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Hundeforum Der Hund
gebemeinensenfdazu

Knurren,Märchen,Schlafplätze,Machtphantasien,Wölfe und Partnerschaften

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Ausgekoppelt aus dem Thread in dem es um den Mann, den Junghund und das Geschirr ging.

  

Am 4.12.2019 um 05:20 schrieb Kibu:

Es ist nicht so leicht, nur auf Erzählungen hin, eine wirkliche Einschätzungzu oder gar Ratschläge zu geben.

 

Der Hund ist 8 Monate - also höchstwahrscheinlich pupertär. Ich vermute hier keine Ängste vom Hund, sondern vielmehr den Versuch in der Rangordnung über deinen Mann zu steigen - bzw. scheint er bereits der Meinung zu sein, dass er gegenüber deinem Mann das Sagen hat.

Der HUND kommt und holt sich seine Streicheleinheiten, und der HUND beendet sie wieder...

Er lässt sich sein Geschirr anziehen, weil er gerne raus möchte und gelernt hat, dass das Geschirr dazu gehört. Für das Ausziehen gibt es aus Hundesicht keine Notwendigkeit - er benötigt deinen Mann also nicht mehr und hat jetzt gerade Anderes zu tun...

Und wie praktisch... der Zweibeiner überlässt ihm auch noch ständig seine Leckerlies zur Beschwichtigung ...

 

Ich denke ich würde da ein wenig an der Unterordnung (auch gerne spielerisch) arbeiten. Und wenn Dein Mann nicht irgendwann einen Biss riskieren möchte, wird ihm wohl nichts Anderes übrig bleiben, als mit dem Hund zu arbeiten ... 🤔

 

Am 4.12.2019 um 08:22 schrieb gatil:

Ich würde denken, dass ihr es mit dem Training von "keine Resource verteidigen" etwas übertrieben habt plus das eine oder andere Missverständnis und irgendwie ist der Hund nun in einer Situation, wo er deinen Mann als jemanden empfindet, mit dem eben nicht zu spassen ist.

Je mehr ihr üben wollt, desto mehr steigert er sich in dieser altersmässig sehr ungünstigen Zeit da rein.

Lasst es doch erstmal, geht lockerer ran. Auf beiden Seiten nichts erzwingen.

 

Und @Zurimor

Bei mir dürfen noch nicht mal die Söhne aufs Sofa, wenn ich es beanspruche. 

Wo kämen wir denn da hin.....😎

 

Am 4.12.2019 um 09:15 schrieb Bable:

@Zurimor Hö? Ne, also hier muss Hund auch mal weichen. Der muss sich letztlich schon nach mir richten. 
 

@Alanza wie gesagt, ich würde mal ganz genau auf jedes Detail achten. Vielleicht die Wand in Kombination mit einer bestimmten Körperhaltung - ein Unterschied wäre für mich zb schon mal da: beim Anziehen kommt dein Mann mit Geschirr in der Hand, beim Ausziehen hat er nichts in der Hand (wie vermutlich auch bei der blöden Situation). Hat dein Mann damals vielleicht auch etwas  geschimpft/geflucht? (Gar nicht böse gemeint, hab ich auch schon im Affekt). Könnte dann negativ verknüpft sein: Mann kommt auf mich zu >>> gibt Ärger >>> bleib weg.  Auch nur Gedanken ... :) 

 

und zum Streicheln: aufhören bevor er schnappt (weniger ist manchmal mehr). So kann der Hund positive Erfahrung machen: „ich muss mich nicht wehren“ :) Notwendigkeit zu schnappen ist in meinen Augen eine negative Erfahrung. 


das fiel mir jetzt noch ein aber bitte bedenken: bin Laie. Das sind meine Gedanken dazu, Denkanregungen. Handlungstips möchte ich in dem Fall nicht geben :) 

 

Am 4.12.2019 um 10:03 schrieb Zurimor:

@gatil @Bable Wenn der Hund schon am knurren ist bringt es doch gar nichts sich unbedingt durchsetzen zu wollen, das läßt die Situation höchstens eskalieren. Und mein Sofa ist groß genug für uns beide. 

 

Ich vermute, daß da auch in der Vergangenheit einiges schief gelaufen ist und frühere Signale nicht beachtet wurden wenn der Hund es nötig findet zu knurren. Deswegen würde ich erstmal zusehen, daß der Hund das nicht mehr nötig hat. Was durchaus auch mal selbst verzichten und sich nicht durchsetzen müssen/wollen beinhalten kann. Wie soll ein Hund dadurch vertrauen lernen?

 

Am 4.12.2019 um 10:38 schrieb gebemeinensenfdazu:

Rangordnung ist Dominanztheorie, die wiederum von verhaltensauffälligen wild zusammengewürfelten Gehegewölfen abgeleitet wurde und als solche auch mit Wölfen wenig zu tun hat - mit normalem Canidenverhalten im menschlichen Sozialverband noch viel weniger.

Pubertäres Verhalten heisst nichts Anderes, als dass der Hund Selbstbewusstsein entwickelt und geistig und körperlich seine Möglichkeiten ausprobiert- beides soll er- er macht das aber nicht zielungerichtet, er getraut sich eben nun sein Missfallen zu äußern. Also irgendein Ressentiment scheint es zu geben. Oder auch mehrere.

 

Ich halte es für gar nicht unwahrscheinlich, dass der Hund Streicheln überhaupt nicht mag.

Evtl. lässt er es sich nur als Vorschussleistung für irgendetwas Besseres gefallen. Wenn das dann nicht eintritt, wehrt er irgendwann ab.

 

Ressourcen "gibt" man nicht. Man tauscht sie. Idealerweise gegen was Besseres. Auf keinen Fall nimmt man sie weg. So lernt der Hund, dass man Ressourcen nicht verteidigen muss.

 

Mit "Unterordnung" ist BH/BGH/Obedience-Training gemeint? Das kann man probieren, aber langsam aufbauen mit viel Belohnung.

 

Am 4.12.2019 um 11:26 schrieb Bable:

@Zurimor durchsetzen geht auch obwohl  man Knurren respektiert. Ein Hund knurrt ja erst mal nicht, weil er von der Couch runter soll sondern weil die Art und Weise ihm unangenehm ist... dann muss man sich halt was einfallen lassen statt den Hund einfach zu lassen. Natürlich kannst du das mit deinem Hund handhaben wie du möchtest (und ihn dann beispielsweise einfach auf der Couch liegen lassen) aber verlange das doch bitte nicht von anderen :) 

 

Am 4.12.2019 um 12:24 schrieb Zurimor:

@Bable An welcher Stelle hab ich das bitte von anderen verlangt?

  

Am 4.12.2019 um 12:31 schrieb Renegade:

 

Abgesehen davon, dass mein Bett und mein Sofa von Anfang an meins ist, gebe ich dir Recht.

Vertrauensaufbau ist jetzt das Allerwichtigste.

 

vor 22 Stunden schrieb fritzthecat:

Vielleicht sehe ich das jetzt zu kurzschlüssig, aber für mich sieht es momentan so aus, als habe der Hund das Erfolgserlebnis: 'Mann will was von mir, ich knurre, er lässt ab und mich in Ruhe' in ein Erfolgsrezept umgemünzt. Mittels Knurren kann er sich durchzusetzen, wenn ihm etwas, was der Mann tut, nicht passt. Also setzt er das regelmäßig ein. Und wenn das weiter funktioniert, warum sollte er es nicht beibehalten?

Mein Weg wäre in dem Fall, es nicht mehr funktionieren zu lassen.

Wenn der Hund, anders als ich es hier herauslese, aus Verunsicherung, aus einer empfundenen Bedrohung heraus knurren würde, sähe das natürlich anders aus. Wenn er aber, wie ich jetzt vermute, knurrt, um seine Wünsche gegen den Mann durchzusetzen, würde ich ihm den Erfolg versagen. 

Ich sehe es wie die TE: wenn der Hund selbst ankommt, um gestreichelt zu werden, kann er auch einfach wieder gehen, wenn er genug hat. Wenn er mir stattdessen aversiv klar machen wollte, dass ich jetzt aufzuhören habe, würde ich ihm unmissverständlich deutlich machen, dass dies unerwünschtes Verhalten seinerseits ist. 

Unser Kater hat jetzt im Alter ein paar Mal dieses Verhalten gezeigt. Er kommt auf den Schoß, schmusen, und dann plötzlich hackt er herum. Nicht mit mir. Er fliegt dann postwendend mit einem Klaps und einer entsprechenden Ansage vom Schoß. Da bin ich altmodisch. Das ist dann auch nach 2, höchstens 3 Mal nicht mehr vorgekommen. 

 

vor 21 Stunden schrieb Kibu:

Mit solch einen Einwurf habe ich ehrlich gesagt schon gerechnet. :)

Natürlich kenne ich diese Untersuchungen/Aussagen auch. Dennoch erkenne ich schon eine Art von Rangordnung unter den Hunden - wenn diese in unterschiedlichen Situationen oder Umgebungen durchaus wechseln können.

Ich behaupte aber, dass ich ranghöher bin als meine Hunde. Ich kann jeder Zeit, jeden Platz und jede Ressouce für mich beanspruchen. Ich muss es nur sagen. Ich tue das aber selten. Meine Hunde liegen bei mir auf dem Sofa. Sie Dürfen zu mir kommen und kuscheln wenn sie das möchten (manchmal rufe ich sie auch) und sie dürfen immer (!) gehen, wenn sie keine Nähe möchten. Aber ich kann sie auch jederzeit wieder weg schicken. Und es gibt Situationen, in denen sie auch Unangenehmes für kurze Zeit ertragen müssen (Zecken entfernen, Tierarzt, ...). Sie können aber auch jederzeit bei mir Schutz suchen!

