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pyjimaus

Schafe haben wir nicht getroffen ...

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Hallo Mini,

danke. :)

Na ja, gelassen ist meiner leider absolut nicht.

Aber was nicht ist, kann ja noch werden. ;)

Das er so krank ist sieht man ihm auf den ersten Blick auch absolut nicht an.

Einzig seine extrem verdrehten O-Beine sind ein äußerliches Zeichen.

Er leidet unter einer Verwachsungen des Kreuzbeinbereichs, Patella Luxationen, Schilddrüsenunterfunktion, Allergien und die Bandscheiben sind auch nicht 100 %ig in Ordnung.

Rausgefunden habe ich das ganze leider erst nach und nach, nachdem er auf einmal starke Verhaltensveränderungen zeigte(Aggressionen gegen alles und jeden).

Heute weiß ich, dass er vor Schmerzen ausgetickt ist.

Nun bekommt er u.a. Schmerzmittel und Physiotherapie, seitdem geht es besser.

Das ganze dauerte so lange, da ich damals noch Zuhause wohnte und sich meine Familie eigentlich einen Hund anschaffen wollte.

Leider kam immer irgendwas dazwischen, so dass ich leider erst nach meinem Auszug mir diesen Wunsch erfüllen konnte.

Der größte Stressfaktor im Zusammenleben mit Tommy ist, er bleibt keine 2 Minuten alleine.

Alle Trainingsmaßnahmen blieben ohne Erfolg.

Nun ist er da und ich mach das beste daraus.

Wo so viele Hunde haben dich bisher durch dein Leben begleitet.

Ich kann das gut nachvollziehen, ich könnte auch nicht mehr ohne Hund.

So ein kleiner Hof ist schon was Erstrebenswertes.

Schweden ist bestimmt ein schönes Land.

Ich liebe Skandinavien schon auf Grund seiner Landschaften(war leider noch nie da).

Warum darfst du nicht mehr reiten?

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Armer Tommy, aber jetzt hat er es gut bei dir und wird richtig versorgt. Auch wenn er Schmerzen hat, scheint er einen glücklichen Eindruck zu machen - nach den Fotos zu urteilen. Aber das kannst du am besten beurteilen, denn ihr seid ständig zusammen und er teilt sein Leben mit dir.

Was macht er, wenn er allein bleibt? Zerstören, bellen oder jaulen, sich selbst anknabbern oder in die Wohnung machen (pieschern u. a.)? Hast du mal versucht, ihn im Auto allein zu lassen und zeigt er dort auch das selbe Verhalten? Das mit dem Auto klappt eigentlich immer gut, selbst bei Welpen, die das Alleinebleiben noch nicht gelernt haben - weil es so ein überschaubarer Raum ist denke ich. Aufbauarbeit bezüglich des Alleinbleibens hast du ja garantiert schon versucht. Kannst du ihn denn irgendwo ablegen, d. h. er geht in sein Körbchen und bleibt dort auch wenn du mal den Raum verlässt? Oder folgt er dir auf Schritt und Tritt? Sollte das so sein, ist es eher ein Kontrollzwang (er hält dich unter Kontrolle, weil er denkt, dass es seine Aufgabe ist und nicht umgekehrt - du müsstest somit erstmal an dieser Baustelle arbeiten). Viele Anregungen, doch ohne Antworten von dir kann ich hier viel schreiben.

Ich kann nicht mehr reiten, weil ich eine Rückenversteifung bekommen habe und es viel zu riskant wäre, wenn ich vom Pferd fallen würde. Daher ist dies eines der Dinge, die ich nicht mehr machen kann. Ist aber nicht so schlimm....es gibt viel Schlimmeres.

LG und eine gute Nacht wünscht dir

Mini

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Hallo Mini,

ich geb mein bestes und versuche alles was in meiner Macht steht um ihn sein Leben zu erleichtern.

Die Schmerze kommen glaube ich immer Schubweise, dadurch das er nun Schmerzmittel bekommt wird das ganze natürlich unterdrückt bzw. verschleiert.

