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Hundeforum Der Hund
Eryniell

BARFEN - Mach ich's mir zu einfach?

Empfohlene Beiträge

 

Mein Collie 32 Kilo bekommt pro Woche  2,5 - 3 Kilo  Fleisch, abzüglich der Knochen. Das schwankt, weil ich Eier und Mipros auch füttere.

Was würde mein Hund bei reduzierter Fleischmenge in einer normalen Kochmahlzeit bekommen?

 

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@Juline

Welche Ernährungsexperten sagen das so?

Es kommt darauf an, welche Energie man braucht, deshalb bin ich für einen individuellen Ernährungsplan.

 

Fette und Kohlenhydrate sind aber nicht nur Energie, weshalb das Herunterbrechen auf diesen Umstand zu einfach ist. Deshalb etwas per se zu bevorzugen, wird der Ernährung des Lebewesens so nicht gerecht. Ein Hund mit Erkrankung bestimmter Organe oder Lipasemangel wird eine fettreiche Ernährung nicht so gut vertragen oder gar Schlimmeres. Aber auch bei gesunden Organismen kann die eine oder andere Diät eben die eine oder andere Auswirkung haben. Die Größe der Haufen ist für mich kein Kriterium, zumal sich die Darmflora auch umstellt und einspielt. 

Unsere Hunde fressen nicht nur mehr um zu überleben. 

 

Bei einem Windhund - diese Hunde wurden traditionell stärkereich ernährt - empfinde ich es als wichtig, diesen Aspekt einzubeziehen. 

 

 

***

(Der Name lässt sich nicht mehr weglöschen...)

Die "Köche" merken das anhand Sodbrennen, Probleme beim Kotabsatz, Kratzen, Probleme beim Kotabsatz, Erbrechen oder einfach anhand des allgemeinen Wohlbefindens. Es gibt freilich auch Hunde, die mit einem hohen Anteil tierischen Lebensmitteln bestens klarkommen. Diese Anekdoten sind eben nur Anekdoten, bei mir wie bei dir. Wir haben halt über 5000 Mitglieder und können so den Barfüberzeugten auch zahlenmäßig relevante Gegenbeispiele (und nur das sind sie) nennen. Weder Gekochtes mit niedrigem Fleischanteil noch BARF sind per se das Beste. 

 

Interessant hierzu:

https://www.wuff.eu/wp/verhaltenstherapie-aus-dem-futternapf-der-einfluss-der-ernaehrung-auf-das-verhalten-des-hundes/

 

@piper1981

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Jeder soll seinen Hund so füttern, wie er es für richtig hält. Ich möchte da niemandem reinreden.

 

Aber ich möchte mal wieder anmerken, dass Fleisch nicht auf Bäumen wächst und bei Fleisch aus konventioneller Haltung ein unsagbares Leid dahinter steckt- deshalb finde ich es sinnvoll, zu schauen, ob und wie man es etwas reduzieren kann.

 

Sorry für OT.

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vor 8 Minuten schrieb 2010:

 

Mein Collie 32 Kilo bekommt pro Woche  2,5 - 3 Kilo  Fleisch, abzüglich der Knochen. Das schwankt, weil ich Eier und Mipros auch füttere.

Was würde mein Hund bei reduzierter Fleischmenge in einer normalen Kochmahlzeit bekommen?

 

 

Das lässt sich so nicht sagen, denn dazu bedarf es einer ausgerechneten individuellen Rationsüberprüfung. Diese Prozentregel gibt es bei "uns" so nicht. 

Das muss auch nicht gekocht sein, roh kann man nämlich auch super nach dem tatsächlichen Bedarf füttern. ;)

 

Empfehlung, wenn man sich nicht durch Meyer/Zentek wühlen oder einen Profi bemühen will:

 

https://www.amazon.de/Hunde-barfen-Alles-über-Rohfütterung/dp/3800178893

 

 

Ich schaue, dass meine Hunde am Ende des Monats mit allem versorgt sind. Da zeigt sich einfach, dass es für sie nicht so viel Fleisch braucht wie beim klassischen Barf und ich deshalb beherzt auf Fleisch aus artgerechter Tierhaltung zurückgreifen kann, ohne pleite zu werden. 

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Als ich anfing zu barfen gab es leider noch keine Exeltabellen und Programme, man müsste tatsächlich den Bleistift spitzen.

Meyer Zentek war das einzige deutschsprachige Ernährungsberechnungsbuch....

Ich habs immer noch Ausgabe von 99 glaub ich.

 

Also errechnet ein Kocher anders als ein Rohfütterer?

Der Bedarf meines Hundes ist: 3 kg Fleisch pro Woche.

 

Meine sehr einfache Frage war und ist: wieviel würde ich ihm geben, wenn ich, wie ein Kocher, Das Fleisch reduzieren würde.

