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Hundeforum Der Hund
Snake1964

Hund alleine in der Wohnung

Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

da ich neu bin und wenn ich im im falschem Bereich gelandet bin, bitte ich um Nachsicht.

Ich bin momenan am überlegen meinen Hund weg zu geben...was ich natürlich nicht möchte, aber ich bin nicht sicher ob ich noch seine Bedürfnisse erfüllen kann.

Jetzt zur Geschichte.

Vor ca. 9 Jahren wollten meine beiden kinder und meine Frau einen Hund...ich nicht war noch nicht so weit.

Nach ca. 1 Jahr zog mein Sohn aus und meine Tochter wohnt die meiste Zeit bei ihrem Freund.

Bisher haben meine Frau und ich uns um den Hund gekümmert und ums Gassi gehen.

Da ich aber die meiste Zeit mit dem Hund unterwegs war, als Schichtarbeiter, habe ich mit ihm, obwohl ich keinen Hund wollte ein sehr enges und vertrautes Verhältnis aufgebaut.

Jetzt zu meinem Problem:

Da meine Frau und ich uns scheiden lassen, weiß ich leider nicht weiter.

Ich würde ungern meinen Hund ins Tierheim oder sonst wohin abgeben, dass würde mir das Herz zerreißen.

Ich muß dazu sagen, er ist es gewohnt so um die 6 - 7 Stunden alleine zu bleiben, das haben wir trainiert, aber jetzt würden es um die 8,5 Stunden werden.

Jetzt frage ich mich, ist es besser den Hund ins Tierheim zu geben oder zu behalten. Nicht das ihr mich falsch versteht, ich möchte ihn nicht abgeben.

Nun habe ich Angst, das ich meinen Hund quäle wenn ich ihn so lange alleine lasse.

Ich habe nur noch eine Hoffnung, wenn meine Nochfrau auszieht, das mein Bruder bei mir einzieht, da er es gut mit ihm kann.

Wenn jetzt jemand mit Hundesitter oder Hundepension kommt.

Hundepension ist nicht möglich, da ich um in der Frühschicht schon um 4.45 Uhr aus dem Haus gehe, natürlich würde ich vorher mit ihm laufen.

Hundesitter ist schwierig, da er mit 11 Monaten 2X schwer angegriffen und böse verbissen wurde. Was ich damit sagen will, er ist für "Fremde" nicht pflegeleicht.

 

So, jetzt hab ich mal Problem geschildert und freue mich auf seriöse Antworten.

 

LG

Snake1964

 

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Hallo und willkommen bei uns.

 

Dein Bauchgefühl hat dir die Antwort doch eigentlich schon gegeben, oder? 8,5 Std. sind definitiv zu viel. ich an deiner Stelle würde tatsächlich darüber nachdenken, den Hund abzugeben.

Hast du mal darüber nachgedacht, neue Besitzer zu suchen? So hast du doch ein wenig Einfluss darauf, wo dein Hund hinkommt. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch emotional für dich einfacher ist, den Hund nicht in ein Tierheim zu geben.

 

Welche Rasse ist dein Hund und was heißt 'nicht pflegeleicht'?

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Hallo und danke für deine Antwort.

 

Mein Hund ist ein Border/Australian Shappard/Rotweiler/Mix.

Und pflegeleicht heißt, er ist mit anderen Hunden, hauptsächlich Rüden nicht so grün. Obwohl er auch seine "Freunde" in der Nachbarschaft hat.

Aber ich glaube, das ich es doch sehr gut beschrieben habe, da er schon zweimal schon böse verbissen wurde.

Um es genau zu sagen, er ist nicht sehr einfach vermittelbar, deshalb tu ich mich so schwer.

Ich und mein Bruder können ihn sehr gut händeln, aber wenn er wegkommt...ich mag nicht daran denken was dann mit ihm passiert.

Ich weiß selber das 8,5 Stunden für einen Hund nicht gut ist, aber 7 Stunden hat er seither ohne Probleme gepackt.