 

Mein Rüde war auch nicht ganz einfach als er erwachsen wurde. Auch er hat versucht im Rang zu steigen (vielleicht ist das Wort auch nicht ganz richtig - mir fällt da aber kein Anderes ein ...). Dabei hat er mich stark begrenzt - sogar am Arm fest gehalten. Hätte ich da nachgegeben, hätte ich irgendwann ziemlich dumm ausgesehen. Ich habe mir meinen Raum körperlich wieder erarbeitet (ich weg gedrängt sobald er sich mir in den Weg stellte und erst Druck heraus genommen, als er wich. Zusätzlich meldete ich uns im Hundeverein an und begann mit Agility. Da hatten wir gemeinsam Spass, erfolgserlebnisse und wuchsen zu einem Team zusammen.

 

Wie sich das nun tatsächlich bei diesem Hund verhält, finde ich schwer zu beurteilen, wenn man es nicht selbst erlebt...

Es "klingt" für mich aber fast danach, als sei das bei ihm ähnlich, nur dass er bereits mehr Erfolg hatte.

Natürlich kann es auch sein, dass er durch die damalige Situation mit deinem Mann verunsichert ist ...  Ich war nicht dabei ...;) Aber ist er sensiebel genug, dass eine einzige solche Situation ausreichend ist, um bei ihm ein Misstrauen gegenüber deinem Mann aufzubauen?

 

vor 21 Stunden schrieb black jack:

Was soll  "ranghöher"sein ?

 

Jetzt  habe schon einige  Rüden  verschiedenster Rassen....Aber irgendwie  hat mir  das noch keiner sinnvoll erklärt 🤔 man weiß es nicht  😎.

 

vor 21 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

@Kibu Mein Hund ist so ein sensiber Hund und merkt sich das genau, ist da auch sehr nachtragend- wenn die Person sonst nicht durch mehrere Positiverlebnisse anders verknüpft wurde, ist ein Vertrauensaufbau deutlich erschwert.

Ich habe ja schon beschrieben , wie ich das sehe: Der Hund ist selbstbewusst geworden und sagt auch mal seine Meinung und macht seine Ansprüche geltend.

Ich bin mal nachts wach geworden, weil der Junghund sich sehr ungünstig ins Bett gelegt hatte und ich nur ganz gekrümmt liegen konnte. Da habe ich sie versucht zur Seite zu schieben. Wachwerdknurren (logisch). Dann nochmal mit einer "Rutschmal-Geste" angedeutet was ich meine, tiefes Knurren. Dann habe ich ruhig mit ihr geredet. "Guck mal, ich weiß es ist lästig, geweckt zu werden und aufstehen zu müssen, aber so kriege ich leider Krämpfe , komm' leg' dich mal dorthin". Hund überlegt, steht auf und haut sich drüben hin. Danach ist so etwas nie wieder passiert.

 

Überhaupt sind alle Spielzeug-Ressourcenproblemansätze genau so ruhig aufgelöst worden. Mit Futter und Artgenosen ist es auch schon viel besser, aber da das Futter dann weg ist, wenn der Artgenosse das hat, bleibt es eben risikobehaftet... bei Spielzeug weiss sie, dass wir das auf jeden Fall wiederkriegen. Je nachdem wie der Hund dem gegenübersteht reagiert sie auch gelassener und ungelassener. Wenn der andere Hund ressourcenaggressiv ist, grollt sie ihn auch tendenzell eher an, aber an sich hat sie schon gelernt, dass sie das spätestens durch die Halter wiederkriegt.

Sie hat es gegenüer einem anderen Junghund sogar schon einmal mit Erklären versucht, dass das ihr Stock sei. Hat sich vor ihn gelegt und mit ihm silbenhaft kommuniziert. Daraufhin habe ich dann den Stock zurückorganisiert- so eine trategie soll ja auch erfolgreich sein.

 

 

Da eine Konkurrenzsache daraus zu machen ist heikel und meist nicht nachhaltig, im Tierheim habe ich mehrere kennengelernt, die genau dadurch eine heftige Ressourcenproblematik aufbauten.

 

vor 21 Stunden schrieb black jack:

Kooperation ist das magische Wort .

 

 

 

vor 21 Stunden schrieb Zurimor:

 

Genau, man kann Hunden Dinge erklären. Deswegen muß ich mich auch nicht durchsetzen, Hunde kooperieren wenn sie einen Sinn sehen.

Sich durchsetzen wollen führt in der Regel nur zu Konkurrenz und Anspannung auf allen Seiten.

 

vor 21 Stunden schrieb fritzthecat:

So ähnlich habe ich es gelöst, als einer meiner früheren Hunde mal meinte knurren zu müssen, als ich ihn von der Couch schicken wollte. Mich erst mal zu ihm gesetzt und freundlich mit ihm gesprochen und es ihm "erklärt".  Ist danach auch nicht mehr passiert. 

Aber einfach weg zu gehen und ihn da liegen zu lassen, entgegen meiner Aufforderung, wäre mir nicht eingefallen. Fände ich schlicht falsch und kontraproduktiv.

 

vor 20 Stunden schrieb fritzthecat:

Setzt du 'sich durchsetzen' mit 'sich gewaltsam durchsetzen' gleich, oder verstehe ich dich da jetzt falsch? Ich denke schon, dass @gebemeinensenfdazu sich in der genannten Situation letztlich durchgesetzt hat. Der Hund machte ihr Platz. 

Und was machst du, wenn der Hund den Sinn in deiner Anweisung nicht sieht? 

 

vor 20 Stunden schrieb Alanza:

@gebemeinensenfdazu  Das was du mit deinem Junghund gemacht hast, ist aber doch auch durchsetzen. Oder nicht? 

Ich bin gerade ein wenig verwirrt. 

Wenn ich von 'durchsetzen' spreche, meine ich einfach, das ich auf dem beharre, ruhig, gesittet und wenn nötig stehe ich eben 20 Minuten vor dem Hund (nicht offensiv) bis er das macht, was er machen soll. Dafür gibt es dann Lob. 

 

Ich glaube nämlich langsam das Wort 'durchsetzen' ist irgendwie negativ belastet, genau wie Aggression oder Gewalt.   

 

 

 

 

 

 

vor 20 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Ehrlich gesagt ging es mir in der Situation nur darum, dass sich irgendeine einvernehmliche Lösung findet. Mir erschien das gerade so am praktikabelsten. Hätte sie sich irgendwie anders gedreht, wäre mir das auch recht gewesen, ich wollte nur nicht, dass sie das Gefühl hatte bedrängt zu werden oder selber bedrängen zu müssen. Anspannung herausnehmen hilft bei ihr generell super.

 

vor 20 Stunden schrieb Zurimor:

 

Nein, sie hat sich nicht durchgesetzt. Sie hat erklärt und der Hund hat gehandelt. Sich durchsetzen beinhaltet Widerstände überwinden und sich Geltung verschaffen.

 

 

vor 20 Stunden schrieb fritzthecat:

Das hat sie getan. Sie wollte, dass der Hund ausweicht, er wollte nicht, knurrte. Das nenne ich Widerstand. Den hat sie überwunden und ihrem Wunsch nach mehr Platz Geltung verschafft. schulterzuck.gif.95c716e9b20b88d93c827e848e89d944.gif

 

vor 20 Stunden schrieb fritzthecat:

Scheint mir auch so.

 

vor 20 Stunden schrieb Zurimor:

Es geht dabei doch um das was man will, die innere Haltung. @gebemeinensenfdazu wollte sich weder durchsetzen noch sich Geltung verschaffen.

 

Ihr ging es nur um eine einvernehmliche Lösung zu finden, nicht darum, sich durchzusetzen und zu gewinnen.

 

vor 19 Stunden schrieb Renegade:

Also.... es soll also mit dem Hund diskutiert werden um zu erreichen, dass man in seinem eigenen Bett auch ein Stückchen für sich haben kann (habe extra nicht "beanspruchen" geschrieben ;)).

Klingt gut. Sofern es klappt.

Die eigentlich interessante Frage ist für mich aber: was, wenn nicht?

 

vor 19 Stunden schrieb Bable:

 

 Ja :) und das bereits nach knapp 2 Jahren mit dem jetzigen Wirbelwind. Der vorherige Hund war ein ganz anderer Charakter (und auch nicht mehr so jung als er in mein Leben kam - oder ich in seines ;)). 
 

Ich handle nicht nach einem klar ersichtlichen Schema und deshalb kann ich es schwer anderen erklären: Vor allem arbeite ich mit Teilerfolgen und das verstehen viele nicht ;) Allerdings lern ich das alles auch erst durch den Wirbelwind :)  

 

vor 19 Stunden schrieb Kibu:

Mich würde interessieren, wie ihr diesen Umgang auf Hunde untereinander beschreiben würdet.

Wie erklährt ein Hund dem Anderen, dass er gerne mehr Platz im Bett hätte?

 

Ich versuche mit meinen Hunden zu kommunizieren, wie Hunde das untereinander tun. (ob mir das immer gelingt? Ich müsste meine Hunde fragen...;)).

 

Meine Hunde werden untereinander sehr deutlich, wenn ihnen an dem Verhalten des Anderen etwas nicht passt. Mimik, Körperhaltung, Knurren, Schnautzengriff, Rempeln.

 

 

vor 19 Stunden schrieb Renegade:

 

Tsstsss. Die vertreten den falschen Ansatz! :ph34r:

 

vor 19 Stunden schrieb Alanza:

Für mich ist das trotz allem 'Durchsetzen' 

 

Nehmen wir das angegebene Beispiel. HH wollte mehr Platz, Hund hat keine Lust, weil müde usw. HH spricht mit ihm, überwindet das Hindernis der, sagen wir mal, Unlust und zack Hund geht weg oder rückt auf die Seite.

 

Im ersten Moment wollte das Hündchen nicht weg. Also ist ein Hindernis gegeben, das man mit, in dem Fall, erklären überwindet. = Durchgesetzt. In dem Falle eine gute Lösung für beide ohne einen zu benachteiligen. 

