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Hundeforum Der Hund
pinneckerita957

mein Hund schnappt nach mir beim Radfahren

Empfohlene Beiträge

vor 6 Minuten schrieb Helfstyna:

Dein Hund maßregelt dich.

Dein Mann darf das, du hast aber in seiner Weltsicht nicht das Recht, dich so schnell zu bewegen, also schränkt er dich ein und begrenzt dich.

Da ist ds Problem nicht das Radfahren, sondern die grundsätzliche Beziehung zwischen euch beiden, die ihr da schnell ändern solltet, bevor dem Burschen mit zunehmenden Alter noch mehr einfällt, was er dir verbieten möchte...

 

Und was rätst du um das Weltbild des Hundes zurecht zu rücken?

Alpharolle und Couchverbot? :ph34r:

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vor 23 Stunden schrieb pinneckerita957:

So haben wir angefangen. Erst geschoben ,dann Schritt gefahren Das kennt er. Er beginnt mit dem Schnappen oft sofort. Also fällt Überforderung flach. Wenn wir gemeinsam fahren und mein Mann ruft" LASS DAS", hört er auch sofort auf. Klar ,Beschützen ! Das kann sein. Ich werds mal mit einem Beißkissen versuchen. Das lenkt ihn vielleicht ab.

 

Groß schreiben heißt schreien´, ich würde da also eher Einschüchterung vermuten als Grund, weshalb er beim Mann hört.

Keine Ahnung, warum manche daraus jetzt ein grundsätzliches Beziehungsproblem machen.

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vor 13 Minuten schrieb Helfstyna:

Dein Hund maßregelt dich.

Dein Mann darf das, du hast aber in seiner Weltsicht nicht das Recht, dich so schnell zu bewegen, also schränkt er dich ein und begrenzt dich.

Da ist ds Problem nicht das Radfahren, sondern die grundsätzliche Beziehung zwischen euch beiden, die ihr da schnell ändern solltet, bevor dem Burschen mit zunehmenden Alter noch mehr einfällt, was er dir verbieten möchte...

Aaaaauua 🤬

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Naja, ist etwas krasser ausgedrückt  was ich sagte.

Du bewegst dich, in den Augen des Hundes, unangemessen.

Aber mit Geduld und kleinen Schritten lernt er, dass auch Radfahren ok ist

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Ich weiß nicht ... was solche „Attacken“ betrifft bin ich ja inzwischen recht entspannt und routiniert ;) ich halte das eher für harmloses Konfliktlösungsverhalten und nicht für Maßregelung seitens des Hundes. Die Umgebung läuft schneller vorbei als der Hund sie wahrnehmen kann, die schnelle fremdbestimmte Bewegung pusht zudem hoch, die Körpersprache/Bewegung des Menschen ist plötzlich anders etc. Da kommen, denk ich, viele Faktoren zusammen, die manche Hunde einfach überfordern oder falsch interpretieren. Mein Ratschlag ist bei sowas inzwischen einfach, gelassen zu agieren und dem Hund eine Hilfestellung in der Situation zu geben. Ich hab zb. das Kommando „weiter“ etabliert und kann damit solche Attacken aushebeln ohne gleich den ganzen Vorgang abzubrechen (unser junger Hund macht das gerne wenn ich mal ein paar Meter jogge). Wichtig ist bei uns dabei 1. dass das Kommando kommt BEVOR er loslegt, was ich an seiner Körpersprache erkenne 2. danach es nicht auf die Spitze zu treiben dh. nach dem „weiter“ jogge ich meist nur noch ein paar Meter und dann unterbreche ich erst mal. 

 

Vielleicht ist davon ja etwas hilfreich :) 

 

achja, und nicht verunsichern lassen weil es beim Partner „besser“ klappt. Jeder hat seinen eigenen Weg, wie es mit dem Hund klappt :) 

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Puh,echt jetzt? Die Vermutung hab ich manchmal auch,aber mir gefällt der Gedanke besser,dass er mich beschützen möchte. Ich setze jeden meiner Befehle durch und lobe auch,wenn es angebracht ist.

Wenn du recht hast, wie kann ich das ändern?

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Das war gerade meine Antwort auf Black jack.

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?

Ich  habe  ja selbst  immer  Hunde von  Rassen   die  im besonderen  Maße unter  dieser antiquierten  Erziehung  leiden  ,deshalb Aua. 

Lass dir  nicht  diesen Quatsch  einreden. 

Konsequent  und klar  ,damit der Hund  eine  Chance hat zu VERSTEHEN was du möchtest .

Gaaaaanz wichtig  mit  viiiiiiel Humor. 

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@pinneckerita957 BlackJack hat Helfstyna zitiert und mit dem Emoji zum Ausdruck gebracht, dass sie dem gesagten ganz und gar nicht zustimmt. 

 

Ich im übrigen auch nicht. Dein Hund schränkt dir deine Rechte nicht ein. Meiner Meinung nach, ist das eher eine Übersprungshandlung, aus der ganzen Euphorie die bei der sportlichen Betätigung entsteht. 

Ich würde auch mit dem Beißkissen, ablenken und anhalten und gaaaanz viel loben arbeiten. Vielleicht noch einmal am Rad laufen und nebenher Leckerlies in der Umwelt verstecken, so dass die vielleicht eher interessanter wird als das Fahrrad und du auf dem Rad.

 

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vor 3 Stunden schrieb Shyruka:

Ich würde auch mit dem Beißkissen, ablenken und anhalten und gaaaanz viel loben arbeiten. Vielleicht noch einmal am Rad laufen und nebenher Leckerlies in der Umwelt verstecken, so dass die vielleicht eher interessanter wird als das Fahrrad und du auf dem Rad.

 

Ich würde eben nicht viel ablenken und auch nicht anhalten sondern versuchen, dem Hund zu verklickern, was von ihm erwartet wird: nämlich normal laufen. Das ist das gewünschte Verhalten und dabei geht es doch darum, dass der Hund gar nicht erst so hochfährt, dass er „überschnappt“. 

 

Stückchenweise fahren und pausieren BEVOR der Hund überhaupt loslegt (der Hund ändert vermutlich seine Körpersprache). Nach und nach die Strecken verlängern und mit der Zeit die Pausen kürzen. Vielleicht anfangs auch ins unerwünschte Verhalten hinein belohnen und dem Hund so zeigen, WAS er eigentlich tun soll nämlich weiter laufen ohne „Theater“. Ruhe und Sicherheit/Souveränität reinbringen statt noch mehr Action. Das wären meine Ideen dazu :) 

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