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Hundeforum Der Hund
Martina81

Nasentumor beim Hund

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Hallo,

ich habe eine 10,5 Jahre alte Golden Retriever Hündin (Kira).

Im Dezember hat sie angefangen mit starkem niesen, wir war 2x beim Tierarzt & bekam Planta Vet Membrana nasalium zur Behandlung (Stärkung der Abwehrkräfte).

Seit Ende Januar hat sie starkes Nasenbluten bekommen, sofort sind wir zum Tierarzt.

Verdacht auf Nasentumor eine Endoskopie mit Gewebeentnahme, Röntgenbild wurde unter Narkose gemacht.

Die Untersuchungen haben ergeben:

Keine Pilze, keine Tumorzellen nachweisbar im entnommenen Gewebe (laut Labor) aber aggressive Bakterien die gegen ziemlich alles Immun sind. Auf dem Röntgenbild war ein Tumor nicht 100% erkennbar.

Laut Tierarzt sie ein Tumor nicht auszuschließen und wir müssen abwarten ob die Medikamente (Synulox 250 mg/ 4 Stück täglich) gegen Bakterien anschlagen. Ca. 1 Woche hatte Kira kein Nasenbluten mehr & wir fühlten uns auf der sicheren Seite. Nach einer weiteren Woche wurden wir zurück auf den Boden der Tatsachen geholt, Kira fing wieder mit starkem Nasenbluten an, sofort sind wir zum Tierarzt der am kommenden Donnerstag (24.02.2011) die Nasen in einer kleinen OP ausschaben möchte. In dieser OP möchte er versuchen so viel wie möglich/ alles an fremden Gewebe aus der Nase zu entfernen. Unser Tierarzt meinte wenn der Tumor noch nicht gestreut hat haben wir gute Chancen. Das entnommene Gewebe/Tumor soll erneut im Labor untersucht werden.

Hat von euch jemand Erfahrung mit Nasentumoren bei Hunden???

Was im Internet zu finden ist bringt mich nicht viel weiter.

Ich habe große Angst & bin seit Januar nur noch am heulen & verzweifelt.

Ich bin euch für eure Erfahrungsberichte dankbar.

Grüße Martina & Kira :heul:

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Ich weiss, wie Du Dich fühlst. Meine letzte Hündin hatte auch einen Nasentumor und ich konnte sie leider nicht retten.

Macht Euch bitte nicht verrückt und wartet ab, was der Befund am Donnerstag bringt. Ich drücke Euch die Daumen, dass es kein Tumor ist und wenn, dass der Tierarzt ihn ganz entfernen kann.

Joy und ich sind in Gedanken bei Euch

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Ich habe eine Bekannte, deren Hund einen Nasentumor hatte. Er wurde zwar mehrmals operiert, jedoch ist der Tumor stets schnell nachgewachsen.

Der Hund wurde später, nachdem mehrfach starke Blutungen ausgebrochen sind, eingeschläfert. Er war auch schon älter!

Du weißt ja gar nicht, ob es sich um einen Tumor handelt. Von daher warte doch einfach mal ab.

Ich verstehe Deine Sorge und auch Deine Ängste. Du kannst eh nichts ändern, wenn es so sein sollte. Warte doch bitte das Ergebnis ab!

Fühl Dich ganz lieb gedrückt und herzlich verstanden!

Gruß Christa

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Hallo!

Auf der Suche nach dem Stichwort "Nasentumor beim Hund" bin ich hier gelandet.

Leider kann ich nichts konstrutives zu diesem Thema schreiben, vielmehr sind wir in derselben verzweifelten Lage wie Martina und Kira.

Bei unserer Casey (AC Schäferhund, 9,5 Jahre) fing es letztes Jahr um diese Zeit mit schnaufen an, ähnlich wie wenn wir uns die Nase putzen. Pfingsten 2010 dann plötzlich Nasenbluten mit sofortiger Fahrt zur Tierklinik Duisburg.

Dort riet man zur Nasenspiegelung, zwecks Abklärung eines Tumors oder nur eines Fremdkörpers in der Nase.

Nach 2 Tagen Klinikaufenthalt bekamen wir einen immernoch total stark blutenden Hund nach Hause, immerhin mit der Mitteilung, daß weder ein Tumor, ein Fremdkörper, noch Bakterien vorlagen. Was dann?

Es ging Casey bis Weihnachten gut, ab und zu schnaufen, aber nie mehr mit Blut.

Weihnachten fing sie total stark und häufig an zu niesen. Dann auch bis zu 10x hintereinander. Die Nase "suppte" und der Ausfluß war auch blutig verfärbt. Casey konnte nicht mehr fressen, die Nase tat einfach dabei weh. Hunger hatte sie aber.

Zwischen den Tagen dann wieder zum TA, aber ohne Ergebnis, schließlich war Pfingsten ja alles iO.

Mittlerweile war es der dritte TA, der ihr erstmal Cortison gab, um die Entzündung zu lindern. Auch er glaubte bis dato nicht an einen Tumor.

