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Hundeforum Der Hund
Minakshi108

Bindung/ Respekt

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Hallo, ich habe seit Samstag, den 20.7.2019 einen Mini Goldendoodle Rüden. Leider fängt er jetzt schon an, dass er sich nicht mehr an mir orientiert. Gestern Abend ist er mir nicht mehr gefolgt, bin dann weggeräumt und er ist mir hinterher. Ich habe seit seiner Ankunft am Samstag viel mit Gelb und manchmal mit Rot korrigiert, wenn er etwas gemacht hat was er nicht durfte zb Gegenstände anknabbern oder am Bett oder an der Couch hochspringen. Ich sehe mir die Videos von Anita Balser bei Facebook an, wie toll Rudi ihr immer folgt und habe jetzt ein sehr schlechtes Gefühl, weil mein kleiner süßer Zwerg es nicht macht. Montag morgen haben wir noch ganz toll Dinge zusammen erkundet, dann hab ich wohl den Fehler gemacht und bin mit ihm mit dem Bus nach Fressnapf gefahren. Das waren vielleicht zu viele Eindrücke auf einmal. Außerdem mache ich den Fehler, dass ich draußen (und auch oft in der Wohnung) den Hund anstarre, um zu sehen ob er Pipi gemacht hat. Sollte ich vielleicht jedes Vorwärtsdenken korrigieren? Manchmal spielen wir ein Zerrspiel und ich werfe den Knoten ein bisschen. Fördere ich damit auch bereits das Vorwärtsdenken? Wenn er älter ist möchte ich mit ihm in den Retrieververein und mit ihm zusammen apportieren.

Ich weiß eure Hilfe hier sehr zu schätzen und will nur das Beste für meinen kleinen Racker. 

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Hallo,

 

ich würde dir eine andere Orientierung empfehlen. Beispielsweise ist "Hundeverstand" von Bradshaw ein gutes Buch und könnte dir eine völlig neue Sichtweise vermitteln. 

 

Anstatt darauf zu warten, Verhalten zu korrigieren, könntest du deinem Hund beibringen, was er darf. 

 

Wie alt ist der Hund?

 

Ich würde nicht wegrennen und verstecken, am Ende des Tages kann es als Vertrauensbruch empfunden werden. Mit Ängsten spielt man nicht.

 

"Wie toll der Hund folgt" mag romantisch klingen, wenn man die Umstände bedenkt, kräuseln sich doch eher die Nägel nach oben. Dein Hund ist dein Hund, du bist du, eure Beziehung ist die eure. Meine Hunde kleben garantiert nicht an meinem Rockzipfel, das macht sie oder meine Beziehung zu ihnen aber nicht schlechter.

 

Nicht so viel korrigieren, sondern den Hund fördern. Er soll denken dürfen. Er soll eine eigene Meinung haben dürfen. Das wäre mein Ratschlag.

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Ehrlich gesagt verstehe ich den Post nicht ganz. Du hast jetzt seit drei Tagen einen Hund  (Welpen?) und möchtest, dass er in der Wohnung immer hinter dir herläuft? Warum denn das? Ein Hund braucht viel Ruhe und auch Zeit für sich. 

Und was bedeutet Gelb/Rot?

In jedem Fall solltest du bedenken, dass die Beziehung zwischen Hund und Halter erstmal wachsen muss. Erziehung ist auch wichtig, klar - aber ein Hund ist ein hoch soziales Lebewesen mit einem komplexen Gefühlsleben. Du bist ihm doch noch komplett fremd. 

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Und was bedeutet Gelb/Rot

Gehört zum Marketingkonzept von A.B. Neue Begriffe für alte Einschüchterungen. Da wird viel mit Schreckreizen und Einschränkung gearbeitet. Es ist nur logisch, dass ein neugieriger Welpe danach Abstand zum Besitzer nimmt.

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Hallo und willkommen im Forum.

 

Ich finde es sehr gut, dass du dich hier bei uns informieren möchtest. Sei mir nicht böse, aber meiner Erfahrung nach ist es sehr ungünstig, allein mit Hilfe von Filmchen diverser Hundetrainer den Versuch zu starten, einen Welpen zu erziehen. Alles, was jetzt machst oder auch nicht machst, bildet die Grundlage für euer Zusammenleben.

Gerade da würde ich mich nie aufs Internet verlassen. 

 

Lass deinen Hund erst mal ganz gemütlich ankommen. Ansonsten bin ich ganz bei @gebemeinensenfdazu 

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vor 6 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Es ist nur logisch, dass ein neugieriger Welpe Abstand zum Besitzer nimmt.

