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Wesenstest

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Das kommt scheinbar wirklich extrem auf den Prüfer an, in dieser (mal wieder ziemlich schlechten Reportage)

wird um die Minute 20 ein Hund bedroht von einem seitlich aus dem Gebüsch springenden Menschen - der Hund soll für den Wesenstest zurückweichen und keine aggressive Kommunikation zeigen. Allein dieses Ziel "Zurückweichen" halte ich ja schon für eine Risikoerhöhung wie schon beschrieben.

Dieser Hund ist aufgefallen, wegen Futterressourcenproblemaik und weil er einen anderen intakten Rüden angriff. Die Übung ist daher sowie schon fragwürdig. Den gezeigten Aufbau dieser Übung finde ich allerdings noch fragwürdiger-zum Einen, weil der Konditionierer selber angreift und ihm danach über den Kopf wuschelt als "Belohnung", zum Anderen weil seine Halter nicht agieren. Der Hund wird einfach hochgradig verwirrt, was denn nun jetzt richtig ist.

Hätte der Hund wirklich Schutzverhalten tief verankert, würde er so nur das Vertrauen seiner Bezugspersonen verlieren. Anstatt Teamwork aufzubauen, wird für eine lächerliche Trockenuebung trainiert, wovon weder Hund noch Halter etwas haben (abgesehen davon, daß es die wirklichen Problembereiche nicht tangiert ).

 

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was ich selber so merkwürdig finde.

 

Dieser Mörphie (oder wie auch sonst geschrieben) wird ohne das Mitwirken der Besitzer trainiert.

ich meine,  wenn ich Ramse weg geben würde,  zum Einen würde er das Vertrauen an mich verlieren.

Und zum Anderen würde ich ja gar nicht wissen, wie, also mit welchen Gesten,Kommandos usw, in welchen Situationen ich auf den

Hund einwirke.

 

 

Jaaaaaa, ich will sofort einen Trainer,der mir Ramse für Tage /Wochen abnimmt und ihn mir als normalen , sozial verträglichen Hund wieder bringt.

Und ich habe dann einen Hund an der Leine, der super läuft.

 

Zumal Ramse mir und meinem Mann nie irgend welche nur im Ansatz komische Reaktionen gezeigt hat.

Da würde ich den Hund weg geben, sofort.

 

Aber ich würde mit Ramse und der Frau gerne trainieren, die hat wenigstens keine Angst vor den Hunden, wie mein Trainer vor Ramse.

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vor 13 Minuten schrieb agatha:

Aber ich würde mit Ramse und der Frau gerne trainieren, die hat wenigstens keine Angst vor den Hunden, wie mein Trainer vor Ramse.

 

Du solltest dir wahrscheinlich einen anderen Trainer suchen. Egal wie gut er sein mag, aber Angst ist keine gute Vorraussetzung um mit einem Hund zu arbeiten, der Hund merkt das ja auch und denkt sich seinen Teil.

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Aber bitte auch mit jemandem mit akzeptablen Methoden, bei der Frau lernt er nicht nachhaltig.

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vor 1 Minute schrieb gebemeinensenfdazu:

Aber bitte auch mit jemandem mit akzeptablen Methoden, bei der Frau lernt er nicht nachhaltig.

 

Das hatte ich als selbstverständlich vorausgesetzt. ;)

 

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Einen Hund ohne den Besitzer zu trainieren ist doch völlig sinnlos. 

Der Hund reagiert auf seine Bezugsperson. 

Wenn der Hund jetzt drei Wochen bei einem Trainer ist, der sich ganz anders verhält, als sein Herrchen, wird er sich dementsprechend anpassen. 

Wieder zurück, wird er, sofern sich die Besitzer nicht ändern, in sein altes Verhalten zurückfallen. 

 

Ich habe die Doku vor ein paar Tagen gesehen. 

Wenn man die Trainerin reden hört, dann klingt das alles recht plausibel. Dann habe ich sie mit dem Hund gesehen (auch in einer anderen Reportage mit einem Rottweiler) und dann wars vorbei. Einen fliegenden Rottweiler möchte ich nicht sehen und glaube wirklich nicht, dass so eine Methode langfristig Erfolg hat. 

 

 

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vor 5 Minuten schrieb Alyfee:

Einen Hund ohne den Besitzer zu trainieren ist doch völlig sinnlos.