 

Korrigiert mich wenn ich falsch liege, ich möchte das wirklich gerne verstehen. 

 

 

vor 19 Stunden schrieb Bable:

 

ich bin doch kein Hund?! ;) ich versuche auch gar nicht wie ein Hund zu kommunizieren - das überlass ich Hunden. 


Ich bleibe übrigens weiter bei dem Wort „durchsetzen“. Ich find das auch nicht negativ - Durchsetzungsvermögen ist ME grundsätzlich nichts Schlechtes, es ist halt die Frage des WIE. Und dann landet man doch recht schnell bei Kommunikation...wie kommuniziere ich mit meinem Hund, dass er mich versteht? Und schon ist man mitten drin in der Frage der „Erziehung“ ;) 


 

Oh sorry, da ging die Nennung der zitierten Person verloren: @Kibu war das glaube ich 

 

 

vor 19 Stunden schrieb black jack:

@Kibu Ich bin kein  Hund  und meine  Hunde  wissen dass  .

Es gibt  Hausregeln und  die  sind wichtig ,ich setze  sie auch  durch. 

Nicht  mit  freundlichen Gesprächen sondern  klarer Haltung. 

95 % durch  zeigen  des Alternativverhaltens.

 

 

 

vor 19 Stunden schrieb Alanza:

Die Frage von @Renegade  würde mich auch interessieren. Was wenn Hund nach der liebevollen Erklärung sagt 'Nope, keine Lust' 

 

Nach meiner Erfahrung gibt es ganz viele unterschiedliche Hundis mit einem individuellen Charakter. Nicht bei jedem funktioniert alles gleich. 

Vlad hat damals klar Regeln gebraucht, immer.

Eri das Rotti Weibchen hat überhaupt keine gebraucht. 

Rio ist so ein zwischen Ding von beiden. 

 

 

 

vor 18 Stunden schrieb Kibu:

Sicher bin ich kein Hund. Auch meine Hunde wissen das. Aber ich kann mit ihnen schlecht verbal diskutieren.

Ich beiße meinen Hunden auch nicht über die Schnautze, ...

Aber ich setzte klare Grenzen. Zur Not muss ich das auch mal körperlich unterstreichen - und zwar so, dass es meine Hunde verstehen können. Das war damals das körperliche Begrenzen (als er das bei mir tat), kann aber auch ein Antippen sein (meine Hunde stupsen übrigens auch mit der Schnauze an um zu dirigieren), oder mal ein Griff über die Schnauze. Und ich bin beharrlich.

An dem Wort Durchsetzen kann ich auch nichts Falsches finden. Natürlich setze ich mich durch. Das hat noch lange nichts mit Gewalt zu tun, sondern mit klarheit. Ich übernehme die Führung, deshalb muss mein Hund das nicht tun. Ist doch viel entspannter für ihn ...;)

 

vor 18 Stunden schrieb Holo:

Aber was machst du mit einem Hund, der sich auch durchsetzt? Wenn du den drei Mal anstupst, und er halt zupackt, damit du lernst, dass jetzt wirklich mal genug ist?

 

Ressourcen wegnehmen zu können hat meiner Erfahrung nach auch viel mit Mentalität zu tun und wenig mit Erziehung. Der eine ist da halt tolerant, der nächste nicht so.

 

vor 18 Stunden schrieb Kibu:

Ich konnte bisher allen meinen und den mir anvertrauten Hunden die Knochen oder das Spielzeug wegnehmen - bzw sie überlassen es mir wenn ich es sage.

Das mag mit Tierschutzhunden, die schon ein Leben hinter sich haben nicht immer funktionieren. Ich denke aber, dass das mit Hunden, die man vom Welpenalter an aufzieht und erzieht grundsätzlich machbar ist.

 

 

vor 18 Stunden schrieb Alanza:

 

Das kannst du selbstverständlich nicht mit jedem Hund machen, das ist doch ganz klar. Du musst individuell mit einem jeden Hund umgehen. Selber kennt man seinen Hund am besten, seine Grenzen und auch die eigenen Grenzen. Ich glaube auch nicht das @Kibu  sich z.B bei einem gerade einmal eingezogenen Tierheimhund, ohne die Vorgeschichte zu kennen so 'durchsetzt'.  Es wäre zu mindest nicht ratsam:D  

 

Wenn man einen neuen Welpen hat, lernt man sich ja auch erst kennen. Sieht wie er sich entwickelt usw. Bei Rio wäre ein harscher Tonfall absolut kontraproduktiv, Vlad hat nur mit so einem Tonfall wirklich reagiert, obwohl ich beide seit Welpenpfoten an hatte und  gleich mit ihnen angefangen habe. 

 

 

Es wäre wirklich mal interessant, was Hunde so denken :D 

 

 

 

 

vor 18 Stunden schrieb black jack:

Ganz  schlechte Idee mit unsere kleinen  Krawallschachtel  😁.

 

Im übrigen  gehen  auch  viele  Diensthundeausbilder inzwischen  den Weg über  positive Verstärkung. 

Spiel  und  Motivation  .

 

vor 18 Stunden schrieb pixelstall:

@Alanza Hunde setzen Grenzen ja eher extrem leise und unaufällig (aus Menschensicht).

 

Neulich sah ich ein Video wo eine Frau auf Italienisch gefühlt unendlich lange und monoton auf einen Hund einquatscht und ihm eine zerbissen Brille vor die Nase hält... am Ende "fragt" der Hund dann sehr zaghaft, ob sie denn jetzt fertig ist, und er das tolle Spielie wiederhaben kann :) (Greift in Zeitlupe danach) daran musste ich grade unfreiwillig denken :D

 

vor 17 Stunden schrieb Bable:

@Renegade Wenn mein Hund partout „nicht will“ bring ich ihn dazu, zu wollen durch simple Manipulation. Dabei habe ich auch kein Lernziel, denn Drohverhalten bedeutet für mich: erst mal die Situation wieder entspannen und dann Lösungen finden, dass die Situation nicht mehr entsteht. Allerdings bin ich jetzt auch noch nicht so oft von meinem Hund bedrohlich angeknurrt worden. Ist also wohl eine sehr subjektive Sichtweise :) 

 

vor 16 Stunden schrieb Kibu:

Nee - ich bin ja nicht verrückt! 🤪

 

Ich möchte auch nicht, dass der Eindruck entsteht, dass ich harsch mit meinen Hunden umgehe. Wir sind ein eingespieltes Team und kennen uns gut - da reichen in der Regel Worte oder Gesten. Und wenn ich mal deutlicher werden muss eben ein Antippen. Allerdings ich hatte meine Hunde auch von klein auf.

Auch würde ich keinem völlig Unbekannten raten ihnen einfach den Knochen wegnehmen zu wollen. ;)

 

@pixelstall das Video ist zum Schießen! Dieser Blick! 😂

 

 

 

 

vor 17 Stunden schrieb pixelstall:

 

vor 16 Stunden schrieb Renegade:

@pixelstall Das Video ist spanisch. Daher konnte ich es auch verstehen. Italienisch kann ich nicht.

Aber egal. Ich verstehe nicht ganz, was uns dieses Video sagen soll?

Der Hund ist ganz klar "schuldbewusst"und beschwichtigt.  Ist ja auch klar, freundlich ist der Tonfall der Dame nicht.

Soll der Hund mit dem Redeschwall kapiert haben, dass es Mist ist, Frauchens Brille zu schrotten?

Ich meine, da hätte man auch etwas anderes vorhalten können, die Reaktion des Hundes wäre gleich.

 

@gebemeinensenfdazu und @Zurimor mögt ihr bitte noch auf meine Frage antworten?

 

vor 16 Stunden schrieb black jack:

@Kibu mich irritiert deine Vorstellung von Rangordnung....das sind doch  wirklich  veraltete Modelle. 

 

 

vor 16 Stunden schrieb Siobhan:

Natürlich darf mir der Hund sagen wenn er was blöd findet - ich darf das aber umgekehrt auch. 

 

vor 16 Stunden schrieb black jack:

Dagegen spricht für mich nichts ,aber ich bin  kein  Führer oder ähnliches. 

 

vor 16 Stunden schrieb pixelstall:

@Renegade Ja ich wusste es bei der ersten Erwähnung nicht mehr so genau ;)  Und es geht genau darum, daß der Hund von dem Text selbst nix kapiert, und den Zusammenhang mit der Brille irgendwie auch offensichtlich auch nicht so ganz, das Video war mir spontan eingefallen, als es ums Ausdiskutieren ging.

 

vor 16 Stunden schrieb Renegade:

Na, dann bin ich ja beruhigt! :D

 

Das Video könnte man aber gut für eine Brillenwerbung einsetzen!

 

 

vor 13 Stunden schrieb fritzthecat:

Ach, kommt drauf an. Wat mutt dat mutt. 

Mir gegenüber? Hat noch keiner getan oder versucht. schulterzuck.gif.9a134c1ebed49b8e101a854b5a320204.gif

 

vor 13 Stunden schrieb fritzthecat:

Aber du bist kein Führer? Versteh ich nicht.

 

vor 13 Stunden schrieb Zurimor:

Es ist ein Unterschied, ob ich mich durchsetzen oder eine einvernehmliche Lösung finden will. Der Hund wird es spüren, deshalb ist es auch nicht das Selbe. Ständig wird davon geredet, daß Hunde Stimmungen wahrnehmen und kleinste Anzeichen bemerken können, und wenn's um Kommunikation mit dem Hund geht ist das plötzlich egal? Ist nicht gerade da die eigene Stimmung und innere Haltung sehr wichtig?