Danke für eure Antworten. Ich sehe schon, ich mache wahrscheinlich gerade viel falsch. Ich dachte es wäre ein Zeichen von mangelnder Bindung, wenn er sich von mir entfernt. Ich dachte er soll sich immer an mir orientieren. 

In der Wohnung folgt er mir nicht, da schläft er überwiegend, außer er rennt 5 Minuten wie ein Irrer durch die Wohnung oder kaut auf einer Rinderlunge herum. 

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Grundsätzlich möchte ich eigentlich ein Buch ans Herz legen, welches ich für eines der besten Bücher für Hundehalter halte: 

 

Patricia McConnell - Das andere Ende der Leine.

 

Danach ist man meines Erachtens auch eher in der Lage bei vielen "Hundeexperten" die Spreu vom Weizen zu unterscheiden.

 

so weit

Maico

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Ein Welpe in dem Alter, so kurz da.... du erwartest zu viel und hast zu feste Vorstellungen. Und du denkst zuviel nach über das, was er tut und was du willst.

Man kann auch erst mal alles laufen lassen, sich an der puren Lebensfreude erfreuen, was klappt sehr positiv (mit Leckerlies) belohnen, aber auch sich damit abfinden, dass nicht alles klappt. Und das wird ganz sicher noch wilder. Da muss man Geduld haben.

Du kannst hier deine Fragen immer posten und wirst wirklich gute Alternativen aufgezeigt bekommen.

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vor 7 Minuten schrieb Minakshi108:

Danke für eure Antworten. Ich sehe schon, ich mache wahrscheinlich gerade viel falsch. Ich dachte es wäre ein Zeichen von mangelnder Bindung, wenn er sich von mir entfernt. Ich dachte er soll sich immer an mir orientieren. 

In der Wohnung folgt er mir nicht, da schläft er überwiegend, außer er rennt 5 Minuten wie ein Irrer durch die Wohnung oder kaut auf einer Rinderlunge herum. 

 

Sieh es mal so. Er ist jetzt schon so tiefenentspannt dass er ruhig liegen bleiben kann OBWOHL du dich entfernst.

Beglückwünsche dich zu deinem ausgesprochen tollen und völlig normalen Welpen und hör auf irgendwelche Ampelanlagen ist die Erziehung mit einzubauen.

Büchertipps kamen ja schon, ansonsten atme mal tief durch. Dein Zwerg ist gerade ein paar Tage bei euch, da muss er überhaupt nix außer schlafen, scheißen, fressen und niedlich sein :D

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vor 19 Minuten schrieb Minakshi108:

Ich sehe schon, ich mache wahrscheinlich gerade viel falsch.

 

gar kein Problem, erst mal schön, dass du deine Fragen hier stellst. Jeder macht so seine Fehler, man lernt daraus.

Meist macht man eher viel zu viel und die eigenen Erwartungen sind viel zu groß. Von einem kleinen Kind erwartet man ja auch nicht das es schreiben, rechnen und lesen kann, Auto fahren und gefährliche Situationen selbständig einschätzt.

 

Gib euch, also auch dir und deiner Familie Zeit, macht schöne Dinge zusammen, werdet ein tolles Team.

 

So als erster Leitfaden, alles was du mit Druck machst, ist eher falsch. Wenn er kommen soll später auf der Wiese, schrei nicht böse und laut hiieeerrrr hin, sondern lade deinen Hund ein, hock dich hin, sei freudig, mach die Arme breit, genau so beim an und ableinen, keinen Druck, zeig es dem Hund und belohne die guten Dinge, sei nicht böse und streng wenn etwas nicht kappt, ignoriere es und behafte die tollen Dinge die halt schon gut klappen. Timimg ist noch sehr wichtig und Eindeutigkeit.

 

Ich sehe oft auf der Wiese HH die so ein Kommando sitz, bleib, platz, warte, etc. hinterinander sagen. stell es dir ein bisschen mit Menschen vor, was macht ein Kind oder dein Partner wenn du sagst, hey, komm, bleib stehen, setz dich, weiter jetzt...... er wird denken, was denn nun von dem allem.

 

Hör ein wenig auf dein Bauchgefühl und auf dein Herz. Wen jemand sagt, so macht man das und nicht anders , würde ich nicht hin hören, denn das gibt es nicht. Jeder Hund ist anders, jeder Mensch ist anders, jede Umgebung ist anders, man muss sich zusammen dort einfinden.

 

Und hab keine Angst Fehler zu machen, dass gehört dazu und keine Sorge, es gibt nichts, was deinen Hund sofort aus der Bahn wirft.

 

Gebt euch wie gesagt Zeit und habt Spaß zusammen, alles andere kommt so nach und nach.

 

Stell bitte deine Fragen hier, immer so eine nach der anderen, nicht zuviel auf einmal.....

 

 

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