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Hundeforum Der Hund
gast

"NEIN - oder 2+2 ist nicht gleich 5"

Empfohlene Beiträge

Ich kann dem nicht so ganz zustimmen...

Ich habe das Nein aufgebaut als Signal, dass mein Hund mit etwas aufhören soll. Und es funktioniert einwandfrei, sie versteht, was ich meine und ist nicht frustriert.

Schnuppert sie irgendwo und ich befürchte Giftköder, sage ich "Nein, komm" und es gibt hinterher verbales Lob oder was zu Naschen.

 

Aber es gibt auch Situationen, in denen kriegt sie kein Lob nach einem Nein.

Solche Situationen sind beim Obedience Training, wenn die Konzentration nachlässt und sie statt dem geforderten Kommando wieder anfängt, sich im Kreis zu drehen. Da dient das Nein als "Nicht das wollte ich von dir, sondern..." *Kommando wiederholen*. Es setzt sie nicht unter Stress, ich schreie oder zische sie dabei nicht an und sie konzentriert sich wieder. Ich habe gemerkt, dass sie viel schneller frustriert und unsicher ist, wenn ich ihr gar kein Feedback gebe und das unerwünschte Verhalten ignoriere.

 

Wir haben gute Trainingserfolge und meine Maus weiß, was ich von ihr will.

Also entweder ich habe es richtig aufgebaut oder die "Nein hier nicht und Nein da nicht"-Theorie ist nicht ganz richtig. 

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Ich benutze kein Nein, aber sehe in der Tat sehr viele Hundehalter draußen, die beim Spaziergang mit ihren Hunden gefühlte 5000000 "Neins" in verschiedenen Tonlagen und Abstufungen von sich geben, ohne dass die Hunde so richtig darauf reagieren können.

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(bearbeitet)
vor 2 Minuten schrieb Wilde Meute:

Jaja.. ich weiß, auch alles falsch und Gewalt und überhaupt..

 

Der Text auf dem Blog fängt genau doch damit an, dass sowas eben nicht gemeint ist. 

 

Zitat

Von anderen Seiten wird mir ja gern unterstellt, ich würde behaupten ein „Nein“ im Hundetraining wäre Gewalt…

Sorry, Schwachsinn! Würde ich niemals sagen, ergibt ja auch keinen Sinn. Was soll an einem Nein Gewalt sein?

 

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(bearbeitet)

Der Vergleich mit Mathematik hinkt. Er ist nett gemeint, aber entspricht nicht dem tatsächlichen Lernen von Rechnen. Tatsächlich liefert ein "Falsch" hier schon einen Hinweis, das der gedankliche Schluß ein Trugschluß ist und überdacht werden muss. Zudem hat ein Kind schon ein gewisses Zahlenverständnis (übrigens auch Hunde, Delphine, Schimpansen, Orang Utans lassen sogar Kinder erstmal alt aussehen).

Es geht in Mathematik - um das Beispiel in seiner nicht passenden Art zu zeigen - nicht um Auswendiglernen irgendwelcher Rezepte (was viel zu viele Leute leidlich machen und sich selbst damit im Wege stehen) sondern um das Begreifen gewisser logischer Zusammenhänge (die man bis zu einem bestimmten Grad alle auf die beiden Rechnungen Addition und Multiplikation, mit Einschränkungen auf deren inversen Operatoren Subtraktion und Division zurückführen kann). 

Das Begreifen dieser Zusammenhänge ist nicht wirklich mit Auswendiglernen erreichbar, daher sind auch permanente Vorgaben wie es richtig gemacht wird nicht hilfreich. 

 

Selbst drauf kommen ist der Schlüssel zur Erkenntnis.

 

so weit

Maico

PS: Mathematik hier ist Schulmathematik und hat mit universitärer Mathematik kaum etwas zu tun.

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vor 9 Minuten schrieb Wilde Meute:

Manchmal frage ich mich wirklich ob sich über die Erziehung von Kindern genauso viele Gedanken gemacht werden wie bei Hunden.

Passt jetzt vielleicht nicht zum Thema, sorry, doch bei mir hinterlassen solche Beiträge immer Gedankengänge in der Richtung.

 

Und warum man nun ein NEIN gleich mit Leinenruck, zwicken, anstupsen o.Ä. gleichsetzt werde ich wohl auch nicht verstehen.

 

Ein NEIN ist in aller Regel ein Abbruchsignal auf das gut ein Alternativverhalten folgen kann. Jaja.. ich weiß, auch alles falsch und Gewalt und überhaupt..

 

 

 

Puh, also wir sind ja hier in nem Hundeforum. Deshalb wird sich natürlich auch mal über Hundeerziehung ausgetauscht, sind ja nicht selten Probleme und Fragen zum Thema, die hier geschildert und gestellt werden.