Jetzt haben wir die Wahl, nochmal den Hund mit eine Rhinuskopie (schreibt sich das so?) zu quälen. Die Nase ist dauerhaft verklebt, mit durchsichtigem aber blutigem Schnodder verschmiert.

Seit gestern abend will sie wieder nicht fressen, obwohl sie bereits seit 4 Wochen Cortisonspritzen erhält.

Was sollen wir machen? Natürlich wollen wir unsere Maus noch behalten, aber wenn ich den Hund so sehe, krampft sich mein Herz zusammen. Die Nasenspiegelung war für den Hund kein Zuckerschlecken.

Wir sind verzweifelt, unser Sohn ist 8 Jahre und kennt nichts anderes als unseren Hund bei uns.

@Martina: Wir halten Euch alle Daumen und Pfoten, daßbei Euch alles gut wird. Sag' doch bitte Bescheid.

Liebe Grüße

Sabine, Familie und Casey

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So jetzt schreib ich es hier auch nochmal .Bei dem Hund meiner Freundin wurde solange fehldiagnostiziert bis noch eine Woche hatte.Meine Freundin hat sie einschläfern lassen als sie noch frass trank und rumsprang.Im nachhinein stellte sich heraus das der Nasentumor schon weit gestreut hatte zwei Monate voher hiess es noch das Niesen käm vom Schnee.Sie durfte gehen als es ihr noch einigermasen gut ging es hätte aber stündlich zur Katastrophe werden können wusste man halt voher nicht.Ich drück alle Daumen das es euch nicht zu geht aber ich habe gelernt das man auch loslassen muss wenn es soweit ist.

lg Bj

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Hallo Sabine,

zuerst möchte ich mich für deine Anteilnahme bedanken.

Tut mir leid dass ihr unter dem selben Problem wie wir leidet.

Dein Beitrag hat mich traurig & wütend gemacht, warum sind 3 Tierärzte nicht in der Lage eine richtige Diagnose zu stellen?? :wall:

Mir wurde gesagt dass bei Tumoren in der Nase alles sehr schnell geht und ein Hund ohne Chemo oder OP nur wenige Monate zu leben hat. Wichtig sein soll wohl auch ob dass Nasenbluten wie bei uns nur einseitig ist, blutet der Hund aus beiden Nasenlöchern ist Gefahr dass es ein Tumor ist geringer.

Wir werden jetzt morgen abwarten & Kira die Nasen ausschaben lassen, danach wird das entfernte Gewebe nochmals im Labor untersucht. Sollte sich dabei ein Tumor finden lassen (wir beten noch immer dass es keiner ist) werden wir uns eine zweitmeinung von der

Tierklinik Hofheim

Montag bis Freitag

9:00 Uhr - 19:00 Uhr

(nach Vereinbarung)

24h Notfallbereitschaft

Im Langgewann 9

65719 Hofheim

Tel.: 0 61 92 - 29 02 90

Fax: 0 61 92 - 29 02 99

http://www.tierklinik-hofheim.de

einholen.

Die sollen sich mit den sehr seltenen Nasentumoren & Erkrankungen der Nase gut auskennen & haben eine Studie darüber gemacht.

http://www.tierklinik-hofheim.de/Tumoren_der_Nasenhoehle

Da wir nicht zu verlieren haben und Kira außer Nasenbluten & Niesen keine weiteren Beschwerden hat geben wir nicht auf.

Ich wünsche Casey, deiner Familie & Dir auch viel Kraft & Glück.

Bitte schreib mir wie es euch geht.

Liebe Grüße

Kira & Martina

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Liebe Kira und Martina !

Uns gehts einmal so gut, dass wir auf die Krankheit vergessen. Und dann wieder schlecht, wo ich im Zweifel bin, ob ich es richtig mache. Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf. Und ich denke auch meinen Hund. Heute beim Spazierengehen, schaute er mich so treuherzig an. Mir kam fast so vor, als würde er mir sagen, geniessen wir noch die paar gemeinsamen Tage. Wir sind heute einen Teil unserer Lieblingsrunde gegangen, und auch da kam mir vor, dass er sich auch von seiner Strecke verabschiedet. Alles wurde genauestens beschnuppert und angesehen, und das immer und immer wieder. Es ist so traurig und schwer. Wie geht es Euch ?

lg Sabine und Max

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Liebe Martina,

wie geht es Kira? Was sagt der Arzt?

Wir denken an Euch.

Ganz liebe Grüße von Carola und Joy

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Hallo an alle,

Kira hat die OP soweit gut überstanden =) der gesamte Tumor konnte dabei entfernt werden, dieser wird jetzt im Labor untersucht & in ca. 1 Woche bekommen wir die Ergebnisse.

Kira braucht derzeit viel Aufmerksamkeit & Überwachung :kaffee: daher komme ich nicht dazu etwas mehr zu schreiben.

Montag schreibe ich eine Art Tagebuch von OP- und die Tage danach.

Liebe Grüße

Martina & Kira

:winken:

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Super =)

Ich glaube, das halbe Forum hat Euch die Daumen gedrückt.

Freuen uns, bald wieder was von Euch zu lesen.

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