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Hundeforum Der Hund
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Körpersprache - Block - Hemmung?

Empfohlene Beiträge

@Geisi2: Du meinst in deinem Video den "Block" von Sam bei Momo bei 1.37 - und dein "Block" kommt dann bei 1.48? Das ist da, wo Sam einen "Haken" schlägt zum Richtungwechsel, der ihn von Momo (denke ich mal) wegführt. 

 

Ja, ca. Man siehts sehr schlecht. Ich mach mal ein besseres Beispiel die Tage.

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Zum Video... gefällt mir nicht so sonderlich, die Erklärungen mag ich nicht.
Der Block... hm. Wäre interessant bei einem Hund gewesen, der sich, wie Akuma da durchschieben versucht, in die Füße hackt und drumherum zu kommen versucht und sich eher am Halsband erwürgt, als da so leicht aufzugeben. Hab ich nämlich am Anfang gemacht, als er noch nichts konnte - meinen Fuß auf die gefundene Sache gestellt. Ich empfinde mein Handeln heute noch als sehr ratlos und nicht zielführend.

Allerdings würde ich mir diese Art des Blockens, wenn ein Hund sich das so einfach gefallen lässt, eingehen lassen. Das ist im Grunde die Hand zwischen Hund und Esstisch zu machen. Nur sehe ich das nicht als Block.

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Die Erklärungen von wegen Kontrolle und Anspruch gefallen mir auch nicht...mir geht's nur um die Geste.

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Wie gesagt, sähe so ein Block aus und würde funktionieren, ist das okay für mich (favorisiere dennoch was anderes). Ich glaubs nur nicht mehr, wenn der Hund kreativ, eigenständig und vor allem willensstark etwas will, dass sowas ausreicht.

Ich frage mich halt, warum Hunde sowas als Begrenzung akzeptieren.

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Wenn Hunde einladende Gesten verstehen, warum sollten sie nicht auch bremsende verstehen?

Und beide akzeptieren, auch wenn es nicht unbedingt in ihrem Sinne ist (Oliver wird nicht gerne gebadet, lässt sich aber per Gesten dazu einladen ... (und nein, er kommt nicht, weil es sonst negative Konsequenzen hätte oder ich ihn zwangs-baden würde).

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Ich habe nicht gesagt, dass der Hund sowas nicht versteht.

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Der Block... hm. Wäre interessant bei einem Hund gewesen, der sich, wie Akuma da durchschieben versucht, in die Füße hackt und drumherum zu kommen versucht und sich eher am Halsband erwürgt, als da so leicht aufzugeben. Hab ich nämlich am Anfang gemacht, als er noch nichts konnte - meinen Fuß auf die gefundene Sache gestellt. Ich empfinde mein Handeln heute noch als sehr ratlos und nicht zielführend.

Wie würdest du denn mit deinem heutigen Wissen /Können einer solchen Situation begegnen?

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Ich habe nicht gesagt, dass der Hund sowas nicht versteht.

Er versteht Gesten und er nimmt die Aufforderung auch an. Du fragst Dich, wieso er das tut, wenn sein Eigeninteresse gerade ein anderes ist.

Nun, ich denke, eben nur so funktioniert Zusammenleben ... Eigeninteressen auch mal zurückstellen, um das Sozialgefüge funktionieren zu lassen.

Tun wir ja auch ununterbrochen.

Würde jeder in jedem Moment immer genau das tun, was er gerade will, könnten wir wohl nicht zusammen leben.

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Nein, hemmende (Sinne einer verhaltensunterdrückenden) Elemente führen niemals (!) zu einer "gesunden/respektvollen" Beziehung, sondern zu einer machtgesteuerten "von oben nach unten" Beziehung. Zumindest (nicht) nach meinen Maßstäben.

Ich frage mich, ob ein Zusammenleben mit dem Hund ganz ohne Verhaltenshemmung überhaupt möglich ist. Mit einigen wenigen bestimmt.

Aber viel Verhalten muss unterdrückt / gehemmt / verhindert werden, damit sie sich in unserer Welt bewegen können, ohne sich und anderen zu schaden.

Wäre meine Tschuli völlig ungehemmt, würde sie fröhlich den Briefträger abschocken, sich zum Frühstück ein Kaninchen holen, auf dem Heimweg schnell noch die heiße Terrierhündin rammeln, wenn sie sich wehrt: verkloppen, dann über die B3 rennen... und alles kann ich ihr nicht sofort und ausschließlich positiv vermitteln, da muss ich hemmen /hindern /unterdrücken, und sei es nur, indem ich sie zeitweise an einen Strick binde.

Können wir jetzt keine respektvolle, gesunde Beziehung haben?

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Ich finde, "respektvoll" ist irgendwie ja auch keine Einbahnstraße... ich meine, mein Hund soll auch meine Bedürfnisse respektieren (als erstes mal mein Bedürfnis nach körperlicher Unversehrtheit), also bitte weder mich durch die Gegend zerren, noch mich über den Haufen rennen, beißen oder mir in den Magen springen.

"Respektvoller Umgang", der nur daraus besteht, dass ich dem Hund alles gestatte (außer ihn gefährdendes, das tut wohl fast niemand), ihm permanent so sanft wie möglich meine Anliegen vortrage und, wenn er diese für unbrauchbar befindet, jedes Mal zu seiner Entschuldigung den Fehler bei mir suche ... das ist für mich keine respektvolle Beziehung.

Ehrlich gesagt, ich hatte noch keinen Hund, der sich einen feuchten Kehricht um meine Bedürfnisse gekümmert hätte. Waren nun auch alles klassische Gebrauchshunde mit wtp, die sind vielleicht besonders kooperativ auch in den tausend Kleinigkeiten des Lebens.

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