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Hundeforum Der Hund
schwarze Kiwi

Mein "Ich will Barfen"-Projekt - Fragen über Fragen und davon nicht zu wenige!

Empfohlene Beiträge

Angeregt durch mein ursprüngliches Thema

http://www.polar-chat.de/topic.php?id=32820&page=3#595038

entwickelt sich das Thema Barf in meinem Kopf gerade zu einem "ich will das machen wenn es irgendwie geht".

Bis das ganze denn wenn überhaupt wirklich starten kann wird aber noch Zeit ins Land gehen, denn die erste Sache ist ein Gefrierwürfel.

Den brauche ich als erstes.

wautzi schrieb in meinem ursprünglichen Thema ich müsse auf die Energieeffizienz achten.

Ich geb einfach mal ehrlich zu das ich nichtmal weiß was das ist .....

Also erste Frage:

Was ist Energieeffizienz?

Und weitere Fragen:

Auf was muss ich bei der Energieeffizienz achten?

Meine Kiwi ist ein JRT - Dackel - Spitz Mix und wiegt 7,8 kg.

Mit wieviel Fleisch muss ich da ganz grob in der Woche rechnen?

Oder die eigentliche Frage:

Wieviel geht in so einen Würfel rein?

Wie oft bestellt ihr Fleisch?

Mit was für Kosten hab ich ganz grob im Monat zu rechnen?

Ich weiß da gibts keine pauschale Angabe, ich hätte nur gerne so einen ca. Betrag um überhaupt zu wissen ob ich es mir leisten kann.

Ich werde jetzt oder morgen dann mal bei Ebay stöbern gehen nach Gefrierwürfeln stöbern und stelle dann die Links hier rein und hätte dann gerne soweit es geht Meinungen von euch dazu.

LG :winken:

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(bearbeitet)

Hallo FrüchtchenKiwi,

würde Dir zum Beginn das Buch B.A.R.F Artgerechte Rohernährung von S.L. Schäfer/B.R. Messika empfehlen.

Da es beim Barfen selbstverständlich nicht nur auf das Gewicht ankommt, sondern auch was für ein Typ Dein Hund ist.

Agil, träge, neigt zu Übergewicht.

Wie sieht es da aus???

Meine neigt leider zu Übergewicht (35kg), daher bekommt sie 200 gr Fleisch/400gr Gemüse/80 gr. Kohlenhydrate tgl. ( morgens und abends jeweils die entsprechende Portion)

LG

Leya & Carmen

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Hallo nochmal :)

Zum Thema Gefrierwürfel/schrank/truhe:

Die Energieeffizienz wird in Buchstaben angegeben: Das beste ist glaube ich AAA und je weiter es im Alphabet nach hinten rutscht desto mehr Strom verbraucht dat Ding. Wenn du so ein altes Ding ersteigerst (wollten wir auch machen, gab damals aber nix gescheites) kann das sein, dass du nacher ne ziemlich hohe Stromrechnung kriegst ;) Wir haben unseren dann irgendwann neu bestellt und ca 120 Euro (incl. Versand) bezahlt, ich glaube mit Engerieeffizienzklasse A.

An Futter kannst du mit 3% des Körpergewichts rechen. Heißt bei 8Kilo sind das 240g am Tag, Gemüse und Fleisch, ich denke mit 1,5 Kilo Fleisch in der Woche kommt du ganz gut hin. Wenn sie sehr aktiv ist kann es sein, dass du etwas mehr füttern musst.

Ich hoffe ich konnte weiter helfen :)

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He, das ist schön, das du das Projekt jetzt anpackst!

Wenn dein Hundi 7,8 kg wiegt brauchst du ca. 160 - 230 g Futter am Tag (berechnet mit Faktor 0,02 - mäßig aktiv und 0,03 aktiv). Das musst du dann aber im speziellen live testen.

Das ist nicht nur Fleisch, sondern auch Obst, Gemüse, Innereien, Knochen und evtl. noch Reis, Nudeln od. Kartoffeln (kenn ich mich nicht aus, Arni bekommt sowas nicht). Das Obst und Gemüse finde ich ist nicht teuer. Arni bekommt z.B. 650g O+G in der Woche (er wiegt ca. 23 kg) und wenn eine mittler Zuccini gerade mal 0,27 Euro kostet kommt da nicht viel zusammen. Man kann auch im Supermarkt nach den Resten fragen, die gibt es dann umsonst ;)

Kauf dir doch am besten ein Barfbuch (z.B. das hier) les es dir durch, erstelle dir einen Futterplan und probier es einfach!