 

Finde ich etwas überspitzt formuliert. Auch wenn es vielleicht nicht ideal ist, ein Hund kann viele Kommandos, Situationen mit irgendjemanden lernen, üben, so dass man weiss, dass er es eigentlich verstanden hat.

Nachher muss natürlich der HH auch lernen, wie es geht.

 

Bei Pferden ist es ja normal, dass man sie eingeritten übernimmt, und natürlich muss der neue Pferdebesitzer reiten können, aber reiten und einreiten ist nicht ganz das gleiche.

Reiten kann ich, einreiten würde ich mir nicht zutrauen. So kann es vielleicht auch bei schwierigen Hunden sein.

 

Die Frau im Video, die in allen TV-Sendern kommt, finde ich echt grässlich

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vor 47 Minuten schrieb Nebelfrei:

Finde ich etwas überspitzt formuliert. Auch wenn es vielleicht nicht ideal ist, ein Hund kann viele Kommandos, Situationen mit irgendjemanden lernen, üben, so dass man weiss, dass er es eigentlich verstanden hat.

Nachher muss natürlich der HH auch lernen, wie es geht.

 

Wenns um Kommandos wie Sitz, Platz, Bleib usw. Stimme ich dir zu. 

 

Ich halte es trotzdem für sinnvoll, die Besitzer ins Training mit einzubinden, auch deswegen, damit sie sehen können, wie solche Kommandos aufgebaut werden und wie so ein Prozess aussieht. 

 

Wenns um aggressives Verhalten geht, finde ich es noch wichtiger,dass die Halter dabei sind, damit sie verstehen, warum reagiert der Hund so, welche Auslöser gibt es, wie kann man diese Auslöser nach und nach abbauen. 

 

Klar, kann man das nachträglich erklären, aber ich finde es besser den kompletten Prozess mitzuerleben und die Veränderung Schritt für Schritt zu beobachten.  Ich glaube, dass das zu mehr Verständnis führt und es dann einfacher ist, es in den Alltag mit dem Hund umzusetzen. 

 

 

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@Nebelfrei ich empfinde es bei Pferden genauso greulich,sie wie  "Turngeräte" EINFACH einreiten, dann von Hand zu Hand zu geben.

 

Einreiten, gerade dass ist eine sehr sensible Sachen, jede Körperbewegung, Gewichtsverlagerung,Schenkeldruck,alle diese Dinge,sind absolute

Einflussnahme  des jeweiligen Reiters auf seinTier.

Nur am Gebiß reißen,dass ist es nie.

 

Aber die Reiter scheinen ihre aversiven Reitermöglichkeiten absolut zu nutzen und dabei sich wohl zufühlen, "wir reiten doch das Pferd so wie alle".

 

Nur,so ist es leider nicht, so wie bei Hunden. Nur Kommandos, tja, dann wäre wohl Ramse ein super Hund !!!!

Seine Schutzhundeausbildung, verbunden mit seiner Nichtsozialisierung ,macht ihn zu dem,was er   ist,ein schlecht  zu führender Hund.

 

Und er weigert sich noch heute, auf die bekannten Kommandos     einfach, "einfach"  so zu hören.

Wieso sonst hat ein erfahrener Trainer,    der  Tierheimhunde trainiert solche "Manchetten" vor Ramse.?

 

 

 

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Die Trainer, die stationär arbeiten, arbeiten meist mit Starkzwang, schon allein deshalb ist das abzulehnen.
Und Alyfee hat völlig recht, wenn der Hundebeitzer nicht mitlernt, ist das alles für die Katz.
Man muss sich nur in den Hund hineinversetzen, er wird aus seinem Zuhause gerissen, zu völlig fremden Menschen (und Hunden) gebracht, wird Situationen ausgesetzt, mit denen er ein Problem hat und das immer wieder über einen kurzen Zeitraum.
Was soll das Tier da machen, außer sich möglichst unauffällig verhalten? Das löst niemals die Ursache des Problems.
Schon kurze Zeit nach der Rückkehr zeigen die Hunde das gleiche Problemverhalten wie vorher (im besten Fall).
Im schlimmsten Fall sind sie mit Starkzwang trainiert worden und sind völlig traumatisiert :(

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