 

Eine zweite Frage: in welchem Zustand wird das Fleisch gewogen. Roh oder gekocht?

 

Das kann doch nicht so schwer zu beantworten sein?...

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Es kommt darauf an, welche Lebensmittel du fütterst und welchen Bedarf der Hund an diesen Nährstoffen hat. Das ist an viele Faktoren geknüpft (Alter, Gewicht, Aktivität, Erkrankungen/Gesundheitszustand, Verträglichkeit, usw.).

Doch, das ist so schwer zu beantworten. 

 

Da das Fleisch Flüssigkeit beim Kochen verliert, ist es nicht sinnvoll es nach dem Kochen zu wiegen, sonst kommst du wieder auf einen höheren tatsächlichen Fleischgehalt am Ende.

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vor 2 Stunden schrieb Hoellenhunde:

In unserer über 5000 Mann starken Kochgruppe ist das ein nicht selten beobachtetes "Phänomen". Einige Hunde kommen mit einem reduzierten Fleischanteil sehr viel besser klar.

 

Besonders freut mich das bei einer ehemaligen Preyerin. 

 

Versteh nicht warum das jetzt so schwierig ist?

 

Reduzierter Fleischanteil. .. .

Das das mit anderen Zutaten ausgeglichen wird ist mir klar. So funktionieren 99 % aller Fertigfutter.

 

Ich wollte lediglich wissen, was ein reduzierter Fleischanteil ca bedeutet. Aber das scheint nicht zu gehen....

 

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Im Fertigfutter werden meist keine teuren Pflanzenanteile verarbeitet (der Gemüseanteil ist bei mir teilweise teurer als der Fleischanteil, traurig aber wahr), auch Eier aus artgerechter Haltung, wenn man keinen Bauern hat und hochwertige Milchprodukte findest du im Fertigfutter nicht. Hochwertiges Getreide? Selten. 

 

Ich verstehe nicht recht, was du nicht verstehst. 

 

Willst du Kiloangaben, Prozente? Das kommt auf den jeweiligen Hund an und werde ich dir auf keinen Fall allgemeingültig beantworten. Ich werde es dir auch nicht anhand deiner dürftigen Angaben ausrechnen, außerdem hast du es doch schon ausgerechnet, nicht?

 

Aber ich gebe dir mal ein Beispiel anhand meiner Hunde:

Mein Fleischanteil übersteigt die 40% auf *keinen* Fall in der Relation (Das ist so nicht die Rechnung, kann ich anhand des Napfes aber ausmachen. Eher weniger, teilweise auch fleischlos.

 

 

 

Um aufs Thema zurückzukommen:

Ja, ich finde, einige machen es sich zu einfach mit dem Barf und ich würde Geld in die Hand nehmen, um die Rationen überprüfen zu lassen. 

 

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Nein du musst mir nichts ausrechnen. Danke für die Idee. 

Du hast geschrieben, dass in einer Gemeinschaft von 5000 Leuten, die Hundefutter kochen, viele die Erfahrung machten, dass fleischreduzierte Portionen, von einigen Hunden besser vertragen werden.

 

Um mir die Menge von reduziertem Fleischanteil vorstellen zu können, habe ich meinen Hund als Beispiel gebracht.

 

Aber es scheint ja nicht möglich zu sein, eine Mengenangabe zu machen.

Dann sag mir doch einfach wieviel Gramm Fleisch pro Woche einer deiner Hunde bekommt. Und wie schwer der Hund ist.

Oder, wenn du das nicht willst, was mein Hund bekäme. Es geht NUR um den Fleischanteil.

Also wenn mein Hund 3 Kilo auf 7 Tage bekommt würde er bei 60% weniger bekommen.... also 1,2 Kilo Fleisch pro Woche?

Und das gekocht?

Also Fleischbrühe.  

 

Aber er jetzt verstehe ich... Danke fürs Verständnis.

 

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Am ‎22‎.‎03‎.‎2018 um 18:09 schrieb Juline:

 -Eiweiß ist wichtig für die Erhaltung und den Aufbau von Körpersubstanz: Gewebeaufbau, Körperflüssigkeiten, Wachstum von Fell, ...

 

Das sollte man bei Haarmonstern übrigens auch berücksichtigen: Im Fellwechsel ist der Proteinbedarf (vorallem Methionin & Cystein) bei langhaarigen Hunden deutlich erhöht.

Wenn das in Phasen mit erhöhtem Energiebedarf fällt, muss man da wohl nicht weiter drüber nachdenken, aber wenn der Energiebedarf in der jeweiligen Saison gerade niedriger ausfällt, sollte man die Nährstoffzusammensetzung anpassen. 

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