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Hundeforum Der Hund
Tina+Sammy

Kontrolle einer großen Hundegruppe

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vor 2 Minuten schrieb denny:

Eine solch große Hundegruppe kann nur sehr kontrolliert geführt werden, wobei ich persönlich keinen großen Stress in der Gruppe wahrnehme.

Evtl. haben die Hunde gelernt, immer mal zu fragen, wie es weitergeht. 

So sehe ich das auch. Ich vermute, dass die Hunde gelernt haben, sich in einem gewissen Radius um die Halterin zu bewegen, was ich auch sinnvoll finde, wenn sie so eine große Gruppe unter Kontrolle behalten will. Dass die Hunde gestresst sind, sehe ich immer noch nicht. Anscheinend habe ich eine andere Vorstellung von einem gestressten Hund.

 

Und ich schließe mich auch Bimbams Aussage an: dieses regelmäßige Rückfragen beim Chef finde ich bei Schäferhunden jetzt nicht sehr außergewöhnlich.

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Das sind Hunde, die aufgehört haben "vorwärts zu denken". Ganz arme Viecher...

Deckt sich eigentlich mit @Annalis Eindruck.

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Gerade eben schrieb Zurimor:

Das sind Hunde, die aufgehört haben "vorwärts zu denken". Ganz arme Viecher...

 

Es wäre auch echt schrecklich für alle Entgegenkommenden, wenn alle Hunde einer solche großen Gruppe ihr Dingen machen würden. 

 

Hier wird sich so oft über einen einzelnen Tut-Nix aufgeregt, also dann auch erwartet, dass jemand seinen einzelnen Tut-Nix besser kontrolliert. Hier sieht man eine wirklich große Hundegruppe. Was, wenn sich nur die Hälfte wie Tut-Nixe benehmen würden? 

 

Ob jemand so viele Hunde haben muss, ist die andere Frage. Wie ich schon einmal irgendwo erwähnte, stehe ich dem Trend der Mehrhundhaltung negativ gegenüber.

Wenn aber jemand viele Hunde haben will, sollte er seine Hunde sehr gut erziehen, alle, ohne Ausnahme. 

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Hunde sollten für Begegnungen  nicht "im Kommano Stehen" müssen, sondern souveränen Umgang und Hundekommunikation beherrschen. Nur wenn sie das nicht können braucht es Anleitung vom Halter. Kollektiv Gehorsam zu leisten sorgt doch nur für Inkompetenz bei Fremdhundbegegnungen.

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Naja, es kann auch ein entgegenkommender Hund oder HH Probleme mit sovielen Hunden haben. 

Dueser Gruppe wäre es wohl egal, wenn da noch ein anderer Hund dazwischen wäre.

Da finde ich es nett, wenn sie die Hunde zur Seite nimmt.

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Sozialkompetente Hunde merken, wenn ein Hund Probleme hat und reagieren drauf. Wenn man selber einen Hund hat, der dann eskaliert, dann muss man sich um den kümmern. wenn die anderen doch von sich aus Abstand halten. Wie sie den Abstand halten, kann man doch ihnen überlassen. Im Gegenteil, wenn der Fremdhund sieht, dass die anderen beschwichtigen, indem sie am Wegrand schnüffeln, dürfte es den sozial inkompeteten Hund sogar kommunikativ schulen.

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vor 9 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Hunde sollten für Begegnungen  nicht "im Kommano Stehen" müssen, sondern souveränen Umgang und Hundekommunikation beherrschen. Nur wenn sie das nicht können braucht es Anleitung vom Halter. Kollektiv Gehorsam zu leisten sorgt doch nur für Inkompetenz bei Fremdhundbegegnungen.

Joa... :14_relaxed:

 

Wir packen mal alle Schäferhundmixe aus dem Forum zusammen in eine Gruppe und schauen mal wie souverän diese Hundegruppe die Hundekommunikation bei Fremdhundebegegnungen hinkriegt.

Ich glaube das könnte sehr spannend werden und das obwohl diese Hunde ja überwiegend positiv trainiert werden.

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Es gibt auch sozialkompetente Schäferhunde und -mischlinge. Dass man genau 30 davon hat ist unwahrscheinlich. Dass man allerdings keinen einzigen darunter hat und alle im Kommando stehen müssen ist wiederum auffällig.