Ich könnte es zwar testen, indem ich ihn am Rücken berühre, aber das lass ich lieber bleiben, da es ein monatelanger Aufbau war, dass er sich hat überhaupt wieder gerne anfassen lässt bzw. es sogar genießt.

Bis auf die Tatsache, dass man ihn nicht überall anfassen darf, merkt man ihm seine Leiden nicht an.

Wenn man ihn alleine lässt geht er in sein Körbchen und heult.

Auch im Auto fängt er an, sobald man aus seiner Sichtweite gelangt.

Ja, habe schon so einiges versucht(leider stellt sich nicht mal nach 5 Wochen Training ein winzig kleiner Erfolg ein).

Als ich ihn bekam, sollte er angeblich alleine bleiben können. Bei mir leider nicht.

Also suchte ich mir eine Trainerin und schaffte es wirklich bis auf 2 Stunden.

Dann bin ich umgezogen und das Spielchen fing von vorne an, seit dem fruchtet kein Training mehr.

Leider kann ich auch kein neues beginnen, da es leider ab und zu vorkommt, dass er alleine bleiben muss(ich weiß wie schlecht das ist und man dies unterlassen sollte, ich hab auch immer ein schrecklich schlechtes Gewissen, aber manchmal geht es einfach nicht anders).

Nein er läuft mir nur aus einem Grund hinterher und zwar wenn er merkt, dass ich sein Futter vorbereite, ansonsten liegt er eigentlich immer(!)in seinem Körbchen.

Laut Trainerin ist es definitiv Trennungsangst(sein Verhalten zeigt es eigentlich recht eindeutig).

Folgende Situation verdeutlicht dies auch noch mal:

Irgendwann heulte Tommy wieder ein mal, obwohl ich nur wenige Meter von ihm entfernt in einem anderen Raum stand(eigentlich soll man in solch einer Situation ja nicht hin, aber was soll ich bei ihm noch groß verschlimmern).

Ich sprach ihn an-keine Reaktion, er heulte weiter.

Ich berührte ihn zusätzlich-keine Reaktion-er heulte weiter.

Bis er bemerkte, dass ich da war verging mindestens eine Minute. Während der ganzen Zeit ist er in seiner eigenen Welt, hat kreisrunde, weit aufgerissene Augen.

Vielleicht hast du ja noch eine Idee/Anregung.

Hat/te Mörtel ein Problem damit?

Das mit deinem Rücken hört sich hart an.

Warum wurde er versteift?

Stimmt, dieses Risiko würde ich auch nicht eingehen.

L.G. Jenny

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Guten Abend Jenny,

mhm, ich überlege schon die ganze Zeit, was ich in solch einem Fall von Trennungsangst machen würde - bis jetzt ist mir noch nichts eingefallen, da ich dort auch nicht aus meiner Erfahrung "schöpfen" kann.

Es hört sich an wie ein kleines Kind, dass sich in seine "Hysterie" hinein steigert und das dann auch sehr, sehr schwer daraus zu holen ist.

Ich würde wahrscheinlich wieder ganz langsam anfangen - immer und immer wieder Miniaturschritte machen/versuchen - ich bin extrem hartnäckig in solchen Fällen und auch "hartherzig" was jaulen, heulen oder winseln angeht. Miniaturschritte in dem Sinne, dass ich, obwohl ich ja weiß, dass er heult, anfangen mit fünf Minuten allein z. B. im Auto. Dies durchziehen auch wenn er weint, wieder zu ihm gehen, ihn RUHIG ansprechen in dem Sinne "Na, kleiner Mann, bin wieder da." und mich einfach ans Steuer setzen und losfahren. Einfach dieses Heulen ignorieren, auch wenn es schwer fällt. Es als ganz normal ansehen, jedenfalls so tun ;-) . Mehr fällt mir nicht momentan nicht ein, sorry.