Für den Hund kann es durchaus schon sinnvoll sein, wenn er merkt "dem ist das grad wirklich wichtig". Und wenn nicht, dann hab ich vielleicht nicht gut genug klar gemacht, was ich möchte. Oder dem Hund ist es wichtiger als mir, dann kann ich auch einfach mal damit leben. Dementsprechend gibt's hier auch selten Kommandos, ich frage, Hund darf entscheiden, meist ist es eh nicht so wichtig. Ist es was Wichtiges gibt's eben eine Aufforderung.

 

P.S.: Disclaimer beachten!

 

vor 12 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

@RenegadeDas ist ja keine isolierte Situation , sondern das Produkt kontinuierlichen Umgangs miteinander. Mein Hund und ich reden häufig miteinander. Sie ist wirklich sprachaffin und dazu sehr sensibel, d.h. sie riecht, hört und fühlt , dass es um etwas geht, das irgendwie Rücksichtnahme verlangt.

Die Witze von wegen der Hund würde weghören sind so richtig unpassend für meinen Hund, die belauscht ja sogar Fremde. Und es nimmt wirklich die Erregung und Anspannung heraus. Das sind echte Dialoge, bei denen der Hund herunterfährt und nach Alternativen sucht.

Also: es steckt ein kontinuierlicher gewachsener Umgang dahinter, der sooft wie möglich auf  Kooperation abzielt- Dauerteamwork unterwegs, Zeigen und Benennen, ich verstecke Beute sie muss suchen, sie versteckt Beute, ich muss suchen, sie kann mitessen, wenn wir etwas essen usw. Wir tauschen uns häufig aus. Sie kennt das und weiss, dass ich ihre Angebote oft genug annehme.

Deswegen mache ich das so. Hätte sie sich nicht bewegt, hätte ich sie noch einmal angesprochen.

Das ist jetzt hypothetisch: Hätte sie sich auch dann nicht bewegt, hätte ich wohl irgendeinen Snack an die Stelle gelegt. Dann wäre sie aufgestanden.

 

vor 7 Stunden schrieb Kibu:

Veraltet ist die Meinung Hunde ständig dominieren zu müssen.

Aber Rangordnungen gibt es doch in allen sozialen Gruppen. In der Mensch-Hund-Beziehung sollte ich als Hundehalter doch möglichst die höhere Stellung einnehmen. Schon zur Sicherheit meines Hundes, aber auch Anderer.

Wie soll ich ihn sonst zurückrufen, wenn er eigentlich gerne dem Hund dort drüben eines überbraten möchte, der Meinung ist das Reh im Wald zu jagen, dem Kind den Ball weg zu nehmen, ...?

 

vor 6 Stunden schrieb Holo:

Wie du deinen will-to-please Hund zurück rufen sollst, fragst du? 

 

vor 5 Stunden schrieb Eifelkater:

Durchsetzen und positive Verstärken schließen sich doch nicht gegenseitig aus. Im übrigen weder beim Tier noch beim Menschen. 

Und nur weil man Chef ist, heißt dass ja nicht, dass man auf die Belange des anderen keine Rücksicht nimmt. Geht aber eben nur in bestimmten Grenzen. Die geben zum einen die Hunde selber vor, liegen aber natürlich auch im Individualbereich der jeweiligen Menschen. 

 

 

vor 5 Stunden schrieb Kibu:

Nee - ich möchte wissen, wie man einen Hund zurück ruft, der gerade lieber dem Reh hinterher möchte und der meinung ist, dass die diskussion auf Augenhöhe gerade warten kann, weil ...das Reh tut es nicht? 😉

 

... aber ich habe das Gefühl, die Diskussion dreht sich im Kreis.

Ich denke ich bin aus dem Thema raus. 🤷‍♀️

 

vor 5 Stunden schrieb Nebelfrei:

Ich finde auch, das hat nichts mit dem Thema zu tun.

Das Problem des Hundes ist mE kein Hierarchieproblem, sondern eher Unsicherheit.

 

vor 4 Stunden schrieb Shyruka:

Ich mag mich kurz nochmal auf die Situation mit deinem Mann beziehen, in der der Hund "Sitz" und nicht "Platz" gemacht hat.

Das lässt sich auch einfach mit einem alternativen Handeln erklären, dass ihm Angeboten wurde. Viele von uns verstärken solches handeln, da das gerade in Extrem-Situationen Gold wert sein kann.

Kleines Beispiel: Hund im Jagdmodus, der in diesem Moment voll in seinem Programm ist und nicht runterfahren kann. Bekommt einen Rückruf - weil er aber gerade nicht zurückkommen kann, aus reiner innerlicher Natur, bietet er ein stehen bleiben an. Halter kann Hund nun abholen, das gemeinsame Ziel ist also trotzdem erreicht.

 

Meine führt auch nicht immer Platz durch und bietet dann eher mal ein mürrisches Sitz an. Dann ist sie einfach ungeduldig, oder der Boden zu kalt oder oder. Das hat aber alles nichts damit zu tun, dass mein Hund mich oder andere nicht respektiert. Ich kann ihr auch, wie Kibu, Zecken ziehen, das Maul untersuchen, rundherum drehen und untersuchen wie ich lustig bin und auch schmerzhaftere Behandlungen durchführen. Ich bin aber kein "Leithund", "Alpha" oder weiß der Geier was, noch habe ich das je so aufgebaut. Ich bin eher Verfolger der "Hund = Partner"-Theorie und eben positiver Verstärkung.

Und wenn an all diesen verkorksten Thesen etwas dran wäre, dann dürfte ich mittlerweile nicht mehr in meinem Bett schlafen, mein Hund wäre mit Kindern nicht kompatibel und würde den TIsch in meiner Abwesenheit abräumen. Tut sie aber alles nicht, und zwar weil wir auf einer Augenhöhe sind.

Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass sie unter härterer Hand, Dominanzkram usw, eher und sehr schnell explodiert wäre. Sie verknüpft negative Erinnerungen recht schnell und nachhaltig, geht dabei entweder in die "Flight"- also Flüchten Methode über- oder aber in die "Fight"-Kampfmethode über, wenn Flüchten für sie keine Alternative ist, oder sich als nicht hilfreich rausgestellt hat. (Das gestehe ich ein, habe ich in einem konkreten Fall als Ersthundehalter selber in der Hundeschule nachhaltig verkackt, weil diese eher auf "Die müssen das mal klären, sonst steht das ewig zwischen ihnen" gesetzt hat und ich drauf gehört habe.) Letzteres sollte also nie der Fall sein und das zu mir flüchten immer möglich sein und von mir unterstützt werden.

 

Was im übrigen auch durchaus der Fall sein kann, aber eher bei nordischen Rassen der Fall ist: Hinterfragen. Ist das Kommando "Sitz" für ihn überhaupt sinnvoll oder denkt er sich gerade "Jo, warum soll ich das denn jetzt machen? Hab ich keinen Bock drauf und sehe ich keinen Sinn hinter." Hat dein Mann diesbezüglich im Hinblick auf Sitz überhaupt mal was mit ihm aufgebaut über Leckerchen, Spielzeug oder gemeinsame Aktivität. Klingt meines Erachtens nämlich nicht so und dann wäre das ganze ziemlich schnell erklärt. Was ich mich hierbei auch frage: Hat überhaupt mal jemand anderes außer dir etwas von deinem hund verlangt? Einen einfachen Trick oder Sitz? Das wurde bei meiner sehr häufig auch von anderen abgefragt, so dass eine einseitige Kommunikation nur zwischen mir und dem Hund gar nicht entstehen konnte.

 

Ich glaube bei euch ist einfach eine Menge ungünstig gelaufen, mit einer Rasse die viel Kommunikation und einarbeitung braucht.

 

vor 3 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Das hat andere Ursachen, wie man aber mit diesen erzieherisch umgeht, macht sich dennoch bemerkbar. Mein Hund wird nie lieben, wenn jemand schreit und sich außergewöhnlich benimmt (außer es sind engste Freunde und Familie, die sie auch anders kennengelerntund dadurch Vertrauen aufgebaut hat), aber sie hat gelernt, auch Ausweichen zu können. Aber wirklich "kompatibel" würde ich das nicht nennen.

 

Alternativen Zulassen statt Kommandos Einfordern ist finde ich sehr wichtig im positiven Umgang.

@Kibu Wa Herdifreund im anderen Thread schildert,

Kooperation/ Partnerschaft, wechselseitig toleranter Umgang, Alternativvorschläge annehmen, gemeinsam nach Lösungen Suchen, Vertrauen ineinander und auf die SINNVOLLEN Entscheidungen des anderen zu haben.... das geht meiner Meinung nach bei Hunden jeder Rasse- wird aber leider nicht bei jeden gemacht.

Stattdessen werden Duldsamkeit (fies) und bzw. oder Bestechlichkeit (nicht so fies) genutzt. Es geht aber sehr wohl ohne peinliche Machtverhältnisse. Akzeptanz für andere Entscheidungen entsteht aus der Erfahrung, dass richtige Entscheidungen getroffen wurden - also sichergestellt wurde, dass z.B. niemand des Sozialverbandes angegriffen oder belästigt wurde, alle Spass haben durften, alle den Überblick behalten konnten, was Neues entdecken usw. man also alle Anliegen gleichermaßen berücksichtigt und auch mal die Vorschläge des anderen annimmt.

 

 

vor 3 Stunden schrieb pixelstall:

@gebemeinensenfdazu Du beschreibst genau das, was ich mit strukturell meine ;) Wobei es da in meinen Augen durchaus eine "Hirarchie" gibt, aber Autorität kann ich nicht einfach behaupten, die muss ich mir "verdienen"/bzw. meine Kompetenz in Form von wohlwollenden Entscheidungen beweisen, so daß der Hund seinen Vorteil darin erkennt mir Entscheidungen zu lassen, vor allem in Überforderungssituationen. Dazu gehört dann auch, nie gegen den Hund bzw seine Emotionen/Anlagen zu arbeiten, sondern Komplize zu werden.

vor 3 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Hm, dieses Prinzip Vorschläge zu machen, sich gemeinsam zu beraten, den anderen in die Planung miteinzubeziehen und nicht auf der eigenen Entscheidung zu beharren ist dabei ein Kernelement.

