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polar-chat.de  Der Hund
susel

Laufen am Fahrrad

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Guten Morgen!

Heute ist mein erster Tag nach der Anmeldung. Und ich bin doch freudig überrascht wie fleissig schon alle sind. Ich komme irgendwie heute zu gar nichts vor lauter lesen und schreiben.

Ich möchte gerne mit meinem Labrador Paco radfahren üben. Habe aber überhaupt keine Ahnung wie ich da anfangen soll. Könnt Ihr mir da weiterhelfen?

Vielen Dank

Susel mit Paco

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Hallo, wie alt ist Paco denn?

Mit dem radfahren sollte man nicht in einem Alter vor 16 Monaten anfangen. Die Knochen sind davor noch zu weich. Beim Radfahren lasse ich den Hund rechts laufen. Ausserdem wäre für den Anfang ein Farrad mit Rücktrittbremse nicht schlecht. Auch solltest du darauf achten das die Leine nicht zu lang ist. Am meistens Spass macht es wenn der Hund frei laufen kann, das heißt z.B. am Kanal entlang.

Viele Grüße

Willi

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Nun es ist von großem Vorteil, seinen Hund schon im Jugendalter (unter einem Jahr), gerade wenn er einer großen Rasse angehört, mit dem Rad vertraut zu machen. Ist er erst ausgewachsen und man zudem nicht sehr sicher auf dem Rad, dann ist die Unfallgefahr sehr groß. Man nehme dazu das Rad auf einen Spaziergang mit. Erst schiebt man es rechts und hält links den Hund an der Leine. Beobachtet den Hund, wie er sich verhält. Hat er Angst, dann redet man gut zu, stürmt er vor, dann versperrt man ihn den Weg mit dem Vorderrad. Geht es soweit gut. dann führt man den Hund so, daß das Rad zwischen Hundeführer und Hund geschoben wird. Immer wenn der Hund vorstürmt, dann versperren wir den Weg mit einer Schräghaltung des Vorderrades. Der Hund muß lernen noch bevor er wirklich neben den Rad läuft, das Vorstürmen unangenehm und daher nicht gut ist. Läuft der Hund ruhig und sicher rechts neben dem Rad, dann loben wir sehr viel mit Worten und wiederholen auch ständig das Kommando " am Rad". Je nach Alter den Hundes üben wir bis zu 15 Mim. und sehen zu, das die Übung positiv endet. Man sollte dies auch 1-3 mal die Woche wiederholen, bis der Hund sicher ist. Wenn der Hund ein Jahr ist, dann kann man auch schon mal auf das Rad steigen und langsam, das der Hund im Schritt, bis höchstens in leichen Trab für ca 5 min. läuft. So steigert man sehr allmählig die Anforderungen, je nach Alter und Wachstumstand des Hundes. Witterung beachten und Tagesform des Hundes. Der Hund sollte auch am Rad, wenn er erwachsen ist, stets nur traben und die Geschwindigkeit vor geben. Niemals hinter her ziehen.

Unterordnungsübungen wie sitz und Platz, kann man ebenfalls gut am Rad üben und fördern die Aufmerksamkeit des Hundes auf seinen Menschen.

Beginne ich mit eien ausgewachsenen Hund mit dem Radfahren, dann brauche ich mehr Kraft, aber im Prinzip funktioniert es wie beschrieben. Ich muß nur noch konsequenter sein und energischer, wenn der Hund vorstürmen will. Niemals ziehen lassen. Der Hund kann bis über den 10 fachen seines Körpergewichtes ziehen! Und das wird er auch einsetzen, wenn er unerzogen ist.

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Hallo!

Zu dem Thema hab ich auch mal ne Frage:

Ist es sinnvoll so einen Abstandhalter zu benutzen und wenn ja - welches Modell?

Freue mich auf weitere Tipps und Erfahrungen zu diesem Thema

Stefanie

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Von so ein Abstandhalter halte ich persönlich nichts. Wenn der Hund einen Schreck bekommt oder was sieht und die Richtung wechselt, dann bekomme ich es meist zu spät mit und da er fest verbunden ist, ist ein Sturz sicher. Die Leine in der Hand überträgt jede Regung des Hundes, so daß man schneller reagieren kann und man kann sie auch im Fall der Fälle los lassen. Außerdem sehe ich den Hund nicht so gut, da er ja am Hinterrad läuft und nicht mit mir auf eine Höhe und so kann schlecht seine Verfassung einschätzen, ob nicht mal ne Pause von nöten wär usw.

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Ich halte von diesen Abstandhaltern auch nichts.

Aysha läuft bei meiner Tochter am Rad und diese hat die Leine in der Hand. So kann sie viel eher reagieren wenn der Hund mal "eigene" Wege gehen will.

Man sieht den Hund viel besser. Wenn er hinten an dem Halter laufen würde, müsste man sich immer nach dem Hund umdrehen. Das wäre viel riskanter, als wenn er direkt neben einem Läuft. Finde ich persönlich. Es gibt sicher einige die das anders sehen.

Viele liebe Grüße Muck und Pepples

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... stürmt er vor, dann versperrt man ihn den Weg mit dem Vorderrad. Geht es soweit gut. dann führt man den Hund so, daß das Rad zwischen Hundeführer und Hund geschoben wird. Immer wenn der Hund vorstürmt, dann versperren wir den Weg mit einer Schräghaltung des Vorderrades.

Klasse Tip.

Unsere Tessa läuft vorbildlich am Fahrrad - frei und an er Leine - da musste ich auch nicht lange üben.

Unser "neuer" - der Border - ist so unmöglich, dass ich ihn nicht mit der Leine am Fahrrad führe. Frei laufen am Fahrrad geht, aber nicht mit der Leine.