Probleme mit dem Alleinbleiben hatten wir eigentlich nie, ich habe es immer sehr langsam aufgebaut, schrittweise 5 Minuten, 10 Minuten usw. Natürlich haben meine Hunde Dinge zerstört, als sie jung waren - Leo hat Fernbedienungen, Kopfkissen und einmal einen Blazer von mir zerstört, Mörtl hat sich an einem Computerprogramm meines Mannes versucht, liebt das Holz von unserem Kamin (vorteilhaft, da wir uns jetzt das Zerkleinern fürs Anzündholz sparen können) oder einmal mein gesamtes Postfach, das bei uns im Flur steht ausgeräumt. Aber ich rege mich darüber gar nicht auf, so ist das in dem Alter und es legt sich. Bei Mörtl mittlerweile komplett, einzig seinen von mir jeden Morgen hingestellten Karton mit zerknüllten Zeitungen und Leckerlies drin wird zerstört - und das ist so gewollt von mir. Es wird jetzt noch ungefähr zwei Monate dauern, dann hört auch das auf.

Er bleibt täglich mehrere Stunden allein, seit er zwei Wochen bei uns ist. Wir arbeiten beide und ich finde es auch nicht schlimm, wenn Hunde einen Teil des Tages allein bleiben müssen. Eigentlich schlafen sie dann - wir haben mal zum Spaß eine Videokamera laufen lassen und das Alleinbleiben aufgezeichnet. War sehr langweilig *gähn*. Und ich begrüße meine Hunde immer freudig, wenn ich wieder nach Hause komme und sage auch Tschüss wenn ich gehe - das allerdings eher nur nebenbei. Mörtl ist eh ganz fixiert auf seinen Karton und die Leckerlies und es interessiert ihn gar nicht, dass ich gehe.

Die Vorstellung allerdings, meinen Hund die Zeit über in einen Kennel zu sperren, finde ich gruselig. Er darf bis auf das Schlafzimmer, Gästezimmer und mein Büro eigentlich alles im Haus nutzen und auch der Garten ist für ihn frei zugänglich. Und er macht einen glücklichen, ausgeglichenen Eindruck.

So, jetzt zu meinem Rücken - eine never-ending Story, die ich ganz kurz zusammenfassen werde D: . Sturz in der Waschküche und genau mit dem Rücken auf die Stufe der Betontreppe gefallen. Keine Zeit mich darum zu kümmern - Arbeit und Studium ließen keine Auszeit zu. Schmerzen im linken Bein, die immer schlimmer wurden, so schlimm, dass ich bei der Arbeit zusammengebrochen bin. Zum Arzt - Bandscheibenvorfall mit Lähmungserscheinungen war die Diagnose (wohlgemerkt ich hatte nicht einen Tag Rückenschmerzen, nur Schmerzen im linken Bein, die unerträglich waren *Nervenschmerzen*) - einzige Therapie war eine OP. Erste OP, Schmerzen waren nicht weg - zweite OP, Schmerzen blieben und wurden immer schlimmer, kein Schmerzmittel (die ich schluckte wie Bonbons) half - dritte OP, ich hatte mittlerweile Selbstmordgedanken, weil ich die Schmerzen nicht mehr aushielt - vierte OP (mir war inzwischen alles egal, nur wegmachen sollten die Ärzte das) war die Versteifung meiner Lendenwirbelsäule mit Metallplatten und "Spaks-Schrauben" <-die sehen wirklich so aus auf den Röntgenbildern - danach hatte ich das erste Mal Rückenschmerzen und natürlich waren die Schmerzen im linken Bein immer noch nicht weg. Ich lief Amok, bekam Cortison über ein halbes Jahr, nahm über 30 kg zu, Depressionen und sogn. Papierhaut - alles Nebenwirkungen von Cortison.

