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Hundeforum Der Hund
alexolli

Border Collie + Münsterländer

Empfohlene Beiträge

Ich finde ihr übertreibt masslos. Wie wenn da unmögliche Monster zur Welt gekommen wären.

Sorry, ich hätte da keine Bedenken, wenn man den Welpen vorsichtig und ruhig erzieht sehe ich keine wirklichen Probleme.

Viel Vergnügen!

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@Sanshu und kamiko

ja ich mache mir diese Entscheidung wirklich nicht einfach. Es gibt da halt die beiden Pro und Kontra Lager. Die einen sagen: Ja kein Problem, gute Erziehung und dann läuft das schon, die anderen sagen: Nee geht überhaupt nicht, sind Arbeitshunde, schwer in den Griff zu bekommen.

Schwierig da zu wählen. :)

Ich werde die nächste Woche auch mit Sicherheit nochmal hinfahren und mir die ein zweites mal anschaun. Auch die Vorgeschichte der beiden Hunde werde ich nochmals genauer hinterfragen.

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Nachtrag betreffen Ball und Frisbee: Ja, wenn ich den Fribee (oder selten den Ball) hervorhole sieht Wega auch nichts anderes mehr. Wenn jemand zu dem Zeitpunkt uns beobachtet denkt er auch wir seien total durch.

Deshalb habe ich eine Tasche um die Frisbees zu versorgen und ein 'Endkomando' bei mir 'Finito', dann ist auch wieder gut.

Dass sie so auf Frisbee abfährt finde ich kein Problem, andere sind aufs Fressen aus oder sonst was.

Im Übrigen ist meine BC-Mischung sehr anhänglich, aber nicht verschmust, zurückhaltend zu Fremde, voll Vertrauen zu Bekannten und Kindern. Leicht zu führen, eben mit viel 'Will to please', einfach toll.

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Mhmm...

Es sind Sachen, die in einem Hund stecken.

Mal 2 Beispiele. Es handelt sich um 2 reinrassige Borders

aus Show.

Aiden und Baasies sind verwandt ( Neffe/Onkel ).

Baasies zeigt deutlich das Hüteverhalten im Alltag ( spielen mit andere

Hunde usw ). Zwar hütet er nix, was gefährlich ist/nicht darf.

Aber es steckt in ihm.

Aiden dagegen hütet eig im alltag fast gar nicht.

Baasies war das 1. mal an den schafe, da war er ca. 6 Monate alt. er ist total fixiert auf mich. ich kann ihn zb. nicht bei Mama lassen bzw. sie festhalten ohne das er schreit. sie könnte mit ihm nicht arbeiten. selbst dann nur weg gehen ist " nicht möglich". Also bei der 1. hütestunde ist er mit 1 fremde Person ( ich kannte sie nicht, der Hund erst recht nicht ) zu den schafe. er hat mit der fremde Person gearbeitet. so, sehr ist es in dem Hund.

aiden hatte angst. letzte Woche traute er sich ( 1. richtige versuch ), er liebt es mehr wie agi. es steckt im Hund drin. klar muss man es nicht rauskitzel ( falls es nicht schon vorhanden ist ), aber da zeigt es, wie sehr es trotzdem in den Hunde drin ist.

Klar kann es ein einfach Hund sein, aber dann ist die frage, wie sieht es mit Krankheiten/auszucht aus ?

Ich werde sehr oft angeschrieben weil border (mixe ) Auto hütet usw

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Sozialisierung passiert zwar auch nebenbei, das kann ich ja nicht verhindern.

Aber die Menschenkontakte und alles andere, was auf dem Hof rum läuft, würde ich als Züchter gerne steuern können.

Und dafür muss ich auch was bewusst machen. Nämlich zum Beispiel, die Welpen mal an Verkehrslärm, Autofahren, Stadt heranführen.

Du wohnst in einer Stadt. Der Hund soll dort zurecht kommen. Das kann er womöglich nicht, wenn er 8 Wochen nur auf dem Hof gewesen ist. Dann kennt er vielleicht Trecker, Kühe und ist bestenfalls sozialisiert auf DIESES Leben, kann aber woanders dann auch schnell einbrechen.

Was heißt Hofgäste?

Darf da jeder an die Welpen ran, die anfassen, hoch nehmen? Guckt da jemand, wie es der Mutter dabei geht, ob sie Stress hat, wer sie wie anfasst?

