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Hundeforum Der Hund
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All you can eat bei traumatisiertem Hund

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Danke euch für eure Erfahrungen :)

Ich selber hab jetzt auch keine Probleme damit, ich finde es einfach nur schlimm zu sehen wie gestresst er ist wenn es ums Futter geht.

Öde Sachen gibt es für Taavi glaub ich nicht, der frisst alles

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Ich würde auch häufiger füttern und vll Dinge, von denen er tatsächlich "mehr" fressen kann wenn er mag. pürierten Gemüsebrei mit Fleischbrühe zum Beispiel. Ich würde vll tatsächlich ihm auch mal über ein paar Tage wirklich sehr oft ( löffelweise) Futter hinstellen. Schlimmstenfalls bringt es nichts, bestenfalls merkt er das seine Angst längere Zeit nichts mehr zu bekommen und sich vollfressen zu müssen unbegründet ist. 

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An sich ist es ja natürlich, dass ein Hund soviel frisst, wie er erwischen kann. Ich finde es eher unnatürlich, wenn Hunde Fressen liegen lassen.

 

Aber eben, nicht so extrem, dass es ihnen fast schlecht wird.

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Uschi war auch so ein Mülleimer, und neigte gen Ende gen mittleren Alters zu Übergewicht.. ich hatte dann Kaltgepresstes Trofu, ihre Dosis davon waren irgendwas um die 200g :D  ging garnicht - sie hatte sogar Sodbrennen etc weil das Volumen einfach nicht stimmte, gab dann Seniordose gestreckt mit Puffreis und viel Wasser in kleinen Portionen, gefühlt mehr faktisch weniger ;) Feste Zeiten helfen da natürlich auch, oder besser bestimmte Abläufe immer nach dem rausgehen etc Rituale geben ja auch Sicherheit.

 

Zum Thema Gier:

Als sie Cortison bekam war es mit der Gier ganz aus, die hätte auch Pappe gefressen, kam garnicht mehr zur Ruhe, sobald ich Aufstand ist die hochgeschnellt hinterhergerast aufgerissene Augen, Stress pur usw.. das war so schlimm, daß ich das Cortison ausgeschlichen habe, auch mit dem Risiko daß die Blutwerte wieder in den Keller gehen* und es doch Autoimmun war. Aber das war keine Lebensqualität. 

 

( *Ihr Hämatokrit war in wenigen Wochen /eher Tagen auf 14! gefallen und die Blutbildung zum erliegen gekommen - so war sie nach falsch negativem Anaplasmose Test erst natfallmäßig auf Autoimmun und Blutkrebs mit hohen Gaben Cortison anbehandelt worden - und dann aber auch auf Anaplasmose mit Doxy behandelt worden, und es war zu dem Zeitpunkt nicht ganz klar was die Ursache gewesen ist. Aber es war wohl Anaplasmose.

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Also, wir hatten schon öfter solche Hunde, die halt kurz vorm Verhungern standen. Ob sich diese enorme "Fresslust" legt oder nicht - hängt vom Hund ab. Meine Kimba hat ihr Leben lang alles gefressen, was irgendwie fressbar (oder auch nicht) war. Aber diese extreme "Gier" hat sich nach einer Zeit gelegt, sodass sie nicht mehr nur aufs Futter fokussiert war. Diese Hündin war aber durch und durch gestört, durch ihr erstes Lebensjahr (was immer da gewesen sein mag).

 

Bei Milo und auch bei Lili habe ich es so gemacht, dass ich ihre Tagesration auf sehr viele kleine Rationen aufgeteilt habe, sodass sie mehrmals täglich zu Essen bekamen. Ob sich das bei Lili gelegt hat, muss ich mal nachfragen. In der Zeit, als sie bei uns war, hatte sich das nicht gelegt. Sie war (oder ist immer noch) verdammt clever und hat sich unterwegs immer irgendwas Essbares geholt (Mandeln, Johannisbrot oder auch den angebrannten Kuchen vom Nachbarn, der noch in der Backform vor deren Türe stand :D ). 

Bei Milo war ich nachher auf 3 Rationen pro Tag runter, aber er bekam zwischendurch noch Kleinigkeiten (Hundeleckerli oder ein Stück Brot mit Leberwurst o.ä.). 

 

Bei einem anderen Hund, den wir fanden, aufnahmen und vermittelten, war es anfangs sehr krass, denn sie (war eine Hündin) ging auch unsere anderen beiden Hunde an, sobald etwas Essbares bei uns auf dem Tisch stand. Wir hätten sie auf ihren Platz schicken können, haben es aber anders geregelt: Wenn wir gegessen haben, war dann auch Fütterungszeit für die Hunde. Das hat die ganze Lage total entspannt. Haben wir zwischendurch noch, was weiß ich, Kuchen gegessen, gab es für die Hunde ein kleines Leckerli - das sie aber dann auf ihren Plätzen essen mussten. 

 

Hungersnot zu haben, muss ganz schrecklich sein. Wir haben übrigens das Gleiche jetzt mit unserer Katze Paula. Die ist "schlimmer" (extra in Anführungszeichen gesetzt!) als ein Hund. Sie kann tief und fest schlafen - geht einer von uns in die Küche, ist sie sofort wach und steht parat: "Gibts Essen?". Sie frisst alles, ist kein bisschen wählerisch. Ihr geben wir jetzt, nach ein paar Wochen, 2 x am Tag Futter - zu den gleichen Essenszeiten von Emma. Dazwischen bekommt sie aber immer mal wieder eine Kleinigkeit, also Katzenleckerli oder mal ein Stück Käse usw.

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Lotti hat auch ohne Fressgier -eher extrem mäklig- ausgeprägten Futterneid, wenn da ein anderes Tier auch nur auf 3m an den Napf kommt, greift sie ernsthaft an. Handaufzucht eben... deswegen gibts den auch nur in meinem Zimmer - Hakus voller Napf interessiert sie hingegen nicht da geht sie dran vorbei.

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Futterneid hat Taavi zum Glück nicht, aber ich geh gerade einfach auch jeder Situation aus dem Weg wo es bei den Hunden krachen könnte. Nicht dass ich vermute dass das passiert, aber wir müssen uns ja erst kennen lernen und ich will nicht dass sie Negatives durch den jeweils anderen erleben.

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vor 2 Stunden schrieb Nebelfrei:

An sich ist es ja natürlich, dass ein Hund soviel frisst, wie er erwischen kann. Ich finde es eher unnatürlich, wenn Hunde Fressen liegen lassen.

 

Was ist daran unnatürlich? Auch Wölfe lassen den Rest der Beute liegen, wenn sie satt sind und teilen mit ihren Freunden, den Krähen. Elli Radinger hat darüber ein sehr nettes Kapitel in ihrem Buch "Die Weisheit der Wölfe". Da fällt mir ein, zu dem Thema wollte ich immer mal einen Thread aufmachen, muß ich mal dran denken....

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vor 8 Stunden schrieb KleinEmma:

. Wir haben übrigens das Gleiche jetzt mit unserer Katze Paula. Die ist "schlimmer" (extra in Anführungszeichen gesetzt!) als ein Hund. Sie kann tief und fest schlafen - geht einer von uns in die Küche, ist sie sofort wach und steht parat: "Gibts Essen?". Sie frisst alles, ist kein bisschen wählerisch. Ihr geben wir jetzt, nach ein paar Wochen, 2 x am Tag Futter - zu den gleichen Essenszeiten von Emma. Dazwischen bekommt sie aber immer mal wieder eine Kleinigkeit, also Katzenleckerli oder mal ein Stück Käse usw.

Das können aber viele Katzen. Summer ist auch so eine ( wobei die niemals im Leben wirklich länger als stundenweise Hunger , wenn überhaupt....) die kann so tief schlafen, dass die absolut nichts mitkriegt. anstupsen, anschreien, Staubsauger nebendran laufen lassen....Katze tot.  Hört sie aber das Geräusch einer sich öffnenden Dose zwei Räume weiter, ist sie auch aus dem tiefsten Koma sofort wach und materialisiert augenblicklich neben dem Futternapf. Selbst wenn der die ganze Zeit über voll war....

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vor 8 Stunden schrieb Zurimor:

 

 

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