Ich wollte nur noch sterben, damit ich endlich schmerzfrei bin. Als sie mir Morphium dauerhaft geben wollten, ging nichts mehr. Ich war 33 Jahre alt und wollte so nicht leben, wollte arbeiten, mein Studium evtl. beenden, meinen Mann genießen - und hatte Glück, traf eine alte Freundin, die mir von einem Professor erzählte, der eine vernünftige Diagnostik durchführt und sich nicht auf die Diagnosen seiner Kollegen verlässt. Ohne ihn wäre ich heute nicht mehr hier! Untersuchung wurden gemacht, sehr sorgfältig mit allem Piepapo - CT etc. und was kam dabei raus - ich hatte mir damals bei dem Sturz in der Waschküche einen Nerv verklemmt, der sich um meine Wirbel drehte und dort seit fast vier Jahren eingeklemmt war und sich entzündet hatte - der Hauptnerv meines linken Beines! Die fünfte OP, nur drei Tage Krankenhaus und endlich wurden die Schmerzen im Bein besser. Das erste Mal seit Jahren konnte ich einen Tag ohne Medis überstehen. Schmerzen durch die Versteifung habe ich nun im Rücken, gelte als schwerbehindert dadurch (was aber nicht wichtig ist, denn ich bin okay jetzt im Vergleich zu vorher), aber die Schmerzen in meinem Bein sind erträglich geworden. Ganz werden sie wohl nie verschwinden, da der Nerv einfach zu lange eingeklemmt und entzündet war, aber ich kann damit wunderbar leben - kein Vergleich zu vorher :D . Natürlich dachten wir daran, die Ärzte, die an mir rumgepfuscht hatten, zu verklagen, aber ich hatte keine Rechtsschutzversicherung und wir nicht das Geld und auch nicht die Nerven mehr, um solch einen Prozess mit Gutachtern etc. durchzustehen.

Wäre Leo damals nicht gewesen, der mich jeden Tag gezwungen hat, mich zu bewegen auch wenn es noch so sehr weh tat, ginge es mir heute nicht so gut. Nach der letzten OP ging das wieder besser und wir haben laaange Spaziergänge gemacht, die ich im Laufe der Zeit immer weiter ausdehnen konnte. Es war für mich der Himmel auf Erden, einfach mit meinem Hund durch den Wald zu streifen und jeden Tag zu merken, wie mein Bein besser wurde. Er hat mir sehr geholfen - durch sein Bewegungsbedürfnis und durch andere Dinge, z. B. habe ich ihm beigebracht, Dinge aufzuheben, die mir runtergefallen sind oder etwas zu bringen, wenn ich etwas brauchte und nicht aufstehen konnte. Außerdem konnte ich mich an ihn anlehnen und einfach nur heulen, fühlte mich getröstet durch seine ruhige Art, mich dann anzuschauen und mir seine Liebe zu zeigen. Mein Mann hat mich natürlich auch immer sehr unterstützt, aber ich wollte nicht jammern in seiner Gegenwart, dafür hatte ich Leo.

So wie es jetzt ist, ist es okay. Ich bin ein bisschen eingeschränkt dadurch (kein reiten, keine Achterbahn und andere tollen Dinge, die ich früher echt gern gemacht habe, nichts schweres heben, langes Sitzen ist übel etc.), habe aber endlich meine Lebensqualität annähernd wieder.

Tja, und das war jetzt die Kurzfassung *laut lach*.

Ich wünsche Dir ein schönen Abend, liebe Jenny und grüße ganz herzlich aus dem tief verschneiten Kiel (bis jetzt ca. 15 cm Neuschnee)

Mini

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Hallo Mini,

ich hab das bisher immer so gehalten, dass ich abgewartet habe bis er nicht mehr heult, damit ich dies nicht bestärke.

Da hast du mit Mörtl wirklich einen Glücksgriff getan. :)

Eigentlich ist das alleine sein, in gewissen Maße wichtig, da sie in dieser Zeit, wie du schon geschrieben hast, in absoluter Ruhe schlafen können, ohne dass jemand anwesend ist, der ständig in der Wohnung herum läuft und irgend etwas macht.

Deine Rückengeschichte ist echt heftig.

Ich kann echt nicht verstehen, dass es so lange Zeit übersehen wurde.

Diese Ungewissheit muss einen ja ganz wahnsinnig machen. Irgendwann hält man sich bestimmt selber für "durchgeknallt".

