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polar-chat.de  Der Hund
Samir

Nanook`s Chance auf ein neues Leben

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Hallo ihr Lieben,

Habe heute Mittag einen Anruf bekommen, von einer Bekannten.

Sie hat einen 3-jährigen Huskyrüden, der schon 2 Personen gebissen hat und auch gegen sie und ihre Kinder geht. Sie traut sich nicht ihn unterzuordnen und hat richtig Angst vor dem Hund. Ihr Mann eigentlich eher weniger. Der Rüde ist eben sehr dominant. Sie ist total verzweifelt, und weiß sich momentan nicht mehr zu helfen.

Sie hat mir erzählt, das sie zu einem Hundetrainer ist, der sich mit Wölfen befasst und auch bekannt ind die Richtung ist. Bei diesem Trainer hatte ich mal Praktikum machen wollen. Wir hatten uns eigentlich super verstanden, doch plötzlich kein Interesse mehr von seiner Seite. Er hatte Angst das ich ihm seine Methoden klaue und sie zu meinem eigenen Zweck verwende..Totaler Schwachsinn.

Sie ist nun zu ihm und er hat sich den Hund betrachtet... Als er einen Stock aufheben wollte, ist der Hund wohl sehr heftig gegen ihn gegangen. Der Trainer meinte, das er den Hund in 14 Tagen hinbekommen würde. Sie hat ihn angefleht, das er sich mit dem Hund beschäftigt, doch er meinte nur sie soll ihn einschläfern lassen, weil sie das "Drecksvieh" zu sehr verzogen hätte. "Da hilft nur noch abnallen" hat er gemeint :wall:

Er hat sich auf gar nichts einlassen wollen. Seine Frau ist Tierärztin, in einem tierheim. Die wollte sich auch nicht kümmern.

Meine Bekannte ist dann noch nach Frankreich und hat sich dort Hilfe holen wollen, keiner konnte ihr mit dem bissigen Hund helfen. Momentan wird es immer kritisicher und der Hund lebt draußen. Alleine! Sie haben bei zig Tierheimen angerufen .Keiner nimmt den Hund auf. letzte Möglichkeit sahen sie nur noch den Tierarzt. Der hat natürlich nichts gemacht, weil der Kerl kerngesund ist.

Ich bin fassunglos, wie dieser Trainer, der doch so angesehen ist, weil er sich mit solchn Fälle gut auskennt, so eine Aussage machen kann und dann auch noch jegliche Hilfe verweigert. :(:(

Meine Bekannte weiß einfach nicht mehr weiter. Wenn wir keine Kids zuhause hätten würde ich ihn sofort nehmen. Aber leider geht das nicht einfach so-.-

Mich nimmt das auch total mit, denn ich würde dem Kerl gern ehelfen und ihr natürlich auch. Aber keiner interessiert sich, Alle sagen er wäre nur was für den Metzger!!

ich musste mich einfach mal auskotzen... :(:(:(

Was sagt ihr zu dem Trainer?

Kann er solche Aussagen machen?

Und welche Möglichkeit hat denn meine Bekannte noch?

Ich will nicht das er getötet wird! :motz:

Denkt ihr man kann da noch was machen?

Ich habe leider keine weiteren Infos... Sie telefoniert wohl rum, um dem Hund einem Wesenstest zu unterziehen, um den Schein fürs Einschläfern zu erhalten!

:(:(

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Ohje das klingt ja alles gar nicht gut!

Wie ist das denn möchte sie den Hund behalten und mit ihm arbeiten oder möchte sie ihn abgeben? Falls sie ihn abgeben möchte/will/muss. Die Frage die sich mir auch stellt ist eben ob man den Hund wirklich wieder hinbekommt oder ob es wirklich notwendig ist ihn ggfs einzuschläfern. Es bringt ja nichts wenn so ein Tier zum Wanderpokal wird weil sich Trainer xy mal daran probieren will und evtl. doch scheitert.

Ich drücke euch die Daumen dass ihr schnell eine Lösung findet die allen hilft.

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Hast Du es mal über die Notorganisation versucht. Meist kennen die Ausbilder oder wissen wer auch mit schwierigen Tieren umgehen kann, ihn eventuell aufnimmt.

http://www.polarhunde-nothilfe.com/

Zu dem gibt es auch ein Husky-Forum, da würde ich auch um Hilfe fragen.

Ich wünsche dir Erfolg bei deinen Bemühungen.

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Originalbeitrag

Ohje das klingt ja alles gar nicht gut!

Wie ist das denn möchte sie den Hund behalten und mit ihm arbeiten oder möchte sie ihn abgeben? Falls sie ihn abgeben möchte/will/muss. Die Frage die sich mir auch stellt ist eben ob man den Hund wirklich wieder hinbekommt oder ob es wirklich notwendig ist ihn ggfs einzuschläfern. Es bringt ja nichts wenn so ein Tier zum Wanderpokal wird weil sich Trainer xy mal daran probieren will und evtl. doch scheitert.

