind:-)

Gehört vielleicht nicht hierher, aber ich finde es so witzig, welche Verbindungen es gibt..

Was mir immer wieder durch den Sinn geht ist, was einige geschrieben haben: Einen Bogen laufen. Cleo Sicherheitsabstand gewähren.

Ich hab das extra nie gemacht, mit dem Gedanken im Hinterkopf, daß sie sich, wenn wir ausweichen, dann in ihrem Verhalten bestätigt fühlt... Andererseits habe ich ihre Bedürfnisse dadurch ganz klar nicht beachtet.....

Vergleichbar mit dem Umgang mit Silvesterknallern. Oder Schussgeräuschen vom Militärübungsgelande: Es knallt, Cleo kriegt Angst, wir gehen aber trotzdem weiter, geben ihr ein paar Befehle, damit sie sich auf etwas anderes konzentriert, und das klappt auch gut.

Wir haben sie jetzt 3 Jahre lang den Kontakt zu anderen Hunden "überstehen" lassen, wie gesagt, auch nie andere Hunde daran gehindert zu ihr zu kommen, weswegen mich jetzt echt ein schlechtes Gewissen plagt....

Das hört sich jetzt vielleicht so an, als wäre Cleo der ultimative Angsthase, aber das ist zum Glück gar nicht so.

Sie hat Angst vor lautem Knallen, was ich absolut artgerecht finde, und womit wir gut umgehen können,

Wind (etwas blöd hier in der Gegend :-) aber auch davon ist sie ziemlich leicht abzulenken, und eben

HUNDEN

Ansonsten ist sie wirklich eine ganz tapfere :-)

Aber ich hab eben das Gefühl, es wird mit anderen Artgenossen immer schlimmer.. Was mich echt fertig macht.

Und dann muss ich mal ganz blöd was fragen:

Cleo bekommt seit mitte Dezember Hormone gespritzt, um ihre Läufigkeit zu unterdrücken, da sie danach jedesmal in eine katastrophale Scheinschwangerschaft gerät.

Können diese gespritzen Hormone ihre Ängste verstärken?

Ich erlebe sie nämlich gerade in den letzten Wochen immer ängstlicher.

Oder es liegt eventuell am vermehrten Hundekontakt, da sie seít Oktober mit mir zur Arbeit geht, wo wir in unseren Gassirunden einfach mehr Hunde treffen, als zu Hause in unserem kleinen Dorf..?

Entschuldigt, das ich Euch so zutexte,

aber die Situation macht mir furchtbar zu schaffen...

Lg,

Carpe

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Hallo Zusammen!

Ich würd mir gerne mal meine ersten verwertbaren Ergebnisse von der Umsetzung Eurer Vorschläge von der Seele schreiben:

Heute war der erste Tag, daß wir wieder auf mehrere Hunde getroffen sind. Am WE war sturmbedingt nur wenig los hier .

Cleo und ich ziehen also unsere übliche Runde, der erste Hund taucht auf, in ca. 20 Meter Entfernung!!!

Cleo versteinert.

Ich ihr gesagt: "Ist o.k., wir lassen den gehen, dann schaun wir mal."

Der Hund blieb auch in der Entfernung und ging in die entgegengesetzte Richtung davon. Und was macht Cleo?

Will hinterher!

Aber immer nur bis auf 15-20 Meter. Wurde der Abstand geringer, blieb sie stehen.

Dann sind wir halt stehen geblieben.

Und konnten im Anschluß die Richtung wechseln, und BEIDE fröhlich weiterziehen :-)))

Wir haben noch 3-4 andere Hunde getroffen, immer dasselbe Schema. Mußten wir aneinander vorbei, hab ich halt die Straßenseite gewechselt, und wir sind so zügig vorangekommen wie noch nie!!!

Und ihr ging es total gut!

Am Ende haben wir allerdings noch eine Frau mit einem kleinen stämmigen Hund an der Leine getroffen....

