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Hundeforum Der Hund
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Woran erkennt man, dass Hunde Dauerstress haben?

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Mich beschleicht schon auf Seite 2 das ungute Gefühl, dass dieser Beitrag aus dem Ruder laufen könnte oder zu nichts führt außer gegenseitigen Schuldzuweisungen.

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Boah, 50 Meter sind echt viel :D

Meiner würde etwa einen halben Meter abwarten ... naja, wenn überhaupt, vermutlich eher gar nicht ;)

Da seid ihr aber konsequent gewesen, ich habe geschludert (also Oliver springt mir nicht entgegen bzw wartet, wenn ich es sage, aber selbständig warten, bis er eingeladen wird, tut er nicht).

Himmel, mein Hund ist echt ziemlich unerzogen, im Vergleich zu Euren

 

Wahrscheinlich wärens hier auch nichmal 10m...habs noch nicht probiert. War ja nur als Beispiel gemeint.

Gut erzogen ist immer relativ...mir ist nur wichtig das wir gut durch den Alltag kommen.

 

Ich habe geschrieben, dass es durchaus sinnvoll ist, dem Hund beizubringen zu warten. Man kann es entweder weghemmen oder so gestalten, dass der Hund gerne wartet.

Du hast dich an die Hemmung gewöhnt. Das heißt nicht, dass sie gut ist. Meine Güte. Echt, wieso muss man das alles immer dazu erklären? Irgendwann sind wir bei der Rechtfertigung. "Hat mir auch nicht geschadet!"

 

Man kann auch einfach dem Hund per Handzeichen und Körpersprache klar machen das er jetzt nicht aus dem Auto soll. Eine große Hemmung sehe ich da nicht.

Das hat für mich weder etwas mit hemmen noch bestrafen zu tun. Meine Güte, der Hund will aus dem Auto springen und ich halte die Hand davor oder stelle mich so hin das das nicht möglich ist.

Das ist genausoviel hemmen wie ein Warte das ich superpositiv aufgebaut habe.

 

Gerne warten wenn die Hunde wissen "Jetzt gehts gleich los"?

Du verwechselst hier "gerne" mit Konditionierung.

Mir ist klar das meine Hunde da nicht gerne warten...erwarte ich aber auch nicht.

Ich verlange einfach soviel Selbstkontrolle von meinen Hunden das ein paar Sekunden im Auto gewartet wird.

 

Sry und spar dir bitte  so Sätze wie "Echt, wieso muss man das alles immer dazu erklären?"

In der Position bist du halt einfach nicht. Es ist vielleicht deiner Meinung nach nicht gut...mehr aber auch nicht.

Warum ist bei "zitieren" der zweite Satz drin und im eigentlichen Beitrag nicht?

Spinnt der Editor?

 

Ich habe geschrieben, dass es durchaus sinnvoll ist, dem Hund beizubringen zu warten. Man kann es entweder weghemmen oder so gestalten, dass der Hund gerne wartet.

Du hast dich an die Hemmung gewöhnt. Das heißt nicht, dass sie gut ist. Meine Güte. Echt, wieso muss man das alles immer dazu erklären? Irgendwann sind wir bei der Rechtfertigung. "Hat mir auch nicht geschadet!"

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Um was geht es hier gerade? Was ist Hemmung in Bezug auf Hundeerziehung?

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Daß Hunde ein bestimmtes Verhalten zeigen, weil sie ansonsten Strafe vermuten und nicht, weil sie sich so verhalten wollen.

Ich kenne glaube ich einen dauergestressten TH Hund, kam von einem anderem TH war ursprünglich Fundhund.

Der kommt mit den ganzen Einschränkungen/Reglementierungen nicht klar und bei ihm zeigt sich Dauerstress als Apathie/Resignation. Er trottet lustlos hinterher, desinteressiert, zeigt kaum Ohren- und Mienenspiel, reagiert zeitweise artgenossenaggressiv (geschlechterunabhängig) und geht bei Männern meist vorsorglich nach vorne (was traumatischen Ursprungs sein dürfte).

Wenn man diesem Hund (gesicherten!) Freilauf ermöglicht ist es ein anderer Hund. Er interagiert mit dir, kugelt sich auf dem Boden, fängt an Gras zu naschen, man merkt richtig wie tonnenschwerer Ballast von ihm abfällt.

Nur kriegt er leider kaum Gelegenheit dazu und somit kann sich dieser Stress chronifizieren.

 

Zur Sicherheit:

Das steht in keinem Zusammenhang zu Lorenas oder irgendwessen persönlichen Methoden und Ausführungen.

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Nö, solche Sätze spare ich mir nicht - ob ich ind er Position bin oder nicht, spielt gar keine Rolle. Es ist einfach jedes Mal so, dass man sich eine Wolf erklären muss, für ganz einfache Dinge.

Dass man Lebewesen, die einem etwas bedeutet, nicht per Androhung von irgendwas erzieht, ist für mich nun einmal eine Selbstverständlichkeit, die im schlimmsten Fall im Dauerstress für den Bedrohten endet.

