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Hundeforum Der Hund
Minakshi108

Bindung/ Respekt

Empfohlene Beiträge

Vielen Dank für die ganzen netten Worte. Ich merke auch sehr wie er entspannt, wenn ich mich bewusst entspanne. Das hilft ihm beim Runterkommen und beim Kennenlernen neuer Reize.  

 

Hier direkt meine Frage: die nächste Impfung ist am 12.08 und die nächste Wurmkur am 4.8. die Züchterin meinte, dass er bis dahin keinen Hundekontakt haben darf. Ist das richtig so? Oder verpasst er dann was?

Am liebsten hätte ich einen Plan, wann ich welche Reize einführen sollte 😁 ;)

 

Was haltet ihr von einer Welpenprägungsgruppe? Eigentlich bin ich dagegen und möchte ihn lieber zu erfahreren, älteren Hunden lassen. Die Hundetrainerin meinte, dass ich es dann auch lassen soll, weil sich sonst meine Stimmung auf den Hund überträgt und sie meinte, dass das Spielen zwischen den Welpen kontrolliert ablaufen würde und man ggf. eingreift.  

 

Hier der Text der Hundeschule:

 

Hier soll Ihr Welpe die Gelegenheit bekommen, in kleinen Gruppen (max. 6 Hunde) mit anderen Welpen unter Aufsicht im gesicherten Gelände zu spielen. So hat er die Gelegenheit, sich im Spiel mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen, seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu trainieren und lernt, sich anderen Hunden gegenüber richtig zu verhalten.

Ihr Welpe wird nach und nach an verschiedene Gegenstände, Untergründe etc. herangeführt. Durch die gemeinsamen Aktivitäten wächst die Beziehung zu Ihnen und der Welpe bekommt mehr Selbstvertrauen.

Sie als Hundebesitzer/in erhalten theoretische und praktische Einführungen in die Welt der Hunde.

Selbstverständlich gibt es nach jeder Stunde die Möglichkeit, individuelle Fragen zu klären.

Der erste Besuch erfolgt im Rahmen einer Schnupperstunde.
Danach ist der Kurs als 5er oder 10er Block buchbar.

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Ich finde Kontakt zu gleichaltrigen schon sinnvoll. Das ist ja doch was anderes, als mit Erwachsenen Hunden. Man muss nur aufpassen, dass da keiner gemobbt wird. Bis zum 12.08 gar keinen Hundekontakt  finde ich sehr sehr lange. 

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vor 3 Minuten schrieb Minakshi108:

die nächste Impfung ist am 12.08 und die nächste Wurmkur am 4.8. die Züchterin meinte, dass er bis dahin keinen Hundekontakt haben darf

Nur darauf bezogen: Das ist ziemlicher Schwachsinn. Kannst du kontrollieren, ob der Weg auf dem du mit deinem Welpen gehst, nicht vorher von einem kranken Hund besucht wurde? Nein. Wurmkuren spülen eigentlich nur vorhandene Würmer raus, es wäre also seeehr egal, ob er sich in der Zwischenzeit irgendwo ansteckt, oder nicht.

 

Die Frage ist eher, ob Hundeschulen einen ungeimpften oder nur teilgeimpften Hund in ihren Gruppen teilhaben lassen.

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vor 1 Stunde schrieb Shyruka:

Die Frage ist eher, ob Hundeschulen einen ungeimpften oder nur teilgeimpften Hund in ihren Gruppen teilhaben lassen.

 

Wenn es "die nächste Impfung" ist, dann wird der Hund wohl bisher nach dem üblichen Schema geimpft worden sein. Was natürlich nichts bedeutet, wenn die letzte Impfung noch in der Refraktärzeit erfolgte, der Schutz durch die maternalen Antikörper aber nicht mehr besteht. Das Problem betrifft aber alle Welpen in dem Alter. Wenn eine Hundeschule das als relevant erachtet, wird sie generell keine Welpen aufnehmen, bei denen die letzte Impfung nicht vor min. einer Woche und frühestens im Alter von 16 Wochen erfolgt ist (d.h. die Welpen sind min. 17 Wochen alt). Bzw. maximal einen davon. Das Risiko, mehrere Welpen, die diese Bedingungen nicht erfüllen, zusammen zu bringen, würde ich als Betreiber tatsächlich auch nicht eingehen.

 

Die immunologischen Lücke ist ja kein Hirngespinst der Züchterin. Wenn man in der Zeit kein Risiko eingehen will, muss man Hundekontakte halt auf Artgenossen beschränken, die sicher durchgeimpft sind. Wenn die Welpengruppen auf 6 Hunde beschränkt sind, sollte das doch aber machbar sein.

 

vor 1 Stunde schrieb Minakshi108:

die nächste Impfung ist am 12.08 und die nächste Wurmkur am 4.8. die Züchterin meinte, dass er bis dahin keinen Hundekontakt haben darf.

 

Wie oben geschrieben, muss man, wenn man das Risiko unbedingt minimieren möchte, nur den Kontakt zu Hunden vermeiden, die keinen Impfschutz haben. Das sind neben ungeimpften Hunden eben Welpen, bei denen (trotz der ersten Impfung) noch kein Impfschutz besteht. Wenn sich aber gar keine anderen Möglichkeiten ergeben, muss man sich halt überlegen, ob das Risiko mangelnder Sozialisierung in dieser Zeit nicht schwerer wiegt als das eher geringe Infektionsrisiko.