Wir waren etwa 15 Meter auseinander, ich hab versucht mit Cleo den Abstand zu vergrößern, weil sie schon wieder am Versteinern war, da ruft sie rüber: "Ist das ein Rüde?"

Ich: "Nein, aber sie hat Angst, wir gehen besser."

Darauf sie:"Dann macht das nichts!"

...und läßt ihren Hund laufen!!!!!!!!!!!!!

Immer noch an der Leine, eine 10 Meter Rolleine, aber kommt auch schnell hinterher, damit ihr Hund zu Cleo kann!!!

Mein "Ich möchte das nicht, mein Hund hat Angst" kommentierte sie nur mit einem "Na, wenn meiner mal zurecht gewiesen wird, schadet ihm das nicht".

Ich hätte ihr am liebsten vors Knie getreten!

Und mich auch!

Weil ich bis letzte Woche ,nicht so plump, aber eben auch so gedacht habe:

Sie soll doch nicht so ängstlich sein!

Ihr passiert doch nichts.

Aber die nächste Zeit werde ich ihr den Stress auf jeden Fall erstmal komplett ersparen, und mich freuen, wenn wir morgen wieder so viel laufen können!!!

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Guten Morgen Carpe,

:kaffee: das sind wirklich tolle Nachrichten.

Leider muss man immer mit Hundehaltern rechnen, die auf die Hinweise, die man gibt,

nicht reagieren.

Aber da lernt man auch die richtigen Zeilen fallen zu lassen.

Sag doch mal: Meiner hat einen ansteckenden Husten.

Was glaubst du wie schnell die ihren zurückpfeifen ;)

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Hallo Jutta,

Danke für Deinen Tipp, werde auch den mal versuchsweise in mein Programm mit einbauen ;)

Heute war wieder total prima!

Gleiches Schema wie gestern, ausweichen, Bögen gehen, einmal war es zu eng, da mussten wir einen Hund mit Frauchen an uns vorbei lassen. Da hat sich Cleo ganz dicht an mein Bein gelehnt :-))

Was ich doch etwas seltsam fand:

Sie wollte, nachdem die Hunde an uns vorbei waren, hinter JEDEM hinterher....

Was wir nicht gemacht haben, ich wollte es nicht gleich auf die Spitze treiben, aber ich bin echt gespannt, wo es uns hinführt!

@ All:

Wer kennt ansteckende Hundekrankheiten?

Bin für alle Vorschläge zu haben

:P

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Wer kennt ansteckende Hundekrankheiten?

Bin für alle Vorschläge zu haben

:P

Meine haben gaaaaanz oft:

Zwingerhusten

Flöhe

Magen-Darm-Infektion

ansteckendes Hautekzem .......

:kaffee::Oo:zunge:

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Hallo,

ich habe viel mit ängstlichen Hunden zu tun. Was ich dir noch als Tipp mitgeben kann, wenn du dich dazu bereit fühlst: Schau, dass du andere Hundebesitzer findest, deren Hunde an deiner Hündin kein großes Interesse zeigen und mit denen du einfach mal entspannt mitgehen kannst. Wenn sich die Kontakte deiner Hündin zu anderen Hunden auf Konfrontationsbegegnungen (man geht aufeinander zu die Hunde nehmen Kontakt auf, man geht weiter) beschränken, die in der Regel immer mit einer gewissen Spannung verbunden sind, hat deine Hündin nie die Gelegenheit sich in der Nähe eines anderen Hundes mal zu entspannen und auch etwas Positives, oder zumindest nichts Negatives damit zu verbinden. Irgendwann wird sie dann wahrscheinlich von sich aus näheren Kontakt zu den anderen Hunden aufnehmen und zwar dann, wenn es für sie auch ok ist.

Grüßle

Ramona

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Hallo,

ich habe selbst einen Rüden der Panik vor anderen Hunden hat.