Wenn man das konsequent macht, sind auch Konsequenzbefürworter*innen zufrieden😉. Da die Zuschreibung von "Kompetenz" aber von der Bewertung des Hundes abhängt und jeder Entscheidungen abehnen und annehmenkann ist es keine hierarchische Struktur würde ich meinen

 

vor 3 Stunden schrieb pixelstall:

@gebemeinensenfdazu Das eine schliesst das andere ja nicht zwingend aus, nenne es von mir aus eine mütterliche Autorität, die ist auch nicht in Stein gemeisselt, gibt aber trotzdem Halt und Orientierung. Wenn dein Hund etwas bedrohlich findet, nimmst du doch auch nicht seine Bewertung an und gruselst dich auch ?

 

vor 3 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Ich finde Partnerschaftlichkeit schon das treffendere Wort. Viele Dinge bemerke ich ja gar nicht vorher, oder auch nie, weil ich sie nicht rieche oder höre. Es geht um das Einbeziehen des anderen in die Entscheidung.

 

vor 3 Stunden schrieb KleinEmma:

 

Generell sehe ich es so wie du. Aber über eins bin ich gestolpert: "...weil wir auf einer Augenhöhe sind". Sind wir nicht, auch wenn das schön klingt. Wir Hundehalter können nicht alles durchgehen lassen, wenn wir ein möglichst harmonisches Leben mit tierischen Mitbewohnern und in unserer zivilisierten Gesellschaft haben möchten. 

D.h. also, dass wir Menschen in irgendeiner Form die Leitrolle übernehmen. Vielleicht könnte man die mit einer Elternrolle vergleichen. Eltern und kleine Kinder sind auch nicht auf einer Augenhöhe. 

 

Nun sehe ich meinen Hund auch nicht als mein Kind an. Ich nenne es immer Mensch-Hund-Team, wobei ich die Teamleiterin bin. D.h., in manchen Situationen treffe ich alleine die Entscheidung.

 

Das liest sich jetzt vielleicht hart, aber wer mich live kennt der weiß, dass ich viel durchgehen lasse - und auch mal krumm im Bett schlafe, um den Hund nicht zu wecken :D . Aber es gibt durchaus Situationen, in denen ich das Kommando übernehme und es sozusagen keine Diskussionen gibt. Und ich vermute, dass wir alle das so handhaben und einfach auch gewisse Entscheidungen treffen müssen. Und manchmal gegen den Willen des Hundes (siehe z.B. Jagdlust des Hundes oder ein Tut-Nix, der gerne zu jedem Hund rennen will oder oder oder).

 

Im geschilderten Fall der Threaderstellerin geht es aber m.M. gar nicht darum, etwas durchsetzen zu müssen. Wie sie sagt sind diese Probleme ja erst im Laufe der Zeit entstanden. Wenn also der Hund u.a. knurrt oder schnappt, wenn er genug gestreichelt worden ist - dann ist ja vorher irgendwas schief gelaufen. Das muss ja noch nicht mal mit Absicht schief gelaufen sein. Vielleicht wurde der Hund öfter mal festgehalten, als er keine Lust mehr auf Streicheln hatte. Für mich liest es sich jedenfalls so, als hätte der Hund irgendwann keine andere Lösung gesehen als zu knurren.

 

Deshalb würde ich schauen: Wie streichelt der Mann? Kommt er an irgendeine Körperstelle, die dem Hund weh tut oder an der der Hund das Berühren/ Streicheln/ Kraulen/ Kneten unangenehm empfindet? Will der Hund eigentlich gestreichelt werden, wenn er ankommt oder will er einfach nur kurz Hallo sagen oder nur ganz kurz mal berührt werden? 

 

Dieses "Gib-Spielchen" mache ich auch, aber ich fange nicht mit Leckereien an. Einfach weil mir der Sinn nicht klar ist, warum ich meinem Hund Leckerli abnehmen sollte. D.h., ich habe mir einfach alles neugierig zeigen lassen (anfangs bin ich gucken gegangen), was mein Hund fand - oder geklaut hatte. War es irgendwas, das sie nicht kauen sollte (weils ungesund, gefährlich oder einfach meins war), dann habe ich getauscht. Entweder gegen ein Spielzeug oder gegen Leckeres. War es nicht ungesund, gefährlich oder für mich wertvoll, dann habe ich es ihr zurückgegeben. 

Ich halte auch den Hunden öfter mal den Napf fest und lasse sie dann essen. Das hat sich so ergeben, als die Näpfe auf dem glatten Boden wegrutschten. Das Ergebnis daraus ist, dass Emma ihren Napf anschleppt, wenn z.B. Futter durchs rauslecken am Rand gepappt wurde. Halte ich dann den Napf fest, bekommt sie das besser raus.

 

Wenn der Hund etwas vom Tisch klaut, ist das vielleicht nicht lustig (ok, ich muss dann trotzdem lachen), aber was bringt es, wenn ich dann hinter dem Hund her laufe und es ihm wieder abnehme? Das Zeug würde ich eh nicht mehr essen und der Hund lernt doch aus so einer Aktion gar nichts. Im geschilderten Fall der Threaderstellerin wurde der Hund dabei auch noch in die Enge getrieben. Das war bestimmt nicht mit böser Absicht vom Mann geschehen, aber das kann natürlich der Auslöser dafür gewesen sein, dass er Hund dem Mann misstraut.

 

 

 

vor 3 Stunden schrieb Renegade:

 

Danke für deine Erklärung. Klingt gut. Ich kann mir in diesem engen und vertrauten Miteinander (welches durchaus auch HH erreichen, die nicht mit ihrem Hund "diskutieren"    - mit dem Hund "sprechen" ist etwas anderes für mich) so gar nicht erklären, dass dein Hund dich 2x hintereinander anknurrt.

 

vor 3 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Mein Hund knurrt sehr häufig, kurzes Knurren, leises Knurren, silbenhaftes Knurren (ist auch nicht so laut wie Bellen). Tiefes Knurren ist aber sehr selten. Wachwerdunmutsäußerung finde ich völlig normal. Das tiefe Knurren hiess aber schon, dass sie das echt nicht gut fand und keinen Grund für diese Belästigung sah- also habe ich erklärt. Vielleicht sollten wir aber wirklich wieder mehr vom Hund der TE sprechen...

 

vor 3 Stunden schrieb Eifelkater:

Prinzipiell ist ja schon das anlegen einer Leine die Übernahme einer Führungsrolle. Wenn mein Hund auf Augenhöhe wäre und ich alles mit ihm partnerschaftlich ausdiskutieren würde UND andere Entscheidungen von ihm akzeptieren würde, bräuchte es keine Leine. Das Gleiche beim Futter. Vermutlich kein Hund hätte was dagegen sich von Döner, Steaks und Pizza zu ernähren und würde wenn er die Wahl hätte dafür wohl auch gutes Hundefutter stehen lassen oder beides fressen. Darf er aber vermutlich bei niemanden von uns. Letztendlich entscheiden wir ( meist unter Berücksichtigung der jeweiligen Vorlieben) das UNSERER Meinung nach geeignetes Futter im Napf landet. Die meisten Hunde hätten gegen 500g Rindersteak oder Lammfilet als Alleinfuttermittel auch nichts einzuwenden. 

 

 

Mal zu der Geschirrproblematik zurück: Kann es vll sein, dass dein Mann mit dem Geschirr mal am Ohr hängengeblieben ist und ihr weggetan hat? Meiner findet das Ausiehen auch eher doof, weil es gerne mal am Ohr hängenbleibt. 

 

vor 3 Stunden schrieb Renegade:

 

Das gilt meines Erachtens nicht für alle Fälle. Es gibt Situationen (Gefährdung im Verkehr, unachtsame Fussgänger, Jagd- oder Hetzanlässe uvm.) in welchem ich als HH nicht lange eine einvernehmliche Lösung herbeidiskutieren kann. Da muß ich eingreifen und zwar pronto. Nicht zuletzt im Interesse meines Hundes.

Ich finde, dass es im Miteinander von Hund ud Halter nicht DIE Lösung des Umgangs miteinander gibt. Sehr vieles ist situationsabhängig. und verlangt Management.

 

vor 3 Stunden schrieb Simona1711:

Ich finde es nicht in Ordnung, vom eigenen Hund angeknurrt zu werden - ich meine richtiges knurren.

Der Hund weiß, daß er sich auf mich verlassen kann, er würde mich irgendwie kränken, von ihm angeknurrt zu werden, weil er auf meinem Platz liegt oder ähnliches.

Es gibt doch körpersprachlich soviele andere Signale.

Bei einer guten "Beziehung" hat er das doch nicht nötig, da weiß er doch, daß er mir vertrauen kann, daß ich das richtige tue.

 

Mich hat genau 1x einer meiner Hunde angeknurrt , ein sehr schlecht behandelter Tierheimhund.

Er war erst kurz bei mir, lag im Garten und ich kam mit Walkingstöcken hinzu.

Die hab ich einfach fallen lassen und gut war es. Ist nie wieder vorgekommen.

 

vor 3 Stunden schrieb pixelstall:

BTT - sowas wie mal wehgetan stand bei mir auch direkt im Kopf, aber auch evtl seine "Vorahnung" vielleicht verhält er sich anders - bzw beobachtend/starrend/unsicher etc wenn er mit einem Knurrer rechnet, und löst es damit aus, da viele Hunde grade junge,mit Menschen und menschlicher Gestik unerfahrene Hunde, das oft nicht einschätzen können und sich dann unwohl fühlen.