Ich barfe selber erst seit letzten September (seitdem hab ich Arni) und finde mit ein bisschen Hund beobachten bekommt man das hin ;) Ich habe z.B. eine etw. höhere O+G-Menge, weniger Fleisch, weniger Innereien, mehr RFK und viel mehr Pansen + Blättermagen. Aber ich finde man sieht dem Hund an, was er noch braucht :)

Energieeffizienz kannst du mal googlen. Im kurzen, die ist wichtig für den Stromverbrauch. Ich glaube A++ ist die beste und teuerste Klasse, dann kommt A+ und dann A (habe ich), dann B (ist noch ok) und dann C (nicht so gut, hoher Energieverbrauch). Diese Angabe gibt es auch bei Waschmaschinen.

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Hallo FrüchtchenKiwi,

Da es beim Barfen selbstverständlich nicht nur auf das Gewicht ankommt, sondern auch was für ein Typ Dein Hund ist.

Agil, träge, neigt zu Übergewicht.

Wie sieht es da aus???

Sie ist 1,5 Jahre alt und schon sehr Agil.

Ich gehe zwei Stunden am Tag mit ihr nach draußen, da rennt sie schon sehr.

Demnächst kommt dann noch Hundeschule dazu.

Zu ÜBergewicht neigt sie momentan gott sei dank noch nicht. Ob sich das ändert wird sich zeigen, wie wurde ja vor 2,5 Wochen erst kastriert.

Danke euch beiden anderen zu der Erklärung der Enerigeeffizienz, da bin ich nun schonmal schlauer und kann da auch mal gucken gehen.

Das erste was ich mir dann anschaffen werde ist das Buch, das mach ich dann im Mai. Der gefrierschrank kommt dann im Juni, vorher wird es nicht, mehr als eine "größere extra Ausgabe" kann ich von meinem HartzIV nicht bezahlen :???

Gemüse und Obst ist überhaupt kein Problem, das hab ich eh immer im Haus wegen meinen Ratten die das ja jeden Tag brauchen, ob ich da nun noch etwas mehr kaufe das kommt dann nicht mehr drauf an ;)

LG und danke das ihr euch so viel Mühe gebt obwohl ich so anstrengend bin was fragen angeht

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Jetzt werden mich vielleicht einige hauen und ich meine es gar nicht böse, aber ihr macht um das Thema eínen zu großen hyp. Barfen ist nicht so kompliziert und man kann dabei kaumetwas falsch machen.

Gruß

Konstantin

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Nein, hauen werde ich dich nicht ;)

Aber da das hier ein Forum ist wo man sich austauschen soll und fragen stellen kann denke ich schon das es okay ist wenn ich hier meine Fragen stelle ?!?!?!?

LG

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Ich habe ja auch nicht kritisiert, dass Du fragst und komplizierte Antworten bekommst. Ich wollte Dir damit nur einen Denkanstoss geben, dass Du Dir beim Barfen das Leben schwerer machst, als es ist.

Ich barfe seit der ersten Stunde und sorge lediglich dafür, dass mein Hund genügend Gemüse und Obst in ausreichender Menge bekommt. Die Futtermenge wirst Du selber durch Ausprobieren festlegen müssen, weil jeder Hund darauf anders reagiert.

Mein Hund wiegt z.B. ca. 20 Kilo und bekommt ca. 1 Kg Barf am Tag. Die Hunde meines Bruders, die ungefähr die selbe Gewichtsklasse sind, kriegen teilweise 400 g oder ein anderer ca. 600 g.

Was ich eigentlich sagen will, ist das die meisten Barfer es übertreiben mit den Zusätzen und dem genauen Abmessen. Damit man einen Hund wirklich fehl oder mangelernährt, muss man beim Barfen schon sehr grobe Fehler machen, in dem man z.B. zwei Wochen nur Pansen fütter.

Es wird halt immer so getan, als ob ein Hund jeden Tag die perfekten Nährstoffe benötigt, was ja von der Logik her nicht sein kann. Wir selber essen ja auch nicht immer jeden tag ausgewogen und immer die perfekte Menge an Nährstoffen und Vitaminen. Oder weißt Du, wass Du jeden Tag an Nährstoffen zu Dir nimmst. Genauso ist es mit unseren Hunden, die in der Natur sicher auch nicht immer perfekt abgestimmte Mengen und Nährstoffe zu sich nehemen.

Ich handhabe es sehr unkompliziert und lasse mir das Zeug in gefrorenem Zustand und portioniert schicken. Die meisten sachen sind schon mit Gemüse gemischt und ich gebe zusätzlich Gemüse und Obst hinzu. Allerdings bediene ich mich da diversen biologischen und veganem Hundefutter, dass es in Dosen ohne Zusatzstoffe zu kaufen gibt.

Mein Hund kommt damit super klar und ist sehr gesund.