Dann war dein Leo ja sogar so was wie ein Therapiehund. :)

Großen Respekt an deinen Mann, dass er dich durch diese harte Zeit begleitet und unterstützt hat.

Im Gegensatz zu deinem vorherigen Zustand, nimmt man diese Einschränkungen doch gerne in kauf.

Nimmst du denn immer noch Schmerzmedikamente, oder geht es nun endlich ohne?

Bei uns war auch Neuschnee angekündigt. Es fiel zwar etwas aber davon sieht man fast gar nichts.

L.G. Jenny

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[ALIGN=justify]Hallo Jenny,

die meiste Zeit geht es ohne Medis - nur ab und zu, wenn es auf der Arbeit länger dauert/sehr stressig ist brauche ich welche. Manchmal kommen da aber schwarze Tage, da helfen auch die nicht und ich bin bewegungsunfähig. Diese Tage gehen vorbei und es wird ja besser ;)

Zu dem Problem des Alleinseins von Tommy fällt mir leider keine andere Möglichkeit ein (wie schon geschrieben, hatte ich das noch nicht). Hast du es vielleicht wieder mit einem Trainer/einer Trainerin versucht? Eventuell gibt es andere, erfolgreichere Ansätze, um ihm das Alleinsein beizubringen. Ich würde dir sehr gern einen super Tipp geben, bin aber echt überfragt :??? . Im Forum wirst du es sicherlich bereits zur Diskussion bzw. zwecks Hilfestellung geschrieben haben?

Jupp, mein Mann war in der Zeit eine grandiose Stütze, vorallendingen, weil er selbst damals mitten im Referendariat steckte, wir noch eine Wohnung für ihn in Hamburg hatten, da dort seine Schule war und er ständig zwischenfahren musste. Aber auch meine Mutsch hat ganz viel geholfen, mein Bruder und Freunde auch, sonst wäre das gar nicht gegangen - auch wegen Leo nicht. Neben den ständigen Schmerzen hat mich auch diese Untätigkeit super genervt - den ganzen Tag nichts tun können und auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, ist schrecklich.

Bei uns hat es gestern den ganzen Abend und die gesamte Nacht geschneit, heute morgen sah alles sehr weiß aus, ist aber GsD bei dem heutigen Sonnenschein wieder fast weggeschmolzen. Mörtl und ich sind heute fast 2 Stunden draußen unterwegs gewesen - es war einfach traumhaftes Wetter. Jetzt ist es sternenklar und wir haben -5° C.

Ich wünsche Dir einen schönen Abend.

Mini[/ALIGN]

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Guten Abend Mini,

das alles wegen eines Ärztefehlers, schlimm. :(

Wenn du einen schlechten Tag hast, kannst du dich dann überhaupt nicht bewegen, oder wenigstens ganz langsam?

Positive Denken und Menschen die hinter einen stehen, die einen unterstützen und einen auffangen sind das allerwichtigste und das hast ja ja zum Glück alles.

Vielem Dank für deine Anregungen(und das in deinem Mörtl Thread ;) ).

Ich habe soviel zu dem Thema Trennungsangst durch: Bücher, Seminare, Trainertipps, Hilsmittelchen wie Pheromone, Bachblüten und natürlich Fragen hier im Forum, eigentlich habe ich mich damit abgefunden.

Tommy scheint einer der wenigen untrainierbaren Fälle zu sein. :(

Danke ich wünsche dir auch einen schönen Abend.

L.G. Jenny

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[ALIGN=justify]Hallo Jenny,

ich schrieb ja bereits in einem anderen Thread, dass es mich hier schon teilweise verunsichert bezüglich der Erziehung von Mörtl und ich erst wieder einen Stupser meines Mannes benötigte, um auf mein Bauchgefühl zu hören. Und wenn dir jetzt dein Bauchgefühl sagt, dass es bei Tommy einfach nicht klappt, dann wird das für den jetzigen Zeitpunkt so sein. Vielleicht wirst du irgendwann, wenn du dich damit endgültig abgefunden hast, einen anderen Weg finden, der schwupps vor dir aufleuchtet und der für euch beide der richtige ist. Diese Erfahrung habe ich gemacht - in anderen Bereichen.