 

vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Natürlich , das liegt aber primär am menschlichen/zivilsatorischen Umfeld. Würden wir uns mit dem Hund allein unter Hunden bewegen, würde wir häufiger auf die Entscheidungskompetenz des Hundes zurückgreifen. Gerade weil der Hund aber so etlichen Alltagszwängen ausgesetzt ist , versuche ich so gut es geht seine Anliegen zu berücksichtigen, z.B. beim Liegeplatz. Da muss ich mich nicht aufspielen, ich weiss nämlich nicht besser, wo sie gerade besser liegt als sie , nur wie ich gerade besser liege- also wird sich da gemeinsam eine Lösung finden.

 

vor 2 Stunden schrieb Spiegelchen:

Hmm, ausdiskutieren? Wie denn? Auf hündisch? Es ist doch erforscht, dass Hunde nur kurze, einprägsame Kommandos, am besten  immer wieder das selbe in der selben Situation verstehen.

Was passiert, wenn man einen Hund zuschwafelt hat man doch sehr schön anhand des Videos gesehen. Stress (geweitete Pupillen) und Unsicherheit, kompensiert durch Besc hwichtigungsverhalten wie Schnauze lecken und schlucken. Das Tier war komplett überfordert.

Ich denke auch, daß es im Sinne des reibungslosen Zusammenlebens sinnvolle Ansagen geben muß. Daher sollte man, wie in der Kindererziehung ebenso, sich im Vorfeld genauestens überlegen, welche Regeln sind wichtig und diese werden dann auch ohne Diskussion durchgesetzt. Klare Führung ist meiner Meinung nach der Grundpfeiler des Miteinander. Dazu gehört auch eine eindeutige Rangordnung. Der Hund kommt zuletzt, selbst der Hamster steht über ihm und wird somit unantastbar und vom Speisezettel gestrichen. Wenn mich mein Hund in meinem eigenen Bett anknurren würde, wäre er mit einem strengen Verneinungskommando instand runtergeflogen. Ich rangel nicht um meinen Platz und ich bitte nicht. Und schon gar nicht muß ich ihn mit Leckerli bestechen.

Sicher, es gibt sensiblere Rassen, wie Galgos zb., da reicht mitunter ein Blick. Das spielt sich dann ein.

 

 

vor 1 Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

 

vor 1 Stunde schrieb pixelstall:

Nunja es ist auch erforscht, daß Hunde sehrviel mehr auf Körpersprache als auf Worte achten.... und bei der Kindererziehung ist man insgesamt auch deutlich weiter, dieses ohne wenn und aber gehört zurecht! in das letzte Jahrhundert - und könnte da auch gerne mal bleiben wenn du mich fragst. Denn genau das steht einem Sinnvoll im Wege. Es macht einen großen Unterschied, ob jemand aus Angst vor Strafe kuscht -und am "besten" sich selbst nicht mehr wahrnimmt (schwarze Pädagogik) - oder ob jemand von Einsicht und Eigenverantwortung sein Handeln bestimmen lässt.

 

Nicht nur deswegen hinkt der Vergleich.

 

Konsequenz dient imho mehr der Eindeutigkeit, um zwischen Mensch meint - und Hund versteht- zu vermitteln, im Idealfall mit kohärenter Körpersprache und auf das Verhaltensrepertoire und die Andersartigkeit des Hundes abgestimmt.

 

Keine illegitime Rangordung der Welt kann blinden Gehorsam erwzingen, daß macht dann immer! Gewalt.

 

Wenn mein Hund versteht, und von meiner Kompetenz (zu seinem Vorteil) überzeugt ist, brauche ich weder "Bestechung" noch Angst damit er sich an mir orientiert.

 

 

 

 

 

 

 

vor einer Stunde schrieb Spiegelchen:

Es geht hier nicht um Obediencetraining. Weder bei der menschlichen Natur noch bei der des Caniden.

Es geht um ein funktionierendes Miteinander. Auch in der Kindererziehung braucht es Regeln.

Es liegt an uns, genau zu überdenken, welche Sinn machen und als Grundregeln gelten sollten, zb. " Wir werden bei einem Streit nicht körperlich, wenn uns die verbalen Argumente ausgehen."  und welche zwar als Standpunkt dastehen, aber auch mal mit einem Augenzwinkern beiseite geschoben werden können.

Meiner Meinung nach unterscheiden sich Hunde da nicht von Menschen. Nur dient es hier zusätzlich zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit von zb. Kindern. Wenn man das erste Knurren überhört, disskutiert man dann vielleicht später " Lieber Hund, hältst du es für sinnvoll, jetzt deine Zähne aus der Gurgel meines 9jährigen zu nehmen?"

 

vor einer Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Im Link geht es auch nicht um Obedience, sondern tatsächlich um Wortverständnis/Sprachverarbeitung.

 

vor einer Stunde schrieb pixelstall:

@Spiegelchen Ich hatte mal einen Hund, dem man das Knurren "ausgetrieben" hat.. der hing dann eben ohne Warnung meinem Kind im Gesicht, weil es an der Motivation garnichts geändert hat nur das Ausdrucksverhalten unterdrückt, so daß er "Warnen" übersprungen hat. Bravo. Der Hund ist übrigens nach Analyse geblieben und es ist nie wieder etwas passiert,und ich war FROH um jeden Knurrer -auch Artgenossen gegenüber.

 

Für viele Konflikte Vertrauen und Angst ursächlich, keine Ideen von Hirarchie - vor allem in Fragen von Ressourrcen Aggression, da geht es nicht um "Herrschaft" sondern um Angst vor Verlust, dem kann man imho am nachhaltigsten Strukturell begegenen, und ohne gegen die Emotion zu arbeiten (denn das Funktioniert nicht) wenn der Hund lernt, daß du die Ressourcen verwaltest und dich als gebend wahrnimmt und nicht vorwiegend als wohlmöglich aggressiver Konkurent, hat er auch keinen Grund soviel Angst davor zu haben, daß du ihm etwas wegnimmst.

 

vor einer Stunde schrieb Fiona01:

Weil es gerade so schön passt zum Thema Sprache und Verarbeitung: 

 

 

Und Minos versteht sowohl kurze, als auch lange Sätze. 

 

vor einer Stunde schrieb pixelstall:

Aber vielleicht ist es hier im Forum inzwischen möglich mal ein Rangordnungsthema ohne Eskalation zu machen und das hier teilweise abzukoppeln ??

 

vor einer Stunde schrieb Fiona01:

Auskoppeln, bzw. ein neues Thema  eröffnen musst du selber erstellen, @pixelstall :) 

 

vor einer Stunde schrieb pixelstall:

@Fiona01 Bei "wo" hats dann Klick gemacht :) Ich "brabbel" die hier ja auch voll :D und ganz viele Dinge haben sich einfach daraus ergeben (z.T auch einfach nur, weil Hund sie irgendwie interpretiert hat und wir uns dann der Einfachheit halber drauf geeinigt haben, daß das dann jetzt eben so heisst) , nur "Diskussion" würde ich das nicht nennen ;)

@Fiona01 ok.. hab jetzt nur keine Zeit dafür muss gleich weg :(

 

vor einer Stunde schrieb Fiona01:

Tatsächlich war das Video ein lockeres Trainingsvideo, wo es mir aber viel mehr darum geht, ihn zu motivieren und Spaß zu haben. 

Wenn  es dann aber tatsächlich schnell gehen soll, dann gibt es kurze und knappe Anweisungen. :) 

Und wenn ich merke, uns ist heute nur nach schnüffeln und chillen, dann sind Spaziergänge hier auch fast ganz still. :) 

Tatsächlich baue ich dann auch über die Stimmlage noch einen Unterschied ein, so weiß er, dass das jetzt grad ganz wichtig ist, mir zu folgen und das Signal, was ich gebe, auszuführen.

 

 

vor einer Stunde schrieb Eifelkater:

Dazu sollte man erst einmal Rangordnung vernünftig definieren. Da gibt es nämlich je nach Spezies völlig unterschiedliche Modelle. Und gerade Hunde- Und Wolfsrudel haben eben keine wirkliche Rangordnung, sondern sind zumeist gewachsene Familienverbände mit gewachsenen Hierarchien. Die Funktionieren nicht anders als Familienclans bei Menschen was die Hierachie angeht. 

 

Ich überlege gerade krampfhaft wie ich Jaro beibringen würde, dass er in der Rangordnung hier unter den Katzen ( mit denen ist er ein Team) und mit den Vögeln ( er beschützt unseren über 30 jährigen Nymphensittich und holt und zur Hilfe, wenn er mal wieder auf dem Rücken liegt) steht.  Okay, die Katzen sind eh der Meinung sie sind hier die Gottheiten, die stimmen einer gewissen Rangordnungslogik aus ihrer Sicht vermutlich durchaus zu....

 

vor 59 Minuten schrieb Spiegelchen:

@pixelstall

Du hast einen Denkfehler. Im Beispiel des eigenen Schlafplatzes, der des Alphatieres, nämlich mir, nehme ich dem Hund nichts weg.

Ich beanspruche meinen mir zustehenden Raum und Platz. Gerade der Schlaf-und Liegeplatz, wozu auch das Sofa gehört, ist in der Hundewelt der Ort, um den sich alles dreht. Bei den Wölfen wird auch kein Gruppenkuscheln gemacht, nein, es gibt klare Zuordnung der Ruheplätze. Der beste gehört demjenigen, der das Sagen hat.

Streitig machen des Ruheplatzes ist als versuchter Putsch zu betrachten. Ich formuliere jetzt  einmal etwas überspitzt.

Ab dem ersten Knurrer würde ich als Leittier in mich gehen und genauestens überlegen, ob ich falsche oder ungenaue Signale bezüglich der Nutzung meines Ruheplatzes gegeben habe oder, ob es ein grundsätzliches Kompetenzgerangel ist.

Letzteres muß umgehend geklärt werden.

Es kann bei Knurren anfangen, geht über zu in die Luft schnappen, die nächste Stufe ist vielleicht der Armknipser und irgendwann hat man ein Problem.