Du hast geschrieben, die Welpen sind 3 Wochen alt und Du hast sie Dir schon angesehen? Ab wann wurden Besucher bei den Welpen zugelassen? Ist der Verkäufer immer dabei und schaut, dass alles ok ist?

Bei allem Verständnis für die Denkweise eines Landwirtes nach dem Motto: ja, sind halt Welpen da, die liegen da im Stall und wer einen haben will, kann einen haben.

Mir wäre das für die Auswahl meines Hundes, mit dem ich die nächsten Jahre verbringen möchte, deutlich zu wenig an Investition von Züchterseite.

Die vor- und nachgeburtliche Entwicklung bis zur Abgabe sollte man nicht unterschätzen. Und dann hat man da noch die Ungewissheit, welche der Rassen durchkommt bzw. inwieweit die sich im Wege stehen.

Und sicher gibt es auch die Züchter, die es extrem übertreiben mit der Fürsorge und der Frühförderung.

Aber dazwischen gibt es auch das Mittelding. Jemand, der mit Herz und Verstand ernsthaft züchtet (von mir aus auch ohne Verband), der sich Erbkrankheiten Gedanken macht, sich auskennt mit der Rasse, die er verkauft, der einen beraten und einem zur Seite stehen kann, wenn es Probleme gibt, der wenigstens das Minimum an Zeit und Geld investiert, den selbst produzierten Welpen zu einem guten Start zu verhelfen, der nicht jedem einfach einen Hund mitgibt, der bei der Auswahl des passenden Welpen beraten kann (dafür muss man aber viel Zeit mit den Welpen verbringen, um die Charaktere einschätzen zu können) und der, im Zweifel, wenn es gar nicht geht, den Hund auch zurück nimmt.

Und alleine das ist ein wichtiges Argument für einen echten Rassehund oder einen Hund aus dem Tierschutz.

Bei beiden bin ich abgesichert, dass jemand die Verantwortung auch weiter trägt, wenn sich bei mir irgendwie die Lebensumstände ändern und ich den Hund nicht mehr halten kann oder will.

Mir wäre das, was Du beschreibst, einiges zu viel an Überraschung und Waswärewenn?

Traust Du Dir die Aufgabe zu - ist es gut. Hast Du Bedenken, dann lass lieber die Hände davon, such Dir eine Rasse, die für Dich planbarer ist oder von mir aus auch eine Mischung, wo die Ausgangsrassen besser zusammen passen und dann bist Du etwas sicherer.

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[...]

Schwierig da zu wählen. :)

Ja. Aber wenn's einfach wäre, hättest du dann hier geschrieben? ;)

Ich werde die nächste Woche auch mit Sicherheit nochmal hinfahren und mir die ein zweites mal anschaun. Auch die Vorgeschichte der beiden Hunde werde ich nochmals genauer hinterfragen.

Das ist gut. Vielleicht tauchen hier noch ein paar Ideen an Fragen auf. Die dann notieren. Man vergisst im Eifer des Gefechts immer die Hälfte ;)

Dann halt' die Augen auf und höre am Ende auf deinen Bauch. Der hat zu 99% Recht.

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Smilla Freund ist seit Jahren ist ein BC x Münsterländer.

"Tarot" war wesentlich einfacher zu führen, als meine Finnin. Heute ist er im Alter der meinigen und so total entspannt, was ich von Smilla nach wie vor nicht sagen kann. Muss mal schauen, ob ich ein Foto von ihm habe. Er ist ein toller Bube.

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Hi,

witzigerweise habe ich auch genau eine solche Mischung im Bekanntenkreis..

Allerdings sieht der aus wie ein reinrassiger, kleiner Appenzeller :so .

Ein Psycho ist er nicht...lebhaft ja, aber auch immer freundlich...

Bitte...bevor alle negativen Verheissungen Dich verschrecken...

SCHAU DIR DIE MUTTER AN ;) .

Bitte die Halterin, mit Dir und der Mutterhündin einen kleinen Spaziergang zu machen...

Ruhig auch mit Menschen und anderen Hunden...Bitte auch "offline" im Gelände..

Wenn Mama das Ding gut und souverän meistert, dann hast Du gute Chancen (bei ähnlich guter "Führung") einen guten Hund zu bekommen...

WARUM AUCH NICHT!!!

Wenn Mama schon Probs macht und rumgauzt, würde ich die Finger weg lassen...

(aber für diese Erkenntniss habe ich auch fast 40 Jahre mit Hunden gebraucht...nun bin ich fast 45...).

Falls alles gut verläuft...

Sicherlich wird "er" keine Spaßbremse...