Barfen lohnt isch in jedem Fall. Ob Du es glaubst oder nicht, mein Hund bekommt von handelsüblichen Futter Durchfall und Hautausschlag und ich kenne sehr viele Leute, deren Hunde ein viel gesünderes Fell bekommen haben und sich damit viel wohler füllen.

Der Kot wird weniger, die Hunde riechen weniger, haben viel seltener Ungeziefer, gesündere Zähne etc.

Ich kann es Dir auch nur empfehlen, aber ich würde Dir zu gefrorenem Fleisch raten, wenn Du Rindfleisch füttern willst. Es gibt bestimmte Parasiten und Erreger/ Bakterrien, die bei mehrtägigem Frost absterben.

Gruß

Konsatntin

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*zustimmnick*

Als ich vor fast 20 Jahren angefangen habe, meinen ersten Hund - ich nenne es natürlich zu ernähren- gab es keine Barf-Bücher und keine Internet-Foren (oder doch? Nur noch nicht bei uns angekommen auf dem Kuhdorf?)

Ich habe noch nie gewogen - auch meine Ködis maximal vor einer Narkose.

Wenn der Napf nicht leer wurde - gut, war zuviel, gab´s nächstes Mal weniger.

Aber ich habe auch nie Müllschlucker gehabt, die alles inhaliert haben, was ihnen vor die platten Schnuten gekommen ist.

Mal ganz ehrlich: Wer wiegt seine Nahrung? Wer berechnet täglich die Nährwerte seiner eigenen Mahlzeiten?

Wenn nicht grade Stoffwechselstörungen vorliegen, wär´das auch überflüssig...

Ich verlasse mich auf meine Sinne: Rippen gut zu ertasten, Fell glänzt - Hund gut!

Daß man sich Gedanken um das Calcium/Phosphor-Verhältnis machen muß, ist klar.

Aber dann reicht es auch.

Den Rest an Gesundheit bestätigt mir dann (hoffentlich! ;) ) der Tierarzt meines Vertrauens.

Es ist ja auch gut und wichtig, daß man sich informiert.

Bloß ich vermute, das ist auch etwas altersbedingt, das die Zubereitung von Mahlzeiten ohne Fertigprodukte, auf denen ja immer fein drauf steht, was drin ist, Schwierigkeiten macht.

Ich erleb´diese komplette Hilflosigkeit (ich meine jetzt nicht, daß Du, FrüchtchenKiwi, hilflos bist !!) oft auf der Arbeit (Bioladen) wenn jemand durch starke Allergien seine Ernährung umstellen muß.

Eine Kundin hat getrocknete Bohnen reklamieren wollen, weil sie die warm gemacht hat - und beim Versuch die dann zu kauen fast ein Zahn draufgegangen ist!

Früher hat man sich zT einseitiger ernähren müßen - und die Menschen hatten weniger gesundheitliche Probleme.

Ich mein das jetzt wirklich nicht böse, oder will Dich in irgendeiner Weise kritisieren, aber entspann Dich.

Guck Dir Deine Kiwi an, und wenn die fit ist und gut aussieht - hör auf Dein Bauchgefühl!

Du mußt dieses Gefühl nur auch zulassen und Dich nicht von Tabellen und Listen kirre machen lassen. (Wenn man die im Hinterkopf hat ist´s aber auch nicht von Schaden...)

LG, Ulrike

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ich mache daraus auch keine Wissenschaft.

Benm bekommt 500 g Fleischmix am Tag, manchmal mit Flocken, manchmal Nudeln oder Kartoffeln.

In dem Fertigmix was ich kaufe ist auch schon Gemüse mit drin, ab und an schnippel ich etwas dazu, bißchen Öl drüber, fertig.

geht genauso schnell wie ein Dose aufmachen oder Trockenfutter abwiegen.

Ich hatte mal eine Zeitlang kein Auto, keine Zeit, um Frischfleisch zu holen

Ich mußte auf Fertigfraß zurückgreifen, ich wr erschreckt WIEVIEL ich da füttern sollte, vom Billigfutter war die Empfehlung 1kg pro Tag *totumfall*, hae auch Rinti etc, gekauft.

Trockenfutter so ähnlich, und seine Hinterlassenschaften haben gestunken *nochmaltotumfall* und er mußte sehr oft.

Ben mochte dieses Fertigzeugs überhaupt nicht, er hat ganz ungläubig in den Futternapf geguckt und gewartet, das ich doch gefälligst "richtiges" Futter reinmache.

Dem einzigen, dem das Fertiggedöns geschmeckt hat, war unser Kater :Oo

Und er hat sich wieder gekratzt.

Jetzt barfe ich wieder und Ben gehts besser, er frißt wieder gut.

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