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Hundeforum Der Hund
Juline

Kastration der Hündin: Folgen?

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vor 20 Minuten schrieb Zenta:

dass ein TA kastriert der da wirklich Erfahrung und Routine hat.

Die Aussage, dass es eine rassebedingte Neigung dazu gibt, und dass sie z.B. eine Dobermannhündin deswegen nie kastrieren würde, stammt von einer Klinikärztin einer Großstadt- gerade weil sie viel Erfahrung hat, hat sie diese Empfehlung ausgesprochen.

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vor einer Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Hast du nicht schon geschrieben, dass Wega  auf Artgenossenkontakt mit anderen Hunden lieber verzichtet und sie verbellt, diese dann aber trotzdem zu euch laufen?  Das kann kommunikative Unsicherheit bedeuten.

 

Das war aber von Anfang an so. Tendenziell wird es auch besser, da ich im Moment in Gegenden mit mehr Hunden bin.

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vor 12 Stunden schrieb benno0815:

 Schilddrüsenunterfunktion (allerdings weiß ich natürlich nicht, ob die Katration dazu beitrug)

 

Ja, bei Hündinnen, sowie auch bei Rüden kann eine Kastra zu einer SDU führen.

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Fofi bekam trotz Kastration Gesäugetumore.

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vor 12 Minuten schrieb Estray:

Fofi bekam trotz Kastration Gesäugetumore.

 

Ich meine das Risiko wird auch nur stark minimiert, wenn die Hündin vor oder nach der ersten Läufigkeit kastriert wird.

Danach steigt es prozentual an.

 

Und bevor es zu Unklarheiten kommt -

NEIN, eine Hündin sollte keinesfalls aus diesem Grund vor der ersten Läufigkeit kastriert werden!

 

Ich wälze mich ja schon länger durch die Studien bezüglich Kastra und danach häufiger auftretenden bösartigen Tumoren.

Dementsprechend kann ich auch sagen, Kastra als Krebs-Prävention zu sehen, wie es gerne gemacht wird, stimmt so nicht.

 

Und zur direkten Frage des Threads:

 

- Hündin 1, klein 9kg, kastriert mit etwa 4 Jahren (? ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr), Kastra war damals noch Standard, sage ich mal und

die (die vermeintliche!!) Krebs-Prävention schien mir sinnvoll. Außerdem war sie fast täglich mit 5-15 anderen Hunden zusammen.

Wie gesagt, damalige Gründe. Heute würde ich es anders machen. Die Hündin wird dieses Jahr 16.

Folgen: vermehrter Fellwuchs, mehr Unterwolle, Fell ist fisseliger geworden. Dick war sie vorher schon, ansonsten kann ich nicht sagen,

dass ich sich irgendwas verändert hätte.

 

- Hündin 2, groß, 30kg, kastriert mit etwa 7 Jahren (wobei ich nochmal gegrübelt habe, viellleicht doch schon mit 5.. ich weiß es echt nicht mehr),

Gründe ähnlich wie oben, würde ich heute auch anders machen.

Folgen: zeitweilige Inkontinenz, kann den Urin bei stark gefüllter Blase nicht mehr halten. Verhalten völlig unauffällig.

Sie ist jetzt so 13-14 Jahre alt.

 

- Hündin 4, klein, 13kg, wurde nach der 2. Hitze kastriert, Grund waren kurze Zyklen und eine nicht enden wollende Scheinschwangerschaft.

Diese war so extrem, völlige Lethargie, mit totaler Verweigerung von Futter und Wasser, Schein-Geburt ect.

Die Hündin hatte veränderte Eierstöcke die zu den Problemen geführt haben.

Folgen: Im Prinzip ist sie wie ausgewechselt. Sie ist das blühende Leben und voller Energie.

Allerdings schlägt das teilweise auch ins Extrem, sodass ich demnächst mal die SD-Werte abchecken lassen werde.

Sie frisst seit der Kastra wie ein Scheunendrescher, hat aber eine sehr athletische, gut bemuskelte Figur.

Vor der Kastra ist sie schnell etwas mopsiger geworden, jetzt nicht mehr.

Fell ist top, bei Kurzhaar-Hunden ändert sich da aber meist nicht viel.

 

 

Ansonsten kann ich noch zwei ältere große Hündinnen beisteuern, beide recht früh kastriert. Die eine wurde schon mit 4-5 Jahren stark inkontinent,

die andere erst im Alter.

 

 

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Maya, 5,5kg wurde mit fast 4 Jahren kastriert, weil sie nach drei aufeinander folgenden Läufigkeiten eine Gebärmutterentzündung hatte.

Die Muskulatur ist schwammiger geworden (was ich allerdings bei 99% aller Kastraten, ob m oder w beobachte), sie hat Welpenfell bekommen und bekommt weniger zu fressen als vor der Kastra, weil sie sonst wohl an die 10kg wiegen würde...

 

Inkontinent ist sie bisher nicht. Sie ist jetzt 10 Jahre jung :)

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vor 3 Minuten schrieb Tina+Sammy:

Die Muskulatur ist schwammiger geworden (was ich allerdings bei 99% aller Kastraten, ob m oder w beobachte),

 

Hm, tatsächlich auch bei Hündinnen? Ich konnte das direkt eigentlich nur bei 99-100% (mir fällt echt kein Gegenbeispiel auf Anhieb ein) der kastrierten Rüden beobachten.

 

Bei den Mädels dürfte es ja teilweise eher ins Gegenteil umschlagen weil das Testosteron u.U. mehr wird?

 

Jedenfalls konnte ich bei meinen Damen und auch im Bekanntenkreis nicht feststellen, dass nach der Kastra die Muskelmasse weniger/schwammiger wurde. 🤔

Wie schon geschrieben, die FB-Hündin aktuell hat eine mega sportliche Figur bekommen.

Rüden dieser Rasse sieht man eine Kastra dagegen meist sofort an.

 

Auch meine Schäferhündin hatte immer eine sehr gute Muskulatur, jetzt im Alter wird es natürlich weniger.

 

Wenn ich dann dagegen an meinen großen Rüden denke.. weia.. die Kastra habe ich nicht nur einmal bereut. :(

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Ja, ich finde schon, dass man es bei Hündinnen auch sieht. Gerade die mit kurzem Fell muss man meist echt nicht anfassen, um zu erahnen, dass sie kastriert sind.

 

Bei Rüden ist es aber extremer, da stimme ich dir zu :)

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vor einer Stunde schrieb Wilde Meute:

Bei den Mädels dürfte es ja teilweise eher ins Gegenteil umschlagen weil das Testosteron u.U. mehr wird?

Dadurch dass die Bänder und Knochen starrer durch den fehlenden Oströgeneinfluss werden, kriegen sie zwar nicht an den Muskeln, doch aber im Endeffekt im Bewegungsapparat dadurch Probleme.

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vor 1 Stunde schrieb Tina+Sammy:

Ja, ich finde schon, dass man es bei Hündinnen auch sieht. Gerade die mit kurzem Fell muss man meist echt nicht anfassen, um zu erahnen, dass sie kastriert sind.

 

Ok, müsste ich jetzt noch expliziter drauf achten oder ich habe hier nur die genannten 1% wo es nicht so ist.

 

Bei Rüden sieht man es ja meist schon auf Fotos, gerade bei Kurzhaar. RR und Weimaraner sind da besten Beispiele, das ist wirklich oft

nur noch eine schwammige Masse, keine richtig schön abgezeichneten Muskeln mehr.

 

@gebemeinensenfdazu Genau, ich meinte jetzt auch nur die Muskulatur, nicht den gesamten Bewegungsapparat.

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