Ich drücke euch die Daumen dass ihr schnell eine Lösung findet die allen hilft.

Sie will ihn abgeben, da sie ihn als Gefahr für ihre Kinder sieht, was ich ja auch verstehen kann...Iwi macht es mich total fertig, zu wissen ,das ich eigentlich die Möglichkeit hätte ihn so zu halten das er genug Auslauf hat, Allerdings habe ich auch nicht die Zeit. Am besten wäre ein Sport für ihn, oder jmd der Huskys beitzt und evtl noch einen in seiner Meute aufnehmen möchte.

:(

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Woher ist denn deine Bekannte? Auch hier in der Umgebung?

Sonst hätte ich ihr hier die Hundeschule-Redbone empfohlen.

Elke&Thomas Kennen sich wirklich gut mit Aggressiven Hunden (auch HSH) aus und können auch gut vermitteln (Homepage ist nicht aktuell, sie schreibt aber auf Anfrage sehr gerne ihre "Vita").

Möchte Sie denn den Hund abgeben oder mit ihm arbeiten?

Ist Sie bereit sich Hilfe zu holen? Oder hat Sie nach diesem "Trainerversuch" aufgegeben?

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Hast Du es mal über die Notorganisation versucht. Meist kennen die Ausbilder oder wissen wer auch mit schwierigen Tieren umgehen kann, ihn eventuell aufnimmt.

http://www.polarhunde-nothilfe.com/

Zu dem gibt es auch ein Husky-Forum, da würde ich auch um Hilfe fragen.

Ich wünsche dir Erfolg bei deinen Bemühungen.

Danke für den Link, ich werde ihn ihr mal schicken!

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Hallo,

das ist wirklich übel. Aber mir fiel doch noch etwas ein. Wie wäre es, wenn Du Dich mal umschaust (Internet/Facebook) nach Huskyvereinen bzw. Foren, und auch solchen, die Hunderennen machen?

Soweit ich es weiß, erfordern Huskys wirklich eine strenge und konsequente aber vor allem fachkundige Hand. Ihre Wesenzüchtung ist nunmal nicht auf "Familienhund" ausgerichtet, sondern auf echte Arbeitstiere.

Ich persönlich würde eine nette Email verfassen, in dem ich die Sachlage schildere und um Hilfe bitte. Gerade Menschen die sich intensiv mit Huskys täglich auseinander setzten, werden sicher nicht ignorieren, wenn ein an sich gesunder Hund getötet werden soll, nur weil er in falschen Händen ist. Gerne unterstütze ich Dich bei aktiver Suche, PN genügt.

Schau nicht hilflos zu, dass wirst du dir sicher nicht verzeihen können. Liebe Grüße Nana

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Woher ist denn deine Bekannte? Auch hier in der Umgebung?

Sonst hätte ich ihr hier die Hundeschule-Redbone empfohlen.

Elke&Thomas Kennen sich wirklich gut mit Aggressiven Hunden (auch HSH) aus und können auch gut vermitteln (Homepage ist nicht aktuell, sie schreibt aber auf Anfrage sehr gerne ihre "Vita").

Möchte Sie denn den Hund abgeben oder mit ihm arbeiten?

Ist Sie bereit sich Hilfe zu holen? Oder hat Sie nach diesem "Trainerversuch" aufgegeben?

Soweit ich weiß hat sie eigentlich schon aufgegebemn durch die Erfahrung mit dem Trainer der sich nicht einlassen wollte, alle anderen Trainer sagen auch er soll eingeschläfert werden. Sie ist aus Landau und ich kenne einen Trainer, der sich auch mit Problemhunden beschäftigt. Ihn frage ich auch nochmal auf alle Fälle und Danke für die Namen. werde mich mal umschauen um dem Kleinen zu helfen !!

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Ich muss jetzt leider kurz aus dem Forum. ich melde mich aber auf jeden Fall nochmal...

Pn an dich kommt auch noch NANA!

Danke für die vielen Ratschläge, Ich kenne mich leider nicht mit Huskys aus. Weß aber auch warum ich keinen halte! Wunderbare Tiere aber nichts für die Familie!

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Die zwei sind aus Duttweiler und haben in NW den Hundeplatz.

Wir sind da seit ein paar Jahren - kann man wirklich guten Gewissens weiterempfehlen.

So an sich haben sie auch sehr viele Kontakte - wäre vielleicht zusäzlich zu den Nothilfen eine Idee - also Trainer anschreiben ob sie geeignete Halter kennen.

Wir trailen morgen, da könnte ich sie mal fragen.

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