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Hundeforum Der Hund
Juline

Kastration der Hündin: Folgen?

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DSH Jolly: Kastration aufgrund von Pyometra mit ungefähr 7 Jahren. Davor war die Läufigkeit 2-3x per Hormonspritze verschoben worden.

Wie ich jetzt weiß, kann auch das eine Gebärmutterentzündung verursachen.

Beginn der Inkontinenz mit etwa 9 Jahren. Jolly wurde 14,5 Jahre alt.

 

RR Selma: Kastration nach der 1. Läufigkeit mit ca. 1 Jahr. Weil dann ja das Risiko von Gesäugetumoren so gut wie weg ist. So war die verbreitete "Lehrmeinung" zu jener Zeit.

Ist heute - wenn nicht sogar widerlegt - dann immerhin mit großer Sorgfalt zu hinterfragen.

Selma fing sehr bald nach dem Eingriff an zu tröpfeln. Verschiedenste Medikamente gegen die Inkontinenz waren unumgänglich und wirkten im Alter so gut wie gar nicht mehr.

Enya hatte 3 OPs aufgrund von Mastzelltumoren. Die erste schon mit ca. 3 oder 4 Jahren. Möglicherweise eine Folge der Kastration.

 

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vor einer Stunde schrieb Renegade:

Enya hatte 3 OPs aufgrund von Mastzelltumoren. Die erste schon mit ca. 3 oder 4 Jahren. Möglicherweise eine Folge der Kastration.

Das müsste Selma heissen...

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Alle Hunde kastriert,keiner krank. 

 

Der wunderschöne  Spock  war  zb frühkastriert (TS).

Arvid topfitter Riesenschnauzer (bald neun ).

Tomte hatte  alle Gebrechen schon  bevor er kastriert  wurde .

Jule (TS)frühkastriert,starb mit  13,keine Probleme  bis 4 Tage  vor ihrem Tod......usw.

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vor 4 Minuten schrieb black jack:

Alle Hunde kastriert,keiner krank. 

 

Der wunderschöne  Spock  war  zb frühkastriert (TS).

 

Ich mag kein Salz in die Wunde streuen aber Spock starb doch an einem Milztumor, oder?

 

Mein kastrierter Rüde (und einige aus dem Freundeskreis) auch, es gilt als Begünstigung für diese Art von Tumoren.

 

 

Sorry für OT, ging hier ja eigentlich um Hündinnen.

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Die Galgas sind ja auch kastriert, seit gut 2 Jahren. Bisher kann ich aber weder einen Abfall der Bemuskelung, noch irgendeine Form der Schwammigkeit erkennen, ganz im Gegenteil 😉
Beide sind sehr gut bemuskelt und auch nicht zu dick 😉

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vor 10 Stunden schrieb Estray:

Fluse wurde kastriert, bevor ich sie kannte. Wie ihr verhalten sonst wäre, kann ich also nicht beurteilen. Sie hat keine Probleme mit anderen Hunden, Rüden sind sehr desinteressiert an ihr. Obwohl sie schlecht frisst, ist sie nicht dünn und schon geringe Futtermengen reichen, um ihr Gewicht zu halten.

Augenscheinliche Folge der Kastration ist abnormes Fellwachstum mit Massen an Unterwolle. 

 

Das konnte ich für Fly, im Alter von etwa 2 Jahren kastriert, so ziemlich 1:1 übernehmen, wobei Rüden sehr stark an ihr interessiert waren. Wir verrmuteten, dass noch ein Rest Gewebe in ihr verblieben war.

Und Fly war dauerhungrig. 

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Gesund bezog sich  auf Fell,Gewicht usw.

 

Spock  war total verkrebst,das auf die neun Jahre zurückliegenden Kastration  zu schieben  finde ich etwas unseriös. 

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vor 46 Minuten schrieb benno0815:

Bisher kann ich aber weder einen Abfall der Bemuskelung, noch irgendeine Form der Schwammigkeit erkennen, ganz im Gegenteil 😉
Beide sind sehr gut bemuskelt und auch nicht zu dick 😉

 

Also Scully kenne ich ja nicht unkastriert, daher schwierig das genau zu sagen. Aber sie hat auch schöne knackige Muskeln an zB den Oberschenkeln, und zu dick ist sie auch nicht.