Selbst wenn es nicht zu Übergriffen von seiten des Tieres kommen sollte, so würde ich ständiges InFragestellen als Sand im Getriebe und furchtbar lästig empfinden. Selbst der Hund kann damit dauergestresst werden, da er sich in der Verantwortung des Entscheidens sieht.

Was, wenn er entscheidet, daß er in Zukunft rothaarige Menschen beißen möchte?

 

vor 57 Minuten schrieb pixelstall:

@Fiona01 Ich variiere stark in der Stimmlage, ZAUN z.B deutlich abgesetzt warnend, weil E -Zaun und auch Tabu, Lob beruhigend oder auch pushend etc. es gibt sicherlich auch Ansagen die je nach Tonfall (-energielevel) mal eine Aufforderung oder auch eine Ansage sind.

 

vor 57 Minuten schrieb Fiona01:

@Spiegelchen : Hast du dir mein Video angeschaut? Deine Meinung? :) 

 

vor 46 Minuten schrieb Fiona01:

Jetzt zeige ich mal dieses Video zum Veranschaulichen, dass Hunde sogar mitdenken können: 

 

Minos soll die Übung wiederholen. Erst bekommt er gesagt, was er machen sollen, dann kommt nur noch ein "noch einmal"!

 

 

Hier das Zweite und dann kombiniert mit "Halt". Ich muss allerdings gestehen, dass ich da einmal, als er nach links läuft und schnüffelt, also eigentlich schon steht, gepennt habe, als ich ihm da das "noch einmal" gegeben habe. Er macht danach aber auch weiter. 

 

 

 

Hatte ich hier übrigens auch schon mal als Thema eingestellt. ;) 

 

Ich hätte auch noch einen kleinen Hund mit Übungen, der das dann allerdings nicht verstanden hat, da ist Minos eindeutig unser Streber.  

 

 

 

 

 

vor 41 Minuten schrieb Zurimor:

 

Nööö, das ist ein total veraltetes Bild von Wölfen:

 

Wölfe sind hochsoziale Tiere, die sehr freundlich miteinander umgehen.

 

vor 35 Minuten schrieb KleinEmma:

 

Komme da irgendwie nicht mehr mit. Ich weiß, dass manche Hundehalter glauben, der ranghöchste Hund suche sich seinen Platz aus. Wir hatten zeitweise drei Hunde und eine Katze. Die hatten alle ihre Lieblingsplätze, aber unabhängig von ihrer Rangfolge. Der eine lag halt gerne etwas erhöht, der andere gerne irgendwo drunter, der nächste lag am liebsten mitten im Raum - und der Kater hatte sich das Sofa und dort eine bestimmte Ecke ausgesucht.

 

Bei uns ist es so, dass jedes Tier seinen Platz bekommt und dort wird das Tier niemals gestört. Wo wir das Hundebett oder das Kissen o.ä. hinlegen, machen wir so gut wie möglich vom Tier abhängig. Also wir schauen, wo das Tier am liebsten liegt und wenn es räumlich möglich ist, kommt genau dort das Bett/ Kissen hin. Wenn der Hund also nun in seinem Hundebett liegt und die Katze (oder ein zweiter Hund) nervt da rum, hat Hund im Hundebett einfach das Recht zu knurren und das andere Tier wegzuschicken. 

 

So läuft das jedenfalls bei uns ab und so hat jedes Tier seinen Rückzugsort.

 

Will ich mich in mein Bett legen und mein Hund liegt in der Mitte quer darin, sage ich meiner Hündin, dass sie an Seite gehen soll. Das sage ich nicht harsch oder in bösem Ton, sondern freundlich. Sie hat mich noch nie angeknurrt, nur weil ich in meinen Rückzugssort steigen will. Aber genauso wie sie ihren Rückzugsort hat, steht auch mir mein Rückzugsort zu. Sie darf darin liegen bleiben, das weiß sie auch, aber so, dass ich ebenfalls in meinem Bett liegen kann. 

Mit all meinen Hunden gab es damit noch nie Probleme.

 

 

Wie es die Wölfe machen, weiß ich ehrlich gesagt nicht genau. Aber unsere Hunde sind keine Wölfe - genau wie wir keine Affen sind. Dieses Ziehen des Vergleiches zwischen Hund und Wolf halte ich für falsch. 

 

Wie gesagt gibt es das bei uns nicht, dass der beste Liegeplatz demjenigen gehört, der das Sagen hat. Und ich würde es auch nicht als versuchten Putsch betrachten, wenn Hund A versucht auf den Platz von Hund B zu kommen - oder auf dem Ruheplatz des Menschen liegt. Vielleicht findet Hund A es einfach gerade gemütlich, auf dem Bett zu liegen. 

 

vor 29 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Meinem Hund ist der Schlafplatz glaube ich der egalste Platz der Welt, solange es einer bei uns ist und solange es dort nicht zu kalt oder zu heiss ist. Die hält auch Schlafplatzverteidiger nicht für irgendwie ehrerbietungswürdig (ungefähr so wie alle anderen Hunde auch...) sondern für eine langweilige Schnarchnase, die halt gerade pennen will.

 

vor 16 Minuten schrieb Spiegelchen:

@KleinEmma, bei ersterem bin ich voll Deiner Meinung. Jedes Familienmitglied benötigt Rückzugsraum, eigenen. Wenn es den einzelnen Tieren nichts ausmacht, dass im Moment ein anderes Mitglied des Rudels ihren Platz anektiert hat, ist es primär doch ok. Ich würde da Katzen nicht mit Hunden vermengen. Ich denke, daß ein Rudel klare Rangordnungsregeln hat. Katzen sind Einzelgänger. Von daher ist meiner Meinung nach das eine nicht mit dem anderen vergleichbar.

Es gibt sogar Hunde, die provozieren Streit, indem sie sich in den Schlafkorb des anderen legen, nur um aufzumucken.

Muß man bisschen drauf achten. Kein Tier sollte dauergestresst sein, weil ein Rudelhallodri ständig aufsteigen will.

Jedes Tier sollte unbedingt seinen eigenen Futternapf haben, genauso wie einen eigenen Schlafplatz.

Wölfe sind als dirkte Vorfahren der Hunde in vielem ähnlich. Zb. das lustige Sichumsichselbstdrehen, wenn man sich niederlegt. Auch Wölfe trampeln so das Gras platt, damit es weicher wird beim schlummern, und vieles mehr.

Es ist Einstellungssache, ob man seinen Hund im Bett haben will oder nicht. Aber wenn er schon darf, dann sollte das vom Tier nicht fehlinterpretiert werden als Eingeständnis zum "putschen".

Ich muß ehrlich sagen, selbst, wenn manche Hunde uns so gerne als Kuschelunterlage auf dem Sofa missbrauchen. Wenn ich nicht mag, wird er weggeschickt. Ich bin nicht sein Liegeplatz.

Aber weicher Kuschelhund ist manchmal sehr angenehm. 😆

 

vor 15 Minuten schrieb Eifelkater:

Katzen sind Einzeljäger, aber keine Einzelgänger....das Vorurteil wird sich auch noch ewig halten.....

 

vor 9 Minuten schrieb Zurimor:

Wölfe sind Rudeltiere bzw. leben sie im erweiterten Familienverband, Hunde semisolitär lebende Tiere. Wolfsrüden helfen bei der Aufzucht der Jungen, Hunderüden nicht.

Wölfe und Hunde sind in vielerlei Hinsicht nicht miteinander vergleichbar.

 

vor 1 Minute schrieb Spiegelchen:

Evolutionsbedingt haben sich sowohl Hund als auch Katze natürlich entwickelt.

Nichtsdestotrotz stammen Hunde vom Wolf ab und haben sehr wohl noch viele Eigenheiten dieses Urtypus in sich, manch eine Rasse, wie zb. Herdenschutzhunde noch mehr, da sie unabhängig vom Menschen Entscheidungen treffen können. Was sie auch müssen, wenn nachts die Viehherde von Kojoten angegriffen wird.

Katzen gelten primär erst einmal als Einzelgänger. Jedoch vergesellschaften sie sich oftmals aus Praktikabilität mit Artgenossen.

 

Gerade eben schrieb KleinEmma:

 

Ich vermenge Hund und Katze dann, wenn beide mit zur Familie gehören. Wir - momentan 1 Hund, 1 Katze und 2 Menschen - sind eine Familie, ein Team. Ich wüsste jetzt auch nicht, welches Tier bei uns jemals versucht hat, ständig in der Rangfolge aufsteigen zu wollen. Somit glaube ich einfach nicht, dass ein Hund meinen Platz als Mensch einnehmen will. 

 

Natürlich haben Hunde manche Verhaltensweisen, die auch Wölfe haben, aber sie sind keine Wölfe. Ich würde also gar nicht immer zu den Wölfen schielen, sondern vielmehr andere Hunde beobachten, wenn ich daraus lernen will, wie HUNDE agieren und reagieren. Aber auch wenn ich das weiß heißt es nicht, dass ich als Mensch wie ein Hund agieren und reagieren sollte - eben weil ich gar kein Hund bin. Das weiß auch der Hund und ich wette mit dir, dass er die Welt nicht mehr versteht, wenn du versuchst ein Hund zu sein. 

 

 

Ja, das muss jeder für sich entscheiden, ob er einen Hund im Bett haben will oder nicht. Nur, hier kommt wieder die Aussage von dir, dass er das Eingeständnis zum Putschen nutzen würde. Warum sollte er das tun? Ich verstehe es einfach nicht. 

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Mein Hund versucht eigentlich ständig, mir meinen Platz „streitig zu machen“. Als „Putsch“ habe ich es nie interpretiert - sie liegt einfach gerne dort, wo es nach mir riecht und mag die „vorgewärmten“ Plätze.
 

