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Hundeforum Der Hund
Vaneyla

Wunsch: Hund /Trotz Beruf? Quälerei?

Empfohlene Beiträge

Hallo! :11_blush:

 

Ich bin mit Hunden großgeworden.. Jetzt habe ich einen Beruf und eine eigene erste Wohnung... Da wir damals immer Hunde hatten, wünsche ich mir auch jetzt gerne einen..

Aber das Problem ist, das ich wohl zu lange Arbeiten bin, ich möchte den Hund schließlich nicht quälen. Es soll kein Welpe sein, ich habe einen Hund gefunden, der nun fast 9 Jahre alt wird und seitdem nur im Tierheim lebte. Aber die Frage ist, ob er es bei mir dann wirklich besser hätte?

Um mal meinen Tagesablauf zu Beschreiben:

 

Ich bin von Montags bis Donnerstags von 7 bis 16.30 Uhr Arbeiten (Fahre immer gegen 6.15 Uhr los und bin Abends gegen 17.10 Uhr zuhause)

Freitags bin ich von 7 bis 12 Uhr Arbeiten und dann gegen 12.40 Zuhause.

Samstag und Sonntag habe ich Frei.

 

Meiner Meinung nach wirklich viel zu lange...  :60_sweat:

Ich habe nur eine Wohnung und leider auch keinen Garten.

Hundesitter möchte ich ungern einen Wohnungsschlüssel geben.

Mit ins Büro könnte ich den Hund leider nicht mit nehmen, das habe ich schon alles gefragt..

In der Mittagspause nach hause fahren geht auch nicht, ich fahre leider zu lang.

Ich möchte aber auch nicht das der Hund sich dann bei mir nicht wohlfühlt..

 

Ist also fast unmöglich oder?  :57_cry:

Vielleicht habt ihr einen Tipp für mich, freue mich über jede Antwort  :14_relaxed:

 

Danke im Voraus und Liebe grüße

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Hallo und herzlich Willkommen:)

 

ich kenne deine Situation (zwar ein wenig anders, aber doch sehr ähnlich), nur bei mir hat sie sich einfach entwickelt.

Ich habe meinen Hund damals aus dem Tierschutz geholt und er konnte wenn ich arbeiten bin immer bei meiner "Schwiegermutter" sein. Nachdem ich mich aber dann von meinem damaligen Freund getrennt habe ging dies leider nicht mehr.

Also stand ich ähnlich wie du da, Mo-Fr arbeiten von 7-18Uhr keine Möglichkeit den Hund mitzunehmen oder in der Pause zu ihm zu fahren... Meiner Meinung nach unzumutbar für einen Hund, abgeben kam aber auch nicht in Frage.

Meine Lösung dazu: Ich habe eine Hunde-Tages-Mutti :) Ich bringe ihn morgens vor der Arbeit dahin und hole ihn abends wieder ab. Er ist dort sehr gerne und ist auch da ein Teil der Familie. Vielleicht findest du ja auch jemanden (natürlich sollte das im Vorfeld alles geregelt sein), der für einen kleinen Obolus deinen Hund über Tag nimmt.

Wichtig ist nur, dass der Hund auch damit klar kommt und du dieser Person vertrauen kannst. Nur weil meiner das toll findet muss dies nicht auf jeden zutreffen.

Ich hatte ehrlich großes Glück jemanden wie sie zu finden, sie pflegt ihn auch wenn er krank ist, hat Verständnis dafür das er nicht gesund ist (tlw. inkontinent, schwer Herzkrank etc.) und nimmt Rücksicht darauf was er mag und nicht mag.

 

Liebe Grüße

Jacqueline mit Bangy

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Erst mal:

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Die Idee von @Bangy finde ich sehr gut um Deinen Zwiespalt evtl. zu lösen, denn fast 12 Std. alleine sein ist m.E. doch zuviel, selbst für einen 9 jährigen.

Auch das Tierheim wird vor der Abgabe sicher nach den zukünftigen Lebensumständen des Hundes fragen - da solltest Du mit offenen Karten spielen und (sofern möglich) bereits Alternativlösungen in petto haben.

Toll finde ich dass Du Dir vorher Gedanken machst und Dich im Zweifel für das Hundewohl hintenanstellst :)

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Was hast du vom Hund? Was hat der Hund von dir?

11 Stunden weg plus 8 Stunden Schlaf bleiben 5 Stunden, in denen du ja auch dein Leben organisieren musst. (Einkaufen, Haushalt, etc.) Wie viel Zeit bleibt da wirklich für den Hund? Bei Bangy war der Hund schon da, Lebensumstände plötzlich anders und es musste eine Lösung gefunden werden, was ja für den Fall auch gut geklappt hat.

 

In einem anderen Fall hat das nicht geklappt - seither habe ich meinen Hund, weil die Vorbesitzerin sich dafür entschieden hatte, sich von dem Hund zu trennen.

Die tägliche Wartezeit war viel zu lang für den Hund. Er kann nach 2 Jahren bei mir immer noch nicht allein bleiben (braucht er auch nicht wirklich) und er verzog sich in seine eigene Welt, wenn wir draußen unterwegs waren. Das hat sich zum Glück geändert, inzwischen achtet er sehr darauf, den Kontakt zu mir nicht zu verlieren, wartet, wenn ich mal nicht so schnell hinterher komme.

Aber das tägliche lange allein bleiben hat ihm definitiv geschadet.

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Da der Hund rein rechnerisch einen Ruhebedarf von _Minimum_ 18 Stunden hat, ist das ein schlechtes Argument.

 

Die Frage ist eher, ob er ohne Gesellschaft so lange sein will.  

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Wenn man später in Rente ist und genug Geld hat, kann man immer noch einen Hund haben. Alles andere wäre egoistisch. Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert.

Ausserdem sind Meerschweinchen oder Kaninchen auch süss und können fast wie Hunde sein...vor allem Kaninchen. Aber kein kleiner Käfig und zu zweit.

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Fast wie Hunde...

 

Wenn du dann mal in Rente bist...

 

 

Unfassbar.

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Was ist unfassbar?

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Ich finde es eher unfassbar, wenn man sich einen Hund anschafft, weil man unbedingt einen haben will und der dann als Rudeltier ständig und lange alleine ist. Natürlich sind Kleintiere kein Ersatz. Und übrigens hatte ich mal ein Kaninchen, das war Stubenrein und man war nicht allein.

Was du so als unfassbar ansiehst...

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Hunde sind keine Rudeltiere - und dazu kommt, dass hier nachgefragt und darauf hingewiesen wird, dass man zum Wohle des Tieres verzichten würde. Deine Empörung ist also deplatziert.

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