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Hundeforum Der Hund
Estray

Film "Die Rüden"

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@fritzthecat Auf der FB Seite vom Film stellt sie die Hunde vor, einer mit Ressource einer von der Straße, der sich nicht anfassen lässt und ein traumatisierter...z.T aus dem Tierheim zum Set -- und joaa die Hunde hätten profitiert, weil sie jetzt einem Menschen mehr vertrauen würden und in ihrem Leben hätten...gebrochen wurden...

 

gefaked mit beutemotivierten Schutzhunden hätte ich es ja noch so halbwegs ..aber SO ?

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@pixelstall Ja, ich hab da ja auch große Zweifel, wie gesagt. Dass sie gebrochen wurden sehe ich allerdings nicht. Sie wurden in eine für sie sehr stressige Situation gebracht, was ich durchaus sehr fragwürdig finde, und sie kamen mit der Aggression, die sie da zeigten, nicht durch. Aber brechen? Worin siehst du das in dem Szenario?

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6:51, der Hund, der da am Boden liegt und hechelt wie blöd ist nicht entspannt.

Der hat einfach aufgegeben, der wurde gebrochen.

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@fritzthecat Nunja der Hund will keinen Kontakt, wird der Situation aber solange ausgesetzt bis er aufgibt, weil Kampf als Strategie nicht mehr funktioniert, und weil gewisse emotionale Zustände z.B Angst nicht "endlos" aufrecht erhalten werden kann (Biologie)...... den Wechsel zu einer anderen Strategie kann man dann Vertrauen nennen, kann man aber auch erlente Hilflosigkeit und Regression nennen. An den Ursachen ändert das in vielen Fällen genau garnichts.

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Da merkt man eben das fiese Training. So ein wirklich grauenvoller Grewe- Anhänger aus der Nachbarschaft hat den Hund schon lange in die erlernte Hilflosigkeit geschickt. Noch nie in den ganzen Jahren habe ich auch nur den Hauch Freude gesehen bei dem armen Kerl.  Der verteilt auch sehr gerne die "Tipps" weiter, kriminalisiert Hunde um sich herum (vor denen er "Angst habe"), lästert über andere und es fehlen wirklich basale Kenntnise über Konditionierung, Beschwichtigungsverhalten, Konfliktstrategien  usw. dafür gibt es den "bewährten" Dominanzmist. Ich frage mich echt, was die den Leuten vermitteln. Der kann nicht mal Aufgeregtheit von Angriffsabsicht unterscheiden.

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vor einer Stunde schrieb pixelstall:

gefaked mit beutemotivierten Schutzhunden hätte ich es ja noch so halbwegs ..aber SO ?

Ist das noch viel schlimmer. Auch wenn sie die Szenen über Schutzdienst-/Mondioring Beutemotivation aufgebaut haben (das sieht man, und das sollte bei einem LZ Schäferhund nicht besonders schwerfallen)- sie haben dabei offensichtlich auch diverse aversive Mittel eingesetzt und noch dazu den Hunden den Weg zu anderen Strategien versperrt.

 

Nach deren Logik müsste der Hund jetzt gelernt haben, dass er erst eineinhalb Stunden angreifen muss, um festzustellen, dass von der Person keine Gefahr ausgeht- Stressabbau lässt sich da nicht erkennen.

 

 

 

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vor einer Stunde schrieb pixelstall:

@fritzthecat Nunja der Hund will keinen Kontakt, wird der Situation aber solange ausgesetzt bis er aufgibt, weil Kampf als Strategie nicht mehr funktioniert, und weil gewisse emotionale Zustände z.B Angst nicht "endlos" aufrecht erhalten werden kann (Biologie)......

 

So funktioniert umkonditionieren. Praktiziert jeder Hundetherapeut. Wenn der Hund dann das gewünschte Verhalten zeigt, hier die Entspannung, wird positiv verstärkt.

Jedoch funktioniert so etwas nur bei einem Wesen, daß instinktegesteuert ist. Konfrontationstherapie bei Menschen kann derbe nach hinten losgehen. Jedes Mal bleibt ein Stachel zurück. Irgendwann ist keine Fläche mehr für einen weiteren und der Igel ist geschaffen. Jetzt gibt es nur 2 Wege: Einrollen oder Angreifen, indem man die zuvor therapiegetriggerten Stacheln gegen den Angreifer einsetzt. So oder so, es entsteht zwangsläufig ein neues Problem.

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@Spiegelchen so funktioniert auch brechen beim Menschen, fight flight freeze und am Ende submission und regression, und glaub mir, ich wünschte, ich würde das nicht wissen. 

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Ok. Ich wollte nur verdeutlichen, dass man solch eine Prozedur, andere nennen es eine Tortur...hüstel....wirklich nur eine Zeit lang durchexerzieren sollte. Ab einem bestimmten Zeitpunkt erschafft man sich ansonsten solche Nebeneffekte wie Rückzug, Vermeidungsverhalten, Aggression, Ängste, Zwänge, Depressionen....bisweilen, wenn die Seele damit überfordert wird, Dissoziationen. Man sollte ein guter Therapeut sein und sich selbst fragen"Was will ich erreichen, was ist realistisch und zu welchem Preis bin ich bereit, das durchzusetzen?"

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Das kursiert auf fb:

 

Liebe Freunde, ich möchte euch bitten, beim WDR-Fernsehen und bei der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" gegen die kritiklose Werbung für diesen Film zu protestieren. Hier werden traumatisierte Hunde als Monster vorgeführt und zur angeblichen Resozialisierung für Strafgefangene missbraucht. Sie werden gewürgt, bedrängt, zum Angreifen provoziert und das Ganze in einer widerlich düsteren Inszenierung, die Kampf auf Leben und Tod suggeriert. Gerade dieses stilisierte Gladiatorengetue, in dem der Hund gefesselt am engen, würgenden Halsband alles Bedrohliche und Ängstigende über sich ergehen lassen muss, empfinde ich als ganz besonders ekelhaft und empathielos. Das große Filmteam, die Wiederholungen der Einstellungen, der Stress einer Filmpproduktion, das alles wird hier schwer traumatisierten Lebewesen zugemutet, die nicht verstehen, was ihnen da geschieht. Irgendwann geben sie sich dann auf und fallen in die Hilflosigkeit. Man nennt so etwas "flooding", und das darf man niemals mit Tieren machen, weil sie den Sinn nicht verstehen können. Menschen können vorher zustimmen, Tiere nicht. Darum ist es schwerer Missbrauch. Auch gegen den Film an sich sollte sich Widerstand regen, gerade von Tierschützern.
(Text von Elisabeth Lierschof)

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