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Hundeforum Der Hund
vejda

Vestibularsyndrom

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Hallo,

wer hat Erfahrungen mit dem Vestibularsyndrom beim Hund.

Gestern morgen hatte meine Hündin (15,5 Jahre) schon beim Aufstehen große Mühe sich auf den Beinen zu halten.

Zuerst hat sich dann der Zustand etwas gebessert, sodass gefressen wurde und wir ganz normal Gassi gehen konnten.

Kurze Zeit später hat sie sich übergeben, sie fiel einfach um, begann zu zucken, sie hält den Kopf schief und ein Auge kreist, alleine auf den Beinen halten ist unmöglich.

Diagnose beim Tierarzt Vestibularsyndrom, gute Aussichten das sie sich wieder erholt.

Therapie: Antibiotika (um eine evtl. Infektion abzudecken), Cortison, Vitamin B, Mittel gegen Erbrechen.

Ihr Zustand hat sich nicht sonderlich gebessert, sie trinkt zudem fast nichts, gefressen wird auch nicht.

Gibt es eine Chance das sie sich erholt und wie viel Geduld muss ich haben, das sich kleine Verbesserungen zeigen?

Traurige Vejda

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Hallo und herzlich Willkommen,

genau aus dem Grund, weil mein Rüde damals auch am Vestibular-Syndrom erkrankt war, habe ich mich damals auch hier im Forum angemeldet.

Unser Lucky zeigte damals die gleichen Symptome und die Behandlung der Tierärztin war die gleiche. Er war zu dem Zeitpunkt geschätze 14 Jahre alt. Wir bekamen für ihn damals aber auch noch ein Mittel zur Förderung der Durchblutung und zwar Karsivan.

Wie lange das jetzt dauert, bis deine Hündin sich erholt, kann ich dir leider nicht sagen.

Mein Rüde hat ganz ganz langsam mit allem wieder angefangen.

Die erste Woche danach habe ich ihn in den Garten gesetzt zum lösen und musste ihn dabei festhalten. In der zweiten Woche danach konnte er dann auch schon wieder etwas laufen.

Sein Futter und auch Wasser habe ich ihm ständig angeboten, wann er genau davon wieder genommen hat, weiß ich aber leider nicht mehr. :)

Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall zusehen, dass sie jetzt schnell wieder anfängt zu saufen (zur Not versuche ihr etwas in das Trinkwasser zu geben, was ihr Appetit darauf macht, wie z. B. das Wasser von Bockwürsten aus dem Glas).

Ansonsten zum Tierarzt, denn saufen muss sie auf jeden Fall.

Ich drücke dir ganz feste die Daumen für deine Hündin und gute Besserung. :)

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Ist es denn sicher dieses Syndrom. Was wurde denn gemacht, Röntgenbild? Kann es auch ein Gehirntumor sein oder was organisches? Wurde Blut untersucht, Leber, Zucker ...?

Liebe Grüße

Andrea

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Bitte auch die Ohren kontrollieren lassen da die Symptome auch bei einer schweren Ohrenentzündung auftreten können.

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Hallo!

Mein erster Hund hatte das Vestibularsyndrom zwei Mal. Beim ersten Mal hat er in etwa die selbe Therapie erhalten wie dein Hund, inklusive Karsivan. Er brauchte auch noch einen Einlauf und Infusionen (Flüssigkeit,etc.)

Es war schrecklich mit anzusehen und der Tierarzt meinte, dass wir genau eine Woche warten, um ihn nicht unnötig zu quälen. Wir haben ihn "einfach" so viel wie möglich in Ruhe gelassen, da alles sehr stressig für ihn war. Nach ein paar Tagen konnte man eine kleine Besserung feststellen.

Nach einer Woche hat er sich dann berappelt und es ging ziemlich schnell aufwärts.

Er hatte eine Schiefhaltung des Kopfes beibehalten, was ihn aber scheinbar nicht sonderlich gestört hat.

Beim zweiten Mal war es sehr viel milder und ging auch schneller vorbei.

Ich wünsche deinem Hund alles Gute!

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Hallo,

Vielen Dank für Eure Antworten.

Blut wurde genommen, alle Werte sind ok.

CT vom Kopf wurde nicht gemacht, ein Tumor kann somit nicht ausgeschlossen werden, eine OP wäre auch nicht mehr zumutbar.

Hundi ist seit 9 Jahren herzkrank, bekommt Medikamente (Vetmedin u. Karsivan), das Herz ist aber stabil, Herz, Lunge u. Leber wurden im August geröntgt.

Die Ohren wurden kontrolliert, es ist keine Ohrenentzündung vorhanden.

Ich glaube sie ist etwas aufmerksamer, ihre Tabl. hat sie heute morgen mit einem Stück Salami genommen, Wasser säuft sie nur aus meiner Hand.

Zum pullern war sie kurz draußen, das geht nur mit Hilfe.

Heute Abend müssen wir wieder zum TA, mal sehen was der sagt.

Drückt mir bitte beide Daumen!

Gruß Vejda

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Ich spreche mal aus meiner eigenen Erfahrung. mir fiel Anfang August das linke Vestibularsysthem 2x hintereinander komplett aus. Es geht einem dabei echt elend. schon die kleinste Bewegung geht nicht mehr. Ich konnte nicht mehr aufstehen oder sonst irgendwas tun. Von 2 Tagen weiß ich einfach gar nichts mehr. Es ist als fährt man ständig Karussell und so übel ist einem auch. Mit Hilfe von Physiotherapie hat mein Körper wieder gelernt zu funktionieren. Kleine Fortschritte bemerkte nur ich selber für andere schlich ich 4 Wochen nur durch die Gegend. Inder Akuten Phase habe ich nichts essen können und wollen weil mir einfach schlecht war und es sofort wieder raus kam. Inzwischen fahre ich wieder Fahrrad und Auto.

Gib deiner Hündin Zeit und die Medikamente gegen die Übelkeit. Karsivan ist ja schon Blutverdünnend.

Gute Besserung!!

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Hallo,

danke für Deine Antwort.

Wir waren heute wieder beim TA.

Therapie wird so fortgeführt, noch 5 Tage Antibiotika, Cortison wird langsam reduziert, heute gab es noch eine (letzte) Spritze gegen Erbrechen, Vitamin B wird noch einige Wochen verabreicht.

Der Zustand von Hundi hat sich meiner Meinung nach verbessert, sie frisst kleine Häppchen, trinkt gut aus ihrem Napf (alleine), zeigt wenn sie pullern muss (das geht nur mit Hilfe), die Augen sind ruhiger geworden, sie setzt sich schon alleine auf und versucht den Kopf gerade zu halten.

Ich habe Hoffnung, das wir noch mal Glück hatten und Hundi noch eine Weile bei uns bleibt.

Gruß

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Das sind doch gute Neuigkeiten und für dich hoffentlich auch ein bisschen beruhigend.

Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass sich dein Hund wieder vollständig erholt und ihr noch viel Zeit miteinander habt. :)

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Hallo,

kurze Info, es geht jeden Tag etwas besser.

Mittlerweile steht Vejda alleine auf und läuft ganz ohne Hilfe, zwar noch sehr wackelig, aber immerhin.

Morgen haben wir wieder einen Termin beim TA, Therapie wird abgesprochen u. mal sehen was der zu den Fortschritten sagt.

Gruß

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