Es wird ein aktiver Hund, der Aufgaben braucht...

UND...falls es nicht schon zu spät ist ;) ...

Ich würde mir heute (und hab es beim Letzten endlich auch getan =) ) den Welpen suchen, der trotz meines aufregendes Besuches stump in der Ecke liegen bleibt...

Entweder ist er totkrank, oder er ruht in sich... ;)

Nimm als Anfänger bitte niemals, den, der als erstes auf Dich losrennt und Dich abschlabbert und auch nicht den den, der sich ängstlich vor Dir versteckt... ;) .

Die in der Mitte, da such Dir einen aus...

(sind ja genug da :so )

LG petra

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Einer guter "Züchter" würde dich nicht einfach so mit den Hunde Gassi gehen lassen ( alleine )...

Ah, mit dem ruhig in der Ecke liegen muss auch nicht so stimmen...

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hab jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber meine Meinung zu dem Thema: Münsterländer x Border Collie ist eine brisante Mischung. Natürlich können es tolle Hunde werden, aber ich finde, die Randbedingungen nicht ideal. So Bauernhofzuchten finde ich sowieso - unabhängig von der Rasse - oft nicht ideal, da die Welpen dort nicht ausreichend sozialisiert werden. Du wohnst in einer Stadt, vermutlkich hat dein Welpe bis er dann zu dir käme nie viel befahrene Straßen, Menschenmengen, Staubsauger usw mitbekommen. Das finde ich immer bedenklich. Natürlich kann es trotzdem ein toller Hund werden, aber denke, da kommen dann künftig eher Probleme auf dich zu als wenn der Züchter einfach in den ersten Wochen alles versucht um die Welpen auf das künftige Leben vorzubereiten.

Zu den Münsterländern weiß ich nur, dass sie einen sehr starken Jagdtrieb hat. Hast du die Mutter gesehen? wie wirkte sie auf dich? Ist sie Jägerin?

Mit Border Collies kenne ich mich etwas besser aus. Ich habe zwar (noch) keinen eigenen, aber bereits viele Erfahrungen mit der Rasse gemacht.... gerade bei Border Collies ist es enorm wichtig zu sehen, was in den Genen liegt. Unabhängig vom Hüteverhalten, haben BCs oftmals kein gutes Nervenkostüm: sind nervös usw. Gute Züchter achten enorm darauf, dass sie gerade so züchten, dass die Eltern ausgeglichene Hunde sind. Arbeitslinie hin oder her, wichtig ist, dass die BCs nicht so nervöse Kläffer sind, sondern einfach ausgeglichen und ruhig sein können und nur wenn Arbeit da sind zu 100% dabei sind. So sollte es eigentlich sein, denn das macht einen Border aus: im Haus quasi unsichtbar und bei der Arbeit dafür zu 110% dabei.

Leider sieht die Wirklichkeit oft anders aus und viele Vertreter der Rasse sind Dauerhibbel und nervös. Deswegen würde ich mir eine Rasse wie den BC immer nur aussuchen von verantwortungsvollen Züchtern, wo man die Elterntiere kennen lernt, die Verwandtschaft begutachten kann usw. Daher würde ich dir raten, ob du ggfs den Vater sehen könntest. Dann kriegst du schon einmal einen Eindruck wie er so drauf ist. Arbeitet der Vater denn an den Schafen? Kommt er aus einer reinen Arbeitslinie?

All das sind wichtige Faktoren um zumindest abschätzen zu können, wie dein Welpe möglicherweise werden würde.

Ich persönlich würde das Risiko nicht eingehen mir solch eine brisante, sportliche Mischung vom Bauernhof zu holen, ohne dass man beide Elternteile besser abschätzen kann.

Ich denke mit so einem Hund solltest du aber auf jeden Fall Hundesport machen. Ich denke es könnten tollen Hunde werden, aber ich finde, du solltest dir vorher die Randbedingungen noch genauer anschauen.

Wie bist du eigentlich auf diesen Wurf gekommen? Was wünscht du dir denn für einen Hund, wenn du ihn dir malen könntest? Was sind die Charaktere, die du möchtest? Was willst du mit dem Hund machen?

Edit: Enorm wichtig ist wirklich zu klären ob der Vater tierärztlich gecheckt ist (vermutlich nicht..) gerade beim BC gibts ne Menge Erbkrankheiten, die man jedoch testen kann. Wurden oben auch schon mal benannt. Ebenfalls gibts leider viele BCs mit Epi

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