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Hundeforum Der Hund
Jensylon

Ansprache auf Bürgerratsversammlung

Empfohlene Beiträge

Hier am Stadtrand von Lübeck gibt es kostenlose Tütenspender, die auch genutzt werden - um dann die gefüllten Plastiktüten im hohen Bogen in die Natur zu werfen. Da hängen die Tüten in Büschen und Bäumen. :wall:

Hätte man den Hund einfach (an langer Leine) ins Gebüsch gelassen, wäre der Haufen nach dem nächsten größeren Regen weg. So hängt roter Plastikmüll in der Natur ...

 

Eine Bekannte von mir hat eine ziemlich geräumige Hüfttasche mit allerlei Hundesachen, in der sie auch die gefüllten Tüten zum nächsten Mülleimer trägt ... und alle Glasscherben, die sie unterwegs findet. Angenehm zu tragen (auch im Sommer) und die Hände frei.

 

Wenn die Stadt/Gemeinde Tütenspender stellt, ist ja schon viel getan. Aber eigentlich: Wozu? Hundehalter geben Milliarden für (fragwürdiges) Hundezubehör aus und dann soll die Allgemeinheit die paar Cents für Platiktüten bezahlen? Mülleimer speziell für Hundekot zu fordern, finde ich überzogen, wenn gleichzeitig immer mehr Mülleimer entlang ausgeschilderter Wanderwege und an Parkplätzen gegen Schilder ausgetauscht werden, man möge seinen Müll mit nach Hause nehmen. Das Gleiche von Hundehaltern zu fordern, finde ich legitim.

Da halte ich es mit John F. Kennedy: Man sollte nicht fragen, was die Allgemeinheit für einen tun kann, sondern was jede/r einzelne für die Allgemeinheit tun kann.

 

Als Hundehalter weiß ich doch, wann und wie dringend mein Hund muss. Dann kann ich auch erst ein geeignetes Areal aufsuchen, bevor ich auf Gehwegen unterwegs bin. Muss ich erst 10 min dorthin gehen, muss ich eben 10 min früher losgehen ... Hundekot auf Gehwegen ist leicht zu vermeiden ... aber nicht, wenn man den Hund an der Flexileine hinter sich herschleift, während man völlig im Smartphone versunken ist.

 

Ich sehe daher sehr viel Verantwortung bei uns Hundehaltern - die viel zu oft nicht übernommen wird. Da sind entsprechende Reaktionen der Nicht-Hundehalter sehr verständlich.

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@Ferun Viele Hundehalter denken anscheinend nicht so weit, daß je weniger Kot in der Landschaft rumliegt, desto weniger potentielle Infektionsquellen vorhanden sind, auch für den eigenen Hund. Oder es ist ihnen egal. Was bei manchen ganz gut funktioniert ist das Beispiel, eigener Hund wird entwurmt, hat am Tag zuvor infizierten Kot hinterlassen, ein anderer Hund infiziert sich darüber und kann nun seinerseits den eigenen Hund direkt wieder anstecken.

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@DerOlleHansen für mich macht es schon einen Unterschied ob ich nun eine Bananenschale mit nach Hause schleppe oder ne Tüte stinkender Scheiße. Wenn die Leute wollen das es weg kommt muss man auch die Möglichkeit haben es zu entsorgen ohne stundenlang die Kacke mit sich rumzuschleppen. 

Ich mach es ja aber ich verstehe auch ansatzweise die Leute die sich sagen pfffft, wenn hier nix is haben die halt Pech gehabt. Und wenn das bei 5 von 10 Leuten schon ausreicht das aufzuheben und zu entsorgen ist damit schon viel gewonnen. Für alle.

Man kann nicht immer gegen die Hundehalter wettern und ihnen gleichzeitig keine Chance geben es zu ändern. 

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vor 1 Stunde schrieb Jensylon:

Man kann nicht immer gegen die Hundehalter wettern und ihnen gleichzeitig keine Chance geben es zu ändern. 

 

Jede/r kann es ändern ohne "Fremdhilfe" ... einfach aus eigener Einsicht und eigenem Antrieb. Die Chance hat jede/r von Natur aus.

 

vor 1 Stunde schrieb Jensylon:

aber ich verstehe auch ansatzweise die Leute die sich sagen pfffft, wenn hier nix is haben die halt Pech gehabt.

 

Ich nicht, denn es erinnert mich an: "Meine Mutter hat selbst schuld, wenn mir die Hände abfrieren - warum gibt sie mir keine Handschuhe mit!"

Außerdem ist eine solche Einstellung ignorant und rücksichtslos den Mitmenschen gegenüber.

 

vor 1 Stunde schrieb Jensylon:

 für mich macht es schon einen Unterschied ob ich nun eine Bananenschale mit nach Hause schleppe oder ne Tüte stinkender Scheiße.

 

Wenn es zu sehr stinkt, stimmt vielleicht die Nahrung oder deren Verdauung nicht.

Wenn es grundsätzlich ein Problem ist, dann empfiehlt sich die Umstellung auf ein anderes Haustier ...

Auf dem Bauernhof In den Tierzuchtanstalten riecht es auch nicht nach Rosen ...

Das eine, das man will ...

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Die Sache mit dem Tellerrand.Mit der Kacke eines Terriermixes läßt sich 'ne Tageswanderung machen. Aber versuche mal dasselbe mit zwei Doggen. Wird eng mit der Hüfttasche.

Aber wird ja gerne gemacht, die Entsolidarisierung als Hundehalter, kommt in jeder Giftköder-doku<_<. Die Hundesteuer bringt genug Kröten für ein paar Plastik- oder Stärketüten ein, die auch für Leute von ausserhalb reichen, die da spazierengehen und nicht wissen wie wenige Mülleimer es gibt. Diese Spender werden ganz gut angenommen und sie bestärken zur Benutzung.

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Bei uns im Ort gibt es seit Jahren an den relevanten Gassirunden, sowie in der Stadt verteilt Kotbeutelspender. Zu Anfang haben Hundehalter an ihren Strecken für Nachschub (wurde zur Verfügung gestellt) gesorgt. Da war ich auch dabei. Später übernahmen das die städtischen Mitarbeiter. Es war zuerst auch sehr ärgerlich, das viel Halbwüchsige sich einen Spaß

daraus machten die Beutel rauszureißen.

Das ist mit der Zeit besser geworden.Zudem gibt es ausreichend Möglichkeiten die Beutel zu entsorgen . Zum Beispiel auf einer Runde von ca. 50 Minuten 3 Mülleimer.

 

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Noch mal zurück zu den kompostierbaren "Plastik". Wie der Name schon sagt, das muss kompostiert werden.

 

Kompostieren ist nicht: Ich schmeiss was inne Hecke oder innen Wald!

 

Ich bin beim OllenHansen, aber es so funktionierts ja leider nicht.

Also muss erst mal die Entsorgung möglich gemacht werden. Und kompostierbare Tüten sind ein MUSS.

 

 

 

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Ich würde ja auf der Bürgerversammlung mit einem "Wollt Ihr den totalen Scheiß? Einen totalen Scheiß, wie ihn die Welt noch nicht gekannt hat?!" und einer Palette mit Chappi-Matschfutter drohen! :ph34r:

 

so weit

Maico

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ICH würde ja Barf Häufchen mitbringen und als Anschauungsmaterial einen Chappi-Haufen und würde den Vortrag in Richtung: Nicht Impfen aber barfen, lenken......

 

 

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