Ich muß dazu sagen, das waren nur 2 - 3 Tage in der Woche, ansonsten waren der Hund und ich stundenlang drausen.

Zur mir hat hat eine gute Freundin gesagt, und die kennt meinen Hund sehr gut.

Bevor du ihn weg tust, behalte ihn. Alles ist besser als Tierheim...und die hat drei Hunde und angagiert sich im Ausland für Hunde.

Da kann man drüber denken wie man möchte, aber ich vertraue ihr.

Aber vielen lieben Dank für deine Antwort...ich hoffe trotzdem noch auf meinen Bruder das er bei mir einzieht...das wäre der Sechser...so zu sagen wie im Lotto.

Aber trotzdem, weg geben würde ich ihn nie...den alten Knochen.

 

LG

Snake1964

 

 

 

 

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Ich würde auch nicht zwingend so sehen, dass es für den Hund besser ist, sein vertrautes Zuhause zu verlieren, erst recht nicht nach einer Trennung. 
Ich drücke Dir die Daumen, dass es mit Deinem Bruder klappt. 

 

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Was du beschreibst, ist für Hundebetreuer eigentlich Standard. Verträglichere Hunde kann man in Pension oder Gruppen geben, deinen Hund wahrscheinlich eher in Alleinbetreuung oder zusammen mit einer netten Hündin. Da sollte sich etwas finden. Ansonsten wäre Bruder super, aber vielleicht auch Dogsharing mit erfahrenen Haltern eine Option, Eingewöhnung möglichst schnell anfangen.

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Hallo.

 

ich danke für die sehr guten Antworten.

Im Prinzip bin ich genau soweit wie vorher, aber die Ideen von euch sind nicht ganz so schlecht.

Aber ich hoffe wie Julika und auch gebemeinesenfdazu, dass es so kommt wie ich es mir wünsche...Bruder.

 

Vielen, vielen danke für eure Antworten, alles andere ist Käse...vor allem Tierheim.

 

LG

Snake1964

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Dein Hund ist ja mittlerweile schon 9 Jahre alt, wenn ich richtig gelesen habe. Da hat er im Tierheim wenig Chancen. 

Wäre es mein Hund, ich würde ihn auf jeden Fall behalten.

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Hallo,

 

natürlich gebe ich ihn nicht weg.

Eine Option habe ich ja noch, ansonsten muß und werde ich mir was einfallen lassen.

Vielen Dank für deine Antwort.

 

LG

Snake1964

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Der Hund ist 9 Jahre alt und gewöhnt mehrere Stunden allein zu bleiben. Bei meinen Hunden hat sich das Ruhebedürfnis mit höherem Alter vermehrt, deshalb nehme ich das auch von deinem Hund an. Ich sehe überhaupt kein Problem wenn er ab und an 2 Std. länger allein bleibt. Das wird ihm mit Sicherheit wesentlich weniger Stress bereiten als ein neues Zuhause oder Tierheim. Du kannst doch bevor du geht eine etwas größere Runde mit ihm laufen. Er wird dann ruhen und sich freuen wenn du wieder da bist.

Ich würde an deiner Stelle nichts ändern und mir keine Gedanken mehr machen. Es ist alles besser als von dir weg zu kommen.

ich wünsche euch alles Gute.

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Ich kenne diese Problematik, bin ebenfalls frisch getrennt. Allerdings teilen wir uns weiterhin die Hundebetreuung. Also meine Hündin war es vorher schon gewöhnt mal zuhause, mal bei der Hundebetreuung und mal bei Schwiegermama zu sein. Und daran hat sich für sie im Prinzip nichts geändert. 

Das setzt natürlich ein gutes Verhältnis voraus. Wir haben uns zwar getrennt, führen aber keinen Rosenkrieg oder sowas. Von daher funktioniert das super. 

 

Vielleicht wäre das auch eine Möglichkeit für euch wenn deine Ex nicht gerade ans andere Ende der Welt zieht... 

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