 

Wie das mit Kindern ist, ich weiß es nicht. Ich hab keine, möchte keine und unterhalte mich mit niemandem über Kindererziehung, interessiert mich nicht.

 

 

Ist natürlich auch völlig legitim, hier seine Meinung zu sagen und den Artikel doof zu finden. Ich hab ihn ja nicht geschrieben. :D
Aber es wird doch ganz direkt zuallererst im Artikel klargestellt, dass die Autorin ein "Nein" nicht mit Gewalt in Verbindung bringt. Wie liest du das denn jetzt zwischen den Zeilen trotzdem heraus?

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@Wilde Meute Ich verstehe was du meinst. :) Irgendwann fängt es immer an sich in den Diskussionen hochzuschaukeln und dann darf man auch nicht mehr "nein" sagen.

 

Ich denke die Autorin hat auch nicht ganz unrecht, man sollte nicht zu so vielen Dingen einfach nur "nein" sagen. Denn für sitz und platz gibt es auch zwei Kommandos beispielsweise weil es auch was anderes ist.

Weiterzulaufen, mit dem graben aufzuhören oder etwas aufgenommenes ausspucken ist auch was unterschiedliches und da sollte man dann auch ein bisschen individueller reagieren. Aber ich denke viele machen das, schon allein aus der Intuition heraus (pfui, gib, bäh, da hab ich schon viel gehört) und in der Regel loben die Leute das auch wenn sie wollen das der Hund das so macht.

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vor 4 Minuten schrieb Wilde Meute:

Und warum man nun ein NEIN gleich mit Leinenruck, zwicken, anstupsen o.Ä. gleichsetzt werde ich wohl auch nicht verstehen.

 

 

Wird es doch gar nicht im Text?!  Hier werden diese Maßnahmen als mögliche "Konsequenz aus dem Nicht-Befolgen von etwas" beschrieben. Oft. Nicht immer.

 

Zitat

Der Mensch möchte mit einem Nein ganz oft unerwünschtes Verhalten verhindern oder unterbrechen. Beendet der Hund das unerwünschte Verhalten nicht wird oft geruckt, gestuppst, getreten, körperlich bedroht, weil der Mensch sein Nein ja irgendwie durchsetzen möchte.

 

Ich hatte sowas letztens in der Bahn. Kleine Jack Russel-Hündin steht bei ihrem Frauchen, die sagt auf einmal Nein, Hund reagiert nicht, sie beugt sich runter, tippt dem Hund mehrmals auf den Kopt, zieht am Ohr, stupst ihn an, wiederholt kommt "Nein, hör auf". Hund setzt sich langsam und völlig eingeschüchtert hin. ICH hatte keine Ahnung was das sollte - und der Hund offensichtlich auch nicht.

 

Ansonsten beschreibt der Text für mich was ich im Alltag oft erlebe. Jaaaa, Gewalt ist immer so ein fieses Wort - Gängeln würd ich es nennen... unfairer Umgang. Vor allem wenn der Hund keinen Plan hat was denn gewünscht ist.

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vor 2 Minuten schrieb mikesch0815:

Der Vergleich mit Mathematik hinkt. Er ist nett gemeint, aber entspricht nicht dem tatsächlichen Lernen von Rechnen. Tatsächlich liefert ein "Falsch" hier schon einen Hinweis, das der gedankliche Schluß ein Trugschluß ist und überdacht werden muss. Zudem hat ein Kind schon ein gewisses Zahlenverständnis (übrigens auch Hunde, Delphine, Schimpansen, Orang Utans lassen sogar Kinder erstmal alt aussehen).

Es geht in Mathematik - um das Beispiel in seiner nicht passenden Art zu zeigen - nicht um Auswendiglernen irgendwelcher Rezepte (was viel zu viele Leute leidlich machen und sich selbst damit im Wege stehen) sondern um das Begreifen gewisser logischer Zusammenhänge (die man bis zu einem bestimmten Grad alle auf die beiden Rechnungen Addition und Multiplikation, mit Einschränkungen auf deren inversen Operatoren Subtraktion und Division zurückführen kann). 

Das Begreifen dieser Zusammenhänge ist nicht wirklich mit Auswendiglernen erreichbar, daher sind auch permanente Vorgaben wie es richtig gemacht wird nicht hilfreich. 

 

Selbst drauf kommen ist der Schlüssel zur Erkenntnis.

 

so weit

Maico

PS: Mathematik hier ist Schulmathematik und hat mit universitärer Mathematik kaum etwas zu tun.

Haste recht, Maico. Aber ich denke es ging im Artikel einfach darum, ein banales Beispiel zu finden, das jeder sofort Versteht. 

Nicht ganz ausgereift, aber man kann doch trotzdem erfassen, was sie damit sagen will. :)

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