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Auslandtierschutz: Kastrationspflicht Welpen

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Valentina wäre heute nicht bei mir, wenn Guardy damals nicht so diplomatisch gewesen wäre.

Genau dieses herablassende und unfreundliche Auftreten so einiger Tierschützer  hat mich ja schon mehrfach dazu gebracht,  Hunde von Privat oder vom Züchter zu kaufen. 

Ich versuche es immer wieder, bin aber wohl irgendwie nicht "Tierschutz kompatibel." 

Bei dem Kastrations Thema,  kann ich beide Parteien verstehen. 

Man erlebt wohl ziemliche Abgründe im Tierschutz und nicht nur da, aber andererseits wären individuelle Entscheidungen wirklich Wünschenswert. 

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Ich anerkenne das Argument, dass mit der Kastration künftiges Hundeelend vermieden werden soll. In Anbetracht der Tatsache, dass der Verlust der Hormone aber auch sehr negative Auswirkungen haben KANN (gerade auch bei Frühkastrationen oder bei sehr unsicheren Hunden), frage ich mich manchmal, ob eine Sterilisation nicht der bessere Weg wäre: Vermehrern wäre der Riegel geschoben, die Hunde blieben dennoch hormonell intakt. Eine tatsächliche Kastration sollte meiner Meinung nach nur bei sehr klaren gesundheitlichen Problemen erfolgen.

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vor 3 Minuten schrieb Pashmino:

Ich anerkenne das Argument, dass mit der Kastration künftiges Hundeelend vermieden werden soll.

Mit einer fetten Vertragsstrafe (10,000,-) und freiwillger regelmässiger tierärztlicher Attestierung (zumindest bei Hündinnen) wäre dieses Vorhaben doch viel besser eingelöst. Beim Rüden wäre die Vasktomie sicher eine Alternative.

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vor 10 Minuten schrieb DerOlleHansen:

Eigentlich sind Hunde "Sachen" ... Vertragspflicht zu Kastration wäre also etwa so wie eine Klausel im Auto-Kaufvertrag, mann müsse nach dem Kauf den Wagen grün anmalen ...

Andererseits darf man vertraglich alles Mögliche vereinbaren und ist dann auch daran gebunden. (Vertragsstrafe, Rückabwicklung, etc.)

Das müsste uns wohl mal ein/e Jurist/in erklären ...

 

So sehe ich das auch. Bin aber keine Juristin.

 

Der  folgenden Argumentation kann man folgen, muß es aber nicht.

 

vor 41 Minuten schrieb KleinEmma:

Die Vereine erleben alles Mögliche und Unmögliche, u.a. dass dann doch mal lustig vermehrt wird. Sie möchten halt nicht, dass noch mehr Hunde in die Welt gesetzt werden oder ein Hund als Welpen-Produktionsmaschine endet.

 

Warum haben reguläre Züchter diesen Passus nicht im Vertag? Wird nicht auch mit Rassehunden, die vom VDH Züchter kommen, so vermehrt, wie gerade diese Züchter es vermeiden möchten?

Im Gegenteil: wir als Käufer von Enya und auch die anderen Käufer von Welpen dieses Züchters sichern vertraglich zu, den Hund keinesfalls kastrieren zu lassen, bevor er 3 Jahre alt ist.

 

Wenn das so ist, dass Kastration als Synonym für die Verhinderung von Tierleid herhalten muß, dann frage ich mal ganz provokativ:

Warum werden denn dann nicht ALLE Hunde prophylaktisch kastriert?

Dann gäbe es natürlich auch keine verbandsorganisierten Züchterhunde bzw. keinen Nachwuchs von ihnen.

Ist natürlich nur ein Gedankenspiel....

 

Die einen Hunde werden also (ohne Ansehen der möglichen Folgen für das Tier und deine Gesundheit) zwangskastriert, die anderen einer potenziell unendlichen Vermehrungsmöglichkeit überlassen.

Soll das jetzt okay sein?

Die, die in den sog. TS Organisationen am Drücker sitzen, bestimmen, welcher Gruppe die von ihnen vermittelten Hunde  zugehörig sein sollen.

 

Ich als bekennende Nichtjuristin finde dies geradezu sittenwidrig.

Daher würde mir so eine Vertragsklausel hinten links vorbeigehen.

Und das könnte ich mit mir, meinem Gewissen und der Gewissheit, dass ich auf meinen Hund selbst gut aufpassen kann, jederzeit vereinbaren.

 

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vor 9 Minuten schrieb Pashmino:

Ich anerkenne das Argument, dass mit der Kastration künftiges Hundeelend vermieden werden soll. In Anbetracht der Tatsache, dass der Verlust der Hormone aber auch sehr negative Auswirkungen haben KANN (gerade auch bei Frühkastrationen oder bei sehr unsicheren Hunden), frage ich mich manchmal, ob eine Sterilisation nicht der bessere Weg wäre: Vermehrern wäre der Riegel geschoben, die Hunde blieben dennoch hormonell intakt. Eine tatsächliche Kastration sollte meiner Meinung nach nur bei sehr klaren gesundheitlichen Problemen erfolgen.

 

Das fände ich gut. Nun kommt aber wieder ein Aber, sorry. Sterilisation ist teurer. Viele Vereine, wenn nicht sogar die meisten, leben von Spenden. 

 

 

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Ich habe beim Züchter meiner Katze durchaus unterschrieben, dass ich bei einer Haltung, die eine Trächtigkeit nicht ausschließt (alles außer reine Wohnungshaltung mit nicht intakten Katern oder anderen Katzen), kastrieren werde.

 

Beim Ohrentier habe ich unterschrieben (bei Vertragsstrafe), dass keine Zuchtzulassung oder Deckaktivitäten des Hundes bei VDH-Hunden  stattfindet.

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vor 7 Minuten schrieb Renegade:

 

So sehe ich das auch. Bin aber keine Juristin.

 

Der  folgenden Argumentation kann man folgen, muß es aber nicht.

 

 

Warum haben reguläre Züchter diesen Passus nicht im Vertag? Wird nicht auch mit Rassehunden, die vom VDH Züchter kommen, so vermehrt, wie gerade diese Züchter es vermeiden möchten?

Im Gegenteil: wir als Käufer von Enya und auch die anderen Käufer von Welpen dieses Züchters sichern vertraglich zu, den Hund keinesfalls kastrieren zu lassen, bevor er 3 Jahre alt ist.

 

Wenn das so ist, dass Kastration als Synonym für die Verhinderung von Tierleid herhalten muß, dann frage ich mal ganz provokativ:

Warum werden denn dann nicht ALLE Hunde prophylaktisch kastriert?

Dann gäbe es natürlich auch keine verbandsorganisierten Züchterhunde bzw. keinen Nachwuchs von ihnen.

Ist natürlich nur ein Gedankenspiel....

 

Die einen Hunde werden also (ohne Ansehen der möglichen Folgen für das Tier und deine Gesundheit) zwangskastriert, die anderen einer potenziell unendlichen Vermehrungsmöglichkeit überlassen.

Soll das jetzt okay sein?

Die, die in den sog. TS Organisationen am Drücker sitzen, bestimmen, welcher Gruppe die von ihnen vermittelten Hunde  zugehörig sein sollen.

 

Ich als bekennende Nichtjuristin finde dies geradezu sittenwidrig.

Daher würde mir so eine Vertragsklausel hinten links vorbeigehen.

Und das könnte ich mit mir, meinem Gewissen und der Gewissheit, dass ich auf meinen Hund selbst gut aufpassen kann, jederzeit vereinbaren.

 

 

Tja, wie könnte das beim Züchterhund vermieden werden? Gute Frage.

 

Ich denke, dass die Tierschutzvereine so sehr auf Kastration bestehen, weil sie mehr Elend erleben, als der Züchter. 

 

 

Das unfreundliche und herablassende Verhalten würde mich auch stören. Hätte man ja auch vernünftig erklären können, warum sie auf Kastration bestehen. 

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Alle die die auf Vermittlung warten  ,müssten konsequenter Weise eingeschläfert werden. 

 

Die Heime haben es durch die schiere Anzahl an Schicksalen ,oft sehr schwer die Tiere  unterzubringen. 

Wenn ich mir vorstelle sie alle intakt zu lassen. ...wie soll das gehen? 

 

Habt ihr eine Antwort? 

Ich nicht. 

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vor 53 Minuten schrieb AlexT:

 

Katzen: nicht kastrierte Kater markieren...und prügeln sich mit Konkurrenten...das ist im Falle des Markierens nervig und im Falle der Prügeleien im Zweifelsfall teuer (TA-Kosten)...das treibt die Leute zur "Vernunft". Nicht kastrierte Kätzinnen sind im übrigen keine Seltenheit...die haben halt "nur" häufig Junge, wenn es Freigänger sind (aber spätestens nach dem 2. Wurf sind die Besitzer dann häufig so genervt, dass auch da kastriert wird...Leidensdruck halt...meine Katze ist Wohnungskatze und war lange unkastriert, da in der Rolligkeit völlig problemfrei. Die habe ich 5jährig vor 2 Monaten aus gesundheitlichen Gründen kastrieren lassen. 

 

Pferde: Stuten werden nur aus medizinischen Gründen kastriert...ich habe noch von NIEMANDEM gehört, der seine Stute mal eben hat kastrieren lassen..zur Sicherheit....

Hengste sind halt in Sachen Haltung und Handling eine Ansage und absolut nichts für Anfänger. Deswegen wird bei nicht gekörten Hengsten früh kastriert. Zum einen, weil es fürs Pferd häufig "angenehmer" im Alltag ist (Stichwort "artgerechte" Pferdehaltung) und zum anderen, weil ein Wallach reiterlich halt schon deutlich anfängergeeigneter ist. Da die "frühe" Kastration häufig vor Ort durchgeführt werden kann und bei älteren Hengsten generell eine Kastration in der Klinik empfohlen wird, wird da häufig kurzer Prozess gemacht (schon aus Kostengründen).

 

und wen bitte stört die Kastration dieser Tiere???

Keinen so recht.

 

da geht alles mit rechten Dingen zu, da gibt es keine Fragen nach den gesundheitlichen -und anderen Folgeschäden .

 Männl.Ferkel werden ohne Narkose früh kastriert, Bullen,  Schafböcke,  usw.

alles normal.

Da gibt es keine Bedenken , ist ja normal.

Hier in Deutschland wird frei und fröhlich kastriert, ohne medizinische Bedenken.

Aber wehe der Tierschutz.......

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vor 8 Minuten schrieb black jack:

Alle die die auf Vermittlung warten  ,müssten konsequenter Weise eingeschläfert werden. 

 

Die Heime haben es durch die schiere Anzahl an Schicksalen ,oft sehr schwer die Tiere  unterzubringen. 

Wenn ich mir vorstelle sie alle intakt zu lassen. ...wie soll das gehen? 

 

Habt ihr eine Antwort? 

Ich nicht. 

 

Ganz realistisch betrachtet ist es nicht möglich, alle Tiere zu retten. Dafür gibt es einfach nicht genug Plätze. Deshalb finde ich es unsinnig in einer Diskussion so zu tun als sei das möglich. Macht die ganze Diskussion obsolet.

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