Wenn ich zurück auf meinen Platz will, dann nutze ich meistens die „Keks-Bestechung“ - geht am schnellsten und alle sind glücklich. Ich habe noch nie verstanden, wieso manche Hundehalter solche „Bestechungen“ ablehnen. Wenn in bestimmten Momenten nur noch der Keks das toppen kann, was der Hund gerade tut - so what... 

 

Mein Hund hat mich übrigens noch nie angeknurrt. Auch dann nicht, wenn ich ihr völlig asozial was gefundenes aus dem Maul nehme oder sie tatsächlich mal von einer Couch oder einem Bett runterhebe (z.B. in Hotelzimmern, wo das nicht gewünscht ist). Wenn mein Hund mich anknurrt, dann habe ich im Vorfeld versagt und haufenweise Signale ignoriert - dann muss ich mich selbst hinterfragen! Just my 2 pence...

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vor 53 Minuten schrieb Annali:

Mein Hund hat mich übrigens noch nie angeknurrt. Auch dann nicht, wenn ich ihr völlig asozial was gefundenes aus dem Maul nehme oder sie tatsächlich mal von einer Couch oder einem Bett runterhebe (z.B. in Hotelzimmern, wo das nicht gewünscht ist). Wenn mein Hund mich anknurrt, dann habe ich im Vorfeld versagt und haufenweise Signale ignoriert - dann muss ich mich selbst hinterfragen! Just my 2 pence...

Definiere Versagen....

Jaro kann durchaus auch knurren und schnappen, wenn er keinen Bock hat seinen Liegeplatz zu verlassen. Es gibt aber einfach Zeiten, da ist die Wahl seines Liegeplatzes denkbar unangemessen. 

Mittlerweile manage ich das wenn möglich im Vorfeld, haut aber nicht immer hin, wenn man nachts um drei plötzlich merkt, dass der Hund mit sehr fesselnden Eigenschaften sich leiser als die Katzen ins Bett geschlichen hat. Das ist aber mit 140 cm und für zwei Erwachsene dann definitiv zu klein um einem 25 kg Hund noch Asyl zu gewähren. 

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Ob ein Hund knurrt hängt auch daon ab, wie sehr er als Kommunikationsform nutzt- als Hinweis "Ey der da drüben" als genervte Bemerkung bei irgendwelchen Lauten "Die schon wieder", als leise Alternative zum Bellen, als Lautuntermalung beim wilden Spiel,als Bitte zum Abstandhalten als Warnung oder als Drohung, gibt's alles.

Manche Hunde knurren fast nie, manche ständig und sehr häufig ist es eben kein AN-Knurren (bei uns ist es wirklich eher eine zugeraunte Bemerkung).

 

vor einer Stunde schrieb Annali:

Wenn mein Hund mich anknurrt, dann habe ich im Vorfeld versagt und haufenweise Signale ignoriert

Das stimmt natürlich in den meisten Fällen.

Es gibt dennoch auch andere Situationen, in denen nicht schrittweise eskaliert wird.

 

Wenn der Hund knurrt, weil ich ihn im Schlaf zur Seite geschoben habe (um ihn nicht zu wecken) habe ich natürlich was falsch gemacht im Vorfeld, weil man Hunde beim Schlafen in Ruhe lässt. Dann knurrt er aus Unmut , dadurch geweckt worden zu sein- aber es hätte ja die Möglichkeit gegeben, dass er auch so weiterschläft (gab's auch schon)- dann wäre der Hund gar nicht geweckt worden. Aber Signale waren da natürlich nicht vorher.

 

Auch gibt es manchmal im Rahmen von medizinischer Behandlung Grenzen , wo es ans Schmerzgedächtnis stösst, aber nicht wehtut, dann knurrt der Hund natürlich auch und beschwichtigt vorsorglich ohne zu wissen, was genau passiert. Da bin ich froh, wenn der Hund mit Knurren genau dort anzeigt, wo es ihm zuviel ist.Aber um z.B. Unterbemuskelung zu kompensieren, muss man trotzdem Übungen aufbauen, die der Hund anfangs ablehnt und mit mehr Muskeln, der Erfahrung, dass es doch nicht wehtut und dass es sich lohnt dann später gerne macht.

Da habe ich auch mit ihr geredet. Und ruhig und vorsichtig das ganze langsam wiederholt, aber nicht übertrieben. Das war dann mehr ein "ey pass bloß auf dabei". Wenn ich den Eindruck hatte , dass es ihr völlig unangenehm ist, habe ich lieber versucht die Übung ganz anders aufzubauen (z.B. kein passives Bewegen, sondern nach aktiven Bewegungsabläufen geguckt und wie die sich durch z.B. Geräteaufbau provozieren lassen), und da bin nach dem gegangen, was der Hund von sich aus angeboten hat.

Bei uns läuft Knurren auf jeden Fall unter konstruktiver Austausch.

 

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Und wie würde es mit dem nicht durchsetzen funktionieren, wenn Hund weder Leckerli noch Spielzeug interessant findet? Ihr aber jetzt unbedingt, sagen wir mal, durch genau die Tür müsst, wo Hund drin liegt, er euch aber nicht durchgehen lässt? Das beruhigende Reden bewirkt, dass Hund euch ignoriert und entspannt weiter schläft?  

 

Und als Anmerkung: Durchsetzen ist für mich keine körperliche Gewalt.  

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Offensichtlich ist dieses Hierarchiedenken etwas, dass dem Menschen unglaublich entgegen kommt 🙄

Warum versucht man immer gegen den Hund zu arbeiten und alles was der Hund macht persönlich zu nehmen?

Knurren ist ja eben auch nur ein Kommunikationsmittel und es gibt mit Sicherheit Hund-Mensch Beziehungen wo es öfter dazu kommt dass der Hund den Menschen anknurrt als bei anderen. Ob dass jetzt eine wesentlich schlechter Beziehung ist möchte ich nicht beurteilen, nur den Umgang damit.

 

Auch wenn ich eigentlich nichts dazu schreiben wollte, aber mich hat die Aussage von @fritzthecat gestern noch lange beschäftigt, dass sie ihrer alte Katze mit einem Klaps runter geschickt hat nachdem diese gebissen hat.

Kommt einem da nicht mal in den Sinn die Frage zu stellen warum es dazu kam? Glauben echt noch so viele Menschen dass Tiere sich mutwillig gegen ihre Menschen stellen, mit denen sie eine gute Bindung haben?

Es gibt unzählige Gründe warum ein Tiere seinen Unmut gegenüber dem Halter äußern muss, aber bestimmt nicht dass sie einfach mal Lust dazu haben.

 

Ich dachte wirklich dass dieser Dominanz/Rangfolge Unsinn bei vielen Hundehaltern angekommen ist. Keine Beziehung ist starr, sondern immer dynamisch. Nur so können alle Parteien davon profitieren. Und natürlich leite ich meinen Hund durchs Leben, aber nicht weil ich in irgendeiner Rangfolge höher stehe sondern weil mein Hund quasi mein Schutzbefohlener ist.

Und wenn mein Hund im Dunkeln steif wird dann leitet er mich dadurch und ich vertraue darauf dass er etwas bemerkt hat wovon ich keine Ahnung habe und dann hab ich gefälligst darauf ein zu gehen und nicht den Hund zur Schnecke zu machen.

 

So und jetzt kuschel ich mich wieder auf den harten Fußboden zu meinen Untertarnen um ihnen zu zeigen dass ich diesen auch beanspruche

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Also grade hat mein Hund die Packung Lieblingsknochen im Flur aus dem Einkaufskorb geklaut, und zu mir gebracht, damit ich die aufmache, ist der jetzt besonders dumm oder schlau ;)  (Ernsthaftes später, muss kochen)

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vor 8 Minuten schrieb sampower:

Auch wenn ich eigentlich nichts dazu schreiben wollte, aber mich hat die Aussage von @fritzthecat gestern noch lange beschäftigt, dass sie ihrer alte Katze mit einem Klaps runter geschickt hat nachdem diese gebissen hat.

Kommt einem da nicht mal in den Sinn die Frage zu stellen warum es dazu kam? Glauben echt noch so viele Menschen dass Tiere sich mutwillig gegen ihre Menschen stellen, mit denen sie eine gute Bindung haben?

Es gibt unzählige Gründe warum ein Tiere seinen Unmut gegenüber dem Halter äußern muss, aber bestimmt nicht dass sie einfach mal Lust dazu haben.

Doch, manche Katzen tun das schon mal. Mutwillig, wie du richtig sagst. 

Warum es dazu kam, musste ich mich da wirklich nicht lange fragen. An der Situation war nichts Fragwürdiges. Er hatte genug vom - ursprünglich eingeforderten - streicheln und meinte mir das auf diese Art zeigen zu müssen. Worauf ich ihm meinte zeigen zu müssen, dass diese Art inakzeptabel für mich ist. Ich lass mich nicht beißen. Damit ist eine Grenze überschritten. Und eine Katze ist sehr wohl in der Lage, so was zu verstehen und auch zu akzeptieren. Aber nicht unbedingt, indem man ihr an der Stelle einen Vortrag hält. 

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vor 3 Minuten schrieb pixelstall:

Also grade hat mein Hund die Packung Lieblingsknochen im Flur aus dem Einkaufskorb geklaut, und zu mir gebracht, damit ich die aufmache, ist der jetzt besonders dumm oder schlau ;)

Besonders kooperativ, würde ich sagen. smile.gif.6f8f5e043190619e4e60d99858bfb44a.gif

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vor 17 Minuten schrieb sampower:

Und wenn mein Hund im Dunkeln steif wird dann leitet er mich dadurch und ich vertraue darauf dass er etwas bemerkt hat wovon ich keine Ahnung habe und dann hab ich gefälligst darauf ein zu gehen und nicht den Hund zur Schnecke zu machen.

 

Hat jemand etwas anderes gesagt?

Wer ist so einfältig, dass er seinen Hund in so einer Situation "zur Schnecke" macht?

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