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Einschläferung von gefährlichen Hunden in Hessen seit Einführung der Rassenliste

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In Hessen wurden seit Einführung der Rasseliste (2000) deutlich mehr gefährliche Hunde eingeschläfert als offiziell angegeben. Innenminister Peter Beuth (CDU) sprach im August von 69 Hunden. Tatsächlich sind es aber wohl vermutlich rund 500 Hunden.

 

http://www.fr.de/rhein-main/hundeverordnung-in-hessen-500-hunde-eingeschlaefert-a-310480

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Fürchterlich! :(

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Hunde werden nicht bösartig geboren, auch die "Listenhunde" nicht. Wenn Hunde durch Aggressivität auffällig werden, sollte man sich wohl eher die Halter anschauen, was sie mit ihrem Hund machen. .....

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Ich weiß,  daß ist die Realität, vor der ich mich gerne verschließe. Ich bewundere die Menschen, die sich der Realität stellen, Hut ab vor Asti, die sich all dem Schrecklichen stellt und hier publik macht.

Hierbei werden "die Blinden zu Sehenden". 

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Es gibt etliche Gründe warum Hunde den Wesenstest nicht schaffen (was im Übrigen auch sehr vom Gutachter abhängt) würden. Halterbedingte Gründe, schlechte Sozialisation, Deprivation und miese Erziehungsmethoden. Daß diese tatsächlichen Gründe dabei keine Berücksichtigung finden, sondern lediglich Rasseanteile, entbehrt jeder logischen Grundlage. Da verteidigt der Hund seinen Knochen, den ihm jemand wegnehmen will indem er knurrt und wird deswegen umgebracht.

Wäre er einer anderen Rasse angehörig wäre, hätte er niemals diesen Test ablegen müssen.

Hessen liegt mit ganz großem Abstand vor den anderen Bundesländern in dieser Grausamkeit.

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vor 3 Stunden schrieb Fricco:

 Hunde werden nicht bösartig geboren, auch die "Listenhunde" nicht. Wenn Hunde durch Aggressivität auffällig werden, sollte man sich wohl eher die Halter anschauen, was sie mit ihrem Hund machen. .....

 

Bei vielen Hunden ist das so, manche können aber mit Tendenzen auf die Welt (rasseunabhängig) und können selbst bei liebevollster Behandlung beschädigen.

Krankheit mal ausgenommen.

 

 

***

 

Akuma würde niemals diese völlig sinnbefreiten Wesenstests schaffen, viele Shibas würden scheitern, viele Akitas auch. Sie sind nicht hundegerecht. 

 

So streng und hinterwäldlerisch das Hundegesetz in Bayern ist, immerhin wird bei den als "gefärlich aufgefallenen" Hunden etwas unterschieden:

 

>>Im § 1 Absatz 3 der Verordnung ist festgelegt, dass ein Hund auch aufgrund seiner Ausbildung mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität und Gefährlichkeit zum Kampfhund werden kann. Er muss also bewusst und gezielt "scharf gemacht" worden sein – Hunde die im Hundesport (Schutzdienst) gearbeitet werden oder die sich aus sonstigen Gründen (Deprivationsdefekte, physiologische Erkrankungen usw.) aggressiv zeigen, sind hier nicht erfasst.<<

 

https://www.polizei.bayern.de/news/recht/index.html/11022

 

 

Jetzt müsste man das nur noch bei Kategorie 1 und 2 (vielleicht als Übergang 1 abschaffen und langsam 2 auflösen, damit das niemand für sich als Propaganda nutzen kann) anwenden.

 

Und bitte nicht das komische System wie in Niedersachsen...

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@Vhenan Ich nehme an, dass du damit nicht sagen willst, dass nordische Rassen prinzipiell aggressiv sind?

 

vor 9 Minuten schrieb Vhenan:

Hunde die im Hundesport (Schutzdienst) gearbeitet werden

 

Soll damit angedeutet werden, dass Hunde, die im Schutzhundesport ausgebildet werden , zu "Kampfhunden" ausgebildet werden oder jedenfalls aggressiv werden?

Dann muss ich widersprechen. Mein Hund ist im Schutzdienst ausgebildet, von Aggressivität keine Spur. Allerdings ist auf manchen Hundeplätzen zu beobachten, dass außerordentlich aversive Methoden angewendet werden, um die Hunde zum gewünschten Verhalten zu bewegen .... DAS kann dann allerdings dazu führen, dass ein Hund potentiell aggressiv wird.

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Nein, das soll in beiden Fällen eben nicht angedeutet werden.

 

Im Gegenteil. Japanische Hunde hätten ein massives Problel diesen Negativtest zu bestehen, weil der hirnrissig ist.

 

Und nein, der Schutzdienst ist eben davon ausgenommen, weil die Hunde da nicht willentlich scharf gemacht werden. Ich denke für den Außenstehenden, der anzeigt (ohne Anzeigen geht's nicht) nicht immer ersichtlich. 

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Alles klar :)

 

Ich kenne den sogenannten Wesenstest nicht wirklich, nur die abgeschwächte Variante, die bei der Begleithundeprüfung zum Einsatz kommt. Wenn DABEI ein Hund als "aggressiv" auffällt, dann ......... hmm darf er die Prüfung nicht bestehen. Ich hoffe, dass das auch so gehandhabt wird.

 

Wahrscheinlich ist es aber auch dabei so, das mancher Prüfer jugendlichen Überschwang als Aggressivität deutet und den Hund dann unberechtigt durchfallen lässt.

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Die Hunde werden teils massiv bedroht und MÜSSEN zurückweichen... keinesfalls dürfen sie "nach vorne gehen" (auch nicht um zu verbellen!). 

 

Es kommt aber auch auf den Prüfer an:

http://www.polizei.bayern.de/news/recht/index.html/11321

 

Was ein Widerspruch mit dem sonstigen Hundegesetzen (sofern beschlossen) - da wird ein Hund oftmals nicht als gefährlich eingestuft, der sich verteidigt, sofern er bedroht wird. 

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