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Hundeforum Der Hund
quarzit

Anämie (sie hat es nicht geschafft)

Empfohlene Beiträge

Hallo erstmal,

ich bin neu hier und bin über Google auf dieses Thema gestoßen. Mein Hund leidet ebenfalls wie der von Antje, es ist auch eine Deutsch-Drahthaar Hündin und sie ist 10 1/2 Jahre alt.

Letzten Sonntag hat sie angefangen nichts mehr zu fressen und wollte ihre Ruhe haben, am Montag wurde es schlimmer und es ging gleich zum Tierarzt, der ihr gleich Blutproben entnahm. Am Dienstag war es noch schlimmer - seit 3 Tagen nichts mehr gefressen und sie hatte sich kaum noch bewegt, Gassigehen war nicht mehr drin. Anruf beim Tierarzt, der selbst Druck auf die Labor machte um die Blutwerte zu erhalten und um 2 Uhr kamen diese dann und so katastrophal, das er unsere Anka direkt in die Tierklinik nach Trier geschickt hat. Dort wurde sie auf den Kopf gestellt; Röntgen, Ultraschall, Blutwerte ermittelt. Bei der Ankunft wurde ein Hämatokritwert von 14 festgestellt, später sogar nur noch von 10, sofortige Bluttransfusion und Infusionen.

Dann die Blutuntersuchungen: Babeliose - nein, Vergiftungen - nein, parasitäre Gründe - nein.

Jedenfalls der Hämatokritwert ist am Mittwoch auf 14 gestiegen, hat sich aber seitdem (bis Samstag) stabil gehalten, also weder gestiegen noch gefallen.

Am Freitag kam ein Anruf, ob wir ein OK für eine OP geben; dort wurde ihre Milz entfernt sowie im Darm wurde eine Verklebung festgestellt, die entfernt wurde. Die OP hat sie gottseidank heil überstanden, aber weder die Milz noch der Darm scheinen laut Ärzte nicht die Ursache zu sein. Die Ärzte stehen selbst vor einem Rätsel.

Sie bekommt Cortison und frisst gottseidank auch etwas, sie ist zwar auf den Beinen, aber halt sehr wackelig.

Jedenfalls machen wir momentan auch die Hölle durch, da kommt mal ein Fünkchen Hoffnung, aber nach einem Anruf verschwindet diese wieder, weil sie halt nichts finden.

Derzeit ist ihr Zustand stabil, aber weiterhin sehr sehr ernst. Sie bildet zwar selbstständig rote Blutkörperchen, sie werden aber weiterhin abgebaut (mittlerweile aber nicht mehr so extrem, wie in den vergangenen Tagen). Das wäre mal ein kleiner Hoffnungsschimmer.

Wir haben schon mit dem schlimmsten gerechnet, aber die Ärzte sagen, wir sollen die Hoffnung noch nicht aufgeben - es ist aber trotzdem die Hölle was man durchmacht - und am schlimmsten leidet natürlich unser Anka.

Morgen dürfen wir sie mal besuchen und der behandelnde Arzt möchte auch nochmal mit uns reden, auch werden morgen wieder Bluttests gemacht.

Sorry wenn ich hier etwas wirr und durcheinander schreibe, aber so ist momentan leider auch mein Zustand..

Aber es hilft jedes selbst krankmachen nichts- der Hund leidet ja und das hilft ihm auch nicht...Aber man ist verzweifelt und fühlt sich hilflos und unser Anka ist halt wie bei jeden, nicht nur einfach ein Hund, sondern ein Familienmitglied. Und wenn man sowas selbst erlebt, weiß man auch was Antje mit seiner Greta oder auch ihr so mitmacht.

Hat jemand von euch auch noch solche Erfahrungen mit einer Anämie gemacht??

Nun versuche ich mal etwas zu schlafen, trotz der Aufregung...

Viele Grüße

Thomas

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Hallo quarzit,

nein, sowas mussten wir nicht durchmachen GsD, dafür aber andere Erkrankungen von unseren Hunden.

Ich drücke Euch mal ganz feste, dass ihr die Kraft habt und das auch durchstehen werdet. Ich bin sicher.... Gemeinsam seid ihr stark und lasst es eure Maus nicht spüren, sondern versucht ihr Kraft zu geben. Es wird bestimmt eine harte und schwere Zeit. Aber Greta hat es auch geschafft, so wird es Anka auch schaffen. Ich bin sicher. Ich werde gleich mal eine virtuelle Kerze für Anka anzünden.

http://www.gratefulness.org/candles/message.cfm?l=ger&cid=9435473

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(bearbeitet)

Bin irgendwie in den falschen Thread gerutscht, deswegen passte meine Antwort hier irgendwie nicht..

Ich wünsche deinem Hund alles Gute! Daumen und Pfoten sind gedrückt, wir wünschen gute Besserung!

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Hallo,

es ist vielleicht eine blöde Idee. Aber ich mußte dabei so an meinen Benji denken, den ich leider nur 1/2 Jahr hatte.

Bei ihm wurde festgestellt, daß er eine Niereninsuffizienz hatte. Durch diese Insuffizienz hatte er auch Anämie. Wie das zusammenhängt, kann ich dir jetzt leider nicht mehr erklären. Ich weiß nur, daß er damals eine Spritzenkur bekommen hat, die relativ teuer war. Das hat ihm kurzzeitig geholfen. Aber die Krankheit war einfach schon zu weit fortgeschritten. Ich werde mich mal bei dem damals behandelnden Tierarzt erkundigen, was das war. Ich hoffe, daß er das noch im Computer hat. Ist jetzt schon ein paar Jahre her. Wenn er es noch hat, melde ich mich wieder bei dir.

Aber sprich doch die Klinik mal darauf an, ob die Nieren in Ordnung sind. Ich wünsche dir sehr, daß dein Kleiner das nicht hat. Denn lustig war das nicht. Aber vielleicht hilft das etwas bei der Ursachenfindung.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, daß es deiner kleinen Maus bald wieder besser geht. Und du halt die Ohren steif.

Ich drücke dich unbekannterweise. :kuss:

Liebe Grüße.

Steffi :winken:

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Hallo,

ich weiß genau wie du dich fühlst aber ich denke sie ist in Trier in sehr guten Händen.

Wir haben dort auch schon recht gute Erfahrungen gemacht.

Zu der Anämie fällt mir nur ein, ob die wohl einen Coobstest gemacht haben, bestimmt oder?

Dieser Coombstest wird gemacht um eine hämolytische Amämie zu diagnostizieren.

Die hämolytische Anämie ist eine autoimmunbedingte Anämie und dabei kann man an keinem

Orgen irgen etwas feststellen.

Ich drücke euch ganz fest die Daumen,das ihr alles gut übersteht.

Seid stark, das wird eurem Hund Kraft geben und glaubt daran, das er es schafft.

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Hallo!

Wir danken euch sehr für eurer Mitgefühl!

Ich denke auch, das Anka in Trier gut aufgehoben ist, die Ärzte tun da wirklich alles und denen ist nichts zuviel.

Sie haben auch genau wie ihr hier gesagt, das wir die Hoffnung nicht aufgeben sollen.

Heute haben wir einen Besuchstermin und der behandelnde Arzt will sich trotz des Stresses die Zeit nehmen um mit uns zu sprechen.

Das positive an Anka ist halt, das sie frisst (wenn auch nicht viel) und das das Zahnfleisch wieder etwas rötlich wird. Allerdings werden von den neu aufgebauten roten Blutkörperchen wieder welche zerstört, was auch wieder Sorge bereitet. Ich gebe aber auch die Hoffnung nicht auf - schließlich kann man einen schwer Kranken nicht an einem Tag wieder zum Kerngesunden machen.

Heute gibts auch wieder Blutergebnisse und da wäre zu hoffen das der HKT-Wert wenigstens etwas gestiegen wäre...

Werde euch auf dem laufenden halten.

Herzlichen Dank nochmal an euch alle!!!!

Viele Grüße

Thomas

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Hallo Thomas,

leider habe ich keinen Ratschlag für Euch. Es kann so viel sein.

Aber ich denke auch, das Anka in der Tierklinik gut aufgehoben die Ärzte dort sicher alles

geben was in ihrer Macht steht, um Deiner Maus zu helfen.

Ich drücke Euch ganz, ganz dolle die Daumen, das alles gut wird :kuss:

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Hallo!

So wir sind wieder aus der Klinik zurück und der HTK von Anka ist schonmal auf 16 gestiegen (und wird es hoffentlich weitertun). Sie ist dementsprechend fit und frisst auch ihr Futter und mit ihren Augen kann sie auch wieder mit uns reden. Alle hoffen, das ihre Lage besser wird.

Jedenfalls gefällt sie uns weit besser als beim letzten Besuch am Donnerstag, da wollte sie überhaupt nichts von uns wissen, total schlaff und lustlos - heute schon fast, aber nur fast das Gegenteil.

Morgen werden uns die Ärzte wieder anrufen, wie die Lage ist.

Leider ist die Anämie eine heimtückige Angelegenheit.... Ein Rückfall ist halt nicht ausgeschlossen... Aber die Hoffnung ist heute wieder gewachsen!

Eine Niereninsuffizienz ist bei Anka ausgeschlossen - da fällt auch schonmal ein Stein vom Herzen...

Bis morgen dann,

Viele Grüße

Thomas

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Ach Thomas... das sind ja wundervolle Nachrichten. :kuss:

Ich drücke Euch weiterhin ganz, ganz feste die Daumen, das es weiterhin aufwärts mit der Kleinen geht. smilie_a_004.gif

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Das hört sich ja ganz gut an, mit Cortison bekommt ihr das bestimmt in den Griff.

Ich drück euch ganz fest die Daumen.

Es gibt eine Hämolytische Kriese, die zwar jeder Zeit wieder kommen kann aber erst einmal müßt ihr diese überstehen.

Ich drück euch ganz fest die Daumen.

Mein Spike hat auch die hämolytische Anämie und bekommt nun seit zwei Jahren Cortison und wir haben es ganz gut im Griff und ihr schafft das auch. :knuddel :knuddel

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