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Ich kenne diese Blicke, wie im Video zu sehen zwar, erachte sie aber auch als unnatürlich. Die findet man meist bei arbeitenden Hunden im Dienst, die dann ja eben "funktionieren" müssen. Das erfordert massive Konzentration... und dadurch ist dieser Spaziergang sicher alles, aber garantiert nicht entspannend für die Hunde. Das erklärt im übrigen auch, warum die Hunde nicht "ihr Ding" machen.

Ein normaler Schäferhundiger Freilauf sieht anders aus. Hund schnuppert, geht seiner Dinge nach und schaut immer mal wieder zurück.

Ist euch nicht aufgefallen, dass die Hunde nicht einmal nachfragen? Die machen einfach. Da ist auch kein Alternativverhalten zu sehen. Die kleinen unter 5kg sollen sich nicht hinlegen, weil die wohl von den großen zerquetscht werden würden. Das steht von der Besitzerin selbst in den Kommentaren. Da kommt mir aber doch glatt die Frage auf: Warum würden diese Hunde die kleinen einfach zerquetschen und nicht aufpassen? Nur weil sie ihre Befehlskette unbedingt einhalten wollen? Ich finde das Video sehr ungesund, vermute stark, dass normal hündisches verhalten nur auf dem eigenen Grundstück zu sehen ist und nicht bei derlei Runden.

Ebenso glaube ich, dass diese massive Anzahl an Hunden plus deren Verhalten eher ein Akt des Komplimente-Fischens ist.

 

Witzig, finde ich ja immer wieder, wie Menschen, die diese Videos positiv betrachten (was ja eben geschmackssache ist) gleichermaßen die sind, die jeden ködel aufgehoben haben wollen. Ob die wirklich glauben, dass die Dame sämtliche 30 Ködel aufhebt und in einem Trolli bis zum nächsten Mülleimer schiebt? (Bezogen auf die Facebook Kommentare)

 

Meiner Meinung nach ist das antrainiertes Verhalten der Hunde und zwar schon sehr stark dressiert, so dass es als Arbeit betrachtet wird. Ein "normaler" Spaziergang als Arbeit. Das ist dann wohl genügend Auslastung für die Hunde, wenn das jeden Tag so geht. Ich finde diese Masse an Hunden auch nciht mehr vernünftig, da bin ich ganz ehrlich.

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Als eine, die mit Schäferhunden aufgewachsen ist (von denen übrigens keiner je einen Hundeplatz gesehen hat - das waren früher halt die Familien-Haus-und-Hof-Hunde) und die 11 Jahre lang einen Rotti-DSH hatte, kann ich ganz sicher sagen, dass NIEMAND möchte, dass 20 DSH (oder wie viele das nun genau sind) in so einer Situation "vorwärts" denken.. oder gehen. Mein Schnuffi konnte das Ablegen in jeder Situation auch und als er älter und vernünftiger war auch wirklich ziemlich perfekt! Das hatte ich mir seinerzeit, als es noch keine Hundeforen gab, bei einem Hundeführer vom Zoll und seinem Rotti abgeguckt, den ich privat kannte. Das war eines der ersten Dinge, die der dicke Schnuffi gelernt hat. Auf einem Hundeplatz waren wir auch nie und trotzdem kam er immer mal gucken, was ich so mache. Ich fand das überaus angenehm und musste mich mit den Spitzohren echt umgewöhnen. Die Schäfer sind halt einfach so, würde ich mal meinen. Die sind nicht so gern ohne ihre Leute und gucken dann auch, was die so machen. Dass die alle so "kleben" mag unter Umständen damit zu tun haben, dass die mal im Schutzdienst trainiert wurden? Ich kenne ja die Hunde auch nicht, aber das Verhalten kenne ich von Hunden mit Schutzhundausbildung. Nix, was ich gut finde, machen die da aber halt so. Und wenn die gelernt haben, dass das toll ist, das zu machen, dann machen sie es immer wieder, ob es dafür nun dauernd Kekse gibt oder nicht. Vielleicht haben sie das auch aus anderen Gründen gelernt, aber offenbar achten sie auf ihre Halterin. Das ist ja nicht generell schlecht. Ich fände es manchmal ganz gut, wenn die Sibse das auch häufiger machen würden :D Aber das wurde halt so mitgekauft, dass sie sich mehr für ihren Spaß als für meinen interessieren. Eine gute Freundin von mir nannte es mal treffend "will to pleasure". ^^

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