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Hundeforum Der Hund
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Was haltet ihr von Hobby-Hundesittern?

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Hallo :)

Ich wollte mal ganz allgemein fragen, was ihr davon haltet, wenn jemand aus der Nachbarschaft, Studenten oder Schüler anbieten, Hunde zu sitten, also Leute, die keine Qualifikation haben, außer vielleicht einen eigenen Hund. Würdet ihr so jemandem euren Hund anvertrauen? Wenn ja, unter welchen Bedingungen und wenn nein, warum nicht? Würdet ihr dafür bezahlen und wenn ja wie viel? Habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht? 

 Soweit ich weiß ist es in einigen Bundesländern verboten, ohne Hundeführerschein gewerblich Hunde auszuführen, aber ich weiß nicht, ob das auch bei Schülern zum Beispiel gelten würde und wie streng das geregelt ist

 

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Schüler und Studenten werden das wohl eher nicht gewerblich anbieten.

 

Ich würde ggf. auch dafür bezahlen - aaaaber: ich müsste denjenigen schon kennen, ihn für vertrauenswürdig halten, und vor allem: er müsste mit meinem Hund klarkommen und keinesfalls aversive Methoden anwenden, wenn Fricco nicht macht, was er soll. Eigentlich bin ich eher misstrauisch, würde mir auf jeden Fall zuerst angucken wollen, wie sie mit ihm gehen.

 

Wieviel? Hmm, zuerst ja die Frage, ob ich demjenigen meinen Hund anvertraue, dann würde ich darüber nachdenken, wieviel er dafür bekommen kann.

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Hm, schwierig. Ganz ehrlich gesagt, gerade bei (jüngeren) Schülern: Sitten je nach Person ja - richtig ausführen (also mehr als nur einmal kurz um's Eck gehen) eher nein. Vor allem nicht regelmäßig. Und das hat nicht unbedingt nur etwas mit Vertrauen zu tun (auch wenn ich meine Hündin doch nur wenigen Menschen anvertraue). Gerade aus versicherungstechnischen Gründen wäre ich vielmehr allgemein bereits sehr vorsichtig, denn selbst wenn der eigene Hund ein Lamm ist, kann es ja immer zu Unfällen aller Art mit Geschädigten auf allen Seiten kommen...

Was ich mir aber gut vorstellen könnte wären Studenten, die dem Hund daheim Gesellschaft leisten, wenn man z. B. wegen Arbeit regelmäßig lange außer Haus sein muss, und die mal für's Geschäft zwischendurch mit ihm um den Block gingen. Dafür würde ich auch gerne zahlen. Die langen Tagesausflüge mit Freilauf nähme ich aber aus besagtem Grund definitiv lieber selbst in die Hand!

 

(Sollte eine Betreuung bei uns mal regelmäßig nötig werden, könnte es natürlich auch sein, dass ich da trotz erst einmal unguten Gefühls umdenken würde. Lieber ein nicht perfekt versicherter Student, dem ich meine Hündin anvertrauen kann, als ein schlechter professioneller Gassigänger! Aber: Es müsste in jedem Fall sichergestellt sein, dass Mittel und Wege vorhanden sind, meine Hündin im Bedarfsfall unverzüglich zum Tierarzt zu bringen und behandeln zu lassen, wenn es nötig ist - durch ausreichende Mobilität, nötige finanzielle Rücklagen, auf die derjenige Zugriff hat, Absprachen mit dem Tierarzt u. ä. Und es müsste auch für andere Schadensfälle ein "Notfallplan", der meine Erreichbarkeit einschließt, existeren. Sicher ist sicher.)

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Je nach Person ... Warum nicht? Meine Familie Sittet auch Mal den Hund ohne jede zertifizierte Qualifikation. 

Der Versicherung muss man Gassigeher melden wenn sie regelmäßig laufen, jedenfalls bei manchen. Muss man sich informieren.

 

Ich weiß nicht ob Hundesitter ein geschützter Begriff ist, ich denke nicht. Ein Ausbildungsberuf ist es auch nicht. Schwierig. Im Grunde kann jeder ein Gewerbe dazu eröffnen. 

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Ich würde eher zu nein tendieren, grade bei jüngeren. Zum einen weil mein Hund eher ein angsthund ist, auch wenn wir Fortschritte machen und er auch blindlings mit jedem mitgehen würde, gibt es immer noch Situationen bei welchen einfach ICH dabei sein möchte. Es gibt einfach auch nich viel zu viele unvorhersehbare Situationen und er ist grade auf gutem Wege zu lernen dass es keinen hundekontakt an der Leine gibt.

Zum anderen kann man einfach keinem Menschen wirklich je durchblicken. So wildfremde aus dem Internet würde ich einfach nicht machen, dafür sind mir die Menschen leider allgemein zu unehrlich. Habe ja oft schon Probleme nur wenn ich was bei Leuten bei eBay kaufen möchte, dass abholen will und keiner ist da. Also nein einfach auch viel zu unzuverlässig. Leute aus der Nachbarschaft die man doch schon länger kennt? Mh vielleicht aber auch eher nein. Wenn  dann Familie oder Freunde.

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Ich wäre da offen. Es kommt aber auf den Hund an und darauf, wie derjenige mit dem Hund umgeht. 

Ich hab eine gewerbliche Sitterin. Sie hat einen Draht zu Femo, ist flexibel und verlässlich, hat ein Auto und hat vor allem Erfahrung mit “schwierigen“ Hunden. Sie ist daher sehr entspannt, was mir wichtig war. Sie war sogar mit ihm schon beim Tierarzt, weil ich es in der Woche nicht geschafft hätte. Ich bezahle da dementsprechend.

 

Das alles kann auch jemand leisten, der das nicht gewerblich macht. Meine Nachbarin ist auch schon häufiger mit Femo gegangen, für umme, weil sie selbst unbedingt einen Hund möchte, das aber zeitlich nicht geht. Wir haben uns darüber ein bisschen angefreundet und jetzt geht sie ab und zu auch einfach mit uns spazieren. Es kann aber natürlich auch anders laufen und man streitet sich.... nicht gut für den Nachbarschaftsfrieden.

 

Ich mache immer nach dem Kennenlernen und Erklären der wichtigsten Dinge eine Proberunde. Dort lasse ich die Person dann absichtlich in eine Situation laufen, die unangenehm ist. 

Bei meiner Nachbarin hatte ich Sorge, dass sie ihn nicht halten kann oder Angst bekommt. Aber sie war sehr souverän und daher vertraue ich ihr. 

 

 

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Da bin ich ganz bei Patlican!

Ich tue mich grundsätzlich schwer, meine Hunde in andere Hände zu geben.Hinzu kommt ja, dass ich gleich 2 Hunde habe, die sehr auf ihre Vertrauensperson geprägt sind. Zur Zeit gebe ich die Hunde zu meiner Mutter wenn ich Betreuung benötige. Die kennen sie SEHR gut, und dort sind sie auch mindestens 1 Mal in der Woche.

In der Zeit, als ich nur meinen Rüden hatte, gab ich ihn 2 Mal (ich war krank) einem guten Bekannten, und Besitzer des besten Hundefreundes, mit in den Wald. Da hatte ich eigentlich keine Bedenken - war aber trotzdem froh, als ich ihn wieder da hatte.

Grundsätzlich wäre es für mich wichtig, dass ich die Person gut kenne, Volljährigkeit, Hund und Betreuung gut miteinander klar kommen, und sie meinem Hund gewachsen ist.

Ein Trainerschein (oder was man sonst so vorweisen muss wenn man das beruflich macht) garantiert mir noch lange nicht, dass mein Hund dort gut aufgehoben ist!

 

Wie das Versicherungstechnisch ist, weiß ich nicht. Da würde ich mich bei meiner Versicherung informieren.

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Gesetzlich darf Jaro hier eh erst mit 16 jährigen vor die Türe. Ansonsten würde ich es immer vom Hund und dem Sitter abhängig machen. Jaro geht zum Beispiel gerne mit unserer Nachbarin joggen. Wenn sie kommt, steht er schwanzwedelnd vor der Türe. Ich nehme also durchaus an, dass er gerne mitgeht, auch wenn ich sie vorher nicht ausprobiert habe. Witzigerweise habe ich bei fremden mehr Bauchweh, als bei Familienmitgliedern, obwohl da ja genauso viel schieflaufen kann,. gerade weil fremde den Hund eher nicht ableinen, meine Familienmitglieder aber schon. 

 

Doofe Situationen kann es immer geben, da hoffe ich dann einfach eher auf die Souveränität meines Hundes. Den kann ich im Zweifelsfall nämlich besser einschätzen als einen Menschen.  Menschen sind da doch eindeutig verhaltensorgineller als Hunde oder andere Tiere....

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vor 21 Minuten schrieb Eifelkater:

Ansonsten würde ich es immer vom Hund und dem Sitter abhängig machen

 

So würde ich es auch sehen. Kommt halt auf den Sitter und den Hund an. Ein Gewerbeschein sagt ja erstmal noch nichts über die Person und ihren Umgang mit Hunden aus. 

Mir würde es eher nicht gefallen, wenn ein Gassigeher mit Gewerbeschein mit einer Gruppe Hunden spazieren geht. Da wäre mir ein Schüler lieber, der so richtig Spaß an Hunden an.

 

Ich habe als Teenager auch einen Hund gesittet. Da war ich aber noch keine 16. Den Hund habe ich täglich zum Spaziergang abgeholt, wenn ich mit meiner eigenen Hündin spazieren ging. Auch wenn die Leute in Urlaub fuhren, habe ich den Hund gehabt. Bezahlt wurde ich damals nicht mit Geld - ich habe es auch nicht wegen des Geldes gemacht. Die Leute haben mir zwischendurch eine Kleinigkeit geschenkt.

 

 

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Verstehe ich recht, du möchtest, daß Hundesitter eine Ausbildung machen?🤔

Nun, dann müßten aber viele ihren Hund abgeben, weil sie ganztags arbeiten und ihren Hund einem Hundesitter anvertrauen.

Ich bin übrigens auch ein Hundesitter ohne AUsbildung.

Nach über 20 Jahre Hundehaltung ohne Ausbildung, sitte ich ab morgen 6 Wochen lang den Hund einer guten Bekannten, die auf Reha geht.

 

PS: Und man sieht es ja bei vielen  Hundetrainer wohin Ausbildung führt....

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