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Hundeforum Der Hund
Angy251

Hund klaut, knurrt und beisst

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Ich verstehe Deine Einstellung insofern, als daß Du dem Tier einen Wechsel ersparen willst und der Familie nicht den Hund wegnehmen möchtest.

 

Meiner Meinung nach muß man aber aufgrund der Vorgeschichte genauestens abwägen bevor ein weiterer Beißvorfall dazu kommt.

 

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vor 15 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Ehrlich gesagt fände ich das ziemlich verantwortungslos erst das Verhalten verursacht oder zumindest verfestigt zu haben und dann den Hund abzugeben, weil man nicht bereit ist zu trainieren, damit es jemand anderes tut- von daher finde ich es seltsam zur Abgabe zu raten.

Das Verhalten ist gut trainierbar, der Wille dazu ist da und der Hund ist noch jung.

Man könnte es auch verantwortungslos dem Kind gegenüber finden, den Hund zu behalten.

Es ist nicht so, dass man nicht bereit ist zu trainieren. Man trainiert bereits seit 4 Monaten mit einem jetzt 8 Monate alten Hund an diesem Problem. Ja, offensichtlich ist das Verhalten gut trainierbar. Alles kein Problem. Beißen ist ja auch nicht übergriffig, sondern normales, akzeptables Verhalten. Wird das Kind schon auch noch lernen. 

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@fritzthecat Der viermonatige Welpe hat wahrscheinlich noch nicht einmal das "Nein" daran verstanden. Dann noch Pubertätsanfang mit vorübergehenden Resets...vier Monate ist sowieso nicht viel. Das mit den Nähen hat auch nicht viel zu heissen- kann genauso sein, dass die Beisshemmung nicht korrekt beigebracht wurde (passiert häufiger bei restriktivem Umgang).

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Der Hund war ganze 3!! Monate alt, als man bei ihm ein Problem erkannte: Ressourcenverteidigung.

Allein das ist schon ein Fehler, Welpe ist Welpe, die machen spielerisch Sachen, die auch irgend wann wieder verschwinden, ohne dass man viel trainiert.

Hier wurde jedoch ein PROBLEM erkannt und umgehend mit einem Training angefangen. Dadurch, da der Welpe vermutlich auch einiges im Training falsch verknüpfte, hat man nun einen Hund, der erst recht das, was er haben und behalten will, verteidigt. Und nicht nur ein bisschen. Und offensichtlich nicht mehr spielerisch, sondern ernst.

Das Problem ist ein hausgemachtes. Wir hatten hier genau so einen Fall schonmal, der Hund wurde irgendwann echt übergriffig. Und wurde abgegeben.

 

https://www.polar-chat.de/hunde/topic/102644-hund-hat-gebissen/

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vor 5 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

kann genauso sein, dass die Beisshemmung nicht korrekt beigebracht wurde (passiert häufiger bei restriktivem Umgang).

Restriktiver Umgang? Die üben seit 4 Monaten Tauschen! 

Ich komm da nicht mehr mit. Ich halt mich da jetzt raus.

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Das mag alles sein. Die einzige wirklich wichtige Konstante ist hier aber das Kind.

Jemand ohne Kinder, oder mit bereits älteren Kindern könnte daran arbeiten. Und selbst dann gilt ein Tier mit einem bereits stattgehabten Beißvorfall als besonderer Kandidat.

 

Der Hund soll weiter sozialisiert werden, sprich, viele Eindrücke von der Umwelt erhalten. Hierzu nimmt man ihn viel mit, damit er alles kennenlernen kann. Aber auch hier ist ein Schnapper ohne Kontrolle ein Risiko. Hoffentlich gut Haftpflicht versichert.

Ich finde die Situation händelbar, klar, aber nicht unter den Umständen.

Zu viel Gefahr für das Kind.

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vor 9 Minuten schrieb gatil:

Wobei da mehr zusammenkam , Weimaranerwesen statt Labradorwesen, Auslastungsansprüche usw. Das Ressourcenthema war aber selbstverursacht, das stimmt. Das ließ sich aber erfolgreich trainieren und der Hund war da schon zwei Jahre alt.

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Training seit 4 Monaten? Ein Tausch Training, das eine übergriffige Ressourcen Verteidigung vermeiden sollte?

Und dann weiß man immer noch nicht, dass man nicht den Tisch deckt ohne den Hund penibelst im Auge zu behalten?

Und als der Hund etwas geklaut hat, legt man Hand an um den Hund zur Herausgabe des Geklauten zu nötigen.

Also bitte - was war denn der Lernerfolg für die TE?

Ich bin der Ansicht, dass man allen Beteiligten am besten gerecht würde, wenn der Hund in kundige und gute !! Hände abgegeben würde.

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Ich würde den Hund abgeben, das Risiko, wenn der Hund so zupackt, ist in meinen Augen dem Kind gegenüber nicht zu verantworten, da spielt für mich auch die "Schuldfrage" keine Rolle, bzw käme die dann mit einem Kind das evtl. für sein Leben gezeichnet ist auf anderer und gewichtiger Ebene erst wieder ins Spiel. Die Verantwortung für das Kind steht für mich an erster Stelle und der Hund ist noch jung und wäre evtl in einem erfahreneren Zuhause mit besseren Bedingungen besser aufgehoben, als wie später als Halbstarker dann mit Beissvorfall "Kind" holladihopp im Tierheim.

 

Diese Hunde sind nunmal auch nicht als ungriffig bekannt, und auch nicht grade anspruchslos, mit Kleinkind sicherlich auch nochmal eine Herausforderung.

 

 

 

 

 

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Da sich die TE doch eher bedeckt hält mit Infos warte ich schon gespannt auf den nächsten Hundetrainer, der hier auf seine Methoden aufmerksam machen will. Bis dahin verstecken sich bitte alle Halter von achtmonatigen Australian Shepherds unter dem Tisch.

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