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Hundeforum Der Hund
Alanza

Hund, Mann und das dumme Geschirr

Empfohlene Beiträge

vor 15 Minuten schrieb Spiegelchen:

 

Katzen gelten primär erst einmal als Einzelgänger. Jedoch vergesellschaften sie sich oftmals aus Praktikabilität mit Artgenossen.

Hast du dazu seriöse Quellen?

Sowohl der Deutsche Tierschutzbund, als auch das schweizerische Tierschutzgesetz sehen das nämlich anders. 

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Seit gestern kam ja doch noch einiges hinzu  Danke schön für die antworten, die auf mein kleines Problem zutreffen und auch danke für die teilweise interessante Diskussion. Ich werde allerdings nur auf jene Antworten zurückschreiben die sich mit meinem Problem befassen. 

 

Zu aller erst für alle: Mein Hund ist nicht unsicher in dieser Situation.

 

 

vor 4 Stunden schrieb Shyruka:

Ich mag mich kurz nochmal auf die Situation mit deinem Mann beziehen, in der der Hund "Sitz" und nicht "Platz" gemacht hat.

Das lässt sich auch einfach mit einem alternativen Handeln erklären, dass ihm Angeboten wurde. Viele von uns verstärken solches handeln, da das gerade in Extrem-Situationen Gold wert sein kann.

Kleines Beispiel: Hund im Jagdmodus, der in diesem Moment voll in seinem Programm ist und nicht runterfahren kann. Bekommt einen Rückruf - weil er aber gerade nicht zurückkommen kann, aus reiner innerlicher Natur, bietet er ein stehen bleiben an. Halter kann Hund nun abholen, das gemeinsame Ziel ist also trotzdem erreicht.

 

Hier ging es um ein Platz, zuhause auf seiner Decke. Um das genauer zu erklären. Rio hat eine Zeit gehabt, wo er es nicht ausgehalten hat, als ich zu den Hasen in das Zimmer gegangen bin. Er wollte unbedingt durch das Trenngitter zusehen. Wäre auch kein Problem, würde er danach nicht auf die Füße los gehen, wenn ich wieder raus komme. Also muss er auf seiner Decke warten, bis ich draußen bin und dann darf er gerne Kaninchen TV schauen. Im Sitz tut er sich schwerer, wie im Platz. Also möchte ich ein Platz, damit er sich leichter tut dort zu bleiben. Und er kann dort liegen, das ist langsam und mit sehr kurzen Einheiten aufgebaut. In der Situation war für ihn also ein Platz im Bereich des möglichen, weil bei mir funktioniert es in genau der selben Situation sofort ohne das er lange überlegen muss. 

 

vor 4 Stunden schrieb Shyruka:

Was im übrigen auch durchaus der Fall sein kann, aber eher bei nordischen Rassen der Fall ist: Hinterfragen. Ist das Kommando "Sitz" für ihn überhaupt sinnvoll oder denkt er sich gerade "Jo, warum soll ich das denn jetzt machen? Hab ich keinen Bock drauf und sehe ich keinen Sinn hinter." Hat dein Mann diesbezüglich im Hinblick auf Sitz überhaupt mal was mit ihm aufgebaut über Leckerchen, Spielzeug oder gemeinsame Aktivität. Klingt meines Erachtens nämlich nicht so und dann wäre das ganze ziemlich schnell erklärt. Was ich mich hierbei auch frage: Hat überhaupt mal jemand anderes außer dir etwas von deinem hund verlangt? Einen einfachen Trick oder Sitz? Das wurde bei meiner sehr häufig auch von anderen abgefragt, so dass eine einseitige Kommunikation nur zwischen mir und dem Hund gar nicht entstehen konnte.

 

Genau das war es, es war ein Hinterfragen. Ich hatte 15 Jahre lang einen Hund, der so gut wie alles hinterfragt hat, was für ihn keinen Sinn gemacht hat.  

 

Jain, wirklich viel machen tut er nicht. Es ist immer mal wieder ein Sitz, ein Platz oder irgend ein Trick und dafür gibt es dann eben ein Leckerli. Das er jetzt mal wirklich eine 'Trainingseinheit' mit ihm macht, ist nicht gegeben. Das mache nur ich und das war eigentlich auch von Anfang an so geplant. 

Meine beste Freundin frägt öfter von ihm etwas ab, was er auch super brav alles macht. Die spielt mit ihm auch. 

Oder die verrückte von neben an, wobei da macht er vieles sehr zögernd, was auch ok ist.  

Aber keiner außer mir macht richtiges Training. 

 

 

 

 

vor 2 Stunden schrieb KleinEmma:

Wenn also der Hund u.a. knurrt oder schnappt, wenn er genug gestreichelt worden ist - dann ist ja vorher irgendwas schief gelaufen.

Schief gelaufen ist, das er sich selbst nicht mehr aus der Situation herausnehmen konnte. Das heißt, einfach weggehen. Er ist zu meinem Mann hingegangen, hat sich neben ihn gesetzt, seinen Kopf auf die Armlehne und ihn angestupst, so wie er es immer macht, wenn er Zuneigung möchte. Mein Mann hat ihn gestreichelt eine Zeit lang und anstatt, dass er einfach geht, hat er geschnappt. Klar gab es vorher Zeichen, die mein Mann das erste Mal, als das passiert ist, übersehen hat. Mittlerweile, passiert das nicht mehr. Mein Mann ist feinfühliger geworden und braucht ihn auch nicht mehr wegschicken, er geht von alleine. 

 

Mein Hund wurde nie gegen seinen Willen festgehalten, wenn es ums streicheln ging. Ich zwinge keinem Tier Zuneigung auf und es weiß jeder, dass ich richtig böse werde, wenn es jemand anderes bei meinen Tieren versucht. Da gehe ich sofort dazwischen. Mein Mann hat es auch nie versucht. Wenn er festgehalten wird, dann hat es gesundheitliche Gründe, wie beim Tierarzt oder Zecken und das mache ich auch selbst. Selbst die Tierarzthelferin hat da eine A-Karte. 

 

vor 2 Stunden schrieb KleinEmma:

Wie streichelt der Mann? Kommt er an irgendeine Körperstelle, die dem Hund weh tut oder an der der Hund das Berühren/ Streicheln/ Kraulen/ Kneten unangenehm empfindet? Will der Hund eigentlich gestreichelt werden, wenn er ankommt oder will er einfach nur kurz Hallo sagen oder nur ganz kurz mal berührt werden? 

Er streichelt ihn, wie ich das tue. Rio mag es nur an den Flanken, Bauch oder Brust. Rücken und Kopf ist Tabu, was hier auch respektiert wird. Und ja in der angesprochenen Situation möchte er gestreichelt werden, wenn man ihm in der Situation nicht klar macht, dass man gerade keine Zeit hat, dann klettert er auf den Stuhl und legt sich auf einen. So in dem Moto jetzt kannst du nicht mehr aus. 

 

vor 2 Stunden schrieb KleinEmma:

Dieses "Gib-Spielchen" mache ich auch, aber ich fange nicht mit Leckereien an. Einfach weil mir der Sinn nicht klar ist, warum ich meinem Hund Leckerli abnehmen sollte. D.h., ich habe mir einfach alles neugierig zeigen lassen (anfangs bin ich gucken gegangen), was mein Hund fand - oder geklaut hatte. War es irgendwas, das sie nicht kauen sollte (weils ungesund, gefährlich oder einfach meins war), dann habe ich getauscht. Entweder gegen ein Spielzeug oder gegen Leckeres. War es nicht ungesund, gefährlich oder für mich wertvoll, dann habe ich es ihr zurückgegeben. 

 

Wir haben nicht gleich mit dem Kauzeug angefangen, das war später irgendwann ein weiterer Trainingsschritt, den meine Trainerin meinem Mann gezeigt hat. 

 

vor 2 Stunden schrieb KleinEmma:

Wenn der Hund etwas vom Tisch klaut, ist das vielleicht nicht lustig (ok, ich muss dann trotzdem lachen), aber was bringt es, wenn ich dann hinter dem Hund her laufe und es ihm wieder abnehme? Das Zeug würde ich eh nicht mehr essen und der Hund lernt doch aus so einer Aktion gar nichts. Im geschilderten Fall der Threaderstellerin wurde der Hund dabei auch noch in die Enge getrieben. Das war bestimmt nicht mit böser Absicht vom Mann geschehen, aber das kann natürlich der Auslöser dafür gewesen sein, dass er Hund dem Mann misstraut.

 

Ich weiß wirklich nicht was er sich dabei gedacht hat, wahrscheinlich hat er in dem Moment gar nicht gedacht. Wenn ich daheim gewesen wäre, wäre es nicht dazu gekommen. Aber gut, ändern kann man es nicht mehr. Er hat dazu gelernt und begriffen, warum das eine blöde Idee ist. 

 

Allgemein:  Wir haben bis auf das Geschirr ausziehen, keine Probleme. Und wie ich schrieb, glaube ich zu wissen, wo das Problem lag. Habe gestern noch das Geschirr am Kopf um einige cm größer gemacht, bis ich ein neues habe. Siehe da, dadurch, dass er jetzt viel leichter raus kommt, würgt er sich auch nicht mehr durch sein rauswinden, wenn man das Geschirr etwas ungeschickt hält. Er ist zwar bei meinem Mann noch etwas skeptisch aber hat bereits eine viel angenehmere, weichere Körperhaltung. Was sicher auch nicht schlecht ist, mein Mann zieht ihm das nur noch an der Tür an und aus. Keine Wand mehr.  Mal sehen, wie es sich die nächsten Tage und Wochen verhält. Sollte es allerdings wieder kippen, warum auch immer, spreche ich es das nächste Jahr bei meiner Trainerin an, wenn sie uns besucht. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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vor 6 Minuten schrieb Alanza:

Habe gestern noch das Geschirr am Kopf um einige cm größer gemacht, bis ich ein neues habe. Siehe da, dadurch, dass er jetzt viel leichter raus kommt, würgt er sich auch nicht mehr durch sein rauswinden, wenn man das Geschirr etwas ungeschickt hält. Er ist zwar bei meinem Mann noch etwas skeptisch aber hat bereits eine viel angenehmere, weichere Körperhaltung. Was sicher auch nicht schlecht ist, mein Mann zieht ihm das nur noch an der Tür an und aus. Keine Wand mehr.  Mal sehen, wie es sich die nächsten Tage und Wochen verhält. Sollte es allerdings wieder kippen, warum auch immer, spreche ich es das nächste Jahr bei meiner Trainerin an, wenn sie uns besucht. 

 

 

Das ist ja gut. Manchmal ist die Lösung so einfach und es scheint ja wirklich die Lösung zu sein.

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vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

. Gerade weil der Hund aber so etlichen Alltagszwängen ausgesetzt ist , versuche ich so gut es geht seine Anliegen zu berücksichtigen, z.B. beim Liegeplatz. Da muss ich mich nicht aufspielen, ich weiss nämlich nicht besser, wo sie gerade besser liegt als sie , nur wie ich gerade besser liege- also wird sich da gemeinsam eine Lösung finden

 

Also.... ich weiß auch, wo und wie ich am besten liege :D Um es mir, meinem lieben Mann und dem Hund möglichst bequem zu machen, hat jeder sein Bettchen, und zwar für sich allein...Unsere Hunde hatten immer die freie Wahl, wo sie liegen wollten, während der Nacht verändern sie ja auch gerne mal ihren Ruheplatz, aber unser Bett für seine Nachtruhe ist und bleibt tabu für den Hund.

Insofern gibt das auch keine (vermeidbare) Angriffsfläche.

 

Zum Anknurren: bisher hat mich erst 1x einer meiner Hunde angeknurrt: RR Selma, und zwar gleich am ersten Abend. Selma war aus 2.Hand, hatte 1 Woche bei ihren Käufern verbracht und ging dann wegen "Tierhaarallergie" zurück. Als sie zu uns kam, war sie gerade 12 Wochen alt aber schon ein stattlicher 16 kg Vierbeiner.

Wir deckten also unseren Couchtisch für einen kleinen Abendimbiss, kamen mit irgendwas noch aus der Küche . Am Tisch hatte sich mit der größten Selbstverständlichkeit unser Riesenbaby postiert. Mit fragendem Blick: Was bringt ihr mir denn da Schönes? Ich hab' mich schon mal bereit gemacht, stellt euren Kram ruhig schon mal hin.

Ich ging mit meinen Sachen unbeirrt auf Selma zu: KNURRRR!!!

WIR essen jetzt, du hast schon was bekommen! Offenbar hatte sie damit Erfolg bei ihren Vorbesitzern gehabt.

Wir liessen uns nicht aus der Ruhe bringen, gingen entspannt weiter, Selma war klar geworden, dass so kein Erfolg zu erwarten war, stand auf und ging beiseite.

 

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Jaro kann das auch gut. Nutzt ihm in der ein oder anderen Situation aber rein gar nichts. Bei ihm ist es aber tatsächlich " Darauf hab ich jetzt gar keinen Bock" - Machogehabe. Einfach ein Teenager auf 4 Pfoten...in dem Fall hinkt der Vergleich noch nicht mal so wirklich, ich habe drei Zweibeinige hier zu Hause.🙄

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vor 1 Stunde schrieb KleinEmma:

Bei uns ist es so, dass jedes Tier seinen Platz bekommt und dort wird das Tier niemals gestört.

Bei uns nicht. Bei uns liegen Hundematten und -Kissen herum, und jedes Tier liegt in diesem Rahmen, wo es grade möchte. Keins hat einen festen Platz. Keins macht einem anderen den Platz, auf dem dieses grade liegt, je streitig. Man legt sich auf einen freien Platz. Ausnahme waren die Katzen, die haben sich schon mal gerne zu einem Hund dazu gelegt. Passiert derzeit aber auch nicht mehr. Fritz liegt, wenn er auf einem der Hundeplätze liegt, auch für sich allein. 

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Jeder Hund bekommt bei uns ein eigenes Körbchen. Sowohl im Wohnzimmer, als auch im Schlafzimmer.

Das sortiert sich dann trotzdem, wie jeder will.

Kissy liegt im Wohnzimmer und im Schlafzimmer in dem viel zu kleinen Carloskörbchen, Carlos liegt im Bett und auf dem Sofa, Phoebe liegt auf Kissy´s Plätzen, wechselt aber auch in ihre  Höhlen je nach Gusto.

Liegt jemand auf meinem Platz, wird sofort ausgewichen, wenn ich erscheine. Mensch wie Tier. Da ist nicht mit mir zu spassen.

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