Falls Dir das nicht bekannt ist: Welpen sind durch maternale Antikörper, die sie in den ersten Tagen von der Mutter (über das Kolostrum) aufnehmen, eine Zeit lang vor Infektionen geschützt. Gleichzeit schränken diese Antikörper aber die Immunisierung durch Impfungen ein (oder verhindern sie sogar komplett) -und zwar etwas länger, als sie tatsächlich schützen. Das ist auch der Grund für die Wiederholungsimpfungen beim Welpen: diese immunologische Lücke soll minimiert werden (die erste Impfung war evtl. für die Katz, aber eine wird schon greifen...). Manche lassen auch den Titer der maternalen Antikörper bestimmen und impfen erst, wenn dieser entsprechend niedrig ist. Die Lücke besteht aber natürlich trotzdem.

 

Außerdem muss man berücksichtigen, dass der Körper nicht mit einem Fingerschnipp nach der Impfung Antikörper aufbaut. Das dauert zwischen einer und mehreren Wochen (für Staupe, Hepatitis und Parvovirose gibt Intervet eine Woche an). Deshalb ist zumindest das "bis dahin" (also bis zu nächsten Impfung) Quatsch, wenn schon, dann muss man auch noch eine Woche länger warten.

Und wie gesagt: gar kein Hundekontakt ist halt auch Quatsch.

 

(Und wie andere schon geschrieben haben: den Blödsinn mit "gelb", "rot" und "Vorwärtsdenken" vergiss lieber. Erlernte Hilflosigkeit sieht von außen auch nach einem gut erzogenen Hund aus, ist aber kein erstrebenswertes Ziel. Und ein Welpe in dem Alter muss erstmal gar nichts können.)

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Warum zu diesem Zeitpunkt eine Wurmkur? Und das kurz vor einer Impfung.....

Da ist die Belastung für den jungen Organismus sehr hoch.

Ich würde den Kot untersuchen lassen, wenn du Ängste hast.

Meine Hunde haben praktisch nie Würmer. Hängt ein bisschen von der Gegend ab.

Würmer sind bei einem gesunden Immunsystem auch nichts Schlimmes.

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Welpen haben oft Würmer, da wird häufiger entwurmt. Und zwischen Wurmkur und Impfung wird eine Woche Abstand empfohlen. 

 

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Nur mal zu deiner Ausgangsfrage: hier ist Sonntag gerade ein Welpe eingezogen, ich erzähl Dir mal von uns. 

Wir sind dabei, uns erstmal kennenzulernen, und sie muß erstmal sehen, wo sie hier gelandet ist und wie das hier läuft. Wichtig am Anfang ist mir Vertrauen und Bindung. Sie muß wissen, daß sie sich auf mich verlassen kann. 

Wenn sie was anknabbert was sie nicht darf geb ich ihr halt was anderes, das braucht keine deutlichen Korrekturen. Hier wird viel gelobt und bestätigt wenn sie was richtig macht. Ich biete ihr Schutz wenn ihr was komisch vorkommt. Wir bestehen gemeinsam Abenteuer wie raschelnde Vorhänge oder eine wackelige Brücke. Ansonsten freue ich mich einfach darüber wie sie noch tapsig über die Wiese tobt und die Welt entdeckt. 

Die ersten Tage reicht das völlig. 

 

Zur Welpengruppe: das ist recht umstritten, und mit einer schlechten kannst du viel versauen. Dein Text klingt gut, hast du die Möglichkeit, Dir das vorher mal ohne Hund anzugucken? Erwachsene Hunde bringen deinem Zwerg Hundeverhalten bei, das können andere Welpen noch nicht. 

Aber ich wäre trotzdem immer für eine gute Welpengruppe. Der Zwerg lernt da nochmal, daß es ganz andere Hunde gibt als die, die er im Alltag erlebt. Das große Hunde nicht gefährlich sind. Das man kleine Hunde ernst nehmen muß. Das gemeinsames Tun Spaß macht. Und Welpen sind kleine Kinder, die spielen halt gern mit anderen kleinen Kindern. Und lernen dabei unterschiedliches Spielverhalten kennen. Erproben und entwickeln ihre körperlichen Fähigkeiten. ...

 

Genieß die Welpenzeit!

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Danke für eure Antworten 🙏 

Siobahn, toll, dass du auch einen Welpen hast. Wie macht ihr das denn nachts mit der stubenreinheit? Ich hab jetzt gelesen, dass es für Welpen zu stressig ist, wenn sie räumlich eingeschränkt werden. Das kann ich nur bestätigen. Der kleine Mann hat die ganze Nacht Stress und will zu mir ins Bett. Aber wenn er frei im Schlafzimmer laufen kann, dann macht er doch nachts einfach auf den Boden ohne sich zu melden oder?

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Dann nimm ihn doch mit ins Bett. Ich muss sagen das war die beste Idee die ich in der Welpenzeit hatte. Nuka hat eh immer an mir gekuschelt geschlafen und ich wollte mitbekommen wenn er muss. Die meisten Zwerge brauchen in der ersten Zeit unheimlich viel Körperkontakt und gerade nachts ist es doch angebracht dem nachzukommen. Wenn der Welpe unruhig wird bekommt man es sofort mit. So hab ich ab der ersten Nacht immer gut geschlafen und Nuka auch.

Falls du nicht möchtest dass der Hund grundsätzlich später im Bett schläft kannst du ihm das auch später beibringen

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Du kannst ihn mit ins Bett nehmen. Oder ihr schlaft anfangs gemeinsam auf dem Sofa. Oder auf einer Matratze am Boden. 

Bei mir steht für die ersten Nächte ein Laufstall am Bett. Mit Decke, Kuscheltier, Wasser. Das müde Baby wird reingepackt, ich kann auch vom Bett aus anfassen und ansprechen und ich merke sofort wenn der Zwerg unruhig wird. Dann schnappen und ab nach draußen. Sie schläft allerdings so gut und wird so deutlich unruhig daß ich das Ding wohl schon wieder abbauen kann. 

Und tagsüber wird hier nichts begrenzt sondern aufgepaßt. 

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