Das hier:

Was ich dir noch als Tipp mitgeben kann, wenn du dich dazu bereit fühlst: Schau, dass du andere Hundebesitzer findest, deren Hunde an deiner Hündin kein großes Interesse zeigen und mit denen du einfach mal entspannt mitgehen kannst.

machen wir auch oft vom Regionalforum aus. Wir nennen das "Walk on Lein" :D

Wir verabreden uns in Gegenden mit breiten Wegen, stellen die Autos so hin dass die Hunde nicht gleich aufeinander hocken und marschieren dann mit den angeleinten Hunden in großem Abstand los.

Vorher wird abgeklärt was bei jedem Hund geht und was nicht. Ich habe anfangs mit meinem Großen das Schlusslicht gebildet weil ich hier den Abstand zur Gruppe selbst bestimmen konnte. Inzwischen können wir in einer kleinen Gruppe entspannt mitlaufen und stehenbleiben oder sitzenbleiben und überholen üben. Ist ein neuer Hund dabei fangen wir wieder mit Laufen hinter der Gruppe an und arbeiten uns ran, je nachdem. Das geht aber immer schneller, und meistens können wir nach spätestens einer halben Stunde in der Gruppe mitlaufen.

Anfangs reicht ein Hund der vor einem läuft und sich wirklich nicht um den eigenen kümmert.

Es ist kein ausschließlicher Therapieansatz, sondern eben ein Baustein damit Hund und Halter mal ganz entspannt bleiben können wenn ein anderer Hund in Sicht ist.

Lieben Gruß, Karin!

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Hallo Ihr Lieben!

Ich muß mal eben diesen - schon etwas älteren Pfad - nach oben holen....

Ich freu mich so:

Cleo hat heute das erste Mal seit Lichtjahren wieder mit einem Hund gespielt!!! =)=)=)

Das war schon lange nicht mehr unser Ziel...

Zumal wir in der Zwischenzeit auch gelernt haben, daß viele erwachsene Hunde keine Lust haben, mit anderen Hunden zu spielen.

Wir haben in den letzten Monaten sehr darauf geachtet, daß kein Hund zu Cleo kann, was nicht immer leicht war, aber speziell mich auch souveräner gemacht hat im Umgang mit fremden Hunden.

Ich denke, das war schon die halbe Miete!

Außerdem haben wir sie vor ca. 6 Wochen in der Hundeschule angemeldet, zum Sport.

Das bekommt ihr supergut!

Es sind immer nur wenige Hund da, so 2-5.

Keiner darf einfach so zu einem anderen.

Unser kleines Hasenherz hat es innerhalb relativ kurzer Zeit begriffen, daß sie überleben wird!

Vor 2 Wochen haben dann nach der Stunde noch zwei Hunde miteinander spielen dürfen:

Ein Dobi-Irgendwas-Mix und ein Aussie.

Und Cleo wollte gerne mitmachen, traute sich aber nicht so richtig.

Daraufhin meinte die Trainerin, wir sollten doch auch mal Samstags kommen, in die Junghundestunde, da wären auch kleinere dabei.

Gesagt, getan.

Bevor das Training losging, wurden verschiedene Hunde auf 3 eingezäunte Plätze verteilt, auf denen sie sich frei bewegen durften.

Cleo zusammen mit einem 10 Monate alten Jack Russel (Lilly) und einem 3 jährigen King Charles (Bärli).

Letzten Samstag noch hat Cleo sich vorwiegend zu mir geflüchtet, kannte die anderen Hunde ja noch nicht.

Auch ein Spielie, was ich irgendwann geworfen habe, um mal etwas Leben in den Hund zu bringen, ließ sie sofort fallen, wenn der Jungspund Lilly auf sie zuraste.

Und heute:

Die 3 wieder zusammen auf einem Platz, und Cleo und die (rotzfreche!) Lilly fangen an zu spielen!!!

Das war sooo schön!!!

Aus unserem Hasenherz wird bestimmt doch noch ein Löwenherz!

Lg,

Carpe

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Oooooooooh, wie schön!

Ich finde, wenn man spielenden Hunden zuguckt, dann geht einem echt das Herz auf. Das ist soooooo toll!

Ich freue mich für Euch und natürlich für Cleo! =);)

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