Er stürmt vor, zieht usw. Das ist mir zu gefährlich, darum lasse ich es

und hatte noch keine Idee, wie ich ihn langsam dran gewöhnen kann.

Ich hasse es, wenn Fellnasen ziehen und wenn ich sehe, dass sich Hundehalter von ihren ziehen lassen - ich finde das hochgradig gefährlich für mich, den Hund und andere Verkehrsteilnehmer.

Ich weiß von den Vorbesitzern, dass der Mann mit ihm Fahrradrunden gedreht hat,

aber die Frau immer Angst hatte, weil der Mann mit quitschenden Bremsen irgendwie mit dem Hund unterwegs war.

@Stefanie - zu dieser Stange - ich selbst habe keine Erfahrungen damit.

Ich denke, dass das bei unserem Balou auch nicht viel ändern würde - wäre mir auch zu gefährlich bei der Kraft, die er aufbringen kann.

Eine Bekannte hat gute Erfahrungen damit - aber deren Hund lief auf ohne das Teil gut am Fahrrad. Sie meinte, es ist praktisch, weil man beide Hände frei hat.

Ich denke, ein Hund, der nicht vernünftig am Rad läuft, kann einen auch damit locker umreißen.

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Ich bin von den Abstandshaltern auch nicht wirklich überzeugt.

Da Aias die ersten paar 100 m am Fahrrad auch zieht wie ein Affe, trägt er 1. ein Geschirr und 2. läuft er an einem Gurt, den ich um den Bauch trage. So habe ich beide Hände frei und kann ihn im Notfall schnell lösen.

Ausserdem habe ich ihm Kommandos beigebracht: Ans Rad...automatisch rechts...langsam und halt sowie links rum und rechts rum, wenn es um Kurven geht.

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(bearbeitet)

Also ich sehe das anders... Nicht bös gemeint, nur meine Meinung. ;)

Ich finde so einen Abstandhalter super und unser "nächster" Hund bekommt auch einen. (mit Shelly fahren wir eh kein Fahrrad mehr)

Was ich gut finde: Du hast die Hände frei und da das Ding am Rahmen des Fahrrads montiert ist, werden eventuelle, ruckartige Bewegungen viel besser abgefangen.

Wenn der Hund einen Schreck bekommt oder was sieht und die Richtung wechselt, dann bekomme ich es meist zu spät mit und da er fest verbunden ist, ist ein Sturz sicher.

Sehe ich nicht so. (siehe oben und nächster Kommentar)

Wie willst du auf dem Fahrrad den Hund festhalten, wenn er zu nem anderen Hund hinwill?

Die Leine in der Hand überträgt jede Regung des Hundes, so daß man schneller reagieren kann und man kann sie auch im Fall der Fälle los lassen.

Wie willst du denn reagieren, wenn der Hund plötzlich zur Seite springt? Das sind wenige Sekunden, die du da hast. Eh du da richtig reagiert hast, hauts dir den Lenker rum und die liegst 100%ig auf der Nase.

Und auch mit Leine in der Hand beobachtest du deinen Hund nicht ununterbrochen!

Und wenn du am Straßenverkehr teilnimmst... würdest du dann, bei Erschrecken des Hundes die Leine loslassen??? :??? Also ICH ganz sicher nicht.

Außerdem sehe ich den Hund nicht so gut, da er ja am Hinterrad läuft und nicht mit mir auf eine Höhe und so kann schlecht seine Verfassung einschätzen, ob nicht mal ne Pause von nöten wär usw.

Also... wenn mein Hund ne Pause braucht, dann tut er das sicher nicht von einer Minute auf die nächsten.

Ich frage mich gerade, wie du Auto fährst... von wegen Schulterblick usw. Sehe das jedenfalls nicht als Problem, den Hund "im Auge" zu behalten, auch wenn er neben/seitlich hinter mir läuft. Und wie gesagt... du wirst deinen Hund wohl kaum ununterbrochen im Auge haben beim Fahrrad fahren. Sonst fährt man ja ständig gegen Bäume etc. :D

Aysha läuft bei meiner Tochter am Rad und diese hat die Leine in der Hand. So kann sie viel eher reagieren wenn der Hund mal "eigene" Wege gehen will.

Häh??? Was denn für "eigene" Wege? :???

Also sorry... aber wenn mein Hund "eigene" Wege gehen soll/darf, dann gehe ich mit ihm spazieren. Angeleint fahrradfahren ist fahrradfahren und bedeutet neben dem Rad herlaufen und nix anderes.

Oder ich leine den Hund ab und er kann machen was er will.

Aber solange der Hund (wie auch immer, ob Leine in der Hand oder am Halter) angeleint ist, hat er sich aufs Laufen zu konzentrieren und nicht auf "seine" Wege.

Wie gesagt, in brenzlichen Situationen ist der Halter sicher viel besser.

Ich würde mit meinem Hund sowieso kein Fahrrad fahren, wenn er es nicht gewohnt ist und soweit Gehorsam etc. hat. Jedenfalls dann nicht da, wenn er Ablenkung hat. (Straßenverkehr, Stadt usw.)

Wenn mein Hund schon ohne Fahrrad nicht leinenführig ist, sollte man das auch nicht tun. Auch nicht mit Abstandhalter.

Oder ich weiß, dass mein Hund extrem auf andere Hunde o.ä. "losgeht" (sowohl positiv als auch negativ).

Ansonsten suche ich mir Strecken, wo nix los ist (Feldwege, Waldwege...) und kann ihn u.U. auch frei laufen lassen.

;)

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Soweit mir bekannt ist, hat ein solcher Springer auch eine Notlösevorrichtung, die bei stärkerem Zug die Leine auslöst.

LG Manuela

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