Was du von den Galgas schreibst kann ich aber auch für einen (männlichen) kastrierten Whippet sagen - der war recht früh kastriert (Hodenhochstand) und hat schöne Muckis und da ist nix schwammig. Was denn auch - der hat ja nur Muskeln, Fell und Knochen :D 

 

Ob das vielleicht auch mit der gesamt-Bauweise zu tun hat? Ich meine, ein Windhund ist nunmal insgesamt "straffer" als ein zB Labrador :think:  Was bei Scully reingespielt hat kann ich nicht sagen, und leider zZt auch nichts zu ihrem Fell - es ist fast alles weg, allergiebedingt :(  

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vor 5 Minuten schrieb black jack:

Gesund bezog sich  auf Fell,Gewicht usw.

  

Spock  war total verkrebst,das auf die neun Jahre zurückliegenden Kastration  zu schieben  finde ich etwas unseriös. 

 

 

Naja, aber du kannst doch einen Hund der "total verkrebst" ist nicht als "gesund" bezeichnen!

 

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Tessie: Wald-und-Wiesen-Mix, ca. 12 kg

Fand den Weg mit etwa 6 Jahren zu mir und war ihr gesamtes Leben unkastriert. Probleme mit der Läufigkeit gab es nie. Mit etwa 10 Jahren hatte sie einen Gesäugetumor. Aus vielerlei Gründen wurde dieser nicht operiert. Zwei Jahre später starb sie elendig an Krebs, der augenscheinlich den gesamten Körper befallen hatte. Ich bereue es heute noch, dass ich auf den Ratschlag des Tierarztes vertraut habe. Sie war der liebenswürdigste, sanftmütigste Hund, den ich jemals kennenlernen durfte. 

 

 

Missy: Labrador-Mix, ca. 19 kg

Wurde mitsamt ihrer Welpen beschlagnahmt. Man nahm an, dass mit ihr "gezüchtet" wurde. Als ich sie kurz darauf übernahm, sie war ca. 5 Jahre alt, war sie noch nicht mal komplett vom Tierheim durchgeimpft. Kastriert war sie ebenfalls nicht. Ich verpflichtete mich im Übernahmevertrag, das nachzuholen. Hab ich aber nicht :ph34r:. Mit ca. 7 Jahren, wir hatten 3 Läufigkeit erlebt, die - nunja - seeeehr blutig verliefen, aber von mal zu mal weniger blutig wurden, entwickelte sie auch einen Gesäugetumor. Aufgrund meiner vorherigen Erfahrung habe ich das Ding SOFORT und großräumig entfernen lassen. Bei der OP stellte sich heraus, dass die Gebärmutter stark verändert war - also wurde sie auch gleich kastriert. Ich kann nicht sagen, dass ich unglücklich darüber war. Aber ich hätte sie nicht einfach so ohne medizinischen Grund kastrieren lassen. 

 

Sie hatte genau 2 kg zugenommen. Das ist alles, was ich an Veränderungen feststellen konnte. Ihr Verhalten hat sich nicht verändert. Sie war vor und nach der Kastration ein selbstbewusster und ausgeglichener Hund, der Freunde hatte und Feinde, ganz unabhängig von Alter, Geschlecht oder Größe. 

 

Sie starb mit ca. 19 Jahren nach einem dreitägigen Kampf gegen irgendetwas schlimmes im Gehirn, ein Tumor vielleicht. Bis dahin war sie immer gesund und munter (mal abgesehen von den altertypischen Zipperlein). Keine Inkontinenz, keine weiteren Krebsgeschwüre, keine Organe, die schlapp machten...

 

 

Esmeralda: Schäferhund-Mix, ca. 40 kg

Esmi ist jetzt ca. 9 Jahre alt. Wann genau sie kastriert wurde, weiß ich nicht. Aufgrund dessen, dass sie jetzt bei mir seit fast 3 Jahren lebt und im Tierheim schon 2 1/2 Jahre kastriert saß, nachdem sie kastriert aus Rumänien nach Deutschland kam, ist davon auszugehen, dass sie schon etwa 6 Jahre kastriert ist. 

 

Inkontinenz (ich lese das hier raus, dass das ein großes Problem zu sein scheint) habe ich bislang nicht festgestellt und sollte sie jetzt noch auftreten, würde ich es eher auf das Alter, als auf die Kastra schieben. 

 

Ansonsten können wir natürlich mit allerhand "Krankheiten" antreten, die sich auf eine Kastration schieben lassen könnten, wie etwa eine sehr große Neigung zu Übergewicht, Schilddrüsenunterfunktion oder wahnsinnig viel Unterwolle, die von allein kaum ausfällt und mühsam ausgebürstet werden muss. Aber das ist alles nur Spekulation. Leider habe ich hier keinen Vorher/ Nachher - Vergleich. 

 

 

 

 

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