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Danke. Und wie kriegt man einen Hund dazu? Das übersteigt mein Vorstellungsvermögen.

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Danke. Und wie kriegt man einen Hund dazu? Das übersteigt mein Vorstellungsvermögen.

Indem man ihm Strafe androht oder sie nach einem "Fehlverhalten" auch ausführt. Da sist sogar ganz einfach und passiert täglich. Auch bei Menschen untereinander. Gerad ebei denen.

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Nein - Hemmung ist dass sie ein bestimmtes Verhalten NICHT zeigen, weil sie eine Strafe vermuten. Aber - hier gibt es einen mega-langen Thread zum Thema "Hemmung" und der ist auch spannend und gut. Vielleicht könnte man sich hier auf die Ausgangsfrage beschränken? Wäre cool.

 

- Infektanfälligkeit

- Aggression

- Hautproblemen/Juckreiz

- Unsauberkeit

- Bellfreudigkeit

- Übererregbarkeit/auch Hypersexualität, Probleme mit Geschlechtshormonen

- Stumpfsinn, totales Abschalten

- Futterprobleme

- Entzündungsanfälligkeiten, Gesundheitliche Probleme jeglicher Art

- Ruhelosigkeit

- Fellprobleme

- Konzentrationsprobleme

- Lernprobleme

- vorzeitiger Tod

- Pfotenknabbern

- übermässiges Putzen

- übermässige Aufdringlichkeit

- Balljunkieverhalten

- Meideverhalten

- Rückwärtsgerichtete Aggression

- Unverträglichkeit im Rudel

 

"Stressgesicht", was oft mit einem Lachen verwechselt wird. Sieht auch ähnlich aus, ist aber angespannter um die Augenpartie herum. Klar, das ist jetzt kein Symptom nur für Dauer-Stress, aber eben ein Zeichen für Stress.

Wenig Schlafen, Unruhe nachts, vielleicht viel Trinken. Hecheln, sinnlose Dinge wie Vögel jagen die über das Haus fliegen... Dauerndes Fiepen.

 

Schwierig, das jetzt an einer Sache festzumachen. Zumal die Dinge ja nicht zweifelsfrei immer dem Stress zugeschrieben werden können. Jedes von denen kann eine andere Ursache haben, alles kann auch einzeln auftauchen und sich so "tarnen".

 

Vieles davon ist ja auch eigentlich etwas, was der Hund tut um den Stress abzubauen. Pfoten lecken zB, überhaupt Lecken. Lecken beruhigt, und wird zu selbstbelohnendem Verhalten, wie den Körper zu Schaukeln/Wippen von Menschen in Schock-Situationen oder Stress-Situationen. Oder bei Pferden, wenn sie im Stall hin und her wanken, oder an der Stalltür kauen.

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Das ist genausoviel hemmen wie ein Warte das ich superpositiv aufgebaut habe.

 

Gerne warten wenn die Hunde wissen "Jetzt gehts gleich los"?

Du verwechselst hier "gerne" mit Konditionierung.

Mir ist klar das meine Hunde da nicht gerne warten...erwarte ich aber auch nicht.

Ich verlange einfach soviel Selbstkontrolle von meinen Hunden das ein paar Sekunden im Auto gewartet wird.

Nein, ist es nicht. Das "Warte" baut man nämlich nicht in der Situation auf... das meine ich übrogens, da shab ich schon 100000000000000000000000000000000000 Mal erklärt.

Und nö, das verwechsle ich nicht. Man versüßt nämlich das Verhalten "warten" und nutzt nicht unbedingt das Premack-Prinzip.

Du kannst es sicherlich über Impulskontrolle machen, aber irgendwie musst du ihnen ja klar machen, das ssie nicht ihrem Ziel nachgehen wollen und ja, das geht dann ganz schnell über Hemmung. Meine Hunde nehmen übrigens einen körpersprachlichen Block von mir nicht ernst. Er würde sie NICHT aufhalten.

Warum? Weil sie wissen, dass es keine Konsequenz gibt. Absolut erstrebenswert für mich.

Wie du mir Konditionierung erklären willst...

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Nein - Hemmung ist dass sie ein bestimmtes Verhalten NICHT zeigen, weil sie eine Strafe vermuten.

Ich habe nichts anderes geschrieben, allerdings auf die Frage angepasst, wie man Hemmung erzeugt.

Und ide Ausgangsfrage war eine Rechtfertigungsarie von chibambola, um allr Welt zu zeigen, dass ihre Hunde nicht dauergestresst sind und deshalb ihr Erziehungsstil auch richtig ist.

Daraufhin sagte ich, dass mir egal ist, ob ihre Hunde dauergestresst sind, ihr Stl geht FÜR MICH nicht, weil ihre Hunde dauergehemmt sind bei den Verhalten, die sie nicht zeigen sollen.

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