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Hundeforum Der Hund
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Blickkontakt zu Hunden - man liest unterschiedliches darüber

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In welcher Beschreibung? Die Fotos haben keine und stammen aus unterschiedlichen Quellen, zeigen auch jeweils zwei andere Hunde.  Das vorangestellte Zitat hat keine Quellenangabe, kann die Beschreibung zu einem der beiden Fotos sein oder nicht, das andere Foto bleibt jedenfalls unbeschrieben. Außer persönlicher Interpretation, Mutmaßung oder schlimmstenfalls "Vorverurteilung" gibt's für mich also nichts zu sehen. Das ist für mich keine Basis, Hundeverhalten zu beurteilen oder auch nur zu beschreiben. 

 

Und was verstehst du nun eigentlich wirklich unter "Frontalbegegnung"? Wenn ich dich richtig verstehe, hat das für dich viel mit "frontalem" Blickkontakt zu tun. 

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Da macht sich mein Hund gar nix draus...

Wenn ein anderer Hund ihn anstarrt oder ein Mensch (ist das gleiche)....Er ignoriert und geht :lol:

 

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Na geh … man muss also nix erklären, Dummschi muss googeln … Und das zweite Bild? 

 

vor 52 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Frontalbegegnungen sind, wenn zwei Hunde sich frontal begegnen. 

 

Wie genau? Wenn sie angeleint neben ihren Haltern aufeinander zu gehen? Abgeleint und freiwillig? Auf einer Breite von 1m oder 10m? a bisserl konkreter möchte ich schon gern … meine Hunde übrigens auch, die machen da nämlich deutliche Unterschiede. :10_wink:

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@mimimi

5 Sekunden:

 

Bild aufrufen, URL bis zum Länderkürzel "no" löschen und die Seite zu Calming Signals durchsuchen:

 

http://en.turid-rugaas.no/calming-signals-photos.html

 

Dann siehst du, dass die Hunde auch hier bereits in der direkten Interaktion waren.

 

Das ist nun einmal etwas ganz anderes, als zwei Hunde, die aufeinander frontal zugehen und der eine legt sich prophylaktisch hin, nimmt direkten Blickkontakt auf und am "besten" noch lauert er und stürmt dann auf ihn zu.

Das ist alles, nur nicht beschwichtigend. 

 

"Freiwillig" ist so ein Ding. Sehr viele Hunde, die ich täglich sehe, haben gar nicht gelernt, dass man auch ausweichen oder im Bogen sich annähern könnte. 

Und genau dann kommt es zu x CS, die gar nicht sein müssten. Oder zu Konfliktstrategien wie sich prophylaktisch hinzulegen und sich in die bessere Position bringen.

 

 

 

@julchenx

Auch das ist eine Reaktion darauf. ;)

 

 

 

 

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Danke! "Two dogs meet - laying down, which is probably the strongest calming signal of all." 

 

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vor 14 Minuten schrieb Hoellenhunde:

"Freiwillig" ist so ein Ding. Sehr viele Hunde, die ich täglich sehe, haben gar nicht gelernt, dass man auch ausweichen oder im Bogen sich annähern könnte. 

Ja, das ist ein Problem heutiger Hundehaltung und heutiger Erziehungsmethoden. Die bei uns leider immer seltener aber doch noch anzutreffenden freien Hunde können das sehr gut. … Nur leider sehen Menschen nicht mehr, dass auch ein "Blick niederschlagen" ein Bogen ist und erwarten einen deutlichen Bogen von mindestens 5 Metern oder interpretieren Konflikt, den man vermeiden muss.... Und wenn der Bogen 100 Meter ist, ist's auch ein Problem... Egal wie, die Hunde können's nicht mehr richtig machen. Aber das ist nicht ein Problem, das Hunde lösen oder durch Training lernen müssen. :ph34r:

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Das ist doch bereits IN dem Treffen. Das sieht man doch anhand der 3 Bilder. 

Erst wird sich angenähert, dann gestreckt und dann liegt der Hund (sieht man der Position der Hunde in den Bildern!) - und freilich auch NICHT frontal ausgerichtet!!

 

Alle, wirklich alle Beispiele waren dann bereits in der direkten Situation. Beide Hunde sind auch entsprechend steif. 

 

Niemals liegt der Hund frontal und der andere sieht das als CS und kommt deshalb. Ehrlich nicht. 

 

 

Edit

zu der anderen Behauptung: 

Nein, das können freie (?) Hunde auch nicht per se besser. Im Gegenteil, da kommt es mitunter zu argen Rangeleien. 

Und auch gerade die Hunde der Sorte Halter "die machen es unter sich aus" sind nicht selten die Hunde, die andere in die extreme Beschwichtigung treiben. 

 

Ein Blick zu Boden ist auch kein Bogen. Und ein anderer Hund muss das auch nicht akzeptieren. Übrigens muss ein Hund kein CS akzeptieren. 

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@Hoellenhunde, dein Bild von Hunden ist stark von dem der alten und von mir nie für voll genommen Abrichter geprägt. Du kennst keine freien Hunde. Freie Hunde rangeln vielleicht manchmal, höchstens ein mal und nur wenn sie beide unkastrierte Rüden im gleichen Alter und in vergleichbarer Größe sind. Raufen tun sie sehr selten und fast immer sind dann ihre Menschen schuld. Verletzen tun sie sich so gut wie nie, höchstens unabsichtlich. Ja, solche Hunde gibt es fast gar nicht mehr. Nur immer mehr Menschen, die Hunden keine Sozialkompetenz mehr zutrauen. Das ist schade. Es ist schade, weil diese freien Hunde selbstverständlich ein Blick abwenden als Bogen verstehen … Nur Menschen sind da nicht so sensibel. Die brauchen's deutlicher … Und diese rein menschlichen Kategorien menschlicher Schwäche müssen die Hunde dann lernen oder ausbaden... Statt dass sie so sein dürfen, wie sie sind … Nämlich von Natur aus nicht scharf auf Streitereien und höchst kompetent, ihre sozialen Angelegenheiten selbst zu regeln. Man muss sie nur lassen und manchmal ein bisschen die Richtung vorgeben, das nennt man Erziehung.  Mehr haben die Menschen in den tausenden von Jahren der Koevolution nicht gemacht … bis vor 20 Jahren, wo alles anders wurde... Die Frage ist nur:  Wollten/brauchten die Hunde das? Und warum haben wir nicht weniger "aggressive" Hunde sondern immer mehr? 

 

Und deshalb gehst du auch nicht darauf ein, dass laying down probably the strongest calming signal of all ist...… Du hast immer Wenns und Abers, die Hunde nicht haben. Du weichst aus, Hunde tun das nicht. Hunde lösen Probleme, Menschen hindern sie nur daran. :ph34r:

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vor 33 Minuten schrieb mimimi:

dein Bild von Hunden ist stark von dem der alten und von mir nie für voll genommen Abrichter geprägt. 

 

:97_raised_hand:

 

 

***

Ich bin darauf eingegangen, sogar mehrmals, auch ohne deine "charmanten" Beiträge.

 

Ich rede immer noch (!) von Hunden, die noch gar keinen Kontakt miteinander hatten, sondern sich noch annähern.

Dort ist frontal ausgerichtetes Hinlegen ganz sicher keine Beschwichtigung. Auch nicht bei Frau Rugaas.

 

Selber hast du den Kontext angemahnt, hältst dich aber nicht dran.

Es ist einer wirklich konstruktiven Diskussion abträglich, wenn man das stets ignoriert, was der andere schreibt.

 

Es geht nicht um ein Strecken oder Hinlegen in einem Spiel oder laufenden Hundekontakt. :rolleyes:

 

 

Ein Blickabwenden ist ein Blickabwenden (ein Beschwichtigungssignal), aber kein Bogen. 

Ausweichen ist ganz natürliches und sinnvolles Canidenverhalten. Können die wenigsten Hunde, weil sie es nie lernen. Von kleinauf werden sie auf Kontakt getrimmt. Ja, auch die "freien Hunde". 

 

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