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Hundeforum Der Hund
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Mittelweg zwischen schnuppern lassen und "weiter jetzt"?

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Mein bald 7-Monatiger beginnt erwartungsgemäß damit, an jedem Grashalm, jedem Pflasterstein, an jedem Laternenpfahl zu schnuppern. Das soll er auch gerne tun dürfen. Insbesondere bei den frühmorgendlichen oder spätabendlichen Runden jedoch oder wenn das Wetter schlecht ist, möchte man  irgendwann ja auch mal zu Potte kommen. Wie haltet ihr es mit euren jungen Rüden, bzw. wie habt ihr es gehalten? Was ist ein vernünftiger Kompromiss zwischen hundgerecht und menschgerecht?

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Ich sehe es so, dass der Gassigang i  erster Linie Quality Time für den Hund ist...deswegen darf meiner auch bei kalt und Regen schnüffeln so lange er mag. Gibt kein schlechtes Wetter nur unzureichende Kleidung...:megagrins

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Zwar nur ein Weibchen, dennoch, ich finde ein Hund darf auch lernen, 'jetzt nicht'.

Oft muss man ja zu einer bestimmten Zeit irgendwo sein, ob Bahn, ob TA. Oder man hat nur beschränkte Zeit, was der Hund ja nicht weiss, und möchte die nicht nur auf der Strasse verbringen.

 

Bei mir ist es so, dass an der Leine normalerweise nicht geschnüffelt wird, sie muss zwar nicht 'bei Fuss' laufen, aber sich ganz klar meinem Tempo, meiner Richtung anpassen. Könnte man auch über ein  Kommando lehren.

 

Wega darf ja die meiste Zeit frei laufen, da darf sie natürlich rumschnüffeln, wie sie will, wobei sie anderes spannender findet.

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Ich lasse die Hunde solange schnuppern wie sie mögen. Das hat dazu geführt, dass gar nicht mehr so extrem intensiv geschnuppert wird.

Lediglich wenn eine Hündin ganz besonders interessant ist, muss vor allem Yoma doch mal länger riechen, am besten auch nochmal zurücklaufen und mehrmals markieren.

 

Was ich allerdings unabhängig etabliert habe: ein "Weiter". Dazu hab ich der Wohnung Leckerlis über den Boden kullern lassen und die Hunde sind hinterher. Dazu kam später das Signal "Weiter".

Das diente dazu, wenn die Rüden mal an etwas markieren wollten, was sie nicht sollten: Hauswände, Parkbänke, etc.

 

Als ich dann geclickert habe, wo sie markieren sollen, wurden das eh die bevorzugten Stellen, "Weiter" wurde überflüssig, nutze ich aber mal, wenn sie sich festschnuppern und z.B. sich ein Hund nähert oder ich eine bestimmte U-Bahn erwischen muss:

Ich belohne die Hunde dann, indem, wenn sie aufs Signal reagieren, mit Ihnen an der Leine laufe (Yoma nimmt draußen kaum Leckerlis, Rennen macht ihm aber Spaß.) oder eben Leckerlis werfe.

 

Abgeleint gehe ich einfach ein Stück weiter, dann kann vor allem Yoma hinter mir her flitzen, was er gerne mag.

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Ist hier wie bei AlexT und Hoellenhunde. :) (Inklusive unabhängig etabliertem "Weiter")

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Bei uns gibt es das "weiter in Form von "vor" und "hierbeiben". Ersteres vorgehen und letzteres "bei Fuss" in locker...braucht man halt hin und wieder mal. Strasse oder Fußgänger, die nicht beschnüffelt werden wollen oder so....

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Bei uns ist es auch so ähnlich wie bei @AlexT . Der Spaziergang ist "Hundezeit" und sie dürfen die Zeit so nutzen, wie sie möchten. Mal wird sehr ausgiebig geschnüffelt, an einem anderen Tag laufen sie lieber mehr Strecke. Auf den Zeitumfang können sie sich ziemlich verlassen, weil das täglich im immer etwa selben Rahmen ist. Weil die Hunde auf diese Weise zu ihrem Recht kommen, sind sie ihrerseits auch kompromissbereit. Wenn ich ihnen sage, dass ich heute noch einen Termin habe, der mich zu mehr Tempo zwingt, oder dass es mir heute mal nicht so gut geht, zu kalt oä, kommen sie bereitwillig schneller mit und kürzen das Schnüffeln ab. Je mehr sie spüren, dass sie Rechte haben, umso mehr lassen sie sich drauf ein, wenn es mal anders sein muss. Da kann ich mich auf meine beiden Schätzchen prima verlassen. :wub:

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Vielleicht ist der Unterschied, dass ich mit Wega nicht nur für Spaziergänge nach draussen gehe, sondern auch wenn ich Dinge für mich erledigen muss oder zb einkaufen.

Die Alternative wäre für sie allein zuhause bleiben, was an sich problemlos geht, aber mitkommen mag sie lieber.

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Ich glaube, er Unterschied ist vor allem (kastrierte) Hündin. Ein intakter (Jung)Rüde hat ein sehr viel intensiveres Schnupperverhalten.

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Hier wohnt ja ein Herr mit sehr ausgeprägten Eigeninteressen (!) : die da wären Schnüffeln und Pipi/Markieren (nebst Futtern). Kastriert wurde er mit ca. 3 1/4 Jahren.  Und er benimmt sich immer noch wie ein ganzer Kerl (mittlerweile ist er 7 1/2). 

Schnüffeln ist wichtig für ihn. Und ich lasse ihn das auch überwiegend wie er das möchte.  Ist es dann doch mal unpassend,  greift einfach das Prinzip "Gehen an Lockerer Leine" oder der gewohnte Maximalabstand zwischen uns. Das ist aber einfach eine Übungssache, später Routinesache. 

 

 

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