An den schlimmen Tagen, bin ich entweder bewegungsunfähig oder nur sehr eingeschränkt, aber sie sind GsD nicht so häufig und Mörtl tut sein Bestes, um diese nicht allzu lange dauern zu lassen :D . Er möchte ja laufen und beschäftigt werden, dieses Bedürfnis muss ich erfüllen, d. h. ich muss entweder jemanden finden, die mit ihm läuft (wenn mein Mann nicht kann, weil er arbeiten muss) oder es selber machen, selbst wenn ich bei jedem Schritt heulen könnte. Aber genau das hilft am besten - Bewegung, wenn sie auch nur im Zeitlupentempo abläuft. Somit ist Mörtl auch ein Therapiehund. Momentan bringe ich ihm bei, auf Kommando Lichtschalter zu betätigen und Dinge vom Fussboden aufzuheben und mir zu bringen, z. B. Fernbedienung, Schlüsselbund. Murphy`s Gesetz - immer wenn ich mich wegen des doofen Rückens nicht bücken kann, fällt ständig was runter. Da ist es hilfreich, eine Gumminase zu haben, die mir die Dinge hochgeben kann. Lichtschalter eigentlich nur just for fun, aber man weiß ja nie, wofür es gut ist....

Ich wünsche dir eine gute Nacht.

Mini[/ALIGN]

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Mit dem Bauchgefühl hast du vollkommen recht. Seit einiger Zeit versuche ich mich auch wieder darauf zu verlassen und ich muss sagen langsam klappt es immer besser.

Wenn du Mörtl, für dich hilfreiche, Tricks beibringst, kannst du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Erstens ist dir geholfen und zweitens hat er eine Beschäftigung, die ein wenig zu seiner Auslastung beiträgt. :)

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[ALIGN=justify]Hallo Jenny,

es ist sehr nett, mit dir zu schreiben - musste ich jetzt mal loswerden :D .

Was machst du zur Auslastung von Tommy? Gibt es Einschränkungen aufgrund seiner Erkrankungen? Oder reicht es euch einfach, zusammen zu sein?

Eigentlich bin ich ganz erstaunt, dass Mörtl so ruhig ist. Ich ging davon aus, dass ich wahrscheinlich mit Agility oder so anfangen muss (was nicht unbedingt mein Fall ist), aber bisher ist unser "Beschäftigungsprogramm" scheinbar mehr als ausreichend für ihn. Denn ich muss gestehen, dass ich mich erst nach der Ankunft von Mörtl genau mit der Rasse Dobermann auseinandergesetzt habe, es war mir eben völlig gleich, welche Wach-/Schutzhund-Rasse unser neuer Hund wird, es sollte nur "Liebe auf den ersten Blick" sein. Und die war es definitiv, als ich ihn sah. Mein Mann hatte ihn schon vorher bei seinen Eltern besucht, Fotos von ihm gemacht und ist dann zu mir ins Büro gefahren. Tja, bei den Fotos hatte ich schon Schmetterlinge im Bauch, aber Liebe wurde es erst, als ich ihn persönlich sah, er mit seinen viel zu großen Ohren und den Rehaugen zu mir aufblickte und sich an meine Beine schmuste und dort dann liegenblieb. Wir hatten uns schon einige Welpen vorher angeschaut, aber dort hatte es für mich nie gefunkt - okay, sie waren niedlich, aber es fehlte immer etwas - das Herzklopfen, dieses "Wir gehören zusammen", das ich bei Leo und jetzt auch bei Mörtl hatte. Es war die richitge Entscheidung, denn wir haben eine ganz tolle "Beziehung" und ich freue mich sehr, dass er bei uns lebt.

Ich kann jetzt nicht widerstehen und stelle mal die Fotos ein, die mein Mann damals von Mörtl gemacht hat und die mir Schmettlinge im Bauch bereiteten :D .

Liebe Grüße

Mini[/ALIGN]

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