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Hundeforum Der Hund
Fiona01

Kognitive Fähigkeiten: Was Wolf kapiert, kapiert Hund noch lange nicht!

Empfohlene Beiträge

 

Ja das ist sehr spannend. Vor allem weil Hunde und Wölfe gleich aufgezogen und gehalten werden so das man das Verhalten tatsächlich auch vergleichen kann.

 

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vor 2 Minuten schrieb Tazi:

 

Ja das ist sehr spannend. Vor allem weil Hunde und Wölfe gleich aufgezogen und gehalten werden so das man das Verhalten tatsächlich auch vergleichen kann.

 

mich wundert immer,dass Menschen sich über das unterschiedliche Verhalten (Können) wundern.

 

ich meine, wieviel Jahre sind vergangen , wieviel Zeit zur Anpassung.

 

Und wir sehen diese Anpassung/ Veränderung doch auch beim Pferd, Rind /Schwein./ Ratte/ Maus/... Hamster .

 

 

 

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vor 17 Stunden schrieb agatha:

mich wundert immer,dass Menschen sich über das unterschiedliche Verhalten (Können) wundern.

 

ich meine, wieviel Jahre sind vergangen , wieviel Zeit zur Anpassung.

 

Und wir sehen diese Anpassung/ Veränderung doch auch beim Pferd, Rind /Schwein./ Ratte/ Maus/... Hamster .

 

 

 

Das stimmt schon. Nur hat der Hund in all den Jahrtausenden der Anpassung an den Menschen eben auch viele Verhaltensweisen verloren die der Wolf noch hat und das ist eben das was so interessant ist. Weitergehend kann man sich dann Fragen warum der Hund z.B. nicht mehr so Sozial ist beim fressen wie der Wolf und wir dem Hund das dann erst wieder beibringen müssen..

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Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass die heutigen Wölfe ebenso Nschfahren eines "Urwolfes" sind und somit nicht "Stammväter", sondern eher Brüder sind. 

 

Es kann also sein, dass die Vergleiche so oder so schwierig sind. 

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vor einer Stunde schrieb Hoellenhunde:

Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass die heutigen Wölfe ebenso Nschfahren eines "Urwolfes" sind und somit nicht "Stammväter", sondern eher Brüder sind. 

 

Es kann also sein, dass die Vergleiche so oder so schwierig sind. 

Wenn man das aus dem Blickwinkel betrachtet kann man aber feststellen welche Verhaltensweisen und Fähigkeiten sich durch die Domestikation in die eine und in die andere Richtung entwickelten. Also was in der Wildnis gebraucht wurde/wird und was eben im zusammenleben mit dem Menschen wichtig ist und was nicht. So wie z.B. das Soziale verhalten beim fressen was ich in meinem Post vorher schon erwähnt habe.

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vor 2 Stunden schrieb Tazi:

 Weitergehend kann man sich dann Fragen warum der Hund z.B. nicht mehr so Sozial ist beim fressen wie der Wolf und wir dem Hund das dann erst wieder beibringen müssen..

 

Das wurde im Hinblick auf den Wolf in dem Video ja schon sehr schön beantwortet. Wölfe jagen im Rudel und deshalb und weil sie es gemeinsam tun, hat auch jeder das Recht zu fressen. :) 

Das ergibt sich für unsere Hunde heute einfach nicht mehr, sprich das Belohnen durch erfolgreiche Jagd und Fressen dürfen in der Gemeinschaft, fällt weg. 

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Die Frage ist, ob Hunde - wie Kojoten - nicht schon "immer" semisolitär waren. Ob sie die Fähigkeit "verloren" oder niemals hatten.

 

Ich finde das WSC dennoch super spannend (und es war eine interessante Erfahrung) - auch wie die Wölfe auf Yoma reagiert haben. Oder Yoma auf die Wölfe und Hunde. Nämlich komplett anders. 

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vor 1 Stunde schrieb Hoellenhunde:

Die Frage ist, ob Hunde - wie Kojoten - nicht schon "immer" semisolitär waren. Ob sie die Fähigkeit "verloren" oder niemals hatten.

 

 

 

Was bedeutet semi solitär in dem Zusammenhang? Meine Übersetzung spuckt mir "halbflüssig" aus, was ja nicht passen kann. ;)

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@Fiona01 Ich nehme an, dass semi solitär in diesem Zusammenhang meint, dass Hunde, die ohne den Menschen klarkommen müssen, sich nur in losen, wechselnden Gruppen zusammenfinden und wenig kooperieren.

 

Auf Tagesschau24  laufen gerade Dokumentationen über das Thema Wölfe in Deutschland.

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Hunde sind sehr flexibel in ihrer Sozialstruktur. Sie können durchaus einzeln, in Paaren (auch gleichgeschlechtlich), kleinen Gruppen oder großen, eher lösen Verbänden leben. Und dies sogar dynamisch, also in ihrem Leben wechseln. Auch Dingos organisieren sich so, und sie sind wahrscheinlich wildlebende Nachfahren asiatischer Haushunde. 

 

Hunderüden sind nicht monogam, Wolfsrüden meist schon. Es gibt gerade in diesem sozialen Bereich unglaublich viele Unterschiede. 

 

Ich mag die Ernstbrunner Arbeit sehr, ich versuche dennoch den Hund von Wölfen losgelöst zu betrachten und wenn dann übernehme ich die eher liberale Einstellung von Wölfen.

 

Kurt Kotrschal hat mal in einem Interview was zu Hunden und Wölfen gesagt, ich weiß leider nicht mehr was genau. 

Er hat sich hinreißen zu lassen, zu glauben, dass bei "wolfsähnlichen" Rassen das eher so wie bei Wölfen sei. 

Und ich dachte mir: "Nein, das ist so bei den mir bekannten Rassen eher nicht der Fall". 

Das hat mich da vorsichtig werden lassen. 

Ja, es gibt schon signifikante (auch kynologisch belegte) Unterschiede zwischen genannten wolfsähnlichen Rassen und modernen Hunden, aber ebenso viele zwischen wolfsähnlichen